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Obamas Besuch Schöne Bilder für Frau Merkel

 ·  Der Staatsgast ist am Dienstagabend gelandet: Kurz vor der Bundestagswahl besucht Barack Obama Berlin. Der Präsident der Vereinigten Staaten hat sich jahrelang bitten lassen, dabei versteht er sich mit der Kanzlerin doch ganz gut.

Artikel Bilder (5) Lesermeinungen (32)
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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 22.06.2013 11:20 Uhr

Ein Dilemma

ist, wenn 40 Staaten (sogar die Dänen mit 300 Mann) in den Irak-Krieg ziehen, weil es die USA als Leader der NATO so will. Andererseits, Kanz. Schröder dagegen steuert, nur, weil es die Deutschen (in Wahrheit wegen der Geldverschwendung) nicht wollten und Gerd 2002 wieder gewählt werden wollte. Das ist noch nicht das Dilemma. Das setzt mit der Tatsache ein, dass das Ranking der Staaten international dadurch bestimmt wird, wie gewichtig sein Verhältnis zu den USA war und ist. Die Weigerung haben wir mit Nachteilen in zahllosen, schlechten Handelsverträgen bitter zahlen müssen. Sogar der rasche Beitritt zum Afghanis- tan-Krieg ist eine Folge gewesen. Schröder lag vor den USA seit 2002 auf den Knien, er hat in seiner Bundestagsrede zum Kriegseintritt voraus eilenden Gehorsam geleistet, gar leisten müssen. Die Dänen u.v.a. waren da längst fein raus !

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Mark Waldig
Mark Waldig (Korn3105) - 20.06.2013 10:04 Uhr

Doppelmoral

Also wenn Obama sich für die Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie einsetzt, dann sollten doch die Menschen es beglückwünschen und eigentlich sind die Sicherheitsvorkehrungen dann überflüssig. Oder hat der Herr soviel Leid und Elend überall auf der Welt gebracht, dass er um sein Leben fürchtet. Ist das die Demokratie ? Fehlende Nähe zum Volk ?

Von dem was in den Nachrichten zu lesen war, sind die Sicherheitsvorkehrungen eher dem gleichzusetztn sind, was die Diktatoren mit Größenwahn anstellen.

Nicht zu vergessen, dass die Gäste nur per Einladung kamen. Heisst es etwa, man woll den Präsidenten vor Kritik schützen und unerwünschte Personen schon mal ausklammern ?

Und vor allem, wenn andere Präsidenten (Chavez oder Putin) nur vor seinen Anhängern sprechen, wird überall in der deutschen Presse von der Autorität und Diktatur gesprochen. Hier war nichts des gleichen erwähnt. Doppelmoral nichts anderes !

Und die Amerikaner interessierten sich überhaupt nichts für den Besuch.

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Helga Zießler

"Der Präsident der Vereinigten Staaten hat sich jahrelang bitten lassen"

"Halb zog sie ihn, halb sank er hin"...
Eigentlich ganz schön peinlich, so eine lange Bettelei. Aber das werden die Deutschen ihrem wie die Inkarnation eines übers Wasser wandelnden Heiligen angebeteten Superstar nicht verübeln. Es interessiert sie nicht, dass der gute Mann zuhause keinen großen Beifall mehr findet, sogar immer mehr an Zustimmung verliert.

Ob er vielleicht deswegen nun nach Deutschland kommt, wo im hymnische Verehrung gewiss ist? Denn ein paar Streicheleinheiten tun auch einer Präsidenten-Seele gut. Ob die Deutschen ihn vielleicht deshalb anhimmeln wie einen Superstar, weil sie insgeheim hoffen, der Glamour der Familie aus dem Weißen Haus möge ein wenig abfärben auf die bräsige Kanzlerin und die ganze übrige graumäusige Politikertruppe hierzulande? Ist es die alte Sehnsucht nach der Monarchie?

Eines ist sicher: Obama hat sich nie sonderlich für Deutschland und Europa interessiert, wesentlich weniger als alle seine Vorgänger. Seine Blicke sind auf Asien gerichtet.

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Natalie Fryde

Psychologie hinter den Sicherheitsvorkehrungen.

Niemand aber niemand möchte, das Präsident Obama oder seine Familie was passiert aber die Abriegelung des Stadtzentrums und übertriebene Sicherheitsvorkehrungen (der Zugang zum Präsidenten ist diesmal im Gegensatz zu seinem letzten Besuch 2005 nur per Einladung) sind sicher auch ein Versuch unserer "Herrscher" sich vom Volk zu distanzieren wie Kaiser und Könige im 19. Jahrhundert. Diese Entwicklung- obwohl gewissermassen wegen Terrorismus verständlich - ist auch demokratiefeindlich. Angst vor Terrorismus rechtfertigt allmählich vieles, auch die ständige Beobachtung aller Bürger.

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Werner Busch

From God's own Country

kommt Mr. Obama,die Freude des deutschen Michels ist überschwenglich.Besser wäre es,er würde die schwere Arbeit des Denkens auf sich nehmen.

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Hajo Kissmaker
Hajo Kissmaker (Kissme) - 19.06.2013 07:39 Uhr

Schöne Bilder

Die Welt lebt vom Realismus, die Deutschen von Träumen, die meisten jedenfalls.
Man würde manchem Träumer wünschen, sich mit den Wahrheiten auseinanderzusetzen, es geht in der Politik nicht viel anders zu als im privaten Lebensbereich. Ein jeder sucht seinen Vorteil, mitunter zum Schaden eines Dritten und das mit lächelndem Gesicht, lernt von den Asiaten und bitte träumen nur noch im Schlaf.

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walter rogginer

Wozu das ganze ???

Vermutlich bin ich wieder mal zu blöd und sehe das große Ganze nicht
Gut das der da ist, allein die Sicherheitsvorkehrungen kosten vermutlich einen 3stelligen Mio Betrag
Ein Freihandelsabkommen will er abschließen, das Europa was bringt ? Na ja wissen wir nicht ganz genau aber Amerika bringts was, dann ist es ja gut ...
Kommt er eigentlich um sich Geld für die Infrastruktur zu leihen ? dann könnte man die Brücken z.B. in New York wieder gefahrlos befahren (Ironie aus)

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Thomas Tenette

der Geoengineer und Waffen-

fetischist muß wegen mir nu wirklich nicht allzulange bleiben. Chemtrails sind einfach nur Chemiestreifen oder - Wege. Also nachgewiesene Verunreinigungen mit Chemie, die absichtlich zu irgendeinem Zwecke herbei geführt wurden. Bewiesen durch Meteorologen siehe Googleergebnisse unter youtube, düppel, nano. Sehen tut man die Tanker als unmatrikulierte Natostratotanker. Hinter Nato steckt die USA, die in ihrem Persevationact 2001 in ursprünglicher Fassung das Wort Chemtrails sogar verwendeten. Er soll einfach nur gehen. Will keine Chemie einatmen, nur weil durchgeknallte SDI Fuzzies den Hals mit ihrem Machtwahn nicht vollkriegen können...

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Hartmut Laun

Heute die Weltsicht und morgen die ganze Welt?

Guten Tag Herr Wolfgang Graf von Ballestrem,
gegen UNS Deutschen den Vorwurf zu erheben sich an den Angriffskriegen der USA gar nicht oder nur zögerlich zu beteiligen, das ist schon ein starker Tobak. Aber gut, so sehen sie es nun mal.

Nur, vielleicht können sie der interessierten FAZ - Gemeinde verraten aus welchem Land sie schreiben. Denn als Deutscher aus Deutschland können sie nicht ihr Urteil über DIE deutschen fällen. Als Deutscher, der so schreibt wie sie, dann müssen sie von UNS Deutschen schreiben und damit sind sie mit ihrem Urteil über DIE Deutschen selber mit gemeint. Ist das so?

Mit dem sprachlichen Notausgang als Deutscher über DIE Deutschen sich zu ärgern, dann schreiben Sie typisch wie ein Deutscher.

witwe_bolte

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 19.06.2013 06:00 Uhr

Und was hat dieses ganze Theater mit denjenigen zu tun, die diesen Komödianten noch zur

Wahl verholfen haben., also der Bevölkerung, zu tun???

N I C H T S !!!

Aber vergessen wird ja schnell und es werden wieder die gleichen Kriecher und Schleimer bei der nächsten BT-Wahl in die Ämter gehievt. Die derzeitigen Wahlprognosen sprechen Bände!

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Evelyn Skrijelj
Evelyn Skrijelj (esker) - 19.06.2013 02:23 Uhr

Kennen Sie den Geschmack von billigem, altem Toastbrot?

Bei dem man sich fragt, zählt´s schon zu Brot oder doch noch zu Styropor?
Und sich verraten fühlt, weil man´s verdauen muss, obwohl man substanziell noch gar nichts gegessen hat?
Und sich bei jedem Bissen vergeblich nach Leben sehnt, nach Geschmack, nach irgendwas?
Ja, GENAU SO fühl ich mich nach diesem Artikel.

Die Kriegsjahre und der Wiederaufbau, Wirtschaftswunder, Kalter Krieg, Wiedervereinigung, Euro, ESM und Schwulenhochzeit- alles haben die Deutschen mitgemacht. 70 Jahre Schufterei und Schämerei, Rennerei und Rechnerei, Denkerei, Erfinderei, Zahlerei und brave Schluckerei- und kein Ende in Sicht.

War es die Anstrengung wirklich wert, frag ich mich, während ich diese beiden Politiker betrachte, eine neue Spezies, angesiedelt zwischen Mensch und seelenloser Wachsfigur...., .... mit meinem fahlen Toastlappen in der Hand....

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Falko Steinbach

Pragmatismus

Wenn Deutschland glaubt, daß Obama oder auch irgendein anderer Präsident der USA US-amerikanische Interessen zugunsten einer ideologischen Energiepolitik, gesellschaftlichen "Feldversuchen" oder Weltverbesserungstheorien auch nur einen Millimeter preisgibt, dann träumt es wirklich. Viele Ideen dazu kommen zwar aus den USA, die intellektuelle Freiheit und Neugierde existieren wirklich, neue Ideen, auch individuelle Erungenschaften und deren Protagonisten auf dem Feld der Wissenschaft, Kunst und Techik werden im Gegensatz zu Deutschland verehrt, gefördert und respektiert, die Amerikaner werden aber immer einen pragmatischen Umgang damit pflegen. Für ideologische Durchsetzungsgefechte treffen Demagogen in Deutschland und Frankreich auf den fruchtbarsten Boden.

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Christoph Wirtz

Dass solche Veranstaltungen inzwischen in unsererem Staat vor handverlesenen "Jubelpersern" ....

... stattfinden, ist für den Autor anscheinend kein Anlass zur Kritik. Das wäre ja auch zu gemein, wenn etwa Zwischenrufe der Plebs oder Plakate mit kritischen Parolen die Inszenierung stören und den gemeinen TV-Zuschauer "verwirren" würden.

Da hält man die Öffentlichkeit lieber vor dem Sperrring auf Distanz, und ersetzt sie durch eine spezielle Art der "Öffentlichkeit". Wohlgemerkt, in Berlin, nicht in Havanna, oder in Weißrussland.

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Andreas Buntrock

Schöne Zusammenfassung,

"Der Präsident und die Bundeskanzlerin werden gefühliges Miteinander präsentieren."

dann kann ich mir diese ganze Schmon­zet­te Gott sei Dank ja sparen und besser was NÜTZLICHES und/oder ERHOLSAMES machen.
Hat übrigens schon mit dem G-8-Gipfel hervorragend geklappt.
MfG
A. Buntrock

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Johannes Trompeter

Was will der Mann in Deutschland

Ob Obama Deutschland "besucht" oder eben nicht, ist so wichtig, als ob in China ein Sack Reis vom Tisch fällt.

Barack Obama, fahren Sie nach Hause. Am besten über Oslo. Dort können Sie den "Friedensnobelpreis" zurück gegeben.

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Peter-Paul Gansen

In Berlin ist ein devotes Publikum jedenfalls garantiert

Somit ist Berlin der ideale Treffpunkt für einen gewählten Demokraten, der sich nicht um demokratische Werte schert, und eine Konservative, die das Fundament der eigenen Gesellschaft nicht schnell genug abbauen kann.
In Berlin werden sie, wie gesagt, kaum mit kritischen Fragen konfrontiert werden. Dazu jubelt es sich dort zu schön.
Obama ist für Merkel neben dem Hochwasser die zweite willkommene Wahlkampfhilfe. Da der Wahlkampf hier inzwischen genauso abläuft, wie man das früher nur von den USA erwartet hat, passt das ja.

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Hilmar Hirnschrodt

Marionetten fürs gemeine Volk

Immerhin eines haben sie gemein - Obama und Merkel sind auch nur sowas wie Marionetten für die Superreichen und das Großkapital und die Lobby der Waffenindustrie, der Finanzindustrie, der Pharmaindustrie, der Autoindustrie und und und. Viele leere Worthülsen und Versprechungen bleiben für das gemeine Wahlvolk...

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Wolfgang Graf von Ballestrem

Die Weltsicht der Deutschen ist von Wünschen bestimmt, nicht von Realitäten!

Den US-Amerikanern, soweit sie politisch interessiert sind, kommt m.W. Deutschland "eigenartig" vor: Wenn es gilt nach angelsächsischer und indirekt auch deutscher Denkweise unsere westliche"Wert"-Vorstellung nötigenfalls militärsich durchzusetzen (im langfristigeren Sinne zu verteidigen), kneift Deutschland, verläßt sich aber darauf, dass die anderen "es richten werden", um nachher davon profitieren zu wollen (Irak, Libyen). Auch der Afghanistan-Beitrag Deutschlands erfolgte nur, weil der Norden als relativ sicher galt. Deutschland ist und war nicht bereit in brenzligeren Gegenden Afghanistans Soldaten hinzuschicken. Heute käme die Bundeswehr ohne Unterstützung durch US-Einheiten gar nicht klar!
Fast ganz Europa bejubelte vor der Ablösung von Bush Obama als den politischen Erlöser. Sogar den Nobelpreis verlieh man ihm. Heute herrscht Ernüchterung: man hat sich mehr von Obama erhofft, als er als Präsident bewirken kann.
Deutschland träumt!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.06.2013 13:59 Uhr
Helga Zießler

Zustimmung, Herr von Ballestrem!

Warum Obama ausgerechnet bei uns eine derartige Verehrung genießt, ist kaum erklärlich - jedenfalls nicht rational. Er ist ein "Pazifiker" - im Gegenteil übrigens zu G.W. Bush, dem "Atlantiker"! - und kann dem uneinigen, sich über der unbewältigten Euro-Krise zerfleischenden Europa wenig abgwinnen.

Doch die Ernüchterung, von der Sie schreiben, hat nur in den USA stattgefunden, nicht in Deutschland. Die realistisch denkenden Amerikaner haben längst durchschaut, was für ein Luftikus dieser Präsident ist. Aber die Deutschen lassen nicht ab von ihren Träumereien...

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Dr. Lars Meyer

Wer macht…

…die "Realitäten"? Der, der "kneift", oder der der "durchsetzt"? Zum Realitätenschaffen braucht es den Willen zur Macht. Dieser ist in Deutschland nun nicht mehr ausgeprägt, und daran ist nichts Schlechtes (oder schwingt in Ihrem Kommentar historische Trauer mit?). Warum den Versuch zur Defensivität und Multilateralität als Mangel an "Realitätsmachung" geißeln? Ein schönes, kaum übersetzbares, wohl genuin deutsches Wort: "Großmannssucht". Nicht gut, dass man davon Abstand genommen hat?

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christian weindl

Angie..

....bleibt stabil!!

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Armin Schindler

außen hui

Merkel wird sich wieder über den Tisch ziehen lassen: Mit weitreichenden Zugeständnissen zu Freihandelszone, Euro-Stützungen, etc.
Schöne Bilder? Das Ergebnis wird D. mit Sicherheit schaden!

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Stefan Derrick

Schröder und der Krieg

Wenn Schröder wiedergewählt wurde, weil er gegen eine deutsche Beteiligung am Krieg im Irak war, wurde er meiner Meinung nach zu recht wiedergewählt. Die Mehrheit der Deutschen wollte diesen Krieg nicht.

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18.06.2013, 16:23 Uhr

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