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Online-Durchsuchung Friedrich will eigene „Trojaner“

 ·  Um Spionagesoftware zu programmieren, soll es künftig ein Kompetenzzentrum beim Bundeskriminalamt (BKA) geben. Das kündigte Innenminister Friedrich an. Zuletzt hatte BKA-Präsident Jörg Ziercke eingestanden, dass das BKA den Quellcode eingesetzter Trojaner-Software nicht kenne.

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Christoph Weber

Alibi-Veranstaltungen

Um die Sache möglichst schnell zu beerdigen und zu beschwichtigen, wird es also ein neues Kompetenzzentrum geben. Das Problem ist das illegale Design der Software und der rechtswidrige Einsatz gewesen, nicht das fehlende "Kompetenzzentrum". Ein Nebelkerze, ganz richtig.

Was mir ein wenig Sorgen bereitet, ist die oberflächliche Berichterstattung in manchen Medien, z.B. beim ZDF. Man erwähnt den Vorgang, ohne jedoch die Dimension und notwendige Faken zu erklären. Eine Alibiveranstaltung:"Wir berichten doch".

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Rolf Joachim Siegen

Friedrich ist selbst ein Trojaner,

indem er Vorgaenge verteidigt, die nicht mehr zu verteidigen sind.

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 20.10.2011 16:37 Uhr

Befürchtugen waren Realität.

Genau wie von vielen Leuten im Vorfeld befürchtet.
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Keine behördeneigene Kompetenz = Wir müssen Leute einstellen
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Der CCC verbreitet Chaos= Warum mussten die das so hoch hängen
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Keine Kenntniss vom Quellcode= Wir wissen nicht was das Programm wirklich kann sind aber sicher, dass das im Rahmen des BVerfG Urteils läuft.
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Wir brauchen ein Kompetenzzentrum beim BKA= Bis heute haben wir im "Blindflug" mit diesen Programmen gearbeitet
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usw.
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Das alles sagt ein BIM, der Chef des BKA..... also alles Menschen, die vor dem Bundestag mit religiöser Eidesformel geschworen haben das GG zu schützen ......
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Es ist NUR NOCH peinlich!

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Alfred Heilmeier

Riesige Sauerei

Der name der Firma muss genannt werden, damit alle Kunden diesen Hersteller verlassen können.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2011 13:42 Uhr
Helga Schulz

selberschreiben...

ist nur bedingt nützlich, denn was up-to-date oder gängig ist, ändert sich schnell. Was es aber unbedingt braucht, sind die Fähigkeiten zu gründlichem Durchchecken UND VERSTEHEN, was das Ding überhaupt macht, also Code-Review und eine wissende, vorausschauende Eingrenzung der Wirkweise. Vor dem Einsetzen!! Daran fehlt es doch.

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 20.10.2011 21:12 Uhr

FIRMA? Ist doch bekannt!

Seit dem ersten Veröffendlichungen zig mal durch die Presse gegangen.
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DigiTask heißt die Firma.
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Ob da jetzt aber due Kunden wegbleiben? Diese Firma bietet fast ausschliesslich für Behörden und staatliche Stellen an. Marktführer für Telekommunikations(überwachungs)software :-)
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Da aber jetzt unser Zimmermann die Trojaner selbst schreibt, doch keine kompetenten Leute hat, haben die Miarbeiter wohl gute Chancen, demnächst für A9 beim BKA zu arbeiten :-))

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent in Berlin.

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