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Olaf Scholz im F.A.Z.-Gespräch „Der schlanke Staat wird von ganz alleine kommen“

 ·  Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) bezeichnet die Schuldenbremse als „dramatischen Paradigmenwechsel“, der keinen Raum für „wilde Steuersenkungspläne“ lasse.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (41)

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Jürgen Spiegel

Sehe ich auch so, was die Regierungsbehörden anbelangt

"Schlanker Staat" – aber wir haben anstelle der einst gerühmten "Kurzen Wege zwischen Parlament und sämtlichen kompletten Ministerien" heute immer noch "Pendeln über 500 km zwischen innerlich zerteilten Regierungsbehörden". Obwohl seit 2005 wegen Ineffizienz die Haushälter dazwischen sind, (2008 Verständigung: Konzentration der politischen Arbeit am Sitz des Deutschen Bundestags), ist bisher Gesetzesänderung wie weggeblendet. Da darf der Verteidigungsminister nicht beim Außenminister sitzen, der Nebenaußenminister (BMZ) nicht beim Außenminister ...? Und BLOß weil „die VERNUNFT dafür spricht, das BMV am Sitz des Parlaments und Sitz des Außenministers zu konzentrieren“, kann der Verteidigungsminister, so er noch derselbe ist, das Portiönchen, das die Bonn/Berlin-Abmachung „verletzt“, in der kommenden Legislaturperiode versuchen, auch nach Berlin zu holen. - So muss „Schlanker Staat“ angesichts änderbarem Gesetz ohne Vertragsbruchstrafe nicht aussehen und nicht fortgeschleppt werden!

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Hermann H.

Schulz hat vermutlich recht....

aber nur, weil es an der politischen Durchsetzbarkeit scheitern wird, nicht an der finanziellen Machbarkeit.
Die Steuersenkungsszenarien, die dem Urteil Scholz zugrunde liegen (Regierung Schröder, Senkung des Spitzensteursatzes) verleiten zu diesem Fehlurteil.

Letztlich liegt es daran, das für eine SPD mit ihren Vorstellungen von Wirtschaftspoltik in der Tat Steuersenkungen unmöglich sind, allerdings ebenso die Lösung wirtschaflicher und sozialer Probleme.
Die aktuellen Vorschläge für neue Steuertarife sehen ja auch gar keine Senkung von Steuern vor, nur eine Aussetzung der kalten Progression und damit der ständigen Erhöhung.
Eine Partei, die davon lebt, ständig fianzielle Versprechen zu machen, statt strukturelle Problem zu lösen ist natürlich darauf angewiesen, dass sich der Etat ständig erhöht.
Aber, und das wurde auch schon nachgewiesen, Steuersenkungen erhöhen praradoxerweise die Steuereinnahmen, wenn man sie dort senkt, wo die SPD es niemals täte.

H.

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Michael Mueller

Mogelpackung "Schuldenbremse"

Wie soll das mit der Schuldenbremse funktionieren, wenn die Südeuropäer über den ESM quasi eine Einzugsermächtigung für unbegrenzte Zahungen haben? Wird dann nicht gezahlt, wenn die "Schuldenbremse" keine Zahlungen erlaubt? Es muss befürchtet werden, dass dann eine Frau Merkel die Verfassung brechen würde, denn der Euro ist ja alternativlos.

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Wolfgang Richter

Enteignung der Bürger

Wenn Rot/Grün 2013 an die Macht kommt, gibt es nicht den von Genossen Scholz prognostizierten schlanken Staat. Den werden Leute wie Trittin, Gabriel und Nahles nicht zulassen. Es wird viele Öko-, Klima-, Sozial- und Konjunkturprogramme geben. dazu noch jede Menge "solidarische" Hilfe für arme EU-Länder (die Mehrheit), die 3. Welt, Nordafrika,... Gezahlt werden wird das durch konfiskative Steuern für die bösen, unsolidarischen "Reichen", die bekanntlich schon bei 53.000 EUR brutto beginnen. Auch so kann man ein Budget im Gleichgewicht halten.

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Joachim Mummot
Joachim Mummot (jmummot) - 27.02.2012 20:52 Uhr

Eine weitere Ankuendigung des zukuenftigen Streichkonzertes

weil ja schliesslich infolge des Milliardenrettungsmonopoly massiv gespart werden muss

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Barbara Bermann

Gut gebrüllt, Herr Scholz,

ich habe gelernt, daß unsere Politiker jedweder Colleur, Lügner sind. Es geht nur um egoistische Renten und Pensionsansprüche, die auch nur bei Politikern nicht gedeckelt sind.

Erst in 8 Jahren kommt die "Schuldenbremse" solange läßt sich trefflich noch ein Billiönchen aus den Taschen der Wähler ziehen.
Auch ein Herr Scholz ist dann wahrscheinlich auf einem gut versorgtem Popsten in der Wirtschaft angekommen.

Paradigmenwechsel, schreibt er. Daß ich nicht lache.

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Michael Radloff

und Griechenland?

Es ist so schwer, den Anliegen der Wähler und Beschäftigten mit Sparwillen zu begegnen. Vor dem Hintergrund der an Banken und Griechen vergebenen (sic) Tausenden Millionen Euro wird es noch schwieriger. Wie soll ich einem Sozialhilfeempfänger den dritten Kühlschrank in zehn Jahren verweigern, den alleinstehenden Wohngeldempfänger aus der 89m² Wohnung drängen, wenn wir gleichzeitig einem Balkanstaat das mehrfache ProKopfEinkommen der Nachbarn finanzieren.

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Dr. Andreas Frick

Nichts verstanden und nur Nebelkerzen geworfen

Herr Scholz hat leider nichts verstanden und wirft hier fleißig Nebelkerzen. Er redet vom schlanken Staat und kauft auf der anderen Seite weitere Anteile an Hapag Lloyd, obwohl Hamburg hochverschuldet ist. Und auch sonst gibt Hamburg das Geld mit vollen Händen aus, siehe Elbphilharmonie.

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Dirk Resühr
Dirk Resühr (resus42) - 27.02.2012 14:50 Uhr

Scholz ist ein Prophet, ein Gerippe ist die vollkommene Schlankheit

das Gerippe, sprich: Der Staatsbankrott, wird kommen.
Überflüssige Stadtstaaten und Länder tragen ebenso dazu bei wie bankrotte Städte und Kommunen. Unsere Politiker sind stolz darauf, wenn die Nettoverschuldung nicht so stark steigt, wie geplant. Für die ist das schon sparen, haben nicht aufgepasst und nichts gelernt.
ausgerechnet Scholz aus meiner alten Heimat, die ein unsinniges, unbezahlbares Konzerthaus baut, für wen eigentlich? keine 10% der Bevölkerung interessieren sich für Kultur. Scholz`rente ist sicher, die dämlichen Hanseaten gönnen sich diesen teuren Senat, bis zum bitteren Ende, das wird kommen.
resus42

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lothar kempf
lothar kempf (wilkem) - 27.02.2012 14:04 Uhr

Von Werften und Konzerthäusern

"Scholz bezeichnet die Schuldenbremse als „dramatischen Paradigmenwechsel“, der keinen Raum für „wilde Steuersenkungspläne“ lasse". Was will er damit sagen, versteht er überhaupt was er damit behauptet?
Es braucht keine Schuldenbremse, wenn Scholz und Konsorten das tun, was nicht allzuviel Intelligenz erfordert und jedem Bürger zugemutet wird: nur das ausgeben, was auch eingenommen werden kann. Mit beschränkten Mitteln lässt sich viel erreichen ("aus der Not sind so mache gute Ideen entstanden). Aber intelligente und nachhaltige Lösungen waren noch nie das Ding des Politikers; warum soll er sich mit kleineren Rationen abgeben, wenn er an der Quelle sitzt. Erst einmal eine Werft kaufen, bevor die Elbphilharmonie noch in den Sand gesetzt wird.

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Paul Rabe

Scholz hat recht

Natürlich hat Scholz recht. Bund und Länder werden in Zukunft mit deutlich weniger Einnahmen zurecht kommen müssen als in der Vergangenheit, aber natürlich werden die Ansprüche der Bürger nicht sinken.
Das wird für keinen Politiker lustig, egal ob der von der FDP oder der Linkspartei kommt...

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 27.02.2012 13:18 Uhr

So, so,

der schlanke Staat kommt von alleine! Ich warte schon seit Jahrzehnten auf den schlanken Staat, bis heute ist er nicht gekommen. Im Gegenteil, die Staatsquote wächst!

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Markus Dorr
Markus Dorr (retareB) - 27.02.2012 13:16 Uhr

Die Erben

So lange Politiker Kinder haben, werden wird sich der Staat nicht selbst abschaffen. Die Kinder werden doch früh in Positionen gebracht, wo sie später Unheil anrichten...

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Michael Arndt

Interessant,

wie definiert Herr Scholz denn einen "schlanken Staat"?
Ist das ein Staat, der nichts mehr leistet, dafür aber unglaubliche Abgaben verlangt?
Beispiel: In unserer Großstadt in NRW sind in der Sporthalle eines Gymnasiums seit 2 Jahren alle Duschen lahmgelegt, Instandsetzung ist nicht in Sicht. Die Straßen sind eine Unverschämtheit, die öffentlichen "Dienstleistungen" (seit wann ist die Ausstellung eines Ausweises eine Dienstleistung?) werden unendlich teuer, das Personal dermaßen abgespeckt, dass man sich vorkommt, wie weiland in der DDR.
Im Gegenzug wird nun die Grundsteuer auf exorbitante 600 %-Punkte erhöht, so dass bereits ein kleines Reihenhaus mit ca. 700,00 EURO Steuern p. a. belastet ist.
Das soll der "schlanke Staat" sein? Ich lach mich kaputt...

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 27.02.2012 12:47 Uhr

Wir benötigen dringend einen Steuerwettbewerb unter den Bundesländern

Dann wird H. Scholz das Grinsen schon bald vergehen.

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Rolf Huchthausen

Frei nach Kurt Beck!

"Der Staat muss mittelfristig die Steuern erhöhen, um sich politische "Handlungsfreiräume" zu erwirtschaften." So oder so ähnlich ließ sich der rheinland-pfälzische König Kurt zu Zeiten als SPD-Vorsitzender vernehmen. Und er verwaltete in Alleinregierung sein Bundesland - höflich formuliert - feudal. Gang gewiss aber nicht weise!

Ich meine, politische Berichterstattung muss brachial Wahlkampfprogramme und entsprechende Wahlkampfaussagen gegen die tatsächliche Regierungsarbeit stellen. Wir werden feststellen, dass wir von einem Krebsgeschwür, die politischen Parteien, im Nachgang zu Wahlen zu einem hohen Prozentsatz um gewählte Inhalte betrogen werden.

Es gibt Veröffentlichungen von Parteienforschern zu dem Thema, (i) Abweichung vom Wahlprogramm, (ii) Parteifinanzierung (in Richtung Selbstbedienung ohne korrekte Abrechnung), (iii) das Unwesen der Listenkandidaten (Diktatur "Fraktionszwang") und schließlich (iv) Ver- (Ent-) sorgung von Parteibonzen in "Institutionen"!

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Daniel Hirsch

Begriff nicht verstanden...

"Schlanker Staat" heißt weniger Beamte und nicht ganz viele knausrige Beamte, die nach langer Prüfung irrelevanter Sachverhalte unsinnge Anträge ablehnen. "Schlanker Staat" heißt auch nicht mehr Steuern. Der Begriff bedeutet ganz einfach, dass endlich Gesetze und Vorschriften reduziert und zusammengeführt werden müssen, damit die Verwaltung mit weniger Personal auskommt, welches dann direkt dem Arbeitsmarkt zugeführt werden muss, statt sich neue irrelevante Beschäftigungen auszudenken. Inzwischen fällt es schwer sich für eine Partei zu entscheiden. Man hat eigentlich nur noch die Wahl, welches Parteibuch die Beamten haben werden, die einen ausplündern.

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Klaus Letis

Die arrogante Doppelzüngigkeit der SPD

Zur "öffentlichen Einnahmen": Mehr Steuern haben noch nie Schulden abgebaut. Die Volksvertreter sind immer geneigt, sich mit Mehrausgaben oder Effizienzverweigerungen wiederwählen zu lassen. Die Menschen haben aber immer weniger Geld, weil der Staat dieses Geld einnimmt und steuert.

„Neugliederung“: Natürlich ist es günstiger, wenn ein Länderparlament nebst Bürokratie gestrichen wird. Selbst Teile der Länderverwaltungen könnten zentral abgewickelt werden. Mit solchen Aussagen entlarvt sich Herr Scholz (SPD) als doppelzüngiger Vertreter von Stellenmehrungen.
Steuersenkungen und Schuldenbremse sind Hebel für einen sauberen Staatshaushalt. Man sollte aber nicht an den Bürgerschnittstellen, wie Lehrer und Polizisten sparen.

Strukturreformen sind notwendig. Estland zeigt, wie man mit IT Abläufe zum Wohle der Bürger verbessert. Die DV ist ein verlängerter Arm der Mathematik und DER Weg demokratische Gesellschaften im Sinne von "one man, one vote (or one file)" gerechter zu gestalten

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.02.2012 13:58 Uhr
Martin Hofmann-Apitius

... und genau deshalb ...

.. werden alle Maßnahmen, die "mehr IT für mehr Transparenz und Effizienz" bedeuten könnten, von den etablierten Parteien sabotiert. Wir haben ein Gesundheitssystem, welches in seinem Gesamtbudget nur noch vom Ministerium für Soziales übertroffen wird (ansonsten ist es größer als alle ministerialen Einzelbudgets) und wir MESSEN kaum die Effizienz in diesem System. Wir scheuen uns davor zurück, die Steuererklärungen und das dazu gehörende Recht zu vereinfachen und wir haben keine juristischen Expertensysteme online, die es dem einzelnen Bürger erlauben würden, sich kundig zu machen .... weil ganze Heerscharen von Anwälten davon leben, dass unser Rechtssystem den einzelnen Bürger unmündig hält.

Vermutlich müssen erst Staaten wie Estland zeigen, wie Partizipation im digitalen Zeitalter aussieht, bevor sich hier etwas tut. Meine Hoffnungen diesbezüglich halten sich in Grenzen.

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Paul Rabe

Wer wählt denn die Politiker ?

Wenn zwei Politiker zur Wahl stehen und einer von diesen viele Ausgaben verspricht, also allen möglichen Bürgern ( den Studenten, den Kranken, den Rentnern, den Familien, den Autofahrern etc. etc.) tolle Sachen verspricht, der andere aber nur vom "kürzen" redet, wer wird wohl gewählt ?
Die Bürger wählen sich ihre zukünftige Steuerbelatung ja selber(!), daß sollte man nie vergessen!

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otto kaldrack

der schlanke staat - herr scholz

natürlich hilft ein auf etwa 5 - 6 bundesländer reduziertes gemeinwesen ganz erheblich
der einsparung an kosten. viel weniger überflüssige politiker und beamte, die mit ihren
gehältern u. vor allem pensionen die kassen leerräuberrn. aber an solch heilgen kühen
darf natürlich nicht gerüttelt werden. dann ersticken wir wie in griechenland, welches wir
ja auch immer noch finanzieren dürfen, allein an diesen kosten. deswegen muss natür-
lich auch die kalte progression erhalten bleiben. wo kämen wir denn hin wenn anständig
arbeitende oder gearbeitet habende etwas von ihren lohn-und gehaltserhöhungen übrig
behielten. da ist eine soz. partei natürlich strikt dagegen. ist ja auch vie wichtiger, wenn
abgeordnete nach kürzester zeit in einem landes- oder dem bundestag dickste pensionen
bekommen. deutsche politiker sind inzwischen doch zu selbstbedienungsmaschinen ver-
kommen, wie zuletzt in NRW wieder sichtbar. ich hatte herrn scholz eigentlich anders ein-
geschätzt, was sich jetzt als falsch

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Martin Hofmann-Apitius

Eine sehr einfache ....

... und direkt wirksame Maßnahme wäre es, den Ministerien und nachgeordneten Behörden in Deutschland zu verbieten, sich beraten zu lassen. Das brächte unmittelbar und direkt ca. 10 Milliarden Euro Einsparung. Darüber hinaus könnte man verbieten, außerhalb von Projektträgern Projekte abwickeln zu lassen und die Zahl von Mitarbeitern in staatlichen Gesellschaften (wie der GIZ) per Gesetz auf ein angemessenes Maß beschränken. Hier läge das Einsparungspotenzial bei mehr als 20 Milliarden Euro. Die Speckgürtel um die Bundes- und Landesministerien dürften alles in allem eine Dimension von über 100 Milliarden Euro haben; hierzu zähle ich auch die diversen Politikstiftungen etc., mit denen sich Parteien und NGOs den Staat zur Beute gemacht haben.

Also: eine Rückführung staatlicher Aufgaben auf den Kern, der den hier lebenden Menschen unmittelbar zugute kommt, würde eine Einsparung von 20 - 25 % der öffentlichen Haushalte mit sich bringen .. und ein paar Politologen müßten wieder Taxi fahren

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Schon gar nicht dem Chef

Von Berthold Kohler

Alles und nichts zu wissen war immer eine Spezialität der CSU. Der SPD ist es selten gelungen, ihr daraus einen Strick zu drehen. Mehr 8 13