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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Politische Bücher

Klaus Eichner/ Karl Rehbaum (Hrsg.): Deckname Topas Nie war er so wertvoll wie heute ...

Rainer Rupp gefällt die Vorstellung, durch ihn sei „die sowjetische Führung zu einer realistischen Einschätzung der Nato gelangt“. Nun soll er zum Jahrhundertspion der DDR-Auslandsspionage verklärt werden. Mehr 1

Stephan Hebel: Mutter Blamage / Stefan Kornelius: Angela Merkel Ruhige Stärke, forcierte Passivität

Noch lässt sich im Ansatz kein Überdruss messen, wenn Bundeskanzlerin Merkel in den Medien oder bei Veranstaltungen präsent ist. Wenn dies einmal kippt, ist der Machtabstieg nicht mehr aufzuhalten. Ob die neuen Merkel-Bücher von Stephan Hebel und Stefan Kornelius ihren Anteil daran haben werden, kann bezweifelt werden. Mehr 1

Nikolaus Blome: Angela Merkel - die Zauder-Künstlerin Den Unions-Jungens längst davongeritten

Oben sitzt Angela Merkel fest im Sattel. Unten blutet die CDU aus. Ja, aber: „Man wird einem Politiker nicht vorwerfen wollen, dass er gern wiedergewählt werden wird“, meint der Hauptstadtkorrespondent Nikolaus Blome. Mehr

Roger Engelmann: Die DDR im Blick der Stasi 1953 Ein Kind des 17. Juni

Zu den Folgen des Volksaufstandes in der DDR im Juni 1953 gehörte die regelmäßige und umfassende Berichterstattung der Stasi an die SED-Spitze über die Stimmung(en) der „Arbeiter und Bauern“ - ein bis 1989 bestehendes „Frühwarnsystem“ des Regimes. Mehr

Ilko-Sascha Kowalczuk: Stasi konkret Im permanenten Bürgerkrieg

Bis Ende der 1950er Jahre diente das Ministerium für Staatssicherheit vor allem der Unterdrückung und Verfolgung von Regierungsgegnern, nicht selten durchsetzt mit unmenschlicher Brutalität. In der zweiten Phase bis 1990 entwickelte es sich zu einem umfassenden Kontroll-, Steuerungs-, Überwachungs-, Unterdrückungs- und Verfolgungsinstrument. Mehr

Mehr Politische Bücher
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Helmut Schmidt: Ein letzter Besuch Und die Musik spielt weiter . . .

Helmut Schmidt und Lee Kuan Yew bieten eine Tour d’horizon durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Weltpolitik. Dass den beiden China als roter Faden dient, hat nicht nur mit dem Reiseziel des Deutschen zu tun. Vielmehr ist es so, dass Schmidt und Lee die Öffnung der Volksrepublik auf die eine oder andere Weise auch aktiv begleitet beziehungsweise mitgestaltet haben. Mehr

Felix Römer: Kameraden Abgehörte Siegesstimmung

Zentrale Erfahrung in der Wehrmacht war einerseits die soziale Kontrolle und andererseits die Kameradschaft. Man begeisterte sich für die Wirkung der Waffen. Kämpfen und Vernichten wurden zum Selbstzweck. Mehr

Stephanie Becker/ Christoph Studt: „Und sie werden nicht mehr frei sein ihr ganzes Leben“ Von der Wiege bis zum Heldentod

Die Umgestaltung der Gesellschaft zu dem, was zeitgenössisch als nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ bezeichnet wurde, begrenzte auch den Handlungsspielraum der wenigen, die sich zum Widerstand entschlossen hatten. Denn sie mussten damit rechnen, während und nach ihren Taten von Nachbarn, Kollegen, Freunden oder Familienmitgliedern bei der Gestapo denunziert zu werden. Mehr 1

Stefan Scheil: Ribbentrop Paladin mit der Wunderlampe?

Stefan Scheil meint, dass Joachim von Ribbentrop einen eigenständigen Kurs verfolgt habe. Nebenbei widerlegt er sogar die Hauptthese der Historikerkommission des Auswärtigen Amts, dass am 17. September 1941 bei einem Treffen Hitlers mit dem Reichsaußenminister das Schicksal der deutschen Juden besiegelt worden wäre. Mehr 1 1

Semiya Simsek / Peter Schwarz: Schmerzliche Heimat Mangelnde Sensibilität

Seit Aufdeckung der NSU-Mordserie sind viele Berichte über die Täter und ihr Leben erschienen, die bis heute den öffentlichen Diskurs dominieren. Umso wichtiger ist aus der Perspektive einer Opferfamilie das Buch von Semiya Simsek. Mehr

