15.10.2011 · Weltweit haben Tausende nach dem Vorbild der amerikanischen Protestbewegung „Occupy Wall Street“ gegen das Finanzsystem protestiert. Auch in Deutschland gab es größere Aktionen. Wikileaks kündigte in London eine Kampagne gegen Finanzinstitute an.
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Tsunami, Rinderwahn, Schweinegrippe --- und jetzt
"Kapitalismus???-Kritik" (an einem Feindbild-Phantom, das nur
in marxistischen Hirnen herumspukt!!!) -
WAS SOLL DAS ???
Na ja, die Auflagen, Reichweiten und Marktanteile (im Fußball
"Ballbesitz"?) müssen stimmen - odr?
Die Schuldenlüge
„Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen“,
behauptet zumindest der sogenannte „Bund der Steuerzahler“
und unterstützt damit die Politiker, wenn diese mal wieder Steuern
und Abgaben erhöhen wollen, denn „zukünftige
Generationen müßten ja ansonsten noch mehr Schulden
zurückzahlen...“ Kann man das glauben? Ganze Generationen
sollen verschuldet sein? Bei wem denn? Die Generation, der Staat –
das sind doch wir alle! Bei wem sollen wir aber dann diese Schulden
haben – etwa bei anderen Generationen? Andere Staaten können
es jedenfalls nicht sein, denn die stecken ja selbst alle bis zum Hals
in Schulden.
„Der Staat muß die Schulden zurückzahlen, denn sonst
würde ihm ja niemand mehr Geld leihen“, sagen all diejenigen,
die systemkonform informiert wurden. Wozu aber muß sich ein Staat
denn überhaupt Geld leihen, obwohl er doch selbst die Hoheit
über seine Währung haben könnte? Weil es ansonsten
Inflation gäbe? Haben wir die denn nicht auch so? Wer hat denn das Geld
Es ist ein übler Treppenwitz, daß die Masse jetzt
anfängt, der nächsten sozialistischen Eselei hinterherzurennen
und blind dafür bleibt, daß das ganze Drama in erster Linie
eine Folge von verantwortungsloser zentralistischer Politik ist (und
nicht zuletzt überhaupt Politik, die von der immerwährenden
Aufschichtung falscher Versprechen lebt). Schuldenmacherei durch
Gelddrucken wird im Scheingeldsystem möglich, gerade weil es keinen
Marktpreis für Zins gibt. Und die Ahnungslosen faseln am Ende von
noch mehr Politik und fordern das Ende der "Zinsknechtschaft".
Sie sollten das Ende der Schuldenknechtschaft verlangen.
Ich gehe jede Wette ein, daß auf solchen Veranstaltungen
sozialistischer Morgenluft der Anteil derjenigen, die tatsächlich
als Folge dummer und anmaßender Politik die Banken finanzieren,
sehr überschaubar bleibt.
Während ein Herr Schäuble Montags die Rente mit 69 duurchrechnen lässt ( die kommt garantiert nach der nächsten Bundestagswahl) erklärt der selbe Schäuble am Dienstag, dass die Banken weitere Milliarden brauchen und erhalten. Wer wollte je diese Art Kapitalismus im Land? War nicht bislang immer die Rede von einer sozialen Marktwirtschaft in Deutschland? Die Realität sieht anders aus. Sozial ist der Markt schon langenicht mehr. Abertrotz der unsozialen Seite des brutalsten Kapitalismus kommt immer wieder eine Hiobsbotschaft hinzu. Nun sollen die Steuerzahler (also diejenigen, die durch den Kapitalmarkt ausgesaugt werden) auch noch die Rettunsmilliarden der "Aussauger " zahlen. Das gerent schon an perversität. Der Prügelknabe zahlt die neuen Knüpppel. Wie erklären unsere sogenannten Volksvertreter das dem dummen Volk? Die Banbken seinen "Systemrelevant"! Aha- die Steuerzahler sind nicht Systemrelevant. Die dürfen die Zeche nur zahlen.
Dass die SPD, Grünen und die Linke diese Proteste unterstützen ist heuchlerisch. Denn gerade diese Parteien vergrössern die Macht der Banken, wenn sie an der Regierung sind. Beispiel NRW: Kaum waren die SPD und die Grünen mit Hilfe der Linken an der Macht, wurden Mehrausgaben in Milliardenhöhe "angedroht", die, natürlich, durch Kredite erst ermöglicht werden. Wer stellt die Kredite zur Verfügung? Natürlich die "gierigen Banken". Hätte die neue NRW-Regierung dafür gesorgt, dass die Kreditlast des Landes gesenkt wird, wäre im Umkehrschluss auch die Macht der Banken verringert worden. Diese Parteien protestieren gegen etwas, an dem sie nicht unwesentlich mit beteiligt sind und waren.
Wut und Empörung sind schon sehr wichtig, aber..
wer schlägt letztendlich die T h e s e n der Revolution/
Reformbewegung an den Eingang der Gebäude bestimmter
Investmentbanken und des Fed? Wer redet an Veranstaltungen? Etwa Joseph
Stiglitz? Wie sollten die Thesen lauten? Etwa
1. Generelles Verbot destruktiver Spekulationsgeschäfte wie z.B.
CDO oder CDS sowie sonstiger Hebel und des gefährlichen
Computerhandels an Börsen
2. Untersagung übermässiger Boni- und sonstiger exzessiver
Vergütungsregelungen im Finanzsektor
3. Weltweite Einführung einer Finanztransaktionssteuer
4. Änderung der US-Gesetze i.S. Wahlkampfspenden durch eine alles
beherrschende Oberschicht
5. Umfassende Regulierung im Bereich der Investmentbanken
6. Regulierung des Ratingwesens
7. Abschaffung systemrelevanter Banken durch Aufspaltung oder Zerschlagung
8. Etc., etc.
Es wäre solangsam Zeit!
George Soros gegen Rupert Murdock und gegen die europäischen Regierungen
Nicht wenige Kommentatoren, gerade im amerikanischen Bereich, gehen
davon aus, dass Georges Soros mit seinen zahlreichen Organisationen die
Protestbewegung initiiert hat.
Unter anderem finanziert er indirekt über die linksgerichtete
Bewegung MoveOn die Aktivistenplattform Avaaz. Diese wiederum startete
eine Anti-Murdock-Kampagne, was ja nun auch Bestandteil der Occupy
Wallstreet Bewegung ist.
Bei der Canadien Free Press kann man im Artikel "The Soros Media
Power Grab" nachlesen, wie George Soros Einfluss auf die Medien
nimmt und mit welchen Bewegungen er sonst noch verbandelt ist.
Momentan setzt Soros die Deutschen zusammen mit dem Trio Joschka
Fischer, Gerhard Schröder und Hans Eichel unter Druck. In Form
eines Brandbriefes an die Regierungschefs und in Form einer von
Schröder erstellten "Agenda 2012". Mich würde es
nicht wundern, wenn die dreimalige Nichteinhaltung von
Stabilitätskriterien unter Schröder nicht auf Soros Mist
gewachsen wäre.
Ablenkungsmanöver der politischen Kaste
Wann werden die Schuldigen der Finanzkrise zur Rechenschaft gezogen und nicht nur die Hilfswilligen. Es sind die Politiker, die die Staaten ausgeraubt haben und über ungedeckte Kredite ihre Klientel versorgt haben. Es sind die Politiker, die ein Kernkapital der Banken von nur 5% gesetzlich vorgeschrieben haben und darin auch Staatsanleihen als Eigenkapital erlaubt haben. Es waren die Politiker, die mit dieser minimalen Eigenkapitalquote, die Kreditvergabe der Banken anheizten. Denn ohne diese politisch geschaffenen Bediengungen würde keine Kommune, kein Land und auch der Bund von den Banken keinen Kredit mehr erhalten. Keine Behörde könnte sich noch finanzieren und der Geldfluss an die NGO's wäre versiegt. Die Protestbewegung "Occupy Wall Street“ ist ein gutes Beispiel, das es den politischen Parteien immer wieder gelingt, die Schuld auf andere abzuwälzen.
Schäubles „wettbewerbsfähig werden“ heißt „deutsch werden“
Ein Horror, wenn man die Jahrtausende Geschichte der Mittelmeerländer mit der deutschen vergleicht. Deutsch zu werden, wäre verfehlt, wir werden alle, global, ausgebeutet und betrogen von Finanzhalunken der übelsten moralisch verwerflichen Sorte. Die zocken mit wertlosen Derivatives und anderen Wettpapieren hemmungslos gegen den Interessen der sparsamen und fleißigen Bürger. Hier helfen nur drastische Massnahmen gegen die Volksvernichter der Bankster,wie im Mittelalter sehr kostensparend.
Natürlich sind viele derlangsam erreicht der Kessel Siedtemperatur. Aber was erwartet man anderes? Egal in welchem System man lebt, wenn sich Vermögen zu extrem un-verteilt, kommt es zu Ausgleichsbewegungen, meist laut und gewalttätig. UNd früher oder später kommt es zu Konflitken,da die Staatsgewalt und ihre Automatismen greift. Wir sollten nicht unterschätzen, was da passiert; es sind nur noch wenige Schritte zu Enteignungen, polizeilicher Verfügungsgewalt und den Ausrastern von einigen wenigen, die glauben, nichts mehr verlieren zu können. Die Symptomatik ist klar: allerhöchste Eisenbahn, es muss dringend etwas passieren, sonst sehen wir in den nächsten Wochen Bilder, die dem Gegenteil zivilisierter Menschen entsprechen.
Was ist da beim Stresstest eigentlich getestet worden? Jedenfalls hat es der ersten Belastung nicht stand gehalten. Schon wieder sind sie notleidend, die armen Banken. Entweder sind die Banker unfähig oder -und das vermute ich- es steckt System dahinter. Man kann ja zocken wie man will, die Verluste trägt ja doch die Allgemeinheit, die Gewinne sackt man selbst ein. Dagegen wehren sich jetzt die "Wutbürger" der westlichen Welt. Mal sehen wie lange es dauert bis die ersten Bankenviertel in Flammen aufgehen. Wundern würde mich das nicht und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich für solche Reaktionen sogar Verständnis aufbrächte. Die Zocker und ihre Helfershelfer aber würden schnell vor die Kameras treten und sich empört über diesen "Terrorismus" zeigen, obwohl sie ganz genau wissen, dass sie selbst die Lunte gelegt haben.