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Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf beim DB-GDL-Einsatz im Jahr 2007 in Frankfurt

„Parteiintellektuelle“ : Quartett der Denker für Bonner Lenker

Je zwei Vordenker der Volksparteien CDU und SPD untersucht Lars Tschirschwitz in seiner fleißigen Studie: Kurt Biedenkopf und Heiner Geißler für die Union, Erhard Eppler und Peter Glotz für die Sozialdemokratie. Diese Parteiintellektuellen behandelt der Autor vor dem Hintergrund des Strukturbruches von 1973.
Der Schriftzug Salafismus auf dem baden-württembergischen Verfassungsschutzbericht

Salafismus : Irritierender Aufstand der Frommen

Der Islamismus als religiös-politische Ideologie hat stark identitäre Züge, man will nicht – wie es der iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini einmal formulierte – zum „Affen des Westens“ werden. Auch in Europa ist eine viele verstörende Erscheinung wie der Salafismus seit etlichen Jahren schon angekommen und beunruhigt die Gemüter. Von einer „Salafistenszene“ ist die Rede.
Anke Rehlinger, Martin Schulz und Heiko Maas am 24. März 2017 in Saarbrücken

Heiko Maas : Markige Sprüche

Bundesjustizminister Heiko Maas gebärdet sich bei seiner Suche nach einer „Strategie gegen Rechts“ einerseits als Retter der Demokratie, macht andererseits aber nicht den Eindruck, ein großer Liebhaber kontroverser Debatten zu sein.
Die CDU wirbt mit der drei Jahre alten Angela Merkel.

Blog #Wahlsplitter : Kinderfotos gehen immer

Wie Schulz bei seiner Einschulung aussah, warum die Franzosen versuchen, Merkels Geheimnis zu ergründen und was es mit Wahlplakaten aus der Hölle auf sich hat: Der FAZ.NET-Blog #Wahlsplitter – für die kleinen Geschichten vor der großen Wahl.
Willy Brandt und Helmut Schmidt im September 1965

SPD-Fraktion 1969 bis 1972 : Details von niederschmetternder Banalität

In der 6. Legislaturperiode stellte die SPD den Bundeskanzler. Nach 17 Jahren in der Opposition sowie nach drei Jahren als Juniorpartner in der Großen Koalition unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) war der Hausherr im Palais Schaumburg erstmals ein Sozialdemokrat. Viele Deutsche und noch mehr SPD-Bundestagsabgeordnete sahen in diesem „Machtwechsel“ den Beginn einer neuen Zeitrechnung.
Außenminister Steinmeier auf dem Flughafen von Ho-Chi-Minh-Stadt am 1. November 2016

Frank-Walter Steinmeier : Vom kleinsten Kreis, der alles weiß . . .

Sebastian Kohlmann ist überzeugt, Frank-Walter Steinmeier müsse „aufgrund seiner zahlreichen führenden Positionen in der SPD und der Art und Weise, wie er diese ausfüllte, als einer der einflussreichsten, wenn nicht sogar als der einflussreichste Sozialdemokrat der letzten zwei Jahrzehnte angesehen werden“. Angesichts des Gesamtinhalts der Biographie, erst recht aber der parteipolitischen deutschen Wirklichkeit ist dies ein vergiftetes Lob.

CDU und AfD : Grandios gescheitert

Was ist besser, ein AfD-Wähler oder ein Nichtwähler? Peter Altmaier zeigt noch einmal, warum die CDU mit ihrer Strategie gegenüber der AfD keinen Erfolg hatte: Sie als Fremdkörper zu behandeln, macht sie nur stärker.

FAZ.NET-Countdown : Kämpfen! Kämpfen! Kämpfen!

Bis zuletzt kämpfen Spitzenpolitiker wie Hinterbänkler um jede Stimme. Manche gehen dafür weite Wege. Doch vorher wird erst noch kräftig gefrühstückt. Wo? Das lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.

Kein echter Schlagabtausch? : Wahlkampf mit Vorsicht

Aus Angst vor dem Sog, den Politiker wie Trump oder Gauland auslösen, haben alle etablierten Parteien die Mutter der Porzellankiste als Wahlberater engagiert. Langweilig ist der Wahlkampf trotzdem nicht.

FAZ.NET-Countdown : Die Angst der Genossen

Fünf Tage vor der Wahl merkt man förmlich, wie der Druck auf die SPD steigt. Laut einer aktuellen Umfrage kommt sie nur noch auf 22 Prozent. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.

Kommentar : Die letzten Karten in der Not

Sigmar Gabriels Versuch, der Kanzlerin und den Unionsparteien den Schwarzen Peter für die Handhabung der Flüchtlingskrise zuzuschieben, kommt einer Selbstanschwärzung der SPD gleich.

FAZ.NET-Countdown : Vierkampf um Platz drei

Noch scheint bei der Koalitionsbildung alles möglich. Im Endspurt kämpfen FDP, AfD, Grüne und Linke um den dritten Platz. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.

Kommentar : Den einzigen Trumpf ließ Schulz stecken

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz traf im Wahlkampf eine verhängnisvolle Fehlentscheidung: Er wollte nicht mehr der gestählte Europäer sein, sondern der nette Mann von nebenan.

Nordkorea-Krise : Kims Kalkül

Die jüngsten nordkoreanischen Raketentests offenbaren ein vorhersehbares Muster. Denn hinter der unablässigen Provokation verbirgt sich ein durchdachter Plan. Der darf nicht aufgehen – im Interesse des Weltfriedens.

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  • Bundesnachrichtendienst in Pullach am 12. August 2013

    BND-Funkaufklärung : Horch, was kommt in Pullach rein?

    Die vielseitige Darstellung widmet sich auch dem Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes in der Tschechoslowakei im August 1968. Obgleich es sich um die größte Truppenbewegung in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs handelte, wurde der Bundesnachrichtendienst davon kalt erwischt.
  • Deutsche Infanterie bei den Strassenkämpfen um Stalingrad (undatiertes Archivfoto)

    Theodor Habicht : Spalterisch-destruktiv und dynamisch-leistungsorientiert

    Felix Römer erzählt die Lebensgeschichte Theodor Habichts, der in den 1920er Jahren die NSDAP in Wiesbaden zu überdurchschnittlichen Wahlerfolgen führte, bevor er im Juli 1934 in Wien den Umsturzversuch gegen die österreichische Regierung befehligte und damit kläglich scheiterte. Von Hitler weiterhin gedeckt, wurde Habicht in der Folge Bürgermeister von Wittenberg und Koblenz, bevor er im November 1939 als Unterstaatssekretär in das Auswärtige Amt eintrat.
  • Bootsflüchtlinge am Strand von Teneriffa im Juli 2006

    Flüchtlingspolitik : Wirrnisse

    Alexander Betts und Paul Collier gehen hart mit der EU-Flüchtlingspolitik ins Gericht. Ihre Analyse überzeugt – auch weil sie zwischen Flüchtlingen und Migranten unterscheiden.
  • Juliputsch 1917 in Russland

    Russische Revolution : Furcht vor Zersetzung

    Im vierten Jahr des Krieges konnte sich das zaristische Regime auf die Armee nicht mehr verlassen. Nicht einmal die Einheiten, die zur Niederschlagung des Aufstandes nach Petrograd entsandt worden waren, mochten sich für Nikolaj II. noch verwenden.
  • Jean Ziegler am 17. März 2017 in Köln

    Vereinte Nationen : O Schreck, viel Dreck . . .

    Der frühere UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler rechnet mit den Vereinten Nationen ab und präsentiert sich als ein der Allgemeinheit verantwortlicher Kämpfer für Wahrheit und Recht.
  • Hermann Göring und Fritz Thyssen in Essen

    Fritz und Heinrich Thyssen : „Unerhörte Geschmacklosigkeit“

    Der Parlamentarismus von Weimar war dem Konzernchef Fritz Thyssen von Anfang an suspekt. Er hielt damit auch im Ausland nicht hinter dem Berg, im Urteil der „Frankfurter Zeitung“ eine „unerhörte Geschmacklosigkeit“. Auch die von Gustav Stresemann betriebene Verständigungspolitik lehnte er ab.
  • Der Winterpalast in St. Petersburg am 11. März 2017

    Russische Revolution 1917 : Botschaften an die Peripherie

    Im Jahr 1917 wurde eine scheinbar unerschütterliche Institution wie das Zarentum ziemlich leicht hinweggefegt. Deshalb ist es interessant, wie das offizielle Russland heute mit diesem Erbe umgeht, zumal dem Zarenreich die eine oder andere amtliche Träne nachgeweint wird.
  • Martin Schulz stellt am 16. Juli seinen Zukunftsplan vor

    Martin Schulz : Nach dem großen Strohfeuer

    Die drei Bücher über Martin Schulz wurden zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, als der Kanzlerkandidat wie ein politischer Apostel behandelt wurde. Auf der Suche nach den Ursachen dafür bot sich die Biographie an – zumal Schulz sie gerne als Werkzeug seiner Überzeugungskunst benutzt.
  • Werbematerial zur Bundestagswahl: FDP-Arbeitshandschuhe

    Christian Lindner : Bedenke auch das Ende, FDP!

    Gerhard Papke, der in Düsseldorf stellvertretender Parlamentspräsident war, wirft dem FDP-Chef Lindner vor, die Chance ungenutzt zu lassen, mit konturierten Positionen zu Themen wie Zuwanderung, Integration und Islamismus, enttäuschte Wähler der (rechten) Mitte an die FDP zu binden.
  • Vitrinen mit Büchern und gerahmte Fotos an der Wand erinnern bei der Einweihung des Fritz-Bauer-Saals im Landgericht in Frankfurt am Main am 17.05.2017 an das berufliche Wirken des Frankfurter Staatsanwalts.

    SS-Richter Morgen : Himmlers Gerechtigkeitsfanatiker?

    Der Jurist Konrad Morgen war mit Ermittlungen gegen hohe SS-Offiziere, oft wegen Korruption, betraut. Seine Untersuchungen führten ihn 1943 nach Auschwitz. Er erklärte nach dem Krieg, er habe damals nach Wegen gesucht, das Morden im „Vernichtungslager“ juristisch zu ahnden.
  • Ein Schild weist auf den Mittelpunkt der Europäischen Union in Westerngrund (Bayern) hin, aufgenommen am 23. März 2017

    Perspektiven für die EU : Neu beginnen!

    Als in Maastricht 1991 aus der Europäischen Gemeinschaft (EG) die Europäische Union (EU) wurde, waren die Europäer darauf nicht vorbereitet. Mit dem „Verfassungsvertrag“ gab es wieder mehr Europa, worauf 2005 die Ablehnung in Frankreich und den Niederlanden folgte.
  • Zerstörtes Königsberg nach dem Luftangriff im August 1944

    Ostpreußen 1944/45 : Kein zweites Tannenberg

    Der erste sowjetische Angriff auf das Reichsgebiet im Oktober 1944 konnte erfolgreich zurückgeworfen werden. Die Übergriffe auf Zivilpersonen durch die sowjetische Armee boten sich dazu an, propagandistisch ausgenutzt zu werden, was bei den deutschen Truppen den Durchhaltewillen stärkte.
  • Gedenktafel auf dem Bad Harzburger Friedhof für die Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

    Judenverfolgung Bad Harzburg : Gemäßigter als anderswo?

    Hatte der Anspruch des „Weltbades“ die jüdischen Gäste während der Kaiserzeit noch weitgehend vor Diffamierungen geschützt, änderte sich dies zusehends in der Weimarer Republik. Es kam zu antisemitischen Schmierereien, und der Ort sah sich in der Presse als „Judenbad“ angefeindet.
  • Exil-Österreicher in Amerika : Nur ein brauner Spatz auf dem Heldenplatz

    Im Office of War Information (OWI) der Vereinigten Staaten von Amerika waren gegen Ende des Krieges etwa 10 000 Personen damit beschäftigt, Angehörige der Wehrmacht und die deutsche Zivilbevölkerung propagandistisch zu infiltrieren. Unter ihnen waren etwa 400 Österreicher in der Minderheit.
  • Die Schweiz und das IKRK : Weißes und Rotes Kreuz

    Die Jahre 1919 bis 1939 bildeten für das Verhältnis zwischen dem offiziellen Bern und dem Genfer Internationalen Komitee vom Roten Kreuz eine eigene Epoche. Humanitäre Hilfe und Spendenaufrufe gab es zwar weiterhin, sie standen aber nicht mehr so stark im Fokus.
  • Erinnerungen an Alt-Kanzler : Leidgesehen und sattgehört

    Martin Rupps plädiert für Amtszeitbegrenzungen in der Politik. Die irrationale Unfähigkeit zum Loslassen von der Politik hängt mit der Wichtigkeitsdroge Politik zusammen. Bei Amtszeitbegrenzungen mit verlängerten Legislaturperioden könnte die jeweilige Kanzlerhegemonie dann zehn Jahre dauern.
  • Kritik an Christopher Clark : Mit dem linken Auge sieht man schwächer

    Die Erklärung für den Generalangriff von Klaus Gietinger und Winfried Wolf gegen Christopher Clark ist in ihrer Überzeugung zu sehen, der australische Historiker wolle die Deutschen mit Hilfe eines „historischen Rollbacks“ durch „Verkürzungen“, „Verdrehungen“ und „Verfälschungen“ weißwaschen.
  • Radiosendungen : BBC gegen DDR

    Neben Versuchen, Absender ausfindig zu machen und Post an die BBC in London abzufangen, ging die DDR auch mit propagandistischen Mitteln gegen die Sendung „Briefe ohne Unterschrift“ vor. Macher und BBC wurden als Spionagezentralen, als Zuarbeiter für den MI 6, verunglimpft.