Home
http://www.faz.net/-gpf-75dbo
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Norman Schwarzkopf gestorben Der Stratege des „Wüstensturms“

Er leitete die „Operation Wüstensturm“, die 1991 die irakischen Besatzer aus Kuweit vertrieb. Nun ist der ehemalige amerikanische General Norman Schwarzkopf mit achtundsiebzig Jahren verstorben.

© dapd Vergrößern Norman Schwarzkopf, hier auf einer Aufnahme aus dem September 1990 in Riad.

Der amerikanische General Norman Schwarzkopf ist im Alter von achtundsiebzig Jahren in Florida an den Folgen einer Lungenentzündug gestorben. Schwarzkopf hatte 1991 den Feldzug gegen die irakischen Besatzer Kuwaits geführt, die „Operation Wüstensturm“. In seiner letzten Verwendung vor der Pensionierung hatte er das Zentralkommando der amerikanischen Streitkräfte in Tampa, Florida, geleitet.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carrey, würdigte Schwarkopfs Verdienste: „Von seinem Einsatz in Vietnam über die historische Befreiung Kuweits bis hin zur Führung des Zentralkommandos“ habe sich General Schwarzkopf „für das Land und die Streitkräfte, die er liebte, stark gemacht“.

Der ehemalige amerikanische Präsident George H. W. Bush erklärte in einer Stellungnahme, dass Schwarzkopf für ihn die Überzeugung von  „Pflicht, Dienst, Vaterland“ verkörpert habe.

Mehr zum Thema

Quelle: AP

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Machtkampf im Irak Höchstes Gericht stützt Maliki

Das höchste Gericht im Irak hat die Position des Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki gestärkt. Als Führer der größten Fraktion sei es seine Aufgabe, eine Regierung zu bilden. Die Amerikaner gehen derweil auf Distanz zu Maliki. Mehr

11.08.2014, 10:53 Uhr | Politik
Kurden im Irak Die historische Chance

Vor einem Jahrhundert ließ die Staatengemeinschaft den Plan eines Staates für die Kurden fallen. Nun ist die Chance dafür wegen des Konflikte im Irak so gut wie selten zuvor. Mehr

12.08.2014, 12:11 Uhr | Politik
Amerika greift in Irak ein Begrenzte Bombardierung des Bösen

Für den Schiiten Maliki, dem er den Vormarsch der Terrortruppe IS anlastet, wollte Barack Obama nicht in den irakischen Kