03.12.2011 · Auf ihrem Parteitag sind die Piraten nach links gerückt: Nach heftiger Debatte sprechen sie sich nun für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus.
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da haben diese schlaumeier natürlich recht! daß in diesem
land überhaupt noch jemand
etwas für seinen lebensunterhalt leisten muss, ist eine ausgemachte
schweinerei. können
wir doch alle bequem von den zinsen unserer schulden leben. die kosten
für die harzer
von der wiege bis zur bahre und für die, die was geleistet haben
"RENTNER" kann man
doch bequem verdoppeln und verdreifachen und dazu noch alle von
griechenland und
anderen oliven übernehmen! diese partei der größten
rechenkünstler hat diesem land
gerade noch gefehlt. glückliches"D", daß es sowas
noch gibt.
Bedingungsloses Grundeinkommen und Steuern verfreiwilligen!
Das bedingungslose Grundeinkommen tritt niemanden vornerücks auf
die Füße, die staatlichen Beamten können schon irgendwie
verköstigt werden mit neuen sinnlosen Aufgaben (abgebaut wird
Bürokratie sowieso nie), und die linken Mitte kann sich noch etwas
akzentuierter aussuchen, wieviel Phantastereien sie denen auferliegen
möchte, die zu friedliebend und beschäftigt sind, um sich eine
Stimme zu verschaffen. - Wie langweilig!
Warum verfolgt die 'rechte', d.h. in Deutschland die liberale Mitte,
nicht mal ebenso inbrünstig ein Gegenkonzept, etwa die
Verfreiwilligung der Steuern? Oder wenigstens eine bedingungslose
Höchststeuergrenze von ca. 5% ? Das würde den Weg zu einer
richtigen Solidargemeinschaft ebnen, und die staatliche Erpressung von
Schutzgeld begrenzen. Das wäre visionär, und dies zu fordern
wäre wirklich mutig!
Beim BGE fragt ja auch niemand nach der Finanzierung.
Fachkräftemangel gibt es nur da wo die Unternehmen Hungerlöhne zahlen wollen. Hunderttausende Bürger arbeiten im Ausland weil sie dort anständig bezahlt werden. Die würden auch gern wieder in ihre Heimat zurückkommen und sich lange Wochenendreisen sparen. Es gibt kein Fachkräftemangel sondern ein Lohnmangel. Wer seine Fachkräfte anständig bezahlt der bekommt sie auch! Meinen Merkel und Co. das wir blind durch Deutschland laufen?
Die Anfänge der Sonneblumenkinder reloaded
Wer sich noch an die Anfänge der Grünen erinnern kann, dem kommt die Piratenpartei irgendwie bekannt vor. Die gleichen unsinnigen Forderungen. Sozialismus, Drogenfreigabe, Freibier für alle. Die Latzhose ersetzt jetzt der Laptop. Nur die Niche der Päderasten fehlt. Sie sind durchaus sympatisch die Piraten, denn mit ihrer teilweise noch kindlichen Naivität bringen sie auch ewas Frische in unser Land. Bei der Verfolgung ihrer Parteitage empfiehlt es sich Cola und Poppkorn bereitzulegen, denn es wird spannend was da demnächst noch so alles noch kommt. Putzig wie sie um Strom und Netzwerkkabel an ihren Tischen kämpfen, denn einmal Offline zu sein ist wohl schlimmer als der Tod. Zumindestens weiß man wie man diese Partei ausschalten kann, wenns uns zu bunt wird. Einfach den Stecker ziehen. Besonders sympatisch macht mir die Piraten, dass sie die hochmütig gewordenen Grünen wieder prozentual zurechtstutzen. Wie sagte die Grünenspießerin Bärbel Höhn bei Anne Will: "ich gucke auch Internet".
Haben wir nicht schon linke Phantasten genug?
Die geistern eh schon durch alle Parteien, die es in Deutschland gibt
— und deren vermeintlich wohlmeinende, aber nur dem Stimmenkauf
dienende Schnapsideen finden populistische Zuneigung sogar in hehren Feuilletons.
Wie und von wem diese längst über Gebühr aufgeblähte
Wundertüte bezahlt werden soll, darüber schweigen all diese
Volksbeglücker sich wohlweislich aus; denn sie ist nur durch
Enteignung lebender und ungeborener Generationen finanzierbar, also auch
durch die Lähmung der deutschen Industrie, des Handwerks und des
Handels. Und auf Kosten des Lebensstandards jedes einzelnen
Bürgers, vom Säugling bis zum Urgroßvater.
Na schön: Wer diese Piraten partout wählen mag, die den
Unterschied zwischen "entern" und "kentern" nicht
kennen, aber bald am eigenen ach so progressiven Leib werden erfahren
müssen, wird diese bittere Erfahrung noch bitterer teilen als deren
Protagonisten und Verursacher.
Und so wird Jahr für Jahr die Staatsquote erhöht!
Das mit dem bedingungslosen Grundeinkommen wird ohnehin nicht klappen, da derzeit erst einmal die Schuldensünder in der EU alimentiert werden müssen, um den "Euro zu retten". Natürlich hat jeder ein Anrecht auf ein (laut OECD) menschenwürdiges Leben, aber ein "Fördern und Fordern" wie beim Harz IV (die Gesetze sind ja alle schon da) sollte schon gegeben sein. Ich wünsche mir jedenfalls keine "brennenden Stadtteile in London" und ein Ausufern von Links- und Rechtsextremimus. Immerhin sind fast 10% aller Bundesbürger auf Harz IV angewiesen. Im Großraum Nürnberg sind z.B. 70% aller Arbeitslosen Harz-IV-Bezieher. Meistens "erwischt" es Leute ab 50, Frauen, Alleine erziehende oder Jugendliche ohne Perspektiven. Man sollte weitere geplante Sozialleistungen wie "Herdprämie", Betreuungsgeld, usw. lieber in Bildung investieren als immer neue "Wohltaten" zu verteilen.
Die Hauptfragen des BGE sind:
-wie geht die Gessellschaft mit der fortschreitenden
Automatisierung/Rationalisierung der Wirtschaft/Arbeit um?
(Stichwort: weniger Jobs fuer "geringer" Qualifizierte)
-wie kann man selbstaendige Arbeit foerdern und vorallem vereinfachen?
(Stichwort: Freisetzung von kreativen Potenzial)
-wie kann man dem demographischen Wandel entgegenwirken, der vor allem
eine Problem von finanzieller Unsicherheit ist?
Solang nicht einmal im Ansatz ueber diese Probleme diskutiert wird, ist
das BGE der einzige Versuch einer Antwort auf diese Fragen!
Die Vergeistigung und Individualisierung von Arbeit ist im vollem Gange
(Internet, Medien). Viele klassische Arbeitsfelder werden immer mehr
rationalisiert und automatisiert (Roboter). Industrieproduktion wandert
ab in Billiglohnlaender bzw. Billigenergielaender und vernichten
Arbeitsplaetze (soll Deutschland auch Billiglohnland ((Agenda 2010)) werden?).
Bei diesen fundamentalen Fragen hilft die Ideologenbrille nicht.
Eigentlich gut, aber man muß mal die aktuell entstehenden Kosten
der Hartz4-Bürokratieorgie erfassen. Aber bitte nicht durch die
damit befassten Institutionen!
Wenn schon der zuständige Vorstand Alt von 45 Mrd. € p. a.
spricht, ist noch die Frage zu klären ob da schon die
Personalkosten drin sind. Bei damit befassten Beamten wahrscheinlich
nicht, (Alterssicherung!). Nachdem die Kirchen auch in diesem Bereich
tätig sind , auch deren Kosten. Ferner noch die Kosten sog.
Maßnahmen die die eff. Arbeitslosenzahlen verschleiern sollen und
nur die Taschen ihrer Betreiber füllen, die Gewerkschaften sind da
auch betroffen(z. B. DAA).
Aber das kommt alles nicht weil die "Piraten" so schnell nicht
den Kanzler stellen werden.
Ist zwar traurig aber wahrscheinlich.
den lahmen Pott, genannt Bundestag. Sie irgendwo zwischen links oder
rechts einzuordnen, halte ich jedoch für verfrüht. Sie haben
offensichtlich extrem interessante Zukunftsthemen mit enormen
gesellschaftlichen Entwicklungspotenzial aufgeriffen:
Bedingungsloses Grundeinkommen ist sicher ein Konzept mit Potenzial zur
Neuordnung unser Gesellschaft, die Menschenwürde gewährleistet
und Vertrauen setzt in den ureigensten Selbsterhaltungstrieb des
Individiums. Ich habe von erfolgversprechenden Pilotprojekten in Afrika
gehört, die ermutigen. Almosen-/Transferempfänger des Staates
sind dann Geschichte. Die etablierten Parteien beschäftigen sich
schon lange mit dem Thema, aber niemand traut sich zu einer Debatte.
Das Wissen, dass viele Dinge nicht in Ordnung sind, reicht nicht aus.
Wer auf evolotionäre Mikroschritte baut, muss auch Jahrmillionen
Zeit haben. Die Menschen gehören sicher nicht dazu. Also hilft nur
Mut anzupacken.
Also nichts wie über Bord und zu den Fischen mit der alten Crew!
Bedingungsloses Grundeinkommen = Abstiegsversicherung für den Mittelstand
Hartz 4 ist für die "Unterschicht" praktisch schon jetzt
ein bedingungsloses Grundeinkommen. Denn die Einhaltung der formalen
Bedingungen (v. a. Einkommens- und Vermögensgrenzen) ist bei dieser
naturgemäß gegeben und die der praktischen (Arbeitssuche
etc.) wird in der Praxis kaum nachgehalten.
Problematisch sind dagegen die formalen Bedingungen für Absteiger
aus der Mittelschicht. Diesen Abstieg kann jeden treffen, der z. B.
krank oder mit über 50 länger arbeitslos wird. Dann muss man
evtl. sein Haus aufgeben und angespartes Vermögen verbrauchen,
bevor man überhaupt bezugsberechtigt ist. Obwohl man jahrelang mit
seinen Steuern und Abgaben das Land mitgetragen hat, findet man sich
verarmt in der Bittstellerschlange beim Sozialamt wieder.
Daher wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen vor allem eine
Abstiegsversicherung für den Mittelstand.
BGE ist nicht unbedingt zu teuer!
Es ist nicht so, dass ich ein glühender Verfechter des BGE
wäre und noch vor ein paar Jahren hätte ich Ihnen
uneingeschränkt recht gegeben. Ich glaube mittlerweile aber nicht
mehr, dass unser Sozialsystem zu teuer ist, sondern dass man viel
größere Summen irgendwelchen Interessengruppen
hinterherwirft. Denken Sie an Versicherungsgesellschaften, die sich mit
Subventionen zur Alterssicherung (Riester etc) milliardenweise
vollsaugen, an Subventionen für Industrie und Landwirtschaft, an
unzählige Fälle von Steuergeldverschwendung usw. Die Summen,
die so verbrannt werden sprengen jedes vernünftige Maß. Und
von den angeblich alternativlosen Subventionen
("Rettungsaktionen") für Spekulanten will ich hier gar
nicht anfangen.
Außerdem muss man beim BGE das Niveau betrachten. Liegt es etwa
auf dem der Sozialhilfe, ändert sich nicht sehr viel. Setzt man
aber höhere Beträge an, wird es in der Tat problematisch mit
der Finanzierung und mit dem Abstand zu regulären Erwerbseinkommen.
Sie vergessen hier,
warum derjenige, der jahrzehntelang Steuern und Abgaben gezahlt hat,
sich nach Aufzehrung seines erarbeiteten Vermoegens in die gleiche
Schlange stellen muss, wie derjenige, der noch nie, oder nur sporadisch
gearbeitet hat: Weil die Sozialsysteme zu teuer wurden. Also musste
gespart werden, und das am besten, aus lauter sozialer Gerechtigkeit,
bei denjenigen, von denen man weiss, dass sie auch diesen Eingriff in
ihr Portemonnaie ohne Aufstand hinnehmen.
Durch ein BGE steigen die Sozialkosten noch weiter, moegliche
Synergieeffekte aus dem Wegfall von Bafoeg, Hartz 4 und wie sie alle
heissen werden dadurch aufgezehrt, dass Horden von Beamten was immer da
ist erschnueffeln und besteuern muessen. Das BGE wird nicht zur
Abstiegsversicherung fuer den Mittelstand - es wird zur
Aufstiegsverhinderung in den Mittelstand.
In diese Richtung denken ist gut!
Schließlich bekommt z.B. ein Harz IV-Empfänger ohnehin jeden
Monat Geld von der Gesellschaft. Daran ändert sich beim
Grundeinkommen nichts. Außer einer wesentlichen Sache: Harz IV
wird ersatzlos gestrichen. Bei sorgsamer Bemessung des GE brauchen wir
kein soziales Netz mehr. Hunderttausende Staatsdiener können
Sinnvolleres machen, als Unterhosen zu zählen. Aber was
entscheidend ist, ist dass jeder die Freiheit hat, über das was er
mit seinem Leben tun kann, Gedanken zu machen und das auch umzusetzen.
Bedenken sollte man auch, dass das GE jedem zusteht, ob Säugling,
Greis oder Millionär. Es gäbe dann zwar auch kein Kindergeld
mehr, aber niemand bräuchte auch finanziellen Gründen auf eine
Familie zu verzichten.
Es gibt sicher noch eine Menge Details auszuarbeiten, aber so ein
Projekt lohnt sich! Für ALLE!
Das ist ja gerade diese Ungerechtigkeit...
wer z.T. mehrere Jahrzehnte eingezahlt hat, wird genau so behandelt wie jemand, der sich einen Dreck um die Gesellschaft und ein redliches Leben kümmert und bei dem völlig klar ist, daß weder er selbst noch seine Kinder oder gar Kindeskinder je einen einzigen Cent werden einbezahlen. Das ist die Ungerechtigkeit, die ich als wirklich himmelschreiend empfinde.
So ist ist es
Exakt analysiert. Vorausgesetzt, dieses Grundeinkommen leigt auf Hartz IV Niveau.
Die Piraten auf Kaperfahrt in der Realwirtschaft
Wie war das früher mit den Piraten?
Sie raubten Handelsschiffe aus die Waren der Realwirtschaft
transportierten, die wiederum von Arbeitern, Handwerkern und Kaufleuten
als Werte geschaffen wurden, um damit ihren Lebensunterhalt bestreiten
zu können.
Und was wollen die heutigen Piraten machen?
Im Prinzip das gleiche. Sie wollen dem Wirtschaftskreislauf und der
arbeitenden Bevölkerung durch exzessive Besteuerung Vermögen
entziehen und es ohne Auflagen an die verteilen, die sich noch nicht
entscheiden konnten real zu arbeiten.
Vielleicht sollten sie als erste außenpolitische Handlung das
Puntland in Nordsomalia zum Partnerstaat machen, denn dort finden sie
weitere Gleichgesinnte. Mal im ernst, jetzt haben wir schon 4
Linksparteien in unserem Lande die alle davon träumen durch die
unbegrenzte Verteilung sozialer Wohltaten die Stufe der
Glückseeligkeit zu erreichen, was ja auch das Ziel der Piraten ist.
So langsam wird es Zeit mal wieder etwas für die Balance zu tun.
"Realwirtschaft" und Piraterie
Die damalige "Realwirtschaft" bestand aus einem Haufen psychotischer Desperados, die die Eingeborenen der "Neuen Welt" zu Tode schufteten um hübsch glänzendes Metall und Schnaps zu produzieren und gegen neue Sklaven aus Afrika einzutauschen, weil die Indios zu schnell ausstarben. Worauf ich hinauswill ist folgendes: mir ist nicht ganz klar, worauf Sie hinauswollen.
Parteien der Art "wählt uns, dann gibt es alles
kostenlos" (auf Kosten Dritter) gibt es schon ausreichend. Eine
weitere solche Partei, noch dazu besonders dummdreist, bedeutet keine
Bereicherung.
Eher fehlt eine, die die Interessen der fortwährend
Geplünderten vertritt und all derer, die der Meinung sind,
daß der Staat nicht zur Verteilung des Geldes der Bürger da
ist, sondern zur Sicherung der Bedingungen, daß es erwirtschaftet
werden kann, und zur Garantie der Freiheit.
"Die Bürgergerechte Gesellschaft" ist genau so eine Konzeption und Bewegung,
die die Interessen der Bürger vertritt. Und nicht die von
irgendwelchen Ausbeutungskartellen, seien es Parteifunktionäre,
Teile der Finanzbranche oder andere Interessengruppen.
Noch eine sozialistische Partei.
Was anderes darf in D natürlich nicht gegründet werden.
Alleine der Versuch würde zu einem Aufheulen im Staatsfernsehen und
in den Medien führen.
