Home
http://www.faz.net/-hpb-76z2r
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Papstwahl Konklave soll vorgezogen werden

 ·  Das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. könnte bereits vor dem 15. März beginnen. Das sagte Vatikansprecher Lombardi am Samstag in Rom.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (18)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Andreas  Bauer
Andreas Bauer (7745) - 16.02.2013 21:41 Uhr

Iden des März

Eine Papstwahl an den Iden des März (15.) wäre eine tolle Sache. War schon immer ein Datum des Schicksals für mächtige römische Herrschaften.

Empfehlen
manfred molls
manfred molls (auen) - 16.02.2013 18:52 Uhr

papstwahl

Es ist völlig unerheblich, wann die papastwahl stattfindet. De geschichte lehrt uns, dass dies u.U. 5 und mehr Jahre dauern konnte. Interressant ist nur, wer gewählt wird. Hoffentlich ein Papst, der das II. vatikanum ernst nimmt, es wieder aufnimmt und die von diesem Konzil entworfenen perspektiven in die tat umsetzt. Die entscheidung B. XVI. ist zu respektieren. Sie hat schon jetzt maßstäbe gesetzt für das künftige papsttum (obwohl ich auch die haltung J.P. II in bezug auf seine letzten monate respektiert habe).

Empfehlen
Horst Ziegler

Benedikt XVI

stirbt nicht im Pontificat.

BenediktXVI lebt weiter als Pater. Damit werden wir demnächst zwei Päpste haben; einer regiert und der andere Denkt!

Empfehlen
Bandas Naike

@Frau Geng

Der Unterschied zwischen Ihnen und der katholischen Kirche besteht darin, dass die katholische Kirche weiß, dass alle Menschen - menschlich gesehen - "Mängelwesen" sind. Sie hingegen beanspruchen, die Kompetenz zu haben, beurteilen zu können, was so alles "gut" und "schlecht" oder "richtig" oder "falsch" ist.
Vlt sollten Sie, Frau Geng, mal Weber, Plessner, Gehlen, Voegelin, Luckmann und/oder Berger lesen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 21:43 Uhr
Z. Froemert
I. Froemert (German76) - 16.02.2013 21:43 Uhr

Hmm...

...und das, was Herr Vormbaum weiter unten zum Thema Homosexualitaet zitiert, beansprucht diese Kompetenz nicht?

Empfehlen
Closed via SSO

35.000 Anfragen - bei Johannes Pauls Tod und Beerdigung waren Millionen in der Stadt.

Zu recht.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 19:48 Uhr
Cornelia  Holtmann

Ich halte es für vollkommen unangebracht, Herr Wolf,

Herrn Fischer an dieser Stelle vorzuhalten, dass er - wie ich übrigens auch - die Politik Israels verteidigt.

Ich beurteile Papst Benedikt anders als Herr Fischer. Ich bin dankbar für eine Katholische Kirche, die sich nicht willfährig dem Zeitgeist beugt. Papst Benedikt bewundere ich sehr. Er ist ein edler, warmherziger Mensch. Ich gehe davon aus, dass Papst Benedikt sein Gewissen geprüft hat und glaubt, er werde der Kirche schaden, wenn er seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann.

Aber sollte nicht die Frage erlaubt sein, ob der Rücktritt des Papstes dem Amt nicht schadet? Als ich am Montag von dem Rücktritt gehört habe, war ich natürlich geschockt. Natürlich habe ich sofort daran gedacht, dass der Papst einen "Präzedenzfall" schafft, der für seine Nachfolger eine Last sein könnte (Rücktrittsforderungen). Und natürlich drängt sich der Vergleich zu Johannes Paul II. auf - und Herr Fischer hat seine Hochachtung vor dessen Haltung ja wiederholt zum Ausdruck gebracht.

Empfehlen
Closed via SSO

Papst Johannes Paul II. hatte eine klare Position zur Homosexualität - Zu recht

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 3. Juni 2003, dem Gedenktag der heiligen Märtyrer Karl Lwanga und Gefährten.

Unter Punkt 4 heißt es u.a. dort:
4. … Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen. Denn bei den homosexuellen Handlungen bleibt « die Weitergabe des Lebens [...] beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen »...

Papst Johannes Paul II. hat die vorliegenden Erwägungen, die in der Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden waren, in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten am 28. März 2003 gewährten Audienz approbiert und ihre Veröffentlichung angeordnet.

Papst Benedikt XVI. hat Amtsträger der Katholischen Kirche, die ihre Position für ihre sexuelle Neigungen mißbraucht haben, von ihren Ämtern entfernt. Das war konsequent und sollte fortgesetzt werden.

Empfehlen
Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 16.02.2013 17:07 Uhr

Das wird wohl eine schwierige Entscheidung werden.

1. ein guter Theologe sein, der im Dialog mit den Weltreligionen die gegenseitige Achtung, die friedliche, respektvolle Koexistenz vorantreiben kann
2. ein „Hirte“ für die Mitglieder seiner Kirche, der diese weltweit überzeugt
3. ein eisenharter CEO in Rom, der Machtkämpfe, Intrigen usw. knallhart unterbindet und entsprechende personelle Konsequenzen durchsetzt.
Einen solchen Kandidaten sehe ich bisher nicht.

Empfehlen
Wolfgang Kreilinger

Kluger Kopf ?

Die bisherigen Kommentare rechtfertigen den FAZ-Werbespruch eigentlich nicht !!

Empfehlen
Closed via SSO

Vielleicht wird einer jener Kardinäle gewählt, von denen der katholische Theologe Berger bei

"Beckmann" - unwidersprochen durch den ebenfalls anwesenden Hamburger Generalvikar Jaschke - berichtete, die nämlich trotz des damit verbundenen Verstoßes gegen die katholische Sittenlehre homosexuelle Beziehungen zu ihren jungen "Privatsekretären" unterhalten. "Panorama" hatte 2010 bekanntlich schon von dem eher weltlichen Nachtleben Geistlicher in Rom berichtet.

Angesichts dessen stellt sich die Frage, ob an dem Zölibat noch festgehalten werden kann, denn wenn die kath. Kirche homosexuelle Beziehungen toleriert, kann gegen heterosexuelle Ehen nichts einzuwenden sein. Vielleicht liegt hier insgesamt ein Ansatz für eine gesellschaftliche Öffnung der Kirche. Zu hoffen ist es. Und eine Chance ist es auch.

Empfehlen
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 13:26 Uhr
Closed via SSO

Schon richtig, Herr Vormbaum, aber das ist nicht das Diskussionsthema. Die Frage ist bekanntlich,

warum Rom dies trotz aller Kritik sanktionslos toleriert, bei der heterosexuellen Heirat eines Geistlichen ber zur Exkommunikation greift (was nicht einmal bei Kindesmissbrauch geschieht). Der überfälligen Antwort versuchen Sie stets mit (allerdings beredtem) Schweigen auszuweichen, weil sie auch angesichts dessen nicht schmeichelhaft für die kath. Kirche sein kann, dass die Diözese Rom sagt, man könne bei homosexuellen Geistlichen nicht von Einzelfällen reden.

Ist es also nicht vielleicht doch so, dass per Zölibat jene Leute angelockt werden, die die Kirche nicht will?

Empfehlen
Closed via SSO

Herr Fischer, die Welt besteht nicht nur aus Homosexuellen

Dies im Bewustsein zu behalten und bei bestimmten Aussagen die Interessenlage zu berücksichtigen, ist keine Diskriminierung. Es sollte mir auch nicht verwehrt sein, die Position der Kirche zur Homosexualität für richtig zu halten.

"8. … Die homosexuellen Lebensgemeinschaften erfüllen auch nicht in einem weiteren analogen Sinn die Aufgaben, deretwegen Ehe und Familie eine eigene qualifizierte Anerkennung verdienen. Es gibt jedoch gute Gründe zur Annahme, dass diese Lebensgemeinschaften für die gesunde Entwicklung der menschlichen Gesellschaft schädlich sind, vor allem wenn ihr tatsächlicher Einfluss auf das soziale Gewebe zunehmen würde."

Auszugsweise zitiert aus den von Papst Johannes Paul II. am am 28. März 2003 approbierten Erwägungen der Kongregation für die Glaubenslehre.

Empfehlen
Closed via SSO

@Wolf und Vormbaum

Zu den damaligen Enthüllungen von "Panorama" teilte die Diözese Rom bekanntlich u.a. mit, man könne bei homosexuellen Priestern nicht mehr von Einzelfällen sprechen. Wie können Sie also bestreiten, dass es dieses Problem gibt?

Empfehlen
Closed via SSO

Das kommt allenfalls jenen so vor, Herr Wolf, die vorzugsweise in Schubladen denken....

Was ist daran "strikt antikatholisch", die Verhältnisse homosexueller Kardinäle zu deren jungen Privatsekretären zu kritisieren, Herr Wolf? Warum verteidigen Sie das?

Empfehlen
Closed via SSO

Sie sollten Herrn Berger nicht diskriminieren, weil er homosexuell ist, Herr Vormbaum. Und wenn er

nicht die Wahrheit sagte, hätte ihm der anwesende Hamburger Generalvikar Jaschke gewiss widersprochen. Hat er aber nicht. Was bei "Beckmann" offenbart wurde, hatte ja "Panorama" 2010 bereits berichtet. Also: Immer schön bei der Wahrheit bleiben, nicht diskriminieren und nicht diskreditieren oder gar verleumden.

Wir haben in unserer Kirche also einige homosexuelle Kardinäle in Rom, die mit ihren "Privatsekretären" leben und andere Geistliche, die das dortige homosexuelle Nachtleben frequentieren - was nicht nur in Rom ein offenes Geheimnis Zu sein scheint. Welche Schlussfolgerungen ziehen wir daraus, wenn zwar dies stillschweigend geduldet, heterosexuelle Ehen Geistlicher aber verteufelt werden?

Oder anders gesagt: Warum wird ein Geistlicher exkommuniziert, wenn er eine Frau heiratet, nicht aber wenn er mit einem Mann zusammenlebt oder sogar ein Kind missbraucht hat? Können Sie das erklären? Ich nicht. Zeit, dass die Kirche konsequent wird und ihre Doppelmoral ablegt.

Empfehlen
Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Closed via SSO

Also Herr David Berger ist ja nun kein Garant für korrekte Informationen

Herr Berger verzeiht Papst Benedikt einfach nicht, dass er ihm auf Grund seiner abstrusen Auffassungen die Lehrerlaubnis entzogen hat.

Ich wüsste zudem nicht, warum ich mir von Homosexuellen deren Weltsicht aufzwingen lassen sollte. Leute wie Berger haben die Kirche für ihre Neigungen mißbraucht und wollen sie nun noch verunglimpfen? - Das ist nur noch abstoßend.

Empfehlen
Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 16.02.2013 14:55 Uhr

Zustimmung

"Ich denke, das reicht auch, was ich gemacht habe“, wurde er weiter zitiert."(FAZnet)

Es reicht wirklich. Da muß ich Herrn Ratzinger ausnahmsweise mal zustimmen.

Empfehlen

16.02.2013, 13:31 Uhr

Weitersagen

Nackte Macht

Von Reinhard Veser

Russland denkt nicht daran, die Eskalation in der Ostukraine zu beenden. Es droht sogar unverhohlen mit einem Angriff. Dem Kreml geht es nur darum zu verhindern, dass die Ukraine eigene Wege geht. Mehr 80 48

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden