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Obama-Rede im Wortlaut : „Der Islam ist ein Teil Amerikas“

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Andererseits ist es ebenso unbestreitbar, dass das palästinensiche Volk, Muslime wie Christen, auf der Suche nach einem Heimatland gelitten haben. Seit mehr als sechzig Jahren ertragen sie den Schmerz der Vertreibung. Viele warten in Flüchtlingslagern im Westjordanland, im Gazastreifen oder den angrenzenden Gebieten auf ein Leben in Frieden und Sicherheit, das sie nie führen konnten. Sie erdulden die täglichen großen und kleinen Demütigungen, die mit der Besatzung einhergehen. Es gibt keinen Zweifel: Die Lage des palästinensischen Volks ist untragbar. Amerika wird dem legitimen Streben der Palästinenser nach Würde, Chancen und einem eigenen Staat nicht den Rücken kehren...

Die Palästinenser müssen der Gewalt abschwören. Widerstand durch Gewalt und Töten ist falsch und führt nicht zum Erfolg. Jahrhundertelang haben die Schwarzen in Amerika als Sklaven die Peitschenhiebe und die Erniedrigung der Rassentrennung erlitten. Aber die Gleichberechtigung wurde nicht durch Gewalt errungen...

Die Hamas genießt durchaus die Unterstützung einiger Palästinenser. Aber sie muss auch ihre Verantwortung anerkennen. Um zur Erfüllung der palästinensischen Ziele beizutragen und das palästinensische Volk zu einen, muss die Hamas die Gewalt beenden und frühere Vereinbarungen sowie Israels Existenzrecht anerkennen. Zugleich müssen die Israelis einsehen, dass Palästinas Existenzrecht genausowenig bestritten werden kann wie Israels. Die Vereinigten Staaten akzeptieren nicht die Legitimität des andauernden israelischen Siedlungsbaus. Dieser Ausbau verletzt frühere Abkommen und untergräbt die Bemühungen für einen Frieden. Es ist an der Zeit, dass der Siedlungsbau gestoppt wird... Schließlich müssen die arabischen Staaten anerkennen, dass die Arabische Friedensinitiative ein wichtiger Anfang war, aber nicht das Ende ihrer Verpflichtungen. Der arabisch-israelische Konflikt sollte nicht mehr benutzt werden, um die Menschen der arabischen Nationen von anderen Problemen abzulenken...

„Nukleares Wettrüsten im Nahen Osten verhindern“

Seit vielen Jahren definiert sich Iran teilweise durch seine Gegnerschaft zu meinem Land, und wir haben tatsächlich eine turbulente Geschichte hinter uns. Mitten im Kalten Krieg hatten die Vereinigten Staaten Anteil am Sturz der demokratisch gewählten iranischen Regierung. Seit der Islamischen Revolution hatte Iran Anteil an Geiselnahmen und Gewaltakten gegen amerikanische Soldaten und Zivilisten. Diese Geschichte ist wohlbekannt. Anstatt in der Vergangenheit gefangen zu bleiben, habe ich den iranischen Führern und dem iranischen Volk deutlich gemacht, dass mein Land bereit ist, nach vorn zu schreiten. Die Frage ist jetzt nicht, wogegen Iran ist, sondern welche Zukunft es bauen möchte...

Allen Beteiligten ist klar, dass wir im Hinbnlick auf Atomwaffen an einem entscheidenden Punkt angelangt sind. Hier geht es nicht einfach um Amerikas Interessen. Es geht darum, ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten zu verhindern, das diese Region und die Welt einen überaus gefährlichen Weg herabführen könnte. Ich verstehe diejenigen, die dagegen protestieren, dass einige Länder Waffen haben, die andere nicht haben. Darum habe ich Amerikas Bekenntnis bekräftigt, nach einer Welt zu streben, in der keine Nation Atomwaffen hat...

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