21.11.2012 · Die Türkei hat die Nato offiziell um die Entsendung von Luftabwehrraketen des Typs Patriot gebeten. Verteidigungsminister de Maizière kündigte an, den Bundestag Mitte Dezember um ein Mandat zu bitten.
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Unsere wirtschaftlichen Interessen werden an der türkisch-syrischen Grenze verteidigt
Außerdem sind, strategisch gesehen, deutsche Militärposten weltweit ein plus für die BRD. Der Einfluss würde wachsen und auf der politischen Weltbühne könnte man eine neue Identität schaffen. Es kann nicht sein, dass wir bei dem Wort "Krieg" zurückzucken.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.11.2012 09:19 Uhrwenn es ironisch gemeint war...
ein durchaus respektabler Beitrag.
Erst mischt sich Erdogan in den syrischen Bürgerkrieg ein,
dann soll der Nordatlantikpakt gefälligst die Grenze sichern.
Ws komt als Nächstes?
Die Nato hat sich schon im Fall Lybien von einer Verteidigungsallianz zu
einer Angriffsallianz verändert. Im Fall Lybien ist nichtmal eine
einzige Granate auf ein Nato Land abgefeuert worden.
Es gab noch nichtmal eine Drohung. Die Nato ist heute schlimmer als
alles was man den USA immer nachgesagt hat. Ich hätte mal gerne
gewußt wer die Nato dazu bringt Islamische Gottesstaaten zu
errichten als ob die Welt damit nicht schon genug Probleme hätte!
Die Türkei wird von Syrien bedroht, das ich nicht lache, sie
läßt von den " Gotteskrieger" ein paar Granaten auf
Ihr Teretorium abfeuern um einen Vorwand zu haben gegen den Staat
Syrien vorzugehen. Da wiederholt sich die Geschichte auch Hitler suchte
nach einem Vorwand in Polen einzumarschieren und genauso so macht es
jetzt der " große Führer in der Türkei. Traurig nur
zu sehen das ihm die Nato auf den Leim geht. Stopt diesen Wahnsinnigen
bevor es zu spät ist!
Eine Armee, die nicht den Ernstfall übt, rostet. Dafür gibt's
in der Geschichte viele Beispiele.
Rein kommt man viel schneller als wieder raus.
Der Nahostkonflikt zieht sich seit 1948 hin.
Der wirkliche Gegner, der uns aber bisher nichts getan hat, sitzt weiter östlich.
Der Verbündete teilt nicht gerade unsere erklärte Staatsraison.
Ist es daher wirklich klug, zu handeln, wie wir es vorhaben?
Korrektur des Blickwinkels:
Der "wirkliche Gegner" sitzt viel weiter westlich.
Die Türkei fühlt sich tatsächlich 'bedroht' ? Durch was
? Und Schutz durch Patriotraketen, die gegen Scud Langstreckenraketen
aus Irak westlich des Jordans eingesetz wurden.
Wo steht denn , wer weiß denn ob Syrien überhaupt Scuds hat ?
Oder will man mal testen ob, die auch gegen einige verirrte
Mörsergranaten zu gebrauchen sind ? In den NL 'prüft' eine
Militärkommission jetzt die Einsatzmöglichkeit, nicht im Feld
nee, im Büro..Und das ganze Land denkt mit, manche fragen schon, wo
denn die Dinge geparkt sind.. Ja, da sind wir dabei. Endlich sind wir
gefragt..Mitte der 60er Jahre hatte man schon die HJ ( Honest John )
Land-Land-Rakete. Eine total ehrliche Rakete, nie zum Einsatz gekommen..
In Syrien stimmen die türkischen und amerikanischen Interessen im
Moment überein.
Die USA wollen Assad beseitigen, um den Überfall auf den Iran vorzubereiten.
Erdorgan rechnet daher mit dem Sieg der Rebellen und versucht sich durch
deren Unterstützung so viel Einfluss wie möglich zu sichern.
Seine größte Angst besteht in einem Machtvakuum, in dem sich
ein autonomes Kurdengebiet bilden könnte.
Doch um sich eventuell auch militärisch einmischen zu können,
braucht er die Rückendeckung arabischer Staaten.
Daher auch die verbalen Ausfälle gegenüber Israel.
Auch für die USA ist eine militärische Intervention mit der
Türkei als Stellvertreter geradezu ideal, da ein direktes
Eingreifen des Westens, wie in Libyen auf starke Ablehnung in der
islamischen Welt stoßen würde
Weder die Deutschen, noch die Türken, noch die Syrer wollen eine
Verschärfung des Konfliktes. Leider scheinen die Politiker
zumindestens von Deutschland und der Türkei anscheinend etwas
anderes. Die Türkei kann in meinen Augen nicht auf Solidarität
plädieren. Die Türkei hat den Konflikt in Syrien mit
verschmlimmert, indem sie die Rebellen/Terroristen in der Türkei
schützt und ihnen einen Rückzugsort gibt. Auch scheint es
regelmäßig Waffenlieferungen aus der Türkei an die
Rebellen gegeben zu haben. Mit einem einseitigen Eingreifen hat die
Türkei jede Solidarität verspielt.
Die die immer noch von einer Defensivwaffe bei den Patriots reden
sollten Bedenken, dass es ein Angriff ist, sollte man mit den Patriots
syrische Flugzeuge im syrischen Luftraum abschiessen. Dies wäre ein
Angriff der deutschen Soldaten und meines Wissens nach auch gegen das
Völkerrecht. Ich hoffe unsere Soldaten werden nicht in blutige
Gefechte hineingezogen,das Parlament wird den Einsatz ja leider genehmigen.
gehören die Waffen dorthin, wo sie sinnvollerweise Wirkung entfalten können. In ihren Garnisonen wirken sie so wenig präventiv wie von Streifenwagen vor Polizeiwachen. Präsenz ist nicht nur dort und jetzt das Gebot der Stunde. Wo sie fehlt, sei es in Grenzgebieten oder in U-Bahnschächten, machen sich die breit, die später schwer bekämpfbar sind. Zum Kern zurück. Es muß allerdings sichergestellt werden, daß der NATO-Schutz nicht für unfaire "Beinfreiheit" mißbraucht wird. Finanzpolitische Blauäugigkeit gegenüber Griechenland darf nicht durch sicherheitspolitische Blindheit gegenüber Türkei ausgeglichen werden.
dass die Patriot's Teil der Vorbereitungen für einen Angriff auf
den Iran sind.
Nur so macht das Engagement (militärisch) Sinn.
Politisch ist es verantwortungslos!
Und zur Klarstellung, mit Bündnistreue hat das nichts zu tun. Es
gibt definitiv keinen Verteidigungsfall in der Türkei. Die
Türkei ist außerdem Syrien militärisch haushoch überlegen.
ist dann die Einrichtung einer "No Flying-Zone" im syrischen Luftraum.
Und dazu braucht man unter anderem Flugabwehrraketen mit der Reichweite
der Patriot.
Und danach?
Ohne großes Aufsehen werden Patrioten in die Türkei gebracht.
Ups, die wirken hervorragend gegen Iranische Raketen.
Natürlich nur zufällig. Da kann man dann im Iran mal fast
ungestraft so einiges locker machen ohne die Raketen fürchten zu müssen.
Richtige Entscheidung. Traurig aber, dass wir nur jene schützen, die Israel die Pest an den Hals
wünschen - und dass, obwohl Israel weit mehr als die Türkei bedroht ist.
Der tägliche Wahnsinn nimmt kein Ende! Was kommt als Nächstes? Bitte dringend diesen Politadel
abwählen, bevor die die Welt in den Abgrund dirigieren.
Wenn Syrien türkische Flugzeuge abschießt(schon vergessen?)
sollte die Türkei/NATO syrische Flugzeuge abschießen
KÖNNEN. Wenn der Türkei Kapazitäten fehlen muß man
in diesem Fall naürlich helfen m.E.
Was sagt uns der gesunde Menschenverstand? Warum sollte Assad, der durch einen von den westlichen Mächten unterstützten Bürgerkrieg im eigenen Land geschwaächt ist, die Türkei angreifen und sich mit der NATO anlegen? Luftabwehrraketen benötige ich aber nur, wenn ich angegriffen werde. Ich denke also, dass die NATO selber einen durch nichts gerechtfertigten Angriffskrieg gegen Syrien vorbereitet und daher die Folgen der syrischen Gegenschläge auf die Türkei minimieren möchte. Wir werden von unseren Regierenden in gewohnter Manier veräppelt. Deutschland soll einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des Westens unterstützen und "Bündnistreue" zeigen. Ich befürchte, wie sind in Sachen EU und NATO kadavertreu bis zum Untergang.
Nachdem von deutscher Seite (de Maiziere) in vorauseilendem Gehorsam die Offerte gemacht wurde, ist die von der NATO ausformuliert worden. Unser Wunsch geht in Erfüllung: Die Türkei hat die Einladung angenommen. Die Konsequenzen sind unabsehbar - bisher hat jeder große Konflikt mal "klein" angefangen als humanitärte Hilfe... Sicherheitspersonal... Militärberater... begrenztes Engagement....kriegsähnliche Handlungen...Krieg. Und dann waren wir noch an allem schuld
Die Bundesregierung macht sich zum Mittäter!!!
Die deutsche Regierung repräsentiert nicht den Willen des Volkes,
dem es dienen soll.
Erdogan ist in diesem Konflikt eindeutig der Agressor, indem er
radikalislamistische Terroristen mit Waffen aus Katar und SA versorgt
und über die Grenze schmuggelt. Diese islamistische Politik wird
nun auch von der Bundesregierung mit der Entsendung der Patriots inkl.
deutsche Soldaten aktiv unterstützt, sodass Erdogan seine
islamistische Politik weiterführen kann. Syrien hat gar nicht vor
die Türkei zu attackieren.
Wir wollen zwar keine Salafisten/Wahabiten hier in Deutschland, aber
unterstützen sie bei der Terrorisierung Syriens. Wir müssen
uns nur vor Augen führen, dass Syrien über Jahrhunderte ein
Vielvölkerstaat war, in dem die unterschiedlichen ethnischen
Gruppierungen (Sunniten, Alawiten, Christen, Drusen, Kurden...)
friedlich miteinander gelebt haben. Zudem ist Syrien im Gegensatz zu SA
und Katar ein sekularer Staat, was das große Engagement der
Wahabiten beim Umsturzversuch erklärt.
Vielleicht ist den Leuten gar nicht bewusst, ...
...dass wir drauf und dran sind, in den nächsten Krieg zu schlittern.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.11.2012 17:24 Uhr@ Kai-Uwe Lensky
Schlittern hiesse unbewusst, d.h. quasi aus Versehen. Das glauben Sie aber nicht wirklich..? Soviel Bewusstheit traue ich Frau Merkel und ihrem Kabinett schon zu, um Absicht unterstellen zu duerfen.
Ich verstehe hier die Frage nicht. Soviel ich weis wurde der Türkei
doch nicht der Krieg durch Syrien erklärt.
Warum soll hier die Nato dann den Verteidigungsfall
erklären und vor allem Deutsche Soldaten dem" großen
Islamführer in der Türkei" zur Hilfe schicken.
Denn alles was er tut geht gegen Israel und da sollten wir uns schon aus
moralischen Gründen raußhalten. Denke das wird auch die Nato verstehen.
Oder ist Frau Merkel durch den Großen Führer erpressbar? Dann
sollten wir feststellen womit!
Erst stichelt die Türkei gegen einen Staat der
"Staatsräson" für Deutschland ist, und dann spielt
Westerwelle den devoten Waffenlieferanten.
Die Türkei hätte einen sehr deutlichen Dämpfer verdient,
Deutschland mit diesen Eskapaden in den Nahost-Konflikt hereinzuziehen.
"There is NO WAY OUT!!!"
Dies hörte sich in Libyen aber gänzlich anders an....