Bis heute dürfen in D ausschließlich sozialistische Parteien
gegründet werden, weil diese ja "hehre" Ziele verfolgen,
wie z.B. die Deindustrialisierung und Vernichtung ("Aufgehen in den
vereinigten Staaten von Europa") Deutschlands sowie Versklavung
seiner Bürger mittels EU und Euro.
Euphemistisch heißt das "Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft".
Echte Probleme und realistische Lösungen dürfen noch nicht
einmal diskutiert werden, sondern
fallen unter das Gesetz der Omerta und ihren Protagonisten drohen
Berufsverbot oder schlimmeres.
Es wird eben alles mit Hilfe der PC zugekleistert bis es mit
verheerenden Folgen den Menschen auf die Füße fällt;
dann heißt es wieder: Das haben wir nicht gewollt und nicht gewusst.
Vielleicht bin ich ja hemmungslos altmodisch, aber ich habe immer Gedacht, daß mit einem Recht auch eine Pflicht einhergehen müsse. Mit welchen Recht also haben nun andere Leute ein Recht auf mein Einkommen in Form von Steuern? Was berechtigt irgendwen dazu ohne Gegenleistung, und sei es nur ein ohnehin unglaubwürdiges Versprechen sich alsbald wieder selbst zu helfen, auf meine Arbeitszeit, ja, meine Lebenszeit zuzugreifen? Und was bitte kriege ich dafür, wenn ich andere an meiner Lebenszeit und Arbeitskraft teilhaben lasse? Liebe Piraten, ich glaub' ihr spinnt!
Die Mauer wird wieder aufgebaut!
Das BGE soll also aus Verbrauchssteuern wie der Mehrwertsteuer
finanziert werden. Aha. Dann werden Hamsterfahrten ins Ausland also
richtig lohnend. Damit bricht aber die Finanzierung des BGE weg.
Also brauchen wir Grenzkontrollen und Abschaffung des EU-weiten freien
Warenverkehrs. Da das aber nicht geht, treten wir aus der EU aus.
Da das allein nicht reicht, um die einkaufenden Massen
zurückzuhalten, bauen wir um ganz Deutschland eine Mauer, damit der
Einfuhrzoll zu 100% erhoben werden kann. Das schafft dann auch neue Jobs
für die, die in der Sozialbürokratie überflüssig
werden. Erfahrungen liegen ja vor.
Das alles haben die Piraten natürlich bedacht, oder? Vielleicht
wollen sie aber auch die Merkel-Schiene fahren: BGE nur, wenn es
europaweit eingeführt wird? Oder weltweit, damit BGE-induzierte
Zuwanderung nicht stattfindet?
Oder haben sie überhaupt nicht gedacht?
Und selbst wenn die Menschen, die sich zwischen Ausbildung und Rente befinden, nicht in Teilen sondern unzerstückelt unterwegs wären, würde es nicht funktionieren.
zum Nulltarif unterwegs in die Realität?
Dass eine Gesellschaft funktionieren würde, in der nenneswerte Teile derjenigen Menschen, die nicht mehr Schüler sind und noch nicht Rentner, den Tag damit verbringen, zugedröhnt und "kostenlos" mit Zug, Bahn und Bus durch die Gegend zu gondeln, bezweifle ich. Da ist wohl noch ein Stück Weg zurückzulegen bis in die Realität. Und wie hoch soll denn das BGE sein? Existenzminimum oder womöglich höher als Hartz IV?
Ah, daher also weht der Wind. Positioniert man sich nun am linken Lager,
weil man so auf sichere Wählerstimmen hofft? Unbedingtes
Grundeinkommen ist ja nichts anderes als die Aufbohrung der ohnehin
ausufernden Sozialsysteme, in die bereits fleissig eingewandert wird.
Ein solches Vorhaben behindert die Leistungsmotivation und führt
zum Exitus derjenigen, die dies zu finanzieren hätten bzw. mobil
sind. Wohin dies weiterhin führen würde, hat man die letzten
Jahre live in Griechenland bewundern können - in den sicheren
Bankrott.
.
In diesen schwierigen Zeiten hatte ich für einen Augenblick
geglaubt, mit den Piraten entstünde sowas wie eine echte
Alternative in der Parteienlandschaft. Leider ein Trugschluß.
Schon das Interview von Seb. Nerz im amerikanischen Nachrichten-TV (ich
glaube CNN) war ein Desaster. Nun also zeigen die Piraten, daß sie
von Volkswirtschaft nichts verstehen.
.
Wir werden also weiter mit den bekannten inkompetenten,
rückgratlosen Knallchargen leben müssen. Schade.
Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine geniale Sache.
Es würde Millionen Menschen die Angst vor Verarmung nehmen, es würde erlauben, dass die Menschen sich ihre Arbeit freier aussuchen könnten, es würde den Weg in die Selbständigkeit erleichtern und das Schönste: es ist leicht zu finanzieren. Erstens könnte man eine Milliardenteure HartzVI-Bürokratie ersatzlos einsparen und dazu HartzVI selbst sowie das Arbeitslosengeld, das BaFöG und auch die Mindestrente. Zweitens kann man dann auf Erwerbseinkommen durch Arbeit, durch Vermietung und Verpachtung und durch Kapitalertrag ohne Freibeträge zugreifen, da das gesetzliche Mindesteinkommen durch das Grundeinkommen bereits gesichert ist. Falls dann noch etwas fehlt, kann man die Mineralölsteuer und schlimmstenfalls auch noch die Mehrwertsteuer (leicht) erhöhen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.12.2011 16:35 UhrGenial?
Ich hoffe, Ihren Sarkasmus falsch verstanden zu haben.
Bürokratie einsparen?? Wie naiv.
Das hat es noch niemals in D gegeben und wird es auch niemals geben.
Aber ansonsten: Warum drucken wir nicht einfach das Geld und geben das
Arbeiten komplett auf? Ist eh nur mit Anstrengungen verbunden und bringt
den ganzen Tagesablauf durcheinander.
Ach ja: Das mit dem Gelddrucken wird ja bereits gemacht, kommt aber
irgendwie bei den falschen Klienten an.
Dass so ein Grundeinkommen sich nicht finanzieren lässt braucht man
nicht erwähnen, es wird eh nie wahrgenommen. Was ist mit
Einwanderung? Die gibt es jetzt schon, da reicht Hartz4 offenbar, bei
einem höheren Satz wird es deutlich mehr Einwanderung in die
Sozialsysteme geben. Wie werden ungeliebte Berufe wie Raumpflegerin und
Müllmann weiterausgeübt? Wer geht dann überhaupt noch arbeiten?
Selbst wenn all anderen Probleme gelöst werden könnten, wie
würde es sich auf das Preisniveau auswirken? Denken die Piraten,
wenn jeder sagen wir mal 1.000€ zur Verfügung hat, dass dann
alle Preise gleichbleiben werden? Oder wollen sie auch Preise für
Produkte und Dienstleistungen festschreiben?
Aber ich finde den Ausspruch mit der Realpolitik toll. War wohl ironisch gemeint.
Die Piratenpartei wäre als Korrektiv in Sachen Datenschutz und
Internet eine tolle Sache, da dort bei den anderen Parteien nichts getan
wird. Für eine richtige Partei reichts aber eben nicht.
Bedingungsloses Grundeinkommen gibt es schon:
Außer für Arbeitslose, HartzVI-Empfänger, Rentner,
Staatspensionäre, Rentiers, welche von den Zinsen ihres Kapitals
leben, Mietshausbesitzern, Landwirten, sowei t die Subventionen an Hand
der Größe des Grundbesitzes berechnet werden. Auch bei der
Mehrzahl der Beamten, welche viel verdienen obwohl sie nichts arbeiten.
Bei der Bundeswehr, welche keine sinnvolle Funktion mehr hat und
trotzdem gut bezahlt wird, bei den Bankangestellten, welche dafür
sehr gut bezahlt werden, dass sie die Kunden falsch beraten und
über den Tisch ziehen.
Alle diese Leute sollte man lieber ein bedingungsloses Grundeinkommen
spendieren und sie dann nachhause schicken als sie unser Geld
verschwenden lassen und dabei noch das Gemeinwesen zu schädigen
bzw. die Menschen schikanieren.
Zur Finanzierung: Statt der HartzVI-Bürokratie, welche sich auch
darum kümmert, ob ein Bettler sein Einkommen auch korrekt angibt,
könnten diese ca. 200.000 Leute einen sinnvolleren Beitrag für
unser Wohlergehen leisten.