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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Politbarometer Große Mehrheit der Wähler noch nicht festgelegt

 ·  Drei Viertel der Wähler haben sich noch nicht endgültig festgelegt, wen sie in den Bundestag wählen wollen. Derzeit liegt Schwarz-Gelb gleichauf mit dem linken Lager aus SPD, Grünen und Linkspartei.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (110)
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Hans Eberhard Müller

Talkshows, um den heißen Brei reden, -.-.

-.-.- so hat der Zuhörer oft den Eindruck.
Bleiben wir bei den "Leistungen" der "besten" Regierung, die Fragesteller gegenüber Merkel & Co unabgesprochen stellen müssen, wegen vorliegenden Tatsachen!
5,8 Billionen sind die tatsächlichen Schulden u.nach der Wahl werden neue Milliarden gen Süden transferiert. Schuldenschnitt kommt "unausweichlich" auch.
Plünderung der Sparkonten, 21 Milliarden pro Jahr (Zinsen-Inflation)
Steuergeldverschwendung in allen Resorts (Beispiel: Drohne, Energiewende, Diätenerhöhung, Maut für Ausländer, Brücken-Straßen Zustände) Steuerzahler muß für Beamtenpensionen bluten -4-mal höher als Durchschnittsrenten)
Ausverkauf Deutschland durch Abgabe unserer ureigenen Interessen nach Brüssel.
Erbe für zweistellige Nachfolgegenerationen sind unbezahlbare Schulden.
Deutschland wird mit jeden von der EZB gedruckten Geldschein oder Schrottpapier ärmer. Die Eurokrise, durch Vertragsbruch von Merkel installiert, lässt dieLebensqualität durch Verteuerung sinken

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 17.08.2013 14:21 Uhr

Merkel sagte es doch deutlich und Gabriel hat doch die SPD schon für den 24. 09. eingeladen

Was ist denn da noch zu rätseln ?

Merkel sagt : "Schließe eine Große Koalition nicht aus."

Gabriel der Parteikonvent soll am 24.09 zusammenkommen um was bitte ?

Um die Große Koalition zu genehmigen.

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Werner Busch

ZITAT Prof. Dr. Kai A. Konrad (Frank Zappa)

Die Financial Times schätzt die Chancen der AfD gut ein. Sie sei die einzige Partei, die den Fokus auf das Thema Eurokrise lenke. Die Forderung nach einer Auflösung der Eurozone in ihrer jetzigen Form habe Potential, schreibt die FT. Denn einer von fünf Deutschen sagt, er werde am 22. September möglicherweise für eine Euro-kritische Partei stimmen.

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Yildirim Bulmaz

Nicht wählbar!

Alle, die von Blockparteien sprechen, die mit dem Wirken der Politiker nicht einverstanden sind, sollten sich in einer ruhigen Minute mal fragen, ob das an vorhandenen Parteien bzw. Politiker oder ob das am System liegt. Ich bin überzeugt davon, dass die Mehrheit zu dem Ergebnis kommen würde, dass es das Parteien-System ist, was uns zu schaffen macht. Insofern hilft es nicht in das trübe Wasser noch ein Fisch hineinzulassen und zu hoffen, dass eben dieser neuer Fisch zu sehen sein wird.

Wie kann man das Parteien-System ändern? In dem man Parteien klar macht, dass sie auf einen Teil ihrer verfassungswidrigen Macht verzichten müssen, um weiterhin wählbar zu sein. Als Anfang würde ja reichen, wenn sie die Landeslisten abschaffen und die aufstellen würden, die den größtmöglichen Erfolg versprechen. Die Folge wäre, dass die Volksvertreter dem Volk verpflichtet sind und nicht ihren Parteien, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Ungültig gemachte Stimmzettel wäre eine Möglichkeit

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Helmut Friedrich
Helmut Friedrich (krokos) - 17.08.2013 10:34 Uhr

"...nicht festgelegt..."

Ich glaube kaum, dass man das wortwörtlich sehen kann (falls es überhaupt so ist). Jedenfalls erkenne ich in meinem Bekanntenkreis eine gegenteilige Tendenz. Wenn Wähler nicht festgelegt sind, so trifft das aus meiner Sicht teilweise mit Blick auf die EINZELNE Partei zu, nicht aber auf die beiden "Lager". Die Koalitionsbefürworter schwanken teilweise zwischen schwarz oder gelb, dir Oppositionsanhänger zwischen rot-rot grün. Damit verändert sich aber nicht das Mehrheitsgefüge der beiden Blöcke. So unentschieden wie die Aussage "drei Viertel nicht festgelegt" suggeriert ist Deutschland keineswegs - auch wenn rot-grün sich gerne daran klammert.

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Peter Bayer

Antwort auf Antworten "Nicht wählbar!"

Ein ungültiger Stimmzettel ist sehr wohl ein politischer Akt!

Im Gegensatz zum Nichtwählen zeugt ein ungültiger Stimmzettel, dass man am politischen Geschehen interessiert ist. Sonst würde man sich nicht die Mühe machen ins Wahllokal zugehen.

Und ja, es hat keine Auswirkung auf die Zusammensetzung des Parlaments. Aber bei diesem Personal ist es auch vollkommen wurscht. Mag sein, dass die Schauspieler wechseln, das Stück bleibt das gleiche.

Zu AfD und sonstige Parteien:
Nein, ich mache mir nicht die Mühe, seitenlange Wahlprogramme durchzulesen und darauf zu hoffen, dass auf Seite x an vorletzter oder gar letzter Stelle ein kleines Pünktchen kommt, mit dem ich einverstanden bin.

IHR seid die BEWERBER! Also, dann müßt auch IHR eure Sache so kommunizieren (wie es jetzt neudeutsch heißt), dass ich mich als Wähler/Bürger von euch vertreten fühle.
In diesem Wahlkampf hat das aber bis jetzt keine Partei geschafft.

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Hans Lutz Oppermann

70% Nichtwähler ...wetten das?

"Die Unentschiedenheit der meisten Bürger spüren, mit dieser Ruhe im Wahlkampf stimmt etwas nicht. Und weil alle etablierten Parteien im Kernthema dieser Wahl - Euro-Europa und Demokratie - nicht ehrlich sind, wissen die Wähler nicht, wem sie nun vertrauen sollten."

Interessieren würde mich, wie die Wahlforscher die Gruppe der Nichtwähler einschätzt. Werden dieses Mal 20 Millionen nicht zur Wahl gehen, statt 18 Millionen wie 2009.
D.h. die Nichtwähler werden die größte Partei auch wenn es für die etablierten Parteien ohne Konsequenzen ist.

70% Nichtwähler - wetten das....die Wette gilt!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 11:32 Uhr
Robert Hamacher

Sagen wir mal um die 70% Wähler - wenig genug - ....

o.w.K.

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Lutz Wendorff

Kleiner Parteitag der SPD 2 Tage nach Wahl, zum Absegenen von Rot/Rot/Gruen.

Wie Herr Michael Wolffsohn das schon gut begruendet hat. Wir sollten das wissen, bevor wir zur Wahl gehen.

Welchen anderen Grund gibt es, einen Parteitag zu solcher Zeit einzuberufen?

Die Republik soll geaendert werden. Auch wenn Sie sich gut eingerichtet haben, lieber Leser, es soll alles anders werden.
Mit Gruenen Gruessen, Ihr Blockwart.

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Lutz Wendorff

Euro-Rettung und Energiewende sind Kleinkram, relativ.

Was Rot/Gruene wollen ist eine andere Republik. Ich appelliere an meine Mitbuerger, das zu erkennen.
Die Gruenen wollen den Durchmarsch nach links.

Endlose Hetze auf unsere erfolgreichen Unternehmen --> Enteignung.

Ganz offen wird von Steuererhoehungen gesprochen. Dass mir keiner wieder (!) sagt, er haette das nicht gewusst!

Erbschafts- und Vermoegenssteuer rauf und bald gibt es keine Privatwirtschaft mehr.

Lohnsteuer rauf, praktisch eine Enteignung der Lohnsumme. Ein Unternehmen, das sein Gehalt nicht mehr an seine Arbeitnehmerschaft auszahlen kann, sondern es gleich zur Oeffentlichen Hand abfuehren muss, ist sozusagen entmannt.

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 16.08.2013 18:50 Uhr

Steinbrück ist nicht der Herausforderer sondern nur Kandidat

der SPD. Ein Herausforderer wäre etwas anderes als jemand der bildlich gesprochen gegen jeden Laternenmast läuft der sich ihm in den Weg stellt.

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Karin Gossmann-Walter

Eins macht mich stutzig Frau Gruber, zum Thema Wahlverhalten lese ich von Ihnen gleich mehrfach

Wortmeldungen. Im Tenor alles ist gut, ja das Wetter ist gut, das Wahlvolk zufrieden....

Aber zum Thema: Haftung Deutschland's lese ich gar nichts.
Oder habe ich das eventuell überlesen ????

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 19:06 Uhr
Karin Gossmann-Walter

Nun ja, ob Sie sich da nicht verkalkulieren liebe Frau Gruber, da nun über das Ausmaß der

"Risiken", die bald eben nicht nur Risiken sind, in einigen dt. Zeitungen berichtet wird , ob das wirklich so kaum eine Rolle spielt ?
ist zu beweifeln.

Sollte es so sein wie Sie annehmen, dann wird dieses Thema, das ich für das Wichtigste
nach wie vor halte, ganz ganz stark alles aber alles was in Deutschland passiert bzw.
nicht mehr passiert, bestimmen.

Ist aber auch zu blöd, dass das nun vor der Wahl einige Zeitungen darüber schreiben, nicht nur die FAZ, Sie sind ja am Ohr der Zeit - ob sich da nicht Merkel und Schäuble nach erholsamen Urlaub richtig ärgern ????
Der Schlafwagen-Wahlkampf beendet ist ?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 17.08.2013 14:30 Uhr

Die von Ihnen als wichtig betrachteten Themen spiel wohl kaum eine Rolle.

Das Wahlvolk will so glaube ich ganz sicher eine große Koalition.

Die Wähler werden in keinem Falle zulassen oder tolerieren dass SPD - Grüne - Linke eine Bundesregierung stellen.

Und wer nur diese eine und einzige Frage beantwortet, der wird mir folgen wie ich es nun seit etwa 18 Monaten wiederhole.

Es gibt einen Große Koalition und nur wenn es einfach nicht anders geht, dass die FDP so stark wird, dass eine sichere Mehrheit mehr als mindestens 5 Abgeordneten,

Nur dann wird es leider wieder schwarz - gelb. Nur dann.

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thomas schulz

Mich macht das nicht stutzig

Ohne die schützende Hand Merkel verliert die Speerspitze der Frauenrechtlerinnen in der CDU v.d.Leyen und damit auch die Frauenunion ihre Dominanz in der Partei. Es ist kein Zufall, daß Politikerinnen der anderen Parteien sich mit Kritik an Merkel zurück halten und ihre Praktikantinnen Gefälligkeitskommentare in den Foren der wichtigsten Online-Publikationen verfassen.

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Lutz Wendorff

Die Wahl ist so wichtig wie vor 80 Jahren!

Man sollte sich nicht einlullen lassen, dass Merkel viele Themen so behandelt wie ehedem SPD oder gar Gruene. Der Abstand auf der recht-links-Skala hat sich kaum veraendert. Die Gruenen wollen den Durchmarsch zu einer veraenderten Republik, eine Art Neo-Kommunismus.
Unser taegliches Leben wird durch enge Vorschriften reglementiert, vom Veggi-Tag zum Blockwart. Einheitsschule festigt stramme Ausrichtung.

Wir erleben seit Jahren eine konstante Hetze auf das Unternehmertum. Die Medien sind vorwiegend stramm links/gruen. Das ist nur Vorbereitung.
Danach akzeptiert die Gesellschaft die grossen Enteignungen die kommen sollen und teils schon im Gange sind. Die Stromkonzerne, Unternehmen, die uns mit grosser Zuverlaessigkeit Strom preiswert geliefert hatten, wurden praktisch enteignet. Zwar war Merkel teils ausfuehrendes Organ, aber es basiert auf Gruen. Lohnsteuer rauf heisst Lohnsumme enteignen. Erbschafts- und Vermoegenssteuer besorgen den Rest, Wirtschaft abgeschafft.

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Hans henseler

Ich glaube dieser Nachricht nicht - 80 % der Waehler sind Stammwaehler

und auch die Wechselwaehler haben mittlerweile eine klare Praeferenz. Falls natuerlich ein
Riesenskandal, wie ein mediatisch verkaufter Tsunami, vor dem 22. 9. eintritt, kann das schon
einen Wechsel zur folge haben - es geht ja um wenige Prozent.

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Hans-Jürgen Lehmann

was soll den Bitte an der AfD so toll sein?

Das sie nur ein Thema haben? Raus aus dem Euro?
Was sagen sie zu all den anderen Themen, die für Deutschland wichtig sind? Nix. Genau.
Die haben nämlich überhaupt keine Ahnung. Nur die, dem deutschen Michel weismachen zu können, daß sie angeblich die einzigen sind, die die EU-Krise lösen können...

Ich werde einen Teufel tun und solche Kröten wählen, denen es im Grunde um ihr eigenes Vermögen geht.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.08.2013 14:42 Uhr
Hans-Jürgen Lehmann

an die Beantworter meines 1. Beitrages

Sicher haben die ein Programm. Sonst wäre es ja auch allzu peinlich.

Und wenn ich mir das so anschaue, sieht das auch alles gaanz toll aus.
Im Stakkato ohne Hintergrund in die Homepage "eingepflegt".
Da finden sich unter jedem Menüpukt 4 Sätze. Unter "Währung" sogar 8.
Das ist Bildzeitungsniveau.
Tolles Programm meine Herren.

Darauf falle ich aber nicht rein.

Herr Ziehe, wie Sie schreiben ist diese Partei 7 Monate alt.

Und dann erwarten Sie ernstahft ein ernsthaftes Wahlprogramm?
Nachdem sie sich 6 Monate ausschließlich mit dem Euro-Ausstieg beschäftigt haben?

Der gesamte Rest ist ein Zusammengemurkse von tollen Ideen. Aber kein Konzept !
Und schon gar nicht ein durchdachtes.

Lucke sagte zuerst, den Euro abzuschaffen ist die Lösung.
3 Wochen später relativierte er es und meinte, eine Parallelwährung neben dem Euro wäre die Lösung.
Daran sieht man doch schon...
Selbst diese, der AfD ureigenste Idee, ist einfach nur undurchdachter Pupulismus.

Eine Alternative. Ok. Aber für wen?

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Werner Murovatz

Stell dir vor

die haben sogar ein Programm . Man kann es detailiert auf ihrer Website lesen. Aber nur wenn man will
Währungspolitik * Europapolitik * Rechtsstaatlichkeit und Demokratie * Integrationspolitik *
Staatsfinanzen & Steuern * Alterssicherung & Familie * Bildung *Energiepolitik
Zu alle den Themen gibst viele Standpunk t- aber wie gesagt, man kann nachlesen.
Aber nur wenn man will

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Tom Ziehe

Tja Herr Lehmann, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Lesen sie erst mal das Parteiprogram

Die AFD hat Positionen zum Bürgerwahlrecht, zur Energiewende (sinnvoll und transparent) zur Migrationsregelung, Rückführung Nationaler Rechte zurück zur BRD etc.
Bedenken sie bitte auch, dass diese Partei gerade mal 7 Monate alt ist und einfach noch nicht genug Kompetenzen aufgebaut hat um zu jeden Thema etwas zu sagen. Ist Ihnen das lamentieren der FDP/CDU/Grünen lieber, die Steuererleichterungen , Rentenverbesserunegn, Förderunegn im Bildungssektor usw. "versprechen" aber NICHTS davon gehalten oder gar umgesetzt hatten? Das Grundübel ist aber der Euro der als Klebstoff für alle anderen gebrochenen Rechtsklauseln her halten muss. Erst durch Ihn kam es zu den exorbitanten Verschuldungen mit seinen jetzigen Auswirkungen.

Eine one fits all Währung gab es nie und wird nie funktionieren. Scheitert der Euro, dann scheitern die Grossinvestoren das ist aber auch schon alles.

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Karin Gossmann-Walter

ach so, die haben keine Ahnung, habe nur ein Thema.....

und selbst wenn es so wäre, braucht man sich aufgrund dieses Themas, das sehr wichtig ist,
sich für bezahlbare Wohnungen, Kitaplätze, Energie, Erhalt d. Straßen, ecc. keine Gedanken mehr zu machen.
Die Gedanken haben sich dann erledigt. Die Kasse ist dann leer.

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Gerhard Haßlocher

Herr Lehmann, Sie haben alles verschlafen !

Ihr Geschwätz, die AfD habe nur ein Thema, beweist, dass Sie sich nicht informiert haben. ich selbst habe z.B. dieser Tage eine AfD-Veranstaltung zur Sicherheit im Internet besucht. Und falls Sie lesen können, müsste es auch Ihnen möglich sein, die Ansichten der AfD etwa zur Zuwanderung, zu direkter Demokratie, zu Energiepreisen und vielem anderem wahrzunehmen. Im übrigen finde ich Ihre Äußerungen ausgesprochen unsachlich und das ist noch milede ausgedrückt. Und woher wollen Sie wissen, dass es der AfD um ihr eigenes Vermögen hat ? Alles leere Sprüche und falsche Behauptungen.

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Robert Hamacher

Um mich zu wiederholen: Eigentlich läuft's wie immer ....


die Regierungsparteien legen zum Ende der Legislaturperiode mehr oder minder kräftig zu.

Vor 12 Monaten war noch Rot-Grün deutlich vorne,jetzt sind CDU/CSU auf Höhe von Rot-Grün zusammen oder gar stärker.Abstände von 10-15% verflüchtigen sich nicht in 5 Wochen - völlig unabhängig davon,wieviele sich "endgültig" (!) festgelegt haben.

Was in der Tat überrascht, dass Gelb-Schwarz wieder eine gute Chance zur Regierungsübernahme hat.Die Titelverteidigung Schröders 2002 war zufallsgesteuerter.

Der oppostionelle Schub im Vergleich zu 2009, wo die FDP der größte Profiteur in der Opposition war, zerstiebt in Gruppierungen, die sehr wahrscheinlich unter 5% bleiben,aber inges. 5-8% abstauben werden, und Richtung Grüne, die allmählich wieder Richtung 10% zurückfallen. Die SPD wird dank ihrer unglaublichen Nicht-Kampagnenfähigkeit Mühe haben, ihr Top-Ergebnis von 2009 zu überbieten.Das Quartett Steinbrück, Steinmeier, Gabriel + Nahles fällt für jeden sichtbar jeden Tag stärker auseinander.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 16.08.2013 15:51 Uhr

Die Koalition bleibt...oder:Große Koalition - es gibt kein Drittes

Tod oder Überleben der FDP.Das ist die letzte Frage. Der Rest ist piepe.
Eine sehr langweilige Wahl, wies immer ist, wenn die Leute eigentlich zufrieden sind.
Die SPD hat einen verheerenden Start hingelegt und kann sich nicht berappeln. Das lähmt natürlich auch die Grünen am Eintopfsonntag, man dümpelt im Brackwasser.
Die CDU ist brav und hat die Mama lieb,was ja auch richtig ist und reicht.
Die FDP wankt am Grabesrand entlang. Die einen nennen es Leben, die anderen moribund, aber geschminkt.
Über die Linke spreche ist nicht, ist unaussprechlich, existiert allein in meinen verblassenden Erinnerungen an Mauern,Knast und Schießbefehl.
Das wars schon. Der Rest ist arm dran. Vielleicht sollte er aufgeben, sich alternativ schmollend zurückziehen. Gibt so viele Winkel.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 10:32 Uhr
Karin Gossmann-Walter

Genau so ist es Frau Boegl, Deutschland steht oder fällt mit der weiteren Entwicklung in der

Euro-Krise !

Aber gerade dieser höchst wichtige Punkt wird fein herausgehalten von Politik und Medien, selbst in Interviews ist das eine Randfrage.

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Ingelore Boegl
Ingelore Boegl (IBoegl) - 17.08.2013 07:09 Uhr

Herr Kruse,

wie recht Sie haben - hoffe, dass dieser schon schmerzverursachende, gesponserte Wahlkampf
endlich vorbei ist, die Grenze des Erträglichen ist erreicht!
Wahlkampfzeiten waren schon immer nicht gerade von großer Ehrlichkeit geprägt, aber in diesem
Jahr wird gelogen, dass sich die "Balken biegen"!
Für gut Informierte, die auf dieses Überangebot an Meinungsmache nicht hereinfallen, die in der Lage sind, sich ihre eigene Meinung zu bilden, sind die Altparteien nicht wählbar.
Deutschland steht oder fällt mit der weiteren Entwicklung in der EURO-Krise, wer sich dessen
bewusst ist, kommt an der Wahl der "Alternative für Deutschland" nicht vorbei!!!

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 16.08.2013 22:17 Uhr

Herr Kruse,

wir geben offensichtlich beide die Hoffnung nicht auf.
Vielleicht trägts ein wenig zur Klärung der Standpunkte bei, wenn ich Ihnen sage, daß ich noch nie CDU gewählt habe, es auch nicht tun werde. Wenn ich analysiere, wäge ich objektiv Wahrscheinlichkeiten, hänge mich dabei an keine Partei.
So komme ich zum Ergebnis, daß entgegen der verwegenen Hoffnungen das, was Sie alternativ nennen, keine Chance hat über 2 Prozent zu kommen. Ich habe die Gründe mehrfach benannt: Ihre Themen stehen nicht zur Wahl, finden also nur spezielle Interessenten. Und Ihnen fehlt das Positive, Negation reicht nicht.

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Wolfgang Kruse
Wolfgang Kruse (WoKru) - 16.08.2013 17:35 Uhr

Fein, Herr Raack, Sie geben die Hoffnung nicht auf. Die stirbt bekanntlich zuletzt...

Aber Ihre CDU wird nicht von der FDP gerettet, die am Tropf von potemkinschen Meinungsumfragen dahindämmert, tatsächlich politisch komatös daniederliegt.
Die CDU wird, wenn überhaupt, nur gerettet von der Macht des großen Geldes, zig-Millionen für den Wahlkampf, den vielen Meinungsmachern in ARD/ZDF, Springer und Bertelsmann, den gekauften Meinungs-"Umfragen", den ganzseitigen Hurra-Anzeigen der Bundesministerien usw. Und all dem Lügengebräu wird Ihre nagelkauende Lichtgestalt das politische Weiterleben verdanken.
Es wird aber kein" weiter so" für Merkel geben. Denn nach dem 22. September wird es eine echte Opposition im Bundestag geben.
Auf die -"gottseibeiuns" für Sie auch wieder nicht aussprechbare Alternative für Deutschland wird es zukommen, den Rettungswahnsinn anzuhalten! Und einem Finanzminister Trittin paroli zu bieten!

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Michael Recha
Michael Recha (m.recha) - 16.08.2013 15:34 Uhr

Die Bürger spüren, da stimmt etwas nicht...

Nun, wenn man erfolgreich Politik betreibt, wenn man gute Ergebnisse erreicht hat, dann sieht die Lage vor einer Wahl ganz anders aus! Dann wissen 75% der Wähler fünf Wochen vor einer Wahl sehr genau, ob sie für oder gegen die bisherige Politik sind.

Die Unentschiedenheit der meisten Bürger rührt daher, daß alle spüren, zwischen veröffentlichter Meinung und den Fakten bestehen etliche Widersprüche... Alle spüren, mit dieser Ruhe im Wahlkampf stimmt etwas nicht. Und weil alle etablierten Parteien im Kernthema dieser Wahl - Euro-Europa und Demokratie - nicht ehrlich sind, wissen die Wähler nicht, wem sie nun vertrauen sollten.

75% Unentschlossene sprechen gegen die bisherige Regierung UND Opposition.

Bitte nicht ALLE jetzt die AfD wählen, der reichen 15%, um die nächste Regierung auf einen vernünftigen Pfad zu leiten. Und darum geht es: Vernunft aus historischer Erfahrung.
Verantwortliche Nationalstaaten sind die Basis einer freien und friedlichen EU - nicht Brüsseler Bürokraten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.08.2013 19:50 Uhr
Wolfgang Kruse
Wolfgang Kruse (WoKru) - 16.08.2013 19:50 Uhr

Warum nur 15%, es ist viel mehr drin, Herr Recha!

In der von Merkel geräumten rechten Mitte klaffen enorme Lücken, in denen die sieche FDP in letzten Zügen liegt.
Da finden locker 150 Abgeordnete der AfD Platz!

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 16.08.2013 17:32 Uhr

Gespür@Herr Recha

Sie spüren, daß die Bürger spüren...andere spüren nichts.
Im allgemeinen meinen die Leute, es gehe ihnen gut. Die Unentschlossenen, die so unentschlossen gar nicht sind, weil sie im Zweifel immer wie beim letzten Mal wählen, werden mit näher kommenden Wahltag entschlossen: Man wählt, was man kennt.
Und Themen? Ganz sicher nicht Europa und Demokratie! Demokratie haben wir schon und Europa steht nicht zur Wahl. Thema ist: Es soll mir weiter gut gehen. Wer garantiert das? Ganz einfach: Die Union, die SPD, die FDP. Der Rest teilt sich den Rest und davon bekommt der Afd das wenigste. Warum? Weil die Leute weder Frust noch Wut wählen. Dem Afd fehlt schlicht die positive Botschaft.

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Peter Bayer

Nicht wählbar!

Zum Wählen braucht man eine Auswahl.

Ich sehe keine Partei, die auch nur annähernd meine Themen aufgreift, wie z.B. Eingriff in die Privatsspäre, Aushebelung der Freiheits- und Bürgerrechte und die damit einhergehende Tendenz faschistoider Verhaltensweisen, schwindende Souveränität zu Gunsten der EU usw.usf.

Was mich nicht interessiert, sind Müttergeld, Mindestlohn, Mietpreisbremse oder sonstige Tänze ums €-Kalb. Das wären Themen für Friedenszeiten.

Deshalb ist meine Alternative der ungültige Stimmzettel!

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.08.2013 19:04 Uhr
Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 16.08.2013 19:04 Uhr

Freut mich zu hören. Meine Stimme hat ein höheres Gewicht wenn sie nicht wählen.

Es gibt kein Mindestwahlbeteiligung nach meiner Kenntnis. Auch wenn nur 10% wählen gehen bestimmen diese doch zu 100% den nächsten Bundestag.

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Tom Ziehe

Herr Bayer also ehrlich, das ist die mit Abstand schlechteste Wahl

den sie unterstützen damit nur die etablierten Partein. Selbst wenn alle nicht wählen würden und nur 10 Stimmen für die CDU wäre sie der Gewinner. Es gibt nur eine Möglichkeit wählen sie alternativ, nur so können sie Ihren Unmut zum Ausdruck bringen. Evtl die letzte Möglichkeit für Sie. Noch 4 Jahre Merkel und wir haben die DDR 2.0 hier, jede Wette.

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Yildirim Bulmaz

Peter Bayer

Dann sind wir schon mal zwei, Herr Bayer. Aber bitte darauf achten, dass es sichtbar ist, dass der Stimmzettel absichtlich ungültig gemacht wurde.

@Wofgang Kruse

Afd ist was für Träumer. Und geträumt haben wir schon genug.

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bernd stegmann

Soso, Sie suchen also eine Partei, die exakt auf Ihre ganz persönlichen Wünsche zugeschnitten ist?

Sodann hätten wir ca. 80 Millionen Parteien in diesem Land.
Aber Ihre Einstellung beschreibt ganz gut das überragende Demokratieverständnis in diesem Land und zum anderen ist dieser naive Egoismus DIE Ursache für die politischen Verhältnisse in diesem Land.
Eine Berechtigung zur Kritik an den Verhältnissen haben Sie übrigens nicht, da Sie sich der Politischen Willensbildung nicht nur enthalten, sondern durch Ihr "superschlaues" ungültig Wählen die von Ihnen kritisierten Zustände unterstützen. Und leider begreifen Sie das traurigerweise ziemlich sicher nichtmal.

Denk ich an Deutschlands Wähler in der Nacht ....

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Wolfgang Kruse
Wolfgang Kruse (WoKru) - 16.08.2013 16:21 Uhr

Ungültiger Stimmzettel, die Selbstentmündigung des Bügers. Kein Ausweg, Herr Bayer.

Sie finden Im Programm der Alternative für Deutschland konkrete Aussagen zu Ihren Themen:
schwindende Souveränität zugunsten der EU,
Rechtsstaatlichkeit und Demokratie,
aber auch zu Bildung, Integration und Asylrecht und vieles mehr. Es lohnt sich.

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Closed via SSO
Klaus Wege (covenants) - 16.08.2013 15:24 Uhr

Tagesschau.de : Jörg Schönenborn beschreibt, wie über die Fragestellung Umfragen gelenkt werden

Aktuell gewährt J. Schönenborn im "ARD-DeutschlandTrend" Einblick in die Kunst, bei Umfragen schon durch die Fragestellung Beliebtheitswerte von Parteien zu steuern.

Hintergrund ist die Diskrepanz zwischen der Unzufriedenheit von Bürgern in politischen Sachfragen und den gemeldeten Beliebtheitswerten der Regierungskoalition.

In einem "methodischen Experiment" wurde nun die Frage nach der Zufriedenheit mit der Regierungskoalition auf dreierlei Weise gestellt:

Wurde allgemein nach der Zufriedenheit mit "der Bundesregierung" gefragt, resultierte ein Zustimmungswert von 52%.
Fragte man jedoch nach der Zufriedenheit mit der "Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP" schnurrte der Wert auf 38% zusammen.
Nach oben schnellte das Ergebnis wieder, wenn man nach der "Bundesregierung unter Angela Merkel" fragte:
Dieselbe (gerade noch verschmähte) Bundesregierung sprang in der Beliebtheit von 38% auf 56% ...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 16:28 Uhr
Hermann Paul

Große Mehrheit der Wähler noch nicht festgelegt.

So ist es. Es gibt einfach zu viele Leute die schlicht nicht richtig lesen können und deshalb die rhetorisch zwar geschickt veränderten, dem Sinn nach aber einfachen Stolperfallen nicht durchschauen. Da muss man sich über ständig wechselnde Umfrage-Ergebnisse nicht wundern.

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Robert Hamacher

Wieso "Lenkung" ??



Die Frage-Variationen, die eher das erwartbare Verhalten der Befragten wiedergeben, zeigen letztlich nur, wie unerschütterlich und dominierend die Position Merkels in der bundesdeutschen Politik ist, was mich persönlich auch wundert, aber ich bin nicht DER deutsche Wähler.

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Steffen Ritter

...

Wer den Beitrag im Tagesschau-Blog liest, erkennt, dass Schönborn einfach nur eins feststellt:
Scheinbar identische Fragestellungen führen zu stark abweichenden Ergebnissen.

Er beobachtet einen Effekt - daraus ein Bekenntnis zur Manipulation abzuleiten, ist schon böswillig.
Trotzdem muss man entscheiden, welchen der drei Werte man bei aktuellen und künftigen Regierungen messen will - oder ob man nicht dauerhaft alle drei Werte misst und veröffentlicht.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 16.08.2013 15:00 Uhr

Das Wahlvolk ist im Großen und Ganzen zufrieden. Das Wetter spielt mit das Volk kauft u kauft

die Arbeitslosigkeit ist nicht wirklich ein Thema.

Was soll denn nun die Wähler beunruhigen ? Das worüber Frau Merkel nicht spricht ?

Zufriedene Bürger und zwar mit der Einheit in Gleichheit CDU - SPD - Grüne - FDP - CSU

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.08.2013 19:11 Uhr
Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 16.08.2013 19:11 Uhr

Polemik Frau Gruber? Ist es so oder beides?

Ich gebe ihnen ja Recht der Leidensdruck könnte größer sein.
Selbst bei 10% Arbeitslosigkeit kann es dem Rest gut gehen.
Das wären mehr als 2/3
Warum also die Pferde wechseln? Gut die FDP könnte man durch die Afd ersetzen.
Aber wenn das nicht klappt bekommen wir eine Große... ich höre besser auf zu schreiben.

Ein schönes Wochenende:-)

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Ingrid Hoyer

Wahlvolk zufrieden, das Wetter schön, das Volk kauft und kauft: Also alles "Paletti"??

Hallo Frau Gruber,

Ihre Beiträge sind wirklich immer sehr Humoristisch. Allerdings, sollten Sie wirklich glauben was Sie schreiben, würde ich es sehr bedenklich finden. Das ist meine, vielleicht Subjektive??, Meinung. Also nur weiter so.

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Olivia Moore
Olivia Moore (opepper) - 16.08.2013 18:04 Uhr

@Frau Gruber

Nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich finde Sie wirklich sehr lustig.
Manchmal denke ich, Sie sind Frau Merkel und rauschen incognito durch die Blätter,um mal ein bißchen abzuledern. :)

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Karin Gossmann-Walter

Aber Sie haben schon heute die FAZ gelesen?, der Artikel zu Deutschland's

Risiko...wenn nicht, schlafen Sie weiter in Selbstzufriedenheit

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16.08.2013, 11:14 Uhr

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