14.09.2010 · Pakistan nähert sich dem Abgrund. Sein Potential, den Weltfrieden zu gefährden, ist groß - und das Engagement der internationalen Gemeinschaft dennoch gering.
Von Jochen BuchsteinerRichtlinien für Lesermeinungen
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Pakistan ist gefaerlich, der Sicherheitsdienst unterstuetzt die Taliban und sorgt fuer Destabilisierung in der gesamten Region. Pakistan ist auch nicht daran interessiert dass es in Afghanistan besser wird, ist doch Afghanistan der einzige Abnehmer minderwertiger Produke aus Pakistan. Sie verfolgen eine scheinheilige Politik die nur darauf ausgerichtet ist von den USA Geld zu bekommen dass dann in die Taschen korrupter Politiker fliesst. Es gibt keine Loesung....
Herr Kirrmair, Sie haetten es noch buendiger ausdruecken koennen
Der Darstellung von Verfasser Buchsteiner steht die Voreingenommenheit auf der Stirn geschrieben. Dass Pakistan die Haende der Amerikaner an seiner Gurgel hat - das Land mithin nicht zur Ruhe kommen kann - , umschreibt er hoechst wohlwollend.
Seine Schlussthese, Deutschlands Freiheit werde auch in Pakistan verteidigt, verdient in einem grossen Vorbehalt volle Zustimmung: vorausgesetzt naemlich, Deutschland setzt sich dabei von der 'coke' - Kultur einer gewissen (vormaligen) Grossmacht ab. Es wird hoechste Zeit fuer ein Engagement Europas als wohltuenden Gegengewicht zu Letzterer.
In Deutschland traeumt man vilzuviel von einer "Interationalen Gemeinschaft", die es gar nicht gibt! Oder wollte jemand sagen, dass die Situation, wie Buchsteiner sie richtg schilderte, eine Gemeischft darstellt? Die Chinesen, die meistens im Dunkel handeln, die Amerikaner, die offen handeln und Europa sonnt sich im Eigenlob, sowas ist doch keine Gemeinschaft! Das Verhalten der meisten Laender Europas, BRD eingeschossen, ermutigt doch die Terroristen weiter zu machen. Wir mit unserm Bauen vonb Schulen macht uns nur noch laecherlichr - wir sin ohnehin schon die Lachnummer eins unter den Terroristen. Warum sollten die auch nur einer ihrer Leute in der BRD durch selbstmordbomben opfern? Die wissen doch, dass sie uns in der Tasche haben. Der umgang mit dem Herrn Sarrazin hat das denen doch gezeigt.
Vor etwa 2 Stunden habe ich eine Fernseh Diskussion mit einem afghanischen Journalisten beobachtet. Der man kritisierte die Amerikaner, weil sie einen Zeitpunkt fuehr ihren Abzug aus seinem Lande bekanntgegeben hatten. Darueber wurde schon soviel gesprochen und doch nichts begriffen. Die Illusionistische Politik des Herrn Obama ist allerdings - neben der europaeischen - das groesste Hindernis einen Frieden dort zu erreichen.
Ich sehe folgende Lösung, die sehr zynisch kling, m.E. die einzig mögliche ist:
- Die USA besetzen in einem Blitzangriff pakistanische Atomanlagen
- Die sämtlichen Atomwaffen werden sichergestellt und aus dem Land weggeschafft.
- Dann zieht sich Amerika genauso blitzartig zurück und hinterläßt Pakistan den Pakistanern, die sich selber um ihr Schicksal kümmern müssen. Aber eben ohne Atomwaffen. Da verlieren hoffentlich auch die Islamisten das Interesse an einer Machtübernahme.
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Dem guten alten Roland Reagan hätte ich so was zugetraut. Kann der Obama so was auch?
Wichtig ist allein, dass die Nuklearwaffen der Pakistani nicht in die falschen
geraten!
Es fehlt an Vorschlägen, deren Realisation sich man auch leisten kann.
Tja, Herr Buchsteiner, der Artikel hat viele Zeilen, aber in keiner davon nennen Sie auch nur ein Beispiel, was denn Ihrer Meinung nach konkret gemacht werden sollte.
Damit verhalten Sie sich genauso wie die von Ihnen kritisierten Politker.
Vielleicht ist das Nichtaufzeigen von Möglichkeiten, die Lage zu entwirren, doch nichts anderes, als das längst überfällige Eingeständnis, daß das Problem Pakistan nicht mehr im Sinne des Westens zu lösen ist. Der Westen versteht das Wesen der Leute dort nicht und ist schon deshalb nicht in der Lage eine Änderung herbeizuführen. Das hat ja auch schon die Iraq-Mission kläglich scheitern lassen, so wie daran auch der Afghanistaneinsatz scheitern wird. Auch dort hat niemand Hurra gerufen, weil die Amis ihre Koka-Kola-Kultur exportieren wollte. Und das Zaubermittel, das der Westen über all die Jahre so gerne einsetzte, nämlich das Geld, steht nicht mehr in ausreichender Weise zur Verfügung. Der Westen ist pleite! An überzogenen Ausgaben ist in der Vergangenheit die UdSSR zugrunde gegangen, oder näherliegend, die DDR. Wie wäre es eigentlich, die Situation in Pakistan so zu akzeptieren, wie sie ist. Wie gesagt, es fehlt an Vorschlägen, deren Realisation man sich auch leisten kann. Money is the key.