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Patriot-System Türkei beantragt Abwehrraketen bei Nato

 ·  Die Türkei hat die Nato offiziell um die Entsendung von Luftabwehrraketen des Typs Patriot gebeten. Verteidigungsminister de Maizière kündigte an, den Bundestag Mitte Dezember um ein Mandat zu bitten.

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 22.11.2012 09:03 Uhr

Unsere wirtschaftlichen Interessen werden an der türkisch-syrischen Grenze verteidigt

Außerdem sind, strategisch gesehen, deutsche Militärposten weltweit ein plus für die BRD. Der Einfluss würde wachsen und auf der politischen Weltbühne könnte man eine neue Identität schaffen. Es kann nicht sein, dass wir bei dem Wort "Krieg" zurückzucken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.11.2012 09:19 Uhr
Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 22.11.2012 09:19 Uhr

wenn es ironisch gemeint war...

ein durchaus respektabler Beitrag.

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Martin Enzinger

Dreist-wieder einmal

Erst mischt sich Erdogan in den syrischen Bürgerkrieg ein,
dann soll der Nordatlantikpakt gefälligst die Grenze sichern.
Ws komt als Nächstes?

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Rolf Pötsch

gennauso wie im Fall Lybien

Die Nato hat sich schon im Fall Lybien von einer Verteidigungsallianz zu einer Angriffsallianz verändert. Im Fall Lybien ist nichtmal eine einzige Granate auf ein Nato Land abgefeuert worden.
Es gab noch nichtmal eine Drohung. Die Nato ist heute schlimmer als alles was man den USA immer nachgesagt hat. Ich hätte mal gerne gewußt wer die Nato dazu bringt Islamische Gottesstaaten zu errichten als ob die Welt damit nicht schon genug Probleme hätte!
Die Türkei wird von Syrien bedroht, das ich nicht lache, sie läßt von den " Gotteskrieger" ein paar Granaten auf Ihr Teretorium abfeuern um einen Vorwand zu haben gegen den Staat
Syrien vorzugehen. Da wiederholt sich die Geschichte auch Hitler suchte nach einem Vorwand in Polen einzumarschieren und genauso so macht es jetzt der " große Führer in der Türkei. Traurig nur zu sehen das ihm die Nato auf den Leim geht. Stopt diesen Wahnsinnigen
bevor es zu spät ist!

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Hartmut Albrecht

nochmal ganz langsam

Eine Armee, die nicht den Ernstfall übt, rostet. Dafür gibt's in der Geschichte viele Beispiele.
Rein kommt man viel schneller als wieder raus.
Der Nahostkonflikt zieht sich seit 1948 hin.
Der wirkliche Gegner, der uns aber bisher nichts getan hat, sitzt weiter östlich.
Der Verbündete teilt nicht gerade unsere erklärte Staatsraison.
Ist es daher wirklich klug, zu handeln, wie wir es vorhaben?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.11.2012 02:21 Uhr
Holger Baade

Korrektur des Blickwinkels:

Der "wirkliche Gegner" sitzt viel weiter westlich.

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mary van de cremer

Ooh Bedróhung..

Die Türkei fühlt sich tatsächlich 'bedroht' ? Durch was ? Und Schutz durch Patriotraketen, die gegen Scud Langstreckenraketen aus Irak westlich des Jordans eingesetz wurden.
Wo steht denn , wer weiß denn ob Syrien überhaupt Scuds hat ? Oder will man mal testen ob, die auch gegen einige verirrte Mörsergranaten zu gebrauchen sind ? In den NL 'prüft' eine Militärkommission jetzt die Einsatzmöglichkeit, nicht im Feld nee, im Büro..Und das ganze Land denkt mit, manche fragen schon, wo denn die Dinge geparkt sind.. Ja, da sind wir dabei. Endlich sind wir gefragt..Mitte der 60er Jahre hatte man schon die HJ ( Honest John ) Land-Land-Rakete. Eine total ehrliche Rakete, nie zum Einsatz gekommen..

