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Papstwahl : Widerstand gegen schnelles Konklave

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Der heute emeritierte Kurienkardinal Kasper, hier 2011 im Dom zu Speyer, wird voraussichtlich den neuen Papst mitwählen dürfen. Bild: dpa

Der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper ist gegen ein verfrühtes Konklave. Derweil wurde bekannt, dass Benedikt XVI. künftig den Titel „Pontifex emeritus“ beziehungsweise „Papst emeritus“ tragen wird.

          Der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Kasper hat sich gegen einen verfrühten Beginn der Papstwahl ausgesprochen. Gegenüber Radio Vatikan sagte er am Dienstag, die Kardinäle sollten sich Zeit nehmen, „um zu überlegen, was für eine Art von Papst wir jetzt brauchen und die Kirche jetzt braucht“. In der Kurie wie in der Weltkirche seien die Probleme groß. Daher müsse auch bedacht werden, wie der Papst bei der Leitung der Kirche unterstützt werden könne.

          Unterdessen wurde bekannt, dass Papst Benedikt XVI. nach seinem Amtsverzicht am kommenden Donnerstag den Titel „Pontifex emeritus“ beziehungsweise „Papst emeritus“ tragen wird. Angesprochen werden soll er als „Seine Heiligkeit, Benedikt XVI.“, wie der Sprecher des Vatikans, Lombardi, am Dienstag bekanntgab.

          Dem Dekan des Kardinalskollegiums, Sodano, ist es aufgetragen, alle Kardinäle zum 1. März nach Rom einzuladen, um die Generalkongregationen zur Vorbereitung der Papstwahl so bald wie möglich beginnen zu lassen.

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