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Politische Bücher

Sune Persson: Rettung im letzten Augenblick / Oliver von Wrochem: Skandinavien im Zweiten Weltkrieg Weiße Busse im Inferno

Graf Folke Bernadotte und das Schwedische Rote Kreuz konnten Anfang 1945 Tausende Häftlinge aus deutschen Konzentrationslagern retten. Auf deutscher Seite waren es keineswegs humanitäre Gründe, auf Rettungsangebote einzugehen, als vielmehr kaltes Kalkül, KZ-Häftlinge als Faustpfand zu benutzen und damit die Westalliierten zu einem Separatfrieden zu bewegen. Mehr 1

Oliver Decker/Johannes Kiess/ Elmar Brähler: Die Mitte im Umbruch; Thomas Kuban: Blut muss fließen Wenn Grenzen verschwimmen

Die Demokratie scheint auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts kein Selbstläufer zu sein. Umso wichtiger bleibt es, rechtsextreme Demokratiefeindlichkeit kontinuierlich zu analysieren. Dem widmen sich die Psychologen Elmar Brähler und Oliver Decker sowie ein freier Journalist, der unter dem Pseudonym Thomas Kuban publiziert. Mehr 1

Michael Buddrus /Sigrid Fritzlar: Landesregierungen und Minister in Mecklenburg Die 118 Herren

Im Biographischen Lexikon der mecklenburgischen Minister von der Zeit des Kaiserreichs 1871 bis zur Auflösung der Länder in der DDR 1952 finden sich 118 Lebensläufe. Dabei war zu beachten, dass bis in das „Dritte Reich“ hinein zwei Mecklenburg bestanden: Schwerin und Strelitz. Nach 1945 entstand zudem das Land Mecklenburg-Vorpommern. Mehr

Matthias Judt: Der Bereich Kommerzielle Koordinierung Sondervollmacht und Sonderkonto

Matthias Judt versucht, das DDR-Wirtschaftsimperium des Alexander Schalck-Golodkowski zu entmystifizieren. Die „Kommerzielle Koordinierung“ habe großenteils „international übliche Handelsaktivitäten“ betrieben und soll den Niedergang des SED-Regimes „sogar ein Stück weit“ gefördert haben. Mehr 1 1

Joschka Fischer/ Fritz Stern: Gegen den Strom Zweierlei Vergangenheit

Der frühere Außenminister Joseph Fischer hat sich mit dem Historiker Fritz Stern über Geschichte und Politik, sogar über die „Nachruf-Affäre“ und die Einsetzung der Unabhängigen Historikerkommission des Auswärtigen Amts unterhalten. Mehr 10 1

Mehr Politische Bücher
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Bastian Hein: Elite für Volk und Führer Himmlers Freizeitkrieger

Entgegen dem verbreiteten Selbstbild handelt es sich bei der Allgemeinen SS um eine gesellschaftlich heterogene Organisation, in der sich „Arbeitslose, Hilfsarbeiter und kleinbürgerliche Handwerker ebenso wie Adelssöhne, hohe Beamte und Professoren“ fanden. Anders formuliert: Die Allgemeine SS stellt die „Schnittstelle“ dar zwischen dem „Neuadel“ des Schwarzen Ordens und der deutschen Gesellschaft. Mehr

Michail Gorbatschow: Alles zu seiner Zeit Der Generalsekretär und die Union

Der im Westen bewunderte Michail Gorbatschow blickt zurück auf sein bewegtes und wirkungsmächtiges Leben. Den Untergang des Sowjetimperiums hat er noch nicht ganz verkraftet, und seine welthistorische Rolle, von der besonders die Deutschen profitiert haben, übergeht er. Mehr 3

Sebastian Liebold: Kollaboration des Geistes Fassadenpolierer des „Führers“

Die propagandistische Selbstinszenierung des „Dritten Reiches“ nahmen französische Rechtsintellektuelle für bare Münze, sie polierten die Fassade sogar noch kräftig auf, um ihr ein düsteres Krisen-Bild der Dritten Republik in Frankreich entgegenzusetzen. Mehr

Christian Stachelbeck: Deutschlands Heer und Marine im Ersten Weltkrieg Kurzer Krieg, schneller Sieg?