Wolfgang Kraushaar: „Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?“ Der Brandanschlag in Münchens Reichenbachstraße

Wolfgang Kraushaar will unbedingt beweisen, dass deutsche Linksterroristen zu Beginn der siebziger Jahre Anschläge auf jüdische Einrichtungen verübt haben. Dabei arbeitet er mit vielen Vermutungen und Hypothesen. Mehr

Marcel Berlinghoff: Das Ende der „Gastarbeit“ Einwanderung und Identität

Bemühungen der Brüsseler Kommission , eine gemeinsame Anwerbepolitik aller Mitgliedsländer der EG zu entwickeln, liefen Anfang der siebziger Jahre ins Leere, entsprechende Ankündigungen in Regierungsprogrammen wurden nicht verwirklicht. Mehr

Ronald Gräz / Hans-Joachim Neubauer (Hrsg.): Jacques Delors Für Europas Überleben

Drei Gefahren bedrohen laut Jacques Delors die EU: ein „extrem starker Individualismus“, der „Niedergang der Religionen“ und die „Angst vor Globalisierung“. Um diese zu überwinden, müsste man „Europa eine Seele geben“. Mehr 1

Paul Lendvai: Leben eines Grenzgängers Am Anfang war stalinistischer Übereifer

In seinem für alle Spätgeborenen lesenswerten Lebensrückblick erklärt Paul Lendvai auch, warum er sich als Links-Sozialdemokrat mit Ungarns heutiger Regierung nicht abfinden mag und warum deren Anhänger in ihm keinen objektiven Beobachter der nationalkonservativen Politik sehen können. Mehr 1

György Konrád: Europa und die Nationalstaaten Heilmittel gegen Nationalismus?

Es ist demokratisch löblich, dass György Konrád den nationalen politischen Eliten „als redistributiven Bürokratien mit eigenen Interessen“ misstraut und den Missbrauch geißelt, den sie mit Macht und Geld treiben. So kritisch er die Nationalstaaten, insbesondere den ungarischen, beäugt, so idealistisch ist seine Sicht der Europäischen Union. Mehr 1 3

Malte Herwig: Die Flakhelfer Verführte als Überführte?

Malte Herwig geht in seiner wohltuend differenzierten Studie der Frage nach, ob man ohne eigenes Zutun und Wissen NSDAP-Mitglied werden konnte. Und er zweifelt das Interesse der Hitler-Partei an, „Leute ohne deren Wissen als Mitglieder zu führen“. Mehr

Lothar Fritze: Anatomie des totalitären Denkens Morden mit gutem Gewissen?

Was immer der Nationalsozialismus und der Stalinismus auch gewesen sein mögen: sie waren keine monolithischen Diktaturen, die nur von fanatischen Vollstreckern regiert wurden. Als Himmler das Ende kommen sah, empfahl er sich den Alliierten als Menschenfreund. Mehr 1

Matthias Judt: Der Bereich Kommerzielle Koordinierung Sondervollmacht und Sonderkonto

Matthias Judt versucht, das DDR-Wirtschaftsimperium des Alexander Schalck-Golodkowski zu entmystifizieren. Die „Kommerzielle Koordinierung“ habe großenteils „international übliche Handelsaktivitäten“ betrieben und soll den Niedergang des SED-Regimes „sogar ein Stück weit“ gefördert haben. Mehr 1 1

Joschka Fischer/ Fritz Stern: Gegen den Strom Zweierlei Vergangenheit

Der frühere Außenminister Joseph Fischer hat sich mit dem Historiker Fritz Stern über Geschichte und Politik, sogar über die „Nachruf-Affäre“ und die Einsetzung der Unabhängigen Historikerkommission des Auswärtigen Amts unterhalten. Mehr 10 4

Sune Persson: Rettung im letzten Augenblick / Oliver von Wrochem: Skandinavien im Zweiten Weltkrieg Weiße Busse im Inferno

Graf Folke Bernadotte und das Schwedische Rote Kreuz konnten Anfang 1945 Tausende Häftlinge aus deutschen Konzentrationslagern retten. Auf deutscher Seite waren es keineswegs humanitäre Gründe, auf Rettungsangebote einzugehen, als vielmehr kaltes Kalkül, KZ-Häftlinge als Faustpfand zu benutzen und damit die Westalliierten zu einem Separatfrieden zu bewegen. Mehr 2

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Unter der Sonne Berlins

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Manchmal reiben sich die Deutschen an Amerika. Trotzdem haben sie Obama nicht aus dem Herzen verstoßen. Er ist noch immer „ihr“ Präsident und Idol. Mehr 30 8