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Alfred Vomberg

Zusammenhänge

In Syrien stimmen die türkischen und amerikanischen Interessen im Moment überein.
Die USA wollen Assad beseitigen, um den Überfall auf den Iran vorzubereiten.
Erdorgan rechnet daher mit dem Sieg der Rebellen und versucht sich durch deren Unterstützung so viel Einfluss wie möglich zu sichern.
Seine größte Angst besteht in einem Machtvakuum, in dem sich ein autonomes Kurdengebiet bilden könnte.
Doch um sich eventuell auch militärisch einmischen zu können, braucht er die Rückendeckung arabischer Staaten.
Daher auch die verbalen Ausfälle gegenüber Israel.
Auch für die USA ist eine militärische Intervention mit der Türkei als Stellvertreter geradezu ideal, da ein direktes Eingreifen des Westens, wie in Libyen auf starke Ablehnung in der islamischen Welt stoßen würde

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Tobias Brueggendick

Gegen den Willen der Völker

Weder die Deutschen, noch die Türken, noch die Syrer wollen eine Verschärfung des Konfliktes. Leider scheinen die Politiker zumindestens von Deutschland und der Türkei anscheinend etwas anderes. Die Türkei kann in meinen Augen nicht auf Solidarität plädieren. Die Türkei hat den Konflikt in Syrien mit verschmlimmert, indem sie die Rebellen/Terroristen in der Türkei schützt und ihnen einen Rückzugsort gibt. Auch scheint es regelmäßig Waffenlieferungen aus der Türkei an die Rebellen gegeben zu haben. Mit einem einseitigen Eingreifen hat die Türkei jede Solidarität verspielt.
Die die immer noch von einer Defensivwaffe bei den Patriots reden sollten Bedenken, dass es ein Angriff ist, sollte man mit den Patriots syrische Flugzeuge im syrischen Luftraum abschiessen. Dies wäre ein Angriff der deutschen Soldaten und meines Wissens nach auch gegen das Völkerrecht. Ich hoffe unsere Soldaten werden nicht in blutige Gefechte hineingezogen,das Parlament wird den Einsatz ja leider genehmigen.

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Heinrich Franzen

Besser heute als morgen

gehören die Waffen dorthin, wo sie sinnvollerweise Wirkung entfalten können. In ihren Garnisonen wirken sie so wenig präventiv wie von Streifenwagen vor Polizeiwachen. Präsenz ist nicht nur dort und jetzt das Gebot der Stunde. Wo sie fehlt, sei es in Grenzgebieten oder in U-Bahnschächten, machen sich die breit, die später schwer bekämpfbar sind. Zum Kern zurück. Es muß allerdings sichergestellt werden, daß der NATO-Schutz nicht für unfaire "Beinfreiheit" mißbraucht wird. Finanzpolitische Blauäugigkeit gegenüber Griechenland darf nicht durch sicherheitspolitische Blindheit gegenüber Türkei ausgeglichen werden.

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Klaus Hessenauer

es ist zu befürchten...

dass die Patriot's Teil der Vorbereitungen für einen Angriff auf den Iran sind.

Nur so macht das Engagement (militärisch) Sinn.
Politisch ist es verantwortungslos!

Und zur Klarstellung, mit Bündnistreue hat das nichts zu tun. Es gibt definitiv keinen Verteidigungsfall in der Türkei. Die Türkei ist außerdem Syrien militärisch haushoch überlegen.

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Gerhard Katz

Der nächste Schritt

ist dann die Einrichtung einer "No Flying-Zone" im syrischen Luftraum.

Und dazu braucht man unter anderem Flugabwehrraketen mit der Reichweite der Patriot.

Und danach?

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Christiane Wolf

Trick

Ohne großes Aufsehen werden Patrioten in die Türkei gebracht.
Ups, die wirken hervorragend gegen Iranische Raketen.
Natürlich nur zufällig. Da kann man dann im Iran mal fast ungestraft so einiges locker machen ohne die Raketen fürchten zu müssen.

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Closed via SSO

Richtige Entscheidung. Traurig aber, dass wir nur jene schützen, die Israel die Pest an den Hals

wünschen - und dass, obwohl Israel weit mehr als die Türkei bedroht ist.

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bernd stegmann

Der tägliche Wahnsinn nimmt kein Ende! Was kommt als Nächstes? Bitte dringend diesen Politadel

abwählen, bevor die die Welt in den Abgrund dirigieren.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 21.11.2012 17:08 Uhr

Warum erst jetzt?

Wenn Syrien türkische Flugzeuge abschießt(schon vergessen?) sollte die Türkei/NATO syrische Flugzeuge abschießen KÖNNEN. Wenn der Türkei Kapazitäten fehlen muß man in diesem Fall naürlich helfen m.E.

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Matthias Jehn

Gesunder Menschenverstand

Was sagt uns der gesunde Menschenverstand? Warum sollte Assad, der durch einen von den westlichen Mächten unterstützten Bürgerkrieg im eigenen Land geschwaächt ist, die Türkei angreifen und sich mit der NATO anlegen? Luftabwehrraketen benötige ich aber nur, wenn ich angegriffen werde. Ich denke also, dass die NATO selber einen durch nichts gerechtfertigten Angriffskrieg gegen Syrien vorbereitet und daher die Folgen der syrischen Gegenschläge auf die Türkei minimieren möchte. Wir werden von unseren Regierenden in gewohnter Manier veräppelt. Deutschland soll einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des Westens unterstützen und "Bündnistreue" zeigen. Ich befürchte, wie sind in Sachen EU und NATO kadavertreu bis zum Untergang.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 21.11.2012 17:01 Uhr

Einladung angenommen

Nachdem von deutscher Seite (de Maiziere) in vorauseilendem Gehorsam die Offerte gemacht wurde, ist die von der NATO ausformuliert worden. Unser Wunsch geht in Erfüllung: Die Türkei hat die Einladung angenommen. Die Konsequenzen sind unabsehbar - bisher hat jeder große Konflikt mal "klein" angefangen als humanitärte Hilfe... Sicherheitspersonal... Militärberater... begrenztes Engagement....kriegsähnliche Handlungen...Krieg. Und dann waren wir noch an allem schuld

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Mecil Erkey
Mecil Erkey (Cheeef) - 21.11.2012 16:59 Uhr

Die Bundesregierung macht sich zum Mittäter!!!

Die deutsche Regierung repräsentiert nicht den Willen des Volkes, dem es dienen soll.
Erdogan ist in diesem Konflikt eindeutig der Agressor, indem er radikalislamistische Terroristen mit Waffen aus Katar und SA versorgt und über die Grenze schmuggelt. Diese islamistische Politik wird nun auch von der Bundesregierung mit der Entsendung der Patriots inkl. deutsche Soldaten aktiv unterstützt, sodass Erdogan seine islamistische Politik weiterführen kann. Syrien hat gar nicht vor die Türkei zu attackieren.
Wir wollen zwar keine Salafisten/Wahabiten hier in Deutschland, aber unterstützen sie bei der Terrorisierung Syriens. Wir müssen uns nur vor Augen führen, dass Syrien über Jahrhunderte ein Vielvölkerstaat war, in dem die unterschiedlichen ethnischen Gruppierungen (Sunniten, Alawiten, Christen, Drusen, Kurden...) friedlich miteinander gelebt haben. Zudem ist Syrien im Gegensatz zu SA und Katar ein sekularer Staat, was das große Engagement der Wahabiten beim Umsturzversuch erklärt.

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Kai-Uwe Lensky

Vielleicht ist den Leuten gar nicht bewusst, ...

...dass wir drauf und dran sind, in den nächsten Krieg zu schlittern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.11.2012 17:24 Uhr
Bernd Winkler

@ Kai-Uwe Lensky

Schlittern hiesse unbewusst, d.h. quasi aus Versehen. Das glauben Sie aber nicht wirklich..? Soviel Bewusstheit traue ich Frau Merkel und ihrem Kabinett schon zu, um Absicht unterstellen zu duerfen.

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Rolf Pötsch

Was soll das?

Ich verstehe hier die Frage nicht. Soviel ich weis wurde der Türkei doch nicht der Krieg durch Syrien erklärt.
Warum soll hier die Nato dann den Verteidigungsfall
erklären und vor allem Deutsche Soldaten dem" großen Islamführer in der Türkei" zur Hilfe schicken.
Denn alles was er tut geht gegen Israel und da sollten wir uns schon aus moralischen Gründen raußhalten. Denke das wird auch die Nato verstehen.
Oder ist Frau Merkel durch den Großen Führer erpressbar? Dann sollten wir feststellen womit!

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 21.11.2012 16:35 Uhr

Wie dumm ist denn das???

Erst stichelt die Türkei gegen einen Staat der "Staatsräson" für Deutschland ist, und dann spielt Westerwelle den devoten Waffenlieferanten.

Die Türkei hätte einen sehr deutlichen Dämpfer verdient, Deutschland mit diesen Eskapaden in den Nahost-Konflikt hereinzuziehen. "There is NO WAY OUT!!!"

Dies hörte sich in Libyen aber gänzlich anders an....

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