Der Mitarbeiter des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr behandelt in vier faktengesättigten Kapiteln „Militärisches Denken und Kriegführung“, „Strukturen“, „Rüstung“ sowie „Alltag, Kriegserfahrungen, Motivationen“. Deutlich werden die chaotischen Befehls- und Zuständigkeitsstränge, ebenso die Vorbehalte und Egoismen einzelner Waffengattungen. Mehr

Richard Breitman/ Allan J. Lichtman: FDR and the Jews Gegner des fanatischen Rassenwahns

Der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt hat im Zweiten Weltkrieg dem Untergang der europäischen Juden nicht tatenlos zugesehen, sondern mehr als jeder andere Politiker seiner Zeit für sie getan, auch mehr als jeder seiner innenpolitischen Gegner getan hätte. Mehr 2

Alexander Will: Kein Griff nach der Weltmacht 1001 Nacht und Csárdásfürstin

Die islamische Welt mochte die Mittelmächte im Herbst 1914 für das kleinere Übel halten; aber sie zeigte wenig Lust, sich für Deutschland zu exponieren. Ein deutscher Diplomat urteilte über die Spezies seiner Landsleute, die mit allerlei phantastischen Plänen ins Morgenland reisten: Sie seien eine „Landplage“, allzu sehr beeindruckt von den Geschichten aus 1001 Nacht. Mehr 1

Peter Beinhart: Die amerikanischen Juden und Israel Totengräber der Demokratie

Der Politikprofessor Peter Beinhart schlägt vor, die Westbank als „Undemokratisches Israel“ zu bezeichnen. Diese Bezeichnung verrate, das es zwei Israel gebe: „Das eine ist eine fehlerhafte, aber echte Demokratie innerhalb der grünen Linie“ der Waffenstillstandslinie von 1949, „das andere eine undemokratische Ethnokratie östlich dieser Linie“. Mehr 4 4

Gerhard P. Groß: Mythos und Wirklichkeit Zum Sieg bereit in Raum und Zeit

Der frühere Vorsitzende des Nato-Militärausschusses Klaus Naumann lobt die gründliche Recherche von Gerhard P. Groß, der das operative Denken im deutschen Heer von Helmuth von Moltke bis Adolf Heusinger entzaubert hat. Mehr 2 2

Bettina Munimus: Alternde Volksparteien Wenn über Macht der Greise lacht

Die älteren Mitbürger sind politisch nicht dominant. Sie sind politisch eher unauffällig. Kein Anlass zum Alarmismus, zur Warnung vor politischer Vergreisung und vor latenter Altenmacht. Mehr

Stine Marg/Lars Geiges/Felix Butzlaff/ Franz Walter (Hrsg.): Die neue Macht der Bürger Expertokratie gegen Demokratie

Als zentralen Typus der aktuellen Bürgerproteste stellt Franz Walter den meist pensionierten Diplomingenieur vor; ihm sind die Pluralität von Interessen und der Kompromiss ein Greuel. Mehr 3 6

Stefanie Waske: Nach Lektüre vernichten! Treuer Spion für die Union?

Stefanie Waske bietet - spannend geschrieben - meist olle Kamellen aus jener Zeit, als CDU und CSU1969 die Macht verloren und für 13 Jahre auch auf den Informationsdienst von Hans-Christoph von Stauffenberg, eines Vetters zweiten Grades des Hitler-Attentäters, angewiesen waren. Mehr 2

Juliane Berndt: „Ich weiß, ich bin kein Bequemer...“ Seine Waffe war das Wort

Das Schicksal hatte Heinz Galinksi zugemutet, was nur die wenigsten überleben. Das hat ihn im Kern wohl tatsächlich gehärtet und zugleich glasklar werden lassen - neben den Schuldgefühlen, die Durchkommen, Überleben unter solchen Umständen auf seltsame Weise fast immer begleiten. Mehr

Wolfram Dufner: Ohne Halt bis Bern / Alexander Mühlen: Jenseits von Aden Zwei von viel zu vielen?

Ja, ein deutsches Diplomatenleben kann spannend sein. Doch ist es seit der Rückkehr Deutschlands in die Normalität der Staatenwelt nur noch selten von tieferer Bedeutung für die Geschichtsschreibung. Mehr 1

Ulrike Jureit: Das Ordnen von Räumen Bodenlose Besitzgier

Ulrike Jureit geht auf vorbildlich systematisch-historische Weise der Handlungsrelevanz der Kategorie Raum nach - mit Schwergewicht auf der Zeitspanne zwischen Kaiserreich und dem Ende der NS-Herrschaft. Sie konzentriert sich dabei auf den von raumaffinen Wissenschaften gepflegten Diskurs. Mehr

Egon Bahr: „Das musst du erzählen“ Ein Freund, ein guter Freund . . .

Zu Willy Brandts 100. Geburtstag legt Egon Bahr ein besonderes Geschenk vor. Der einst engste Berater des großen Sozialdemokraten schildert persönliche Eindrücke und Erlebnisse. Mehr 1

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Eine neue Qualität des Terrors

Von Peter Sturm

Attentate brauchen Öffentlichkeit. In London hat der Terror nun eine neue Stufe der Selbstinszenierung erklommen. Mehr 11 13