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Parteitag der Piraten Plädoyer für Grundeinkommen

 ·  Auf ihrem Parteitag sind die Piraten nach links gerückt: Nach heftiger Debatte sprechen sie sich nun für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus.

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otto kaldrack

piraterie

da haben diese schlaumeier natürlich recht! daß in diesem land überhaupt noch jemand
etwas für seinen lebensunterhalt leisten muss, ist eine ausgemachte schweinerei. können
wir doch alle bequem von den zinsen unserer schulden leben. die kosten für die harzer
von der wiege bis zur bahre und für die, die was geleistet haben "RENTNER" kann man
doch bequem verdoppeln und verdreifachen und dazu noch alle von griechenland und
anderen oliven übernehmen! diese partei der größten rechenkünstler hat diesem land
gerade noch gefehlt. glückliches"D", daß es sowas noch gibt.

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Thorsten Wiggers
Thorsten Wiggers (Zizeye) - 04.12.2011 23:23 Uhr

Bedingungsloses Grundeinkommen und Steuern verfreiwilligen!

Das bedingungslose Grundeinkommen tritt niemanden vornerücks auf die Füße, die staatlichen Beamten können schon irgendwie verköstigt werden mit neuen sinnlosen Aufgaben (abgebaut wird Bürokratie sowieso nie), und die linken Mitte kann sich noch etwas akzentuierter aussuchen, wieviel Phantastereien sie denen auferliegen möchte, die zu friedliebend und beschäftigt sind, um sich eine Stimme zu verschaffen. - Wie langweilig!

Warum verfolgt die 'rechte', d.h. in Deutschland die liberale Mitte, nicht mal ebenso inbrünstig ein Gegenkonzept, etwa die Verfreiwilligung der Steuern? Oder wenigstens eine bedingungslose Höchststeuergrenze von ca. 5% ? Das würde den Weg zu einer richtigen Solidargemeinschaft ebnen, und die staatliche Erpressung von Schutzgeld begrenzen. Das wäre visionär, und dies zu fordern wäre wirklich mutig!

Beim BGE fragt ja auch niemand nach der Finanzierung.

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Holger Jahndel
Holger Jahndel (Ishar) - 04.12.2011 22:55 Uhr

Fachkräftemangel

Fachkräftemangel gibt es nur da wo die Unternehmen Hungerlöhne zahlen wollen. Hunderttausende Bürger arbeiten im Ausland weil sie dort anständig bezahlt werden. Die würden auch gern wieder in ihre Heimat zurückkommen und sich lange Wochenendreisen sparen. Es gibt kein Fachkräftemangel sondern ein Lohnmangel. Wer seine Fachkräfte anständig bezahlt der bekommt sie auch! Meinen Merkel und Co. das wir blind durch Deutschland laufen?

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 04.12.2011 22:20 Uhr

Die Anfänge der Sonneblumenkinder reloaded

Wer sich noch an die Anfänge der Grünen erinnern kann, dem kommt die Piratenpartei irgendwie bekannt vor. Die gleichen unsinnigen Forderungen. Sozialismus, Drogenfreigabe, Freibier für alle. Die Latzhose ersetzt jetzt der Laptop. Nur die Niche der Päderasten fehlt. Sie sind durchaus sympatisch die Piraten, denn mit ihrer teilweise noch kindlichen Naivität bringen sie auch ewas Frische in unser Land. Bei der Verfolgung ihrer Parteitage empfiehlt es sich Cola und Poppkorn bereitzulegen, denn es wird spannend was da demnächst noch so alles noch kommt. Putzig wie sie um Strom und Netzwerkkabel an ihren Tischen kämpfen, denn einmal Offline zu sein ist wohl schlimmer als der Tod. Zumindestens weiß man wie man diese Partei ausschalten kann, wenns uns zu bunt wird. Einfach den Stecker ziehen. Besonders sympatisch macht mir die Piraten, dass sie die hochmütig gewordenen Grünen wieder prozentual zurechtstutzen. Wie sagte die Grünenspießerin Bärbel Höhn bei Anne Will: "ich gucke auch Internet".

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Peter Zentner

Haben wir nicht schon linke Phantasten genug?

Die geistern eh schon durch alle Parteien, die es in Deutschland gibt — und deren vermeintlich wohlmeinende, aber nur dem Stimmenkauf dienende Schnapsideen finden populistische Zuneigung sogar in hehren Feuilletons.
Wie und von wem diese längst über Gebühr aufgeblähte Wundertüte bezahlt werden soll, darüber schweigen all diese Volksbeglücker sich wohlweislich aus; denn sie ist nur durch Enteignung lebender und ungeborener Generationen finanzierbar, also auch durch die Lähmung der deutschen Industrie, des Handwerks und des Handels. Und auf Kosten des Lebensstandards jedes einzelnen Bürgers, vom Säugling bis zum Urgroßvater.
Na schön: Wer diese Piraten partout wählen mag, die den Unterschied zwischen "entern" und "kentern" nicht kennen, aber bald am eigenen ach so progressiven Leib werden erfahren müssen, wird diese bittere Erfahrung noch bitterer teilen als deren Protagonisten und Verursacher.

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Closed via SSO

Und so wird Jahr für Jahr die Staatsquote erhöht!

Das mit dem bedingungslosen Grundeinkommen wird ohnehin nicht klappen, da derzeit erst einmal die Schuldensünder in der EU alimentiert werden müssen, um den "Euro zu retten". Natürlich hat jeder ein Anrecht auf ein (laut OECD) menschenwürdiges Leben, aber ein "Fördern und Fordern" wie beim Harz IV (die Gesetze sind ja alle schon da) sollte schon gegeben sein. Ich wünsche mir jedenfalls keine "brennenden Stadtteile in London" und ein Ausufern von Links- und Rechtsextremimus. Immerhin sind fast 10% aller Bundesbürger auf Harz IV angewiesen. Im Großraum Nürnberg sind z.B. 70% aller Arbeitslosen Harz-IV-Bezieher. Meistens "erwischt" es Leute ab 50, Frauen, Alleine erziehende oder Jugendliche ohne Perspektiven. Man sollte weitere geplante Sozialleistungen wie "Herdprämie", Betreuungsgeld, usw. lieber in Bildung investieren als immer neue "Wohltaten" zu verteilen.

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Marco Dorn

Fragen!

Die Hauptfragen des BGE sind:

-wie geht die Gessellschaft mit der fortschreitenden Automatisierung/Rationalisierung der Wirtschaft/Arbeit um?
(Stichwort: weniger Jobs fuer "geringer" Qualifizierte)
-wie kann man selbstaendige Arbeit foerdern und vorallem vereinfachen?
(Stichwort: Freisetzung von kreativen Potenzial)
-wie kann man dem demographischen Wandel entgegenwirken, der vor allem eine Problem von finanzieller Unsicherheit ist?

Solang nicht einmal im Ansatz ueber diese Probleme diskutiert wird, ist das BGE der einzige Versuch einer Antwort auf diese Fragen!

Die Vergeistigung und Individualisierung von Arbeit ist im vollem Gange (Internet, Medien). Viele klassische Arbeitsfelder werden immer mehr rationalisiert und automatisiert (Roboter). Industrieproduktion wandert ab in Billiglohnlaender bzw. Billigenergielaender und vernichten Arbeitsplaetze (soll Deutschland auch Billiglohnland ((Agenda 2010)) werden?).
Bei diesen fundamentalen Fragen hilft die Ideologenbrille nicht.

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klaus melzer
klaus melzer (dotschn) - 04.12.2011 15:01 Uhr

Durchblick ohne Konsequenzen

Eigentlich gut, aber man muß mal die aktuell entstehenden Kosten der Hartz4-Bürokratieorgie erfassen. Aber bitte nicht durch die damit befassten Institutionen!
Wenn schon der zuständige Vorstand Alt von 45 Mrd. € p. a. spricht, ist noch die Frage zu klären ob da schon die Personalkosten drin sind. Bei damit befassten Beamten wahrscheinlich nicht, (Alterssicherung!). Nachdem die Kirchen auch in diesem Bereich tätig sind , auch deren Kosten. Ferner noch die Kosten sog. Maßnahmen die die eff. Arbeitslosenzahlen verschleiern sollen und nur die Taschen ihrer Betreiber füllen, die Gewerkschaften sind da auch betroffen(z. B. DAA).
Aber das kommt alles nicht weil die "Piraten" so schnell nicht den Kanzler stellen werden.
Ist zwar traurig aber wahrscheinlich.

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Bernd Donner

Endlich entern die Piraten...

den lahmen Pott, genannt Bundestag. Sie irgendwo zwischen links oder rechts einzuordnen, halte ich jedoch für verfrüht. Sie haben offensichtlich extrem interessante Zukunftsthemen mit enormen gesellschaftlichen Entwicklungspotenzial aufgeriffen:
Bedingungsloses Grundeinkommen ist sicher ein Konzept mit Potenzial zur Neuordnung unser Gesellschaft, die Menschenwürde gewährleistet und Vertrauen setzt in den ureigensten Selbsterhaltungstrieb des Individiums. Ich habe von erfolgversprechenden Pilotprojekten in Afrika gehört, die ermutigen. Almosen-/Transferempfänger des Staates sind dann Geschichte. Die etablierten Parteien beschäftigen sich schon lange mit dem Thema, aber niemand traut sich zu einer Debatte.

Das Wissen, dass viele Dinge nicht in Ordnung sind, reicht nicht aus. Wer auf evolotionäre Mikroschritte baut, muss auch Jahrmillionen Zeit haben. Die Menschen gehören sicher nicht dazu. Also hilft nur Mut anzupacken.

Also nichts wie über Bord und zu den Fischen mit der alten Crew!

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Tilman Schwinn
Tilman Schwinn (schwinn) - 04.12.2011 12:12 Uhr

Bedingungsloses Grundeinkommen = Abstiegsversicherung für den Mittelstand

Hartz 4 ist für die "Unterschicht" praktisch schon jetzt ein bedingungsloses Grundeinkommen. Denn die Einhaltung der formalen Bedingungen (v. a. Einkommens- und Vermögensgrenzen) ist bei dieser naturgemäß gegeben und die der praktischen (Arbeitssuche etc.) wird in der Praxis kaum nachgehalten.

Problematisch sind dagegen die formalen Bedingungen für Absteiger aus der Mittelschicht. Diesen Abstieg kann jeden treffen, der z. B. krank oder mit über 50 länger arbeitslos wird. Dann muss man evtl. sein Haus aufgeben und angespartes Vermögen verbrauchen, bevor man überhaupt bezugsberechtigt ist. Obwohl man jahrelang mit seinen Steuern und Abgaben das Land mitgetragen hat, findet man sich verarmt in der Bittstellerschlange beim Sozialamt wieder.

Daher wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen vor allem eine Abstiegsversicherung für den Mittelstand.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.12.2011 22:31 Uhr
Tilman Schwinn
Tilman Schwinn (schwinn) - 04.12.2011 22:31 Uhr

BGE ist nicht unbedingt zu teuer!

Es ist nicht so, dass ich ein glühender Verfechter des BGE wäre und noch vor ein paar Jahren hätte ich Ihnen uneingeschränkt recht gegeben. Ich glaube mittlerweile aber nicht mehr, dass unser Sozialsystem zu teuer ist, sondern dass man viel größere Summen irgendwelchen Interessengruppen hinterherwirft. Denken Sie an Versicherungsgesellschaften, die sich mit Subventionen zur Alterssicherung (Riester etc) milliardenweise vollsaugen, an Subventionen für Industrie und Landwirtschaft, an unzählige Fälle von Steuergeldverschwendung usw. Die Summen, die so verbrannt werden sprengen jedes vernünftige Maß. Und von den angeblich alternativlosen Subventionen ("Rettungsaktionen") für Spekulanten will ich hier gar nicht anfangen.

Außerdem muss man beim BGE das Niveau betrachten. Liegt es etwa auf dem der Sozialhilfe, ändert sich nicht sehr viel. Setzt man aber höhere Beträge an, wird es in der Tat problematisch mit der Finanzierung und mit dem Abstand zu regulären Erwerbseinkommen.

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Edda Kuhlmann

Sie vergessen hier,

warum derjenige, der jahrzehntelang Steuern und Abgaben gezahlt hat, sich nach Aufzehrung seines erarbeiteten Vermoegens in die gleiche Schlange stellen muss, wie derjenige, der noch nie, oder nur sporadisch gearbeitet hat: Weil die Sozialsysteme zu teuer wurden. Also musste gespart werden, und das am besten, aus lauter sozialer Gerechtigkeit, bei denjenigen, von denen man weiss, dass sie auch diesen Eingriff in ihr Portemonnaie ohne Aufstand hinnehmen.

Durch ein BGE steigen die Sozialkosten noch weiter, moegliche Synergieeffekte aus dem Wegfall von Bafoeg, Hartz 4 und wie sie alle heissen werden dadurch aufgezehrt, dass Horden von Beamten was immer da ist erschnueffeln und besteuern muessen. Das BGE wird nicht zur Abstiegsversicherung fuer den Mittelstand - es wird zur Aufstiegsverhinderung in den Mittelstand.

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Bernd Donner

In diese Richtung denken ist gut!

Schließlich bekommt z.B. ein Harz IV-Empfänger ohnehin jeden Monat Geld von der Gesellschaft. Daran ändert sich beim Grundeinkommen nichts. Außer einer wesentlichen Sache: Harz IV wird ersatzlos gestrichen. Bei sorgsamer Bemessung des GE brauchen wir kein soziales Netz mehr. Hunderttausende Staatsdiener können Sinnvolleres machen, als Unterhosen zu zählen. Aber was entscheidend ist, ist dass jeder die Freiheit hat, über das was er mit seinem Leben tun kann, Gedanken zu machen und das auch umzusetzen.
Bedenken sollte man auch, dass das GE jedem zusteht, ob Säugling, Greis oder Millionär. Es gäbe dann zwar auch kein Kindergeld mehr, aber niemand bräuchte auch finanziellen Gründen auf eine Familie zu verzichten.
Es gibt sicher noch eine Menge Details auszuarbeiten, aber so ein Projekt lohnt sich! Für ALLE!

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Karl Meier
Karl Meier (KarlMeier) - 04.12.2011 12:58 Uhr

Das ist ja gerade diese Ungerechtigkeit...

wer z.T. mehrere Jahrzehnte eingezahlt hat, wird genau so behandelt wie jemand, der sich einen Dreck um die Gesellschaft und ein redliches Leben kümmert und bei dem völlig klar ist, daß weder er selbst noch seine Kinder oder gar Kindeskinder je einen einzigen Cent werden einbezahlen. Das ist die Ungerechtigkeit, die ich als wirklich himmelschreiend empfinde.

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Stefan Rubens

So ist ist es

Exakt analysiert. Vorausgesetzt, dieses Grundeinkommen leigt auf Hartz IV Niveau.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 04.12.2011 11:18 Uhr

Die Piraten auf Kaperfahrt in der Realwirtschaft

Wie war das früher mit den Piraten?
Sie raubten Handelsschiffe aus die Waren der Realwirtschaft transportierten, die wiederum von Arbeitern, Handwerkern und Kaufleuten als Werte geschaffen wurden, um damit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Und was wollen die heutigen Piraten machen?
Im Prinzip das gleiche. Sie wollen dem Wirtschaftskreislauf und der arbeitenden Bevölkerung durch exzessive Besteuerung Vermögen entziehen und es ohne Auflagen an die verteilen, die sich noch nicht entscheiden konnten real zu arbeiten.
Vielleicht sollten sie als erste außenpolitische Handlung das Puntland in Nordsomalia zum Partnerstaat machen, denn dort finden sie weitere Gleichgesinnte. Mal im ernst, jetzt haben wir schon 4 Linksparteien in unserem Lande die alle davon träumen durch die unbegrenzte Verteilung sozialer Wohltaten die Stufe der Glückseeligkeit zu erreichen, was ja auch das Ziel der Piraten ist. So langsam wird es Zeit mal wieder etwas für die Balance zu tun.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.12.2011 15:56 Uhr
Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 04.12.2011 15:56 Uhr

"Realwirtschaft" und Piraterie

Die damalige "Realwirtschaft" bestand aus einem Haufen psychotischer Desperados, die die Eingeborenen der "Neuen Welt" zu Tode schufteten um hübsch glänzendes Metall und Schnaps zu produzieren und gegen neue Sklaven aus Afrika einzutauschen, weil die Indios zu schnell ausstarben. Worauf ich hinauswill ist folgendes: mir ist nicht ganz klar, worauf Sie hinauswollen.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 04.12.2011 11:08 Uhr

Wie progressiv

Parteien der Art "wählt uns, dann gibt es alles kostenlos" (auf Kosten Dritter) gibt es schon ausreichend. Eine weitere solche Partei, noch dazu besonders dummdreist, bedeutet keine Bereicherung.
Eher fehlt eine, die die Interessen der fortwährend Geplünderten vertritt und all derer, die der Meinung sind, daß der Staat nicht zur Verteilung des Geldes der Bürger da ist, sondern zur Sicherung der Bedingungen, daß es erwirtschaftet werden kann, und zur Garantie der Freiheit.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.12.2011 12:19 Uhr
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 04.12.2011 12:19 Uhr

"Die Bürgergerechte Gesellschaft" ist genau so eine Konzeption und Bewegung,

die die Interessen der Bürger vertritt. Und nicht die von irgendwelchen Ausbeutungskartellen, seien es Parteifunktionäre, Teile der Finanzbranche oder andere Interessengruppen.

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mathias dumke

Noch eine sozialistische Partei.

Was anderes darf in D natürlich nicht gegründet werden.
Alleine der Versuch würde zu einem Aufheulen im Staatsfernsehen und in den Medien führen.
Bis heute dürfen in D ausschließlich sozialistische Parteien gegründet werden, weil diese ja "hehre" Ziele verfolgen, wie z.B. die Deindustrialisierung und Vernichtung ("Aufgehen in den vereinigten Staaten von Europa") Deutschlands sowie Versklavung seiner Bürger mittels EU und Euro.
Euphemistisch heißt das "Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft".
Echte Probleme und realistische Lösungen dürfen noch nicht einmal diskutiert werden, sondern
fallen unter das Gesetz der Omerta und ihren Protagonisten drohen Berufsverbot oder schlimmeres.
Es wird eben alles mit Hilfe der PC zugekleistert bis es mit verheerenden Folgen den Menschen auf die Füße fällt; dann heißt es wieder: Das haben wir nicht gewollt und nicht gewusst.

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Karl Meier
Karl Meier (KarlMeier) - 04.12.2011 11:00 Uhr

Rechte und Pflichten

Vielleicht bin ich ja hemmungslos altmodisch, aber ich habe immer Gedacht, daß mit einem Recht auch eine Pflicht einhergehen müsse. Mit welchen Recht also haben nun andere Leute ein Recht auf mein Einkommen in Form von Steuern? Was berechtigt irgendwen dazu ohne Gegenleistung, und sei es nur ein ohnehin unglaubwürdiges Versprechen sich alsbald wieder selbst zu helfen, auf meine Arbeitszeit, ja, meine Lebenszeit zuzugreifen? Und was bitte kriege ich dafür, wenn ich andere an meiner Lebenszeit und Arbeitskraft teilhaben lasse? Liebe Piraten, ich glaub' ihr spinnt!

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Wilhelm Wacker

Die Mauer wird wieder aufgebaut!

Das BGE soll also aus Verbrauchssteuern wie der Mehrwertsteuer finanziert werden. Aha. Dann werden Hamsterfahrten ins Ausland also richtig lohnend. Damit bricht aber die Finanzierung des BGE weg.
Also brauchen wir Grenzkontrollen und Abschaffung des EU-weiten freien Warenverkehrs. Da das aber nicht geht, treten wir aus der EU aus.
Da das allein nicht reicht, um die einkaufenden Massen zurückzuhalten, bauen wir um ganz Deutschland eine Mauer, damit der Einfuhrzoll zu 100% erhoben werden kann. Das schafft dann auch neue Jobs für die, die in der Sozialbürokratie überflüssig werden. Erfahrungen liegen ja vor.

Das alles haben die Piraten natürlich bedacht, oder? Vielleicht wollen sie aber auch die Merkel-Schiene fahren: BGE nur, wenn es europaweit eingeführt wird? Oder weltweit, damit BGE-induzierte Zuwanderung nicht stattfindet?

Oder haben sie überhaupt nicht gedacht?

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Günter Blümel

als Ganze

Und selbst wenn die Menschen, die sich zwischen Ausbildung und Rente befinden, nicht in Teilen sondern unzerstückelt unterwegs wären, würde es nicht funktionieren.

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Günter Blümel

zum Nulltarif unterwegs in die Realität?

Dass eine Gesellschaft funktionieren würde, in der nenneswerte Teile derjenigen Menschen, die nicht mehr Schüler sind und noch nicht Rentner, den Tag damit verbringen, zugedröhnt und "kostenlos" mit Zug, Bahn und Bus durch die Gegend zu gondeln, bezweifle ich. Da ist wohl noch ein Stück Weg zurückzulegen bis in die Realität. Und wie hoch soll denn das BGE sein? Existenzminimum oder womöglich höher als Hartz IV?

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Stefan Waldburg

Des Pudels Kern

Ah, daher also weht der Wind. Positioniert man sich nun am linken Lager, weil man so auf sichere Wählerstimmen hofft? Unbedingtes Grundeinkommen ist ja nichts anderes als die Aufbohrung der ohnehin ausufernden Sozialsysteme, in die bereits fleissig eingewandert wird. Ein solches Vorhaben behindert die Leistungsmotivation und führt zum Exitus derjenigen, die dies zu finanzieren hätten bzw. mobil sind. Wohin dies weiterhin führen würde, hat man die letzten Jahre live in Griechenland bewundern können - in den sicheren Bankrott.
.
In diesen schwierigen Zeiten hatte ich für einen Augenblick geglaubt, mit den Piraten entstünde sowas wie eine echte Alternative in der Parteienlandschaft. Leider ein Trugschluß. Schon das Interview von Seb. Nerz im amerikanischen Nachrichten-TV (ich glaube CNN) war ein Desaster. Nun also zeigen die Piraten, daß sie von Volkswirtschaft nichts verstehen.
.
Wir werden also weiter mit den bekannten inkompetenten, rückgratlosen Knallchargen leben müssen. Schade.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 04.12.2011 00:56 Uhr

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine geniale Sache.

Es würde Millionen Menschen die Angst vor Verarmung nehmen, es würde erlauben, dass die Menschen sich ihre Arbeit freier aussuchen könnten, es würde den Weg in die Selbständigkeit erleichtern und das Schönste: es ist leicht zu finanzieren. Erstens könnte man eine Milliardenteure HartzVI-Bürokratie ersatzlos einsparen und dazu HartzVI selbst sowie das Arbeitslosengeld, das BaFöG und auch die Mindestrente. Zweitens kann man dann auf Erwerbseinkommen durch Arbeit, durch Vermietung und Verpachtung und durch Kapitalertrag ohne Freibeträge zugreifen, da das gesetzliche Mindesteinkommen durch das Grundeinkommen bereits gesichert ist. Falls dann noch etwas fehlt, kann man die Mineralölsteuer und schlimmstenfalls auch noch die Mehrwertsteuer (leicht) erhöhen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.12.2011 16:35 Uhr
Peter Zentner

Genial?

Ich hoffe, Ihren Sarkasmus falsch verstanden zu haben.

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mathias dumke

Bürokratie einsparen?? Wie naiv.

Das hat es noch niemals in D gegeben und wird es auch niemals geben.
Aber ansonsten: Warum drucken wir nicht einfach das Geld und geben das Arbeiten komplett auf? Ist eh nur mit Anstrengungen verbunden und bringt den ganzen Tagesablauf durcheinander.
Ach ja: Das mit dem Gelddrucken wird ja bereits gemacht, kommt aber irgendwie bei den falschen Klienten an.

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M Lahm
M Lahm (MLahm) - 04.12.2011 00:10 Uhr

Freibier

Dass so ein Grundeinkommen sich nicht finanzieren lässt braucht man nicht erwähnen, es wird eh nie wahrgenommen. Was ist mit Einwanderung? Die gibt es jetzt schon, da reicht Hartz4 offenbar, bei einem höheren Satz wird es deutlich mehr Einwanderung in die Sozialsysteme geben. Wie werden ungeliebte Berufe wie Raumpflegerin und Müllmann weiterausgeübt? Wer geht dann überhaupt noch arbeiten?

Selbst wenn all anderen Probleme gelöst werden könnten, wie würde es sich auf das Preisniveau auswirken? Denken die Piraten, wenn jeder sagen wir mal 1.000€ zur Verfügung hat, dass dann alle Preise gleichbleiben werden? Oder wollen sie auch Preise für Produkte und Dienstleistungen festschreiben?

Aber ich finde den Ausspruch mit der Realpolitik toll. War wohl ironisch gemeint.

Die Piratenpartei wäre als Korrektiv in Sachen Datenschutz und Internet eine tolle Sache, da dort bei den anderen Parteien nichts getan wird. Für eine richtige Partei reichts aber eben nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.12.2011 15:23 Uhr
Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 05.12.2011 15:23 Uhr

Bedingungsloses Grundeinkommen gibt es schon:

Außer für Arbeitslose, HartzVI-Empfänger, Rentner, Staatspensionäre, Rentiers, welche von den Zinsen ihres Kapitals leben, Mietshausbesitzern, Landwirten, sowei t die Subventionen an Hand der Größe des Grundbesitzes berechnet werden. Auch bei der Mehrzahl der Beamten, welche viel verdienen obwohl sie nichts arbeiten. Bei der Bundeswehr, welche keine sinnvolle Funktion mehr hat und trotzdem gut bezahlt wird, bei den Bankangestellten, welche dafür sehr gut bezahlt werden, dass sie die Kunden falsch beraten und über den Tisch ziehen.
Alle diese Leute sollte man lieber ein bedingungsloses Grundeinkommen spendieren und sie dann nachhause schicken als sie unser Geld verschwenden lassen und dabei noch das Gemeinwesen zu schädigen bzw. die Menschen schikanieren.
Zur Finanzierung: Statt der HartzVI-Bürokratie, welche sich auch darum kümmert, ob ein Bettler sein Einkommen auch korrekt angibt, könnten diese ca. 200.000 Leute einen sinnvolleren Beitrag für unser Wohlergehen leisten.

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