Home
http://www.faz.net/-hpb-76z7k
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Die letzten Tage als Papst Mittags spielt er gern Klavier

 ·  Noch bis Ende Februar gilt die päpstliche Routine: Um sechs Uhr klingelt der Wecker, es folgen Audienzen. Doch viel lieber sitzt Papst Benedikt XVI. an seinem Schreibtisch.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (25)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Andreas Kopp

was sind denn das für dämliche

Illustrationen ?????

Empfehlen
Stephan Reyntjes

Nein, stören will ich nicht!

Ja, die eehrenvollen Mitteilungen das "Vorletze Mal", das "Alletzete Mal" - ich höre insgeheim sein Klavier spiel mit. Ich hoffe, dass ich nimmer störe.

Empfehlen
Wilhelm Drühe

Kabale beim Heiligen Stuhl

Kabale beim Heiligen Stuhl

Wie hat sich der Professor Ratzinger durch die „Kabale beim Heiligen Stuhl“ gerettet, deren Opfer er dann schließlich wurde? Als früherer Hörer seiner Vorlesungen in Bonn konnte ich es mir nicht anderes erklären, dass er sich an den Schreibtisch mit seinen Büchern zurückzog. Aber was ist aus der „Kirche“ geworden, wenn Jesus aus Nazareth das mit dem „Du bist Petrus!“ gesagt, auf den er seine „Kirche“ bauen wollte? Sicher hat er nicht dieses (!) religiöse Operetten-Unternehmen gemeint, das sich im Vatikan niedergelassen hat. Martin Luther muss unbedingt kommen und aufräumen, seine evangelische Kirche gleich mit. Wird der nächste Papst auch so verheizt oder geht er seinen angepassten „italienischen“ Kurs? Dann werden sie ihn in Ruhe lassen!

Empfehlen
Lieschen Müller

Die Rente hat er sich sicher verdient!

Zu beneiden ist er nicht oder wer würde so einen Tagesablauf anstreben? Dieses Amt sollte schon von einem älteren Menschen begleitet werden, den man respektiert, der Lebenserfahrungen gesammelt hat u so die Eingebungen, die er erhält richtig umsetzen u vermitteln kann. Ich stell mir das so Don Camillo und Pepone mässig vor, aber ob das so ist? Oder ob die Traditionen, Zeremonien und Überlieferungen die Basis bilden für den Diener Gottes, wer weiß? Auf jeden Fall muss der Pabst auch Spaß haben an diesen ganzen Zeremonien und Traditionen, die viele Gläubige schätzen und dem Ganzen einen feierlichen Rahmen geben. Das muss man aber auch mögen. Also ich beneide Niemanden um den Pabststuhl, schon gar nicht solange die an diesem Zölibat festhalten und die Päbste bis ins hohe Alter, ohne Aussicht auf Rente durch dieses Amt ziehen. 4 Jahren würden doch reichen u dann könnten sie noch immer als Berater mitarbeiten. Aber jede Veränderung bringt Unsicherheit/Ängste auch im Vatikan od. gerade dort.

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 18:16 Uhr
Cornelia  Holtmann

Sie haben recht, Herr Tarasenko, wenn sie darauf verweisen,

dass sich die Kirche in besonderer Weise der Armen annehmen muss. Dessen ist sich auch Benedikt immer bewusst gewesen. Vielleicht aber bedarf es jetzt eines Papstes, der die Armut von Menschen tatsächlich erlebt hat, der die Nöte der Menschen aus täglicher Anschauung kennt. Vielleicht spricht das für einen Papst aus Lateinamerika.

Darüber hinaus sollte sich ein Papst auch der Lage der verfolgten Menschen in aller Welt einsetzen. Viele dieser Menschen sind Christen, die in bewundernswerter Weise auch unter widrigsten Umständen ihrem Glauben treu bleiben. (Sie wissen von der ägyptischen Familie, die zu einer 15-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, weil sie zum Christentum konvertiert ist?)

Empfehlen
joachim tarasenko

Ich habe persönlich nichts gegen Bendedikt

Ich habe Benedikt ja nichts vorgeworfen. Haben sie die "Passion" von Mel Gibson gesehen? Meine Schilderung mit den Gucci Pantoffeln waren Beiwerk, mehr nicht. Ich habe nichts gegen ihn, er ist nur ein Mensch der sicherlich nichts Böses wollte. Meinte nur er hätte vielleicht mehr tun können für die Ärmsten. Wenn nicht persönlich so doch für seine Helfer die in aller Welt mit der Armut konfrontiert sind.Es predigt sich halt nicht so leicht von Demut wenn man eine andre Erscheinung pflegt. Da käme man in einer andren Position leicht als Scharlatan daher. Der Bagwan aus dem indischen Poona wurde auch wegen seiner rosa RR s durch die Mangel gedreht. Um nur ein Beispiel zu nennen. Und für die Missbrauchsopfer der Kirche hätte er mal seine Schatulle öffnen lassen können. Diese Fusswaschung am Karfreitag ist doch auch nur wertlose Symbolik. Unglaubwürdiges Brimborium

Empfehlen
Cornelia  Holtmann

Die Kirche bedarf der Menschen, Herr Tarasenko,

die sich unmittelbar in den Dienst der Armen stellen. Sie bedarf aber auch der geistlichen Führung. Wir sollten das eine nicht gegen das andere ausspielen.

Darüber hinaus können wir Papst Benedikt kaum vorwerfen, dass er materielle Vorteile gesucht hat. Als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre hat er in einer 1,5 Zimmer-Wohnung gewohnt, sein alter Golf ist legendär geworden. Als Professor für Theologie hätte er die Möglichkeit gehabt, in relativem Wohlstand zu leben.

Die "Gucci-Pantoffeln, Preziosen an den Fingern, ..." sind der Würde des Amts geschuldet und entsprechen der Tradition. Für mich wäre es Anmaßung gewesen, wenn Benedikt mit dieser Tradition gebrochen hätte.

Empfehlen
joachim tarasenko

Ein wenig an Mehr wäre auch gut angekommen

Ich nehme es ihm ab dass er nun ein relativ karges Leben führt. ER könnte erleuchtet sein so dass ihn materielle Dinge nicht mehr interessieren. Könnte aber auch von der Übersättigung herrühren wer weiss das schon. Gucci Pantoffeln, Preziosen an den Fingern, schnöder Purpur und herum getragen in vergoldeten Sänften. Ich hätte mir gewünscht und er sich vielleicht auch, dass er mal in die indischen oder philippinischen Dörfer gegangen wäre, zu Fuss. So wie Ghandi das getan hat. Oder Mutter Theresa. Geht vielleicht nicht mehr aus Sicherheitsgründen.
Jetzt bleibt ihm nur noch die Meditation. Über Dinge nachzudenken die er vielleicht noch hätte tun können. Ein wenig Macht hatte er sicherlich.

Empfehlen
Cornelia  Holtmann

Mich erinnert das Schicksal Benedikts sehr an das Pauls VI., den ich sehr verehre.

Auch Paul VI. hat unter seinem Amt gelitten, er sah sich Anfeindungen des Zeitgeistes in vielleicht noch stärkerer Weise ausgesetzt als Benedikt.

"Unter den wachsenden Vorwürfen und Angriffen innerkirchlicher Kreise hat der persönlich stets behutsame, gütige, vorsichtig abwägende Papst Paul VI. schwer gelitten. Schon ... die öffentliche Repräsentation des Amtes ... wurden dem sensibel zurückhaltenden Mann zur Qual." (G. Schwaiger, Päpste und Papsttum im 20. Jahrhundert, Beck 1999, S. 367)

Paul VI. hat bis zu seinem Tod die Last des Amts getragen. Er verdient unseren Dank, unsere Liebe und unsere Hochachtung. - Benedikt hat einen anderen Weg gewählt. Sein gesamter Lebensweg aber zeigt, dass er stets seine Pflicht erfüllt hat. So hat er sich als Präfekt der Glaubenskongregation den Angriffen vieler Medien ausgesetzt. Wie könnten wir nun daran zweifeln, dass er zutiefst davon überzeugt ist, seiner Kirche durch seinen Rücktritt einen Dienst zu erweisen?

Empfehlen
joachim tarasenko

Vielleicht kommen seine Memoiren wer weiss

Interessanter Bericht. Das Essen ist karg. Ein 80 Jähriger kann sich nicht der Völlerei hingeben.
Dass er Fanta trinkt glaube ich nicht. (Werbung?). Das Zeugs ist zuckrig. Aber der Tenor des Berichtes ist dass der Papst gegen dunkle Mächte, Intrigen der schlimmen Kardinäle, ja überhaupt gegen die vatikanischen Laster angekämpft hat und nun aber müde sei. Wirklich? Er ist ja schon seit den Anfang 80ern in der Kurie. Noch nie was bemerkt bis er Papst wurde? Scheint mit eine stark überzeichnete Version von Gottes einzigem Gerechten zu sein. Vielleicht weil er ein Deutscher ist......Aber wen interessiert nicht der Alltag eines Papstes und von daher finde ich den Bericht in Ordnung. Benedikt hätte gegen den Kindesmissbrauch vorgehen müssen. Da hat er zu wenig getan. Da hätte er punkten können. Aber wer prangert schon die Verhältnisse in seiner eigenen Organisation an? Nur, ist er nicht Gott verpflichtet? Und wenn die Kurie so ein Sumpf ist, ausmisten!!!!!

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 10:46 Uhr
joachim tarasenko

reines Interesse an der Materie

Auf jeden Fall hat meine Absicht nicht darin bestanden mit Dreck zu werfen. Das wäre
zu billig. Mich interessiert der Vatikan und die Dinge die da ablaufen. Wen das nicht interessiert
ist Scheintot. Ich hab ja nicht nach Lustknaben gefragt in meinen Kommentaren oder?

Empfehlen
Cornelia  Holtmann

Papst Benedikt hat als Grund für seinen Rücktritt angegeben, Herr Tarasenko,

er sei nicht mehr geeignet, in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Er hat um Verzeihung für seine Fehler gebeten.

Was also wollen Sie mit Ihrem Kommentar erreichen? Findet sich etwas Neues, das Papst Benedikt sich nicht selbst schon eingestanden hat?

Empfehlen
Eckart Härter

"Hass, Missgunst und Menschenverachtung " - das sind keine Christen

[Zitat aus dem Artikel:] Die vom Papst eingesetzte Kommission vernahm Bischöfe und Purpurträger der Kurie, aber ihr Bericht blieb unveröffentlicht. Kardinäle kamen später erschüttert aus privaten Audienzen mit dem Papst und sagten, es hätten sich darin Abgründe von Hass, Missgunst und Menschenverachtung aufgetan.[Zitat Ende]

Dazu kann man nur sagen: Solche obersten Würdenträger der katholischen Kirche sind keine Christen. Jesus hätte sie aus dem Vatikan gejagt.

Empfehlen
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 14:33 Uhr
Cornelia  Holtmann

Das stimmt, Herr Härter,

der Papst kann vielleicht als ein Don Quijote gesehen werden. Ich hoffe nur, dass seinem Kampf größerer Erfolg beschieden sein wird.

Empfehlen
Eckart Härter

Danke, @Frau Holtmann, Sie haben sicher recht

Es bleibt aber der Gegensatz zwischen dem eher einfachen Gemüt des Sancho Pansa und dem hochfliegenden (ein wenig verwirrten) Geist des Idealisten und Fantasten, des Edlen von der Mancha, welcher die Führerpersönlichkeit von den beiden ist.

Dank Herrn Tarasenkos ist im übrigen der gedankliche Sprung vom Papst zum Don Quijote nicht ohne Reiz...

Empfehlen
gert kock
gert kock (gertKo) - 17.02.2013 11:24 Uhr

"Jesus hätte sie aus dem Vatikan gejagt. " Papst Benedikt auch. Durch die Sedisvakanz sind

die nämlich in einem mitentlassen. :-)
Der neue kann mit vorhandenen Hintergrundwissen umbesetzen.

Es ist immer eine Entscheidung die jeder für sich selbst treffen muss, ob einem die Lehre Jesu, der Christlich Glaube wichtig sind; ob man danach leben möchte auch mit dem Wissen, daß viele diesen Glauben beschädigen/missbrauchen. Wie man mit der Wahrheit umgeht, die für alle Menschen gilt "Ich armer sündiger Mensch" Ob man es selbst trotz der eigenen Fehler immer wieder versucht die Fehler erkennen und bereuen und es von neuem versucht im christlichen Glauben zu leben. Weil es sich trotz allem lohnt,weil man trotz allem Gleichgesinnte hat. Oder ob man auf die Fehler anderer zeigend sagt, es hat alles keinen Zweck mit den Fehlern anderer Anarchie und eigenes Rücksichtsloses handeln rechtfertigen will.
Den Weg muss jeder für sich selbst wählen.

Papst Benedikt hat selbst mit seinem ganzen Handeln/Reden/Schreiben Wege aufgewiesen für die man sich entscheiden kann und mitgehen kann.

Empfehlen
Cornelia  Holtmann

Nein, Herr Härter,

Don Quijote hat die Herzen der Menschen "guten Willens" berührt und das Beste in ihnen angesprochen. So verändert sich Dulcinea durch die Verehrung Don Quijotes, so erkennt Sancho Pansa den edlen Charakter Don Quijotes. Er stellt sich in seinen Dienst, weil er ihn vor der Welt beschützen will.

Wenn Sancho Pansa nur ein "Mitläufer" wäre: Auf welche Belohnung sollte er hoffen? Er wird doch nur verspottet und materielle Vorteile hat er nicht zu erwarten. - Im Dienst an Don Quijote, in seiner Selbstlosigkeit drückt sich der edle Charakter Sancho Pansas aus.

Empfehlen
Eckart Härter

Ganz so einfach ist es nicht

Don Quijote war ein Spinner, ein Phantast, der sich die "bösen Mächte" nur einbildete. Der Witz und das Raffinement vom Cervantes (aber auch sein Wissen um die menschlichen Eigenschaften) war, dass der Simpel Sancho Pansa klar gesehen und trotzdem als Mitläufer alles mitgemacht hat, weil Don Quijote der Intellektuelle war.

Empfehlen
Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
joachim tarasenko

Erinnert mich etwas an das Buch

Don Quichotte de la Mancha......., der ewige Kampf gegen die bösen Mächte

Empfehlen
Cornelia  Holtmann

Papst Benedikt ist ein edler Mensch.

Als Vorsitzender der Glaubenskongregation konnte er seine Kirche vor Irrlehren schützen. Hier musste er ja nicht Menschen be-/verurteilen, sondern Glaubensinhalte. Der einzelne Mensch aber konnte immer auf seine Milde und seine Güte vertrauen. So hat er auch seinen früheren Kammerdiener nicht fallengelassen. Paolo Gabriele arbeitet wieder in einem Krankenhaus des Vatikan.

Die Intrigen und die kleinliche Missgunst in seiner Umgebung aber hat er lange Zeit nicht wahrnehmen können. Sie sind seinem Wesen zu fremd, er war ihnen wohl hilflos ausgeliefert. Seine Kritiker werden dies als "Schwäche" verurteilen. Sie werden es dem Papst vorwerfen, dass er "nicht von dieser Welt" sei und aus diesem Grund in seinem Amt versagt habe.

Solche Vorwürfe werden Papst Benedikt zutiefst treffen, weil er selbst in gleicher Weise empfindet. Ich vertraue aber darauf, dass er durch die Liebe vieler Menschen gestärkt wird. Für mich ist er ein Mann nach dem Herzen Gottes.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 11:40 Uhr
Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 17.02.2013 11:40 Uhr

@Cornelia Holtmann: "Edel"?

"Papst Benedikt ist ein edler Mensch.
Ich vertraue aber darauf, dass er durch die Liebe vieler Menschen gestärkt wird. Für mich ist er ein Mann nach dem Herzen Gottes."(Holtmann)

Einen Hardliner als "edlen Menschen zu bezeichnen, das will schon was heißen.

Da hat Ihnen wohl Ihre "Liebe" zum Großen Bruder in Rom ein wenig den Blick euphorisierend verstellt.

Wenn dieser erzkonservative Dogmatiker und Wahrheitshüter ein Mann nach dem Herzen des von Ihnen geglaubten Gottes sein soll, dann spricht das nicht gerade für diesen angeblichen Gott.

Ich behaupte demgegenüber, dass der Herr Ratzinger für den jüdischen Kyniker Jesus aus Nazareth nicht unbedingt ein Mann nach seinem Herzen gewesen wäre.

Empfehlen
Eberhard Stoeckel

Zum Abschied!

Libri sunt magistri, qui nos instruunt sine virgis et ferula, sine verbis et cholera, sine pannis et pecunia. Si accedis, non dormiunt; si inquirens interrogas, non abscondunt; non remurmurant, si oberres; cachinnos nesciunt, si ignores.

Ricardus de Bury, Philobiblon 1

Für die "sprachlosen" Zeitgenossen:

Bücher sind Lehrer, die uns ohne Stockschläge unterrichten, ohne zornige Worte, ohne Geschenke und Geld. Wenn man sie aufsucht, schlafen sie nicht, wenn man sie eindringlich befragt, verbergen sie nichts; sie sind nicht mürrisch, wenn man sich irrt; sie lachen einen nicht aus, wenn man etwas nicht weiß.

Empfehlen
Vincent Kiefer
Vincent Kiefer (Shadows) - 17.02.2013 00:05 Uhr

Vermenschlichung

Der Artikel gefällt mir sehr gut, stimmt mich jedoch recht nachdenklich. Es ist gerade diese Vermenschlichung des Papstes die mich überrascht. Sie haben diesen Grad sehr gut gemeistert, zwischen zu viel Intimität und dem notwendigen Respekt. Offensichtlich ist doch, dass er ein recht hohes Alter hat. Ist man im "Rentenalter" in der Lage, eine Religion zu führen, um es mal auf die Spitze zu treiben. Für viele beinahe ein lebendiger Heiliger, doch ist das nicht zu viel verlangt?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 10:00 Uhr
joachim tarasenko

Wo sind die guten Kardinäle?

Vor und hinter den Büros des Papstes toben die Schlammschlachten. Wenn man das alles für bare Münze nehmen darf.

Empfehlen
Cornelia  Holtmann

Ich denke nicht, Herr Kiefer, dass es eine Frage des Alters ist,

ob man eine Weltkirche leiten kann oder nicht. Es ist wohl eher eine Frage des Charakters. Es bedarf auch der Härte. Benedikt fehlte wohl diese Härte, mit der er gegen Intriganz hätte vorgehen müssen.

Empfehlen

16.02.2013, 21:38 Uhr

Weitersagen
 

Die Verlierer

Von Volker Zastrow

Die Sozialdemokraten blasen seit Monaten die Backen auf: Der Mindestlohn! Die Frührente! Die Energiewende! Und doch schlägt sich das in den Umfragen nicht nieder. Denn die Partei kreist vor allem um sich selbst. Ein Kommentar. Mehr 80 73

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden