16.02.2013 · Das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. könnte bereits vor dem 15. März beginnen. Das sagte Vatikansprecher Lombardi am Samstag in Rom.
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Eine Papstwahl an den Iden des März (15.) wäre eine tolle Sache. War schon immer ein Datum des Schicksals für mächtige römische Herrschaften.
Es ist völlig unerheblich, wann die papastwahl stattfindet. De geschichte lehrt uns, dass dies u.U. 5 und mehr Jahre dauern konnte. Interressant ist nur, wer gewählt wird. Hoffentlich ein Papst, der das II. vatikanum ernst nimmt, es wieder aufnimmt und die von diesem Konzil entworfenen perspektiven in die tat umsetzt. Die entscheidung B. XVI. ist zu respektieren. Sie hat schon jetzt maßstäbe gesetzt für das künftige papsttum (obwohl ich auch die haltung J.P. II in bezug auf seine letzten monate respektiert habe).
stirbt nicht im Pontificat.
BenediktXVI lebt weiter als Pater. Damit werden wir demnächst zwei
Päpste haben; einer regiert und der andere Denkt!
Der Unterschied zwischen Ihnen und der katholischen Kirche besteht
darin, dass die katholische Kirche weiß, dass alle Menschen -
menschlich gesehen - "Mängelwesen" sind. Sie hingegen
beanspruchen, die Kompetenz zu haben, beurteilen zu können, was so
alles "gut" und "schlecht" oder "richtig"
oder "falsch" ist.
Vlt sollten Sie, Frau Geng, mal Weber, Plessner, Gehlen, Voegelin,
Luckmann und/oder Berger lesen.
@Naike
Frau Geng sollte lieber sich selber hinterfragen, wieso Sie ständig
hetzerische und hasserfüllte Beiträge zu einem Thema schreibt,
dem Sie sichtlich abgeneigt und gegenüber null Toleranz hat.
Aber die offensichtliche eigene Katholikenphobie abstreiten, nicht wahr,
Frau Geng?
Hmm...
...und das, was Herr Vormbaum weiter unten zum Thema Homosexualitaet zitiert, beansprucht diese Kompetenz nicht?
35.000 Anfragen - bei Johannes Pauls Tod und Beerdigung waren Millionen in der Stadt.
Zu recht.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 19:48 UhrIch halte es für vollkommen unangebracht, Herr Wolf,
Herrn Fischer an dieser Stelle vorzuhalten, dass er - wie ich
übrigens auch - die Politik Israels verteidigt.
Ich beurteile Papst Benedikt anders als Herr Fischer. Ich bin dankbar
für eine Katholische Kirche, die sich nicht willfährig dem
Zeitgeist beugt. Papst Benedikt bewundere ich sehr. Er ist ein edler,
warmherziger Mensch. Ich gehe davon aus, dass Papst Benedikt sein
Gewissen geprüft hat und glaubt, er werde der Kirche schaden, wenn
er seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann.
Aber sollte nicht die Frage erlaubt sein, ob der Rücktritt des
Papstes dem Amt nicht schadet? Als ich am Montag von dem Rücktritt
gehört habe, war ich natürlich geschockt. Natürlich habe
ich sofort daran gedacht, dass der Papst einen
"Präzedenzfall" schafft, der für seine Nachfolger
eine Last sein könnte (Rücktrittsforderungen). Und
natürlich drängt sich der Vergleich zu Johannes Paul II. auf -
und Herr Fischer hat seine Hochachtung vor dessen Haltung ja wiederholt
zum Ausdruck gebracht.
Papst Johannes Paul II. hatte eine klare Position zur Homosexualität - Zu recht
Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 3. Juni
2003, dem Gedenktag der heiligen Märtyrer Karl Lwanga und Gefährten.
Unter Punkt 4 heißt es u.a. dort:
4. … Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen
Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen. Denn
bei den homosexuellen Handlungen bleibt « die Weitergabe des
Lebens [...] beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht
einer wahren affektiven und geschlechtlichen
Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen »...
Papst Johannes Paul II. hat die vorliegenden Erwägungen, die in der
Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden waren,
in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten am 28. März 2003
gewährten Audienz approbiert und ihre Veröffentlichung angeordnet.
Papst Benedikt XVI. hat Amtsträger der Katholischen Kirche, die
ihre Position für ihre sexuelle Neigungen mißbraucht haben,
von ihren Ämtern entfernt. Das war konsequent und sollte
fortgesetzt werden.
Das wird wohl eine schwierige Entscheidung werden.
1. ein guter Theologe sein, der im Dialog mit den Weltreligionen die
gegenseitige Achtung, die friedliche, respektvolle Koexistenz
vorantreiben kann
2. ein „Hirte“ für die Mitglieder seiner Kirche, der
diese weltweit überzeugt
3. ein eisenharter CEO in Rom, der Machtkämpfe, Intrigen usw.
knallhart unterbindet und entsprechende personelle Konsequenzen durchsetzt.
Einen solchen Kandidaten sehe ich bisher nicht.
Die bisherigen Kommentare rechtfertigen den FAZ-Werbespruch eigentlich nicht !!
Vielleicht wird einer jener Kardinäle gewählt, von denen der katholische Theologe Berger bei
"Beckmann" - unwidersprochen durch den ebenfalls anwesenden
Hamburger Generalvikar Jaschke - berichtete, die nämlich trotz des
damit verbundenen Verstoßes gegen die katholische Sittenlehre
homosexuelle Beziehungen zu ihren jungen
"Privatsekretären" unterhalten. "Panorama"
hatte 2010 bekanntlich schon von dem eher weltlichen Nachtleben
Geistlicher in Rom berichtet.
Angesichts dessen stellt sich die Frage, ob an dem Zölibat noch
festgehalten werden kann, denn wenn die kath. Kirche homosexuelle
Beziehungen toleriert, kann gegen heterosexuelle Ehen nichts einzuwenden
sein. Vielleicht liegt hier insgesamt ein Ansatz für eine
gesellschaftliche Öffnung der Kirche. Zu hoffen ist es. Und eine
Chance ist es auch.
Schon richtig, Herr Vormbaum, aber das ist nicht das Diskussionsthema. Die Frage ist bekanntlich,
warum Rom dies trotz aller Kritik sanktionslos toleriert, bei der
heterosexuellen Heirat eines Geistlichen ber zur Exkommunikation greift
(was nicht einmal bei Kindesmissbrauch geschieht). Der
überfälligen Antwort versuchen Sie stets mit (allerdings
beredtem) Schweigen auszuweichen, weil sie auch angesichts dessen nicht
schmeichelhaft für die kath. Kirche sein kann, dass die
Diözese Rom sagt, man könne bei homosexuellen Geistlichen
nicht von Einzelfällen reden.
Ist es also nicht vielleicht doch so, dass per Zölibat jene Leute
angelockt werden, die die Kirche nicht will?
Herr Fischer, die Welt besteht nicht nur aus Homosexuellen
Dies im Bewustsein zu behalten und bei bestimmten Aussagen die
Interessenlage zu berücksichtigen, ist keine Diskriminierung. Es
sollte mir auch nicht verwehrt sein, die Position der Kirche zur
Homosexualität für richtig zu halten.
"8. … Die homosexuellen Lebensgemeinschaften erfüllen
auch nicht in einem weiteren analogen Sinn die Aufgaben, deretwegen Ehe
und Familie eine eigene qualifizierte Anerkennung verdienen. Es gibt
jedoch gute Gründe zur Annahme, dass diese Lebensgemeinschaften
für die gesunde Entwicklung der menschlichen Gesellschaft
schädlich sind, vor allem wenn ihr tatsächlicher Einfluss auf
das soziale Gewebe zunehmen würde."
Auszugsweise zitiert aus den von Papst Johannes Paul II. am am 28.
März 2003 approbierten Erwägungen der Kongregation für
die Glaubenslehre.
@Wolf und Vormbaum
Zu den damaligen Enthüllungen von "Panorama" teilte die Diözese Rom bekanntlich u.a. mit, man könne bei homosexuellen Priestern nicht mehr von Einzelfällen sprechen. Wie können Sie also bestreiten, dass es dieses Problem gibt?
Das kommt allenfalls jenen so vor, Herr Wolf, die vorzugsweise in Schubladen denken....
Was ist daran "strikt antikatholisch", die Verhältnisse homosexueller Kardinäle zu deren jungen Privatsekretären zu kritisieren, Herr Wolf? Warum verteidigen Sie das?
Sie sollten Herrn Berger nicht diskriminieren, weil er homosexuell ist, Herr Vormbaum. Und wenn er
nicht die Wahrheit sagte, hätte ihm der anwesende Hamburger
Generalvikar Jaschke gewiss widersprochen. Hat er aber nicht. Was bei
"Beckmann" offenbart wurde, hatte ja "Panorama" 2010
bereits berichtet. Also: Immer schön bei der Wahrheit bleiben,
nicht diskriminieren und nicht diskreditieren oder gar verleumden.
Wir haben in unserer Kirche also einige homosexuelle Kardinäle in
Rom, die mit ihren "Privatsekretären" leben und andere
Geistliche, die das dortige homosexuelle Nachtleben frequentieren - was
nicht nur in Rom ein offenes Geheimnis Zu sein scheint. Welche
Schlussfolgerungen ziehen wir daraus, wenn zwar dies stillschweigend
geduldet, heterosexuelle Ehen Geistlicher aber verteufelt werden?
Oder anders gesagt: Warum wird ein Geistlicher exkommuniziert, wenn er
eine Frau heiratet, nicht aber wenn er mit einem Mann zusammenlebt oder
sogar ein Kind missbraucht hat? Können Sie das erklären? Ich
nicht. Zeit, dass die Kirche konsequent wird und ihre Doppelmoral ablegt.
Also Herr David Berger ist ja nun kein Garant für korrekte Informationen
Herr Berger verzeiht Papst Benedikt einfach nicht, dass er ihm auf Grund
seiner abstrusen Auffassungen die Lehrerlaubnis entzogen hat.
Ich wüsste zudem nicht, warum ich mir von Homosexuellen deren
Weltsicht aufzwingen lassen sollte. Leute wie Berger haben die Kirche
für ihre Neigungen mißbraucht und wollen sie nun noch
verunglimpfen? - Das ist nur noch abstoßend.
"Ich denke, das reicht auch, was ich gemacht habe“, wurde er
weiter zitiert."(FAZnet)
Es reicht wirklich. Da muß ich Herrn Ratzinger ausnahmsweise mal zustimmen.