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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Pferdefleisch Kein Schwein

 ·  Ganz Deutschland schüttelt sich: Wir haben das Unfassbare getan. Wir haben Pferd gegessen. Und niemand hat es gemerkt.

Artikel Lesermeinungen (46)

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Jenny  Maiwald

Herrgottnochmal, was für ein Affentheater!

Natürlich regen sich jetzt wieder alle auf, die im Ernst davon ausgehen, ein Zustand, den sie für "gesund" halten, hinge mit so etwas Belanglosem wie ihrer Ernährung zusammen, und irgendwelche Nanogramm irgendwelcher Substanzen, die sie im Lexikon nachschlagen müssen, würden sie nun daran hindern, kerngesund 90 Jahre alt zu werden.
Diese Vorfälle geschehen nunmal bei der Massenerzeugung von Lebensmitteln, und wer das ausschließen will, glaubt auch, Strom käme aus der Dose. Es ist niemand verletzt worden, ein paar Händler haben Reibach mit dem billigeren Pferdefleisch gemacht, es ist nicht mehr als eine falsche Deklaration. Regt Euch wieder ab. Zu keiner Zeit sind so saubere Lebensmittel verzehrt worden wie in unserer. Wer's nicht glaubt, soll Geschichte lernen oder selber Tiere schlachten, wenn das alles so wahnsinnig wichtig ist.

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Gertrud Ribbers

Sofern man glaubt, es sei unerheblich, wenn nicht für den Verzehr gedachtes Fleisch

in der Nahrungsindustrie dennoch verarbeitet wird, könnte jegliche veterinärmedizinische Fleischbeschau abgeschafft werden. Man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass uns ohne dies dann schon nicht geschadet wird (bei den hochanständigen und keinesfalls korrupten Verhältnissen, die auf dieser Welt herrschen, sicherlich wahrscheinlich!).

Man kann es aber uch anders sehen.
Wenn so etwas in den Nahrungskreislauf geraten kann, obwohl Gesetze zum Schutz gegen solche Machenschaften existieren, kann auch alles andere, im schlimmsten Falle auch mit Absicht und staatlich gelenkt, in den Nahrungskreislauf eingebracht werden.

Bei der Ruhe, die in diesem Land angesichts der europäischen Verhältnisse herrscht, vermute ich, dass bereits seit einigen Jahren Valium in nicht unerheblicher Menge unserem "Futter" zugesetzt wurde!
Wie auf einem nach EU-Massstäben gut geführten Arbeitskräfteproduktions- ähm Fleischproduktionsbetrieb eben!
Orwell lässt grüssen

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Gertrud Ribbers

@ odysseus_8

Sie scheinen nicht zu begreifen, dass es hier nicht um den Verzehr von Pferdefleisch an sich geht, das kann doch jeder halten wie er will. Es geht aber um Betrug!

Der Verbraucher hat das Recht, sich darauf verlassen zu können, dass drin ist was drauf steht.
Und wenn er dann, wie offenbar Sie, Fleisch mit Medikamentenzusatz essen möchte, bitte sehr. Und wenn Sie sich der (übrigens keineswegs harmlosen) Trichinoseerreger, die Sie sich ohne betrügerisch deklarierte Lebensmittel gar nicht eingefangen hätten, mittels "harmloser" chemischer Mittel entledigen wollen, tun Sie's.
Ich aber werte diese Art von betrügerischer Vermarktung als Körperverletzung (dabei bin ich nicht betroffen, ich suche die Zutaten zum Kochen gut aus)!
Sollte unseren Schweinefleischverächtern selbiges auf solche oder ähnliche Art untergeschoben werden, käme es hier zum Bürgerkrieg, da sie sich um den Zugang zum Paradies betrogen sähen.
Das Produkt hat nach Recht und Gesetz der Ettikettierung zu entsprechen!

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Klaus Letis

Jetzt hat man "Medikamente" gefunden

Wenn man sich die Konzentration anschaut, müsste man schon 30kg pro Tag verspeisen damit etwas wirksam wird.

Es bleibt also bei den Feinstaub-Neurotikern

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Gabi Heintz

Offenbar keiner der Spötter hier ahnt etwas von Trichinen und Cadmium

Christina Hucklenbroich hat dort aufgelistet, was Pferdefleisch zu einem "Risikolebensmittel" macht: 1. Falls es nicht durchgebraten (oder -gekocht) wird, kann man wie beim Schweinefleisch eine Trichinose (Würmer, die nicht im Darm bleiben, sondern in die Muskeln kriechen) kriegen. In Ländern, in denen viel Pferdefleisch (größtenteils aus Osteuropa) verzehrt wird, kommt es zu hunderten Fällen pro Jahr. 2. Pferde werden oft mit Medikamenten behandelt, die ihr Fleisch dann nicht mehr verzehrbar macht, weil gesundheitsgefährdende Rückstände bleiben (Stichwort: "Pferdepaß" - in Deutschland muß ein Pferdebesitzer einen solchen Paß haben, in dem er verbindlich erklärt, ob sein Pferd mal geschlachtet werden soll oder nicht. Wenn ja, sind verschiedene Medikamente zur Behandlung des Pferdes ausgeschlossen) 3. In Pferdenieren und -lebern reichert sich Cadmium so stark an, daß sie giftig sind. Unter ungünstigen (Fütterungs-)Bedingungen ist auch das Muskelfleisch mit Cadmium verseucht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 11:29 Uhr
Klaus Letis

Quatsch

Das Fleisch in der Lasagne wird abgekocht.
Selbts wenn: Für die Würmer gibt es effektive Medikamente.

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Thomas Kobler

Unheilige Allianzen wie...

die aus Rumänen und Franzosen sorgen wieder mal für Gänsehaut. Früher war es der Karpatenschreck, Graf Dracula, mit seinem Blutdurst und Fantômas der Louis de Funès vernaschte, heute sind es rumänische Klepper und französische Etikettenschwindler, die Konsul Weyer fast schon zur Exzellenz werden liessen. Jüngsten Gerüchten zufolge sollen sich ja auch die rumänischen Werwölfe über unerklärlich gelichtete Reihen beklagen. Die zwielichtigen Vampire wuschen daraufhin ihre Hände sofort in unschuldigem Blut und in China nahmen sie "Hund in Knoblauchsosse" aus den Gestellen. Obwohl, Taylor Lautner und Kumpels fanden viele auch hier zum "anbeissen".

Ich wills mir gar nicht weiter ausmalen, was in dem Skandal noch alles aus dem dunklen Stall ans Licht kommen könnte, aber einfacher und billiger ist man wahrscheinlich noch selten zu Pferd gekommen und den grossen Anhänger kann man sich auch sparen - Kühltasche im Mini genügt.

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Bertram von Steuben

Alle Kinder essen Lasagne...

außer Ronny...,
der mag kein Pony ;-)))

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Gerhard Storm

Leider gibt es einen schlimmen Pferdefuß, weil auch Dopingsubstanz mit von der Partie ist!

Kohlers Vorahnung ist eingetreten, im Pferdefleisch wurde eine regelwidrige Substanz gefunden. Haben heimkehrende Soldaten nach dem 2. Weltkrieg nur verstohlen, aber mit Genuss Pferdefleisch ohne Risiko verschlungen, ist das heute kein ungetrübter Genuss mehr. Denn den EU-Spitzen-Dummköpfen ist gelungen, mit ihrer hirnlosen Agrar-Subventionspolitik die Bauern umzustellen von vernünftiger Wirtschaftsweise auf das reine Gieren nach Subventionen. Und das ohne Rücksicht auf die Böden u. das menschliche u. tierische Wohlergehen. Das irrsinnige Agrarsystem der blinden Brüsseler Dummköpfe, für die Kontrolle ein Fremdwort ist, fordert Kriminelle geradezu heraus, durch Manipulationen satte Gewinne auf unser aller Kosten zu erzielen. Die Unübesichtlichkeit des globalen Subventionstourismus u. die nicht auf Qualität, sondern auf Subventionen ausgerichtete Produktion tragen ihr Teil begünstigend bei. Aber es ist geldmäßig viel harmloser als die schlimmen EU-EZB-Verstöße gg. Nobailout in Mrd-Höhe!

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Frank Gerlach

Es Fehlt: Walfleisch in der Wurst

Denn dann könnten wir uns trefflich über die japanischen Barbaren aufregen, die sich doch wirklich erdreisten die Tiere ihrer Meere zu verspeisen, ohne Greenpeace (am besten rückwirkend bis 1300 nach unserem Propheten) um Erlaubnis zu fragen. Sowas unmenschliches - oder ist es eher un-walisch ??

Ich werfe mir jetzt ein Stück Fleisch in der Pfanne, das durch Tötung des Heiligen Tieres von 1000 Millionen Indern gewonnen wurde ! Soll ja gut sein, wegen dem Eisengehalt. Sonst müsste man ja das Verbrechen des Lebertran-Vertilgens begehen und das erlaubt Langley nicht.

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Peter Hirse

Spätestens beim Pferdesushi ..

Spätestens beim Pferdesushi hört der Spaß dann aber doch auf.

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Monika Lorenz

Wir haben Pferd gegessen,

ich nicht, da hab ich echt noch mal Schwein gehabt.

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Wolfgang G. Runte

Sehr schöne Ironie Herr Kohler!

Denn es gibt doch in D sogar Pferdemetzger! Die Wurst und Schnitzel sind dabei gar nicht schlecht, vielleicht zuerst etwas ungewohnt für unseren Gaumen, aber das gibt sich - ähnlich wie bei Froschschenkel und Austern.

Ich verstehe nur nicht worüber sich halb Europa aufregt. Das Einzige was ich sehe ist doch, daß hier bei den Angaben betrogen wurde, indem man Pferdefleisch als Rindfleich ausgab. Aber bei dem Moloch EU-Bürokratie in Brüssel ist das nicht verwunderlich. Diese sollten sich darum kümmern und nicht Quecksilber in Leutmittel vorschreiben oder meinen, sie wüßten was unserem Wasser gut tut.

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Wilfried Dr. Nelles

Wunderbarer Kohler

Herr Kohler,

bitte nehmen Sie es mir nicht übel: Ich liebe Sie für Ihre wunderbaren Beiträge! Ein bisschen Licht in der trüben Medienlandschaft.

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Gabi Heintz

Hier in der FAZ steht es im BLOG "Tierleben" von Christina Hucklenbroich, daß es gefährlich ist,

Pferdefleisch zu essen.

Die Frau hat richtig gründlich recherchiert.

Vorbildlich, würde ich sagen.

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Gabi Heintz

Das ist weder albern noch "hysterisch" noch sentimental - Pferdefleisch birgt Risiken

Erstens ist es prinzipiell nicht in Ordnung z.B. auf eine Wurst etwa "Putenfleisch" als Inhaltsstoff zu schreiben - ich will selbst aussuchen, was ich esse.

Zweitens können im Pferdefleisch ebenso wie im Schweinefleisch Trichinen sein - wird es nicht richtig durchgekocht, dann kommt es zur Trichinose. Angeblich kommt es bei den Franzosen (die uns als Pferdefleisch-Esser hier so wärmstens zum Vorbild empfohlen werden) mehrere hundert Fälle im Jahr.

(In einem Fertiggericht kann man aber gewiß sicher sein, daß das Fleisch gar war - sonst würde sich das Zeug ja gar nicht halten. - Andere Frage: Warum essen manche sowas wie Fertiggerichte...?)

Drittens können Pferde mit Medikamenten behandelt worden sein, die ihr Fleisch zum Verzehr nicht mehr geeignet macht. Wenn ich schon nicht wissen soll, daß es Pferdefleisch ist, woher soll ich dann wissen, ob die Pferde überhaupt hätten (für den Verzehr) geschlachtet werden dürfen?

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Heinz Rehbein

hier werden verschiedene ebenen besprochem

falschdeklaration und unkontrolliertes fleisch ist nicht ok.
das pferd als statusgehobenes, und damit ethisch weniger essbares tier zu verklären ebenso.
ich persönlich finde pferd (als fleisch) interessant, weil es eine melange aus kulturellen widerständen, historisch gewachsener, wenn auch inzwischen ehemaliger normalität und - zumindest in substitution von letztgenanntem - eine art kulinarischer geheimtip geworden ist. mein erster rheinischer sauerbraten aus pferd in einer urkölschen kneipe liegt 20 jahre zurück. großartig, und vielleicht schützen die vorurteile vieler leute vor vermassung und damit vor qualitätseinbuße.

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Klaus Letis

Wie den Hengsten die Nüstern zittern, wenn sie die Stuten wittern

In diesem Falle sind die Stuten die Skandale, und die Hengste die Polit-Hysteriker.

Wenn es langweilig wird, muss etwas neues her.
Und der eigene Pferdestall hat auch die Lösung und ist das Glück auf Erden.
Drum fleißig aufgeregt, vielleicht reitet ja jemand hinterher.

Wenn sich der ganze Staub lichtet, schaut man verdutz, wo denn die hyperventilierten Hysteriker geblieben sind.

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Norbert Zeuner
Norbert Zeuner (Gadaffi) - 14.02.2013 21:29 Uhr

Nach Rinderwahnsinn, Vogelgrippe, Schweinepest – nun auch Pferd

Nach Rinderwahnsinn, Vogelgrippe, Schweinepest – nun auch Pferd. Doch Moment mal! Ohne den Freunden von Rindern, Geflügeln und Schweinen zu nahe treten zu wollen: Pferdewahnsinn, Pferdegrippe, Pferdepest war nicht in den gefälschten Angeboten.

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thomas röver

mit mutter zum pferdemetzger

ende der fünfziger jahre gung unsere mutter mit uns jungs zum pferdemetzger, und wir waren stolz und froh, mal ein grosses schnitzel zu bekommen.
damals nach dem krieg gabes sonst kaum fleisch auf den teller.
also ,wir sollten alle nicht übetreiben...

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Isthmus von Tehuantepec

Im Rheinland...

...ist Sauerbraten aus Pferdefleisch doch eine Delikatesse!

Und wer sich mit dem Fleisch unsicher ist, soll doch einfach keins essen. Geht auch gut und den Rest regelt dann auch wieder der Markt.

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Jahrgang 1961, Herausgeber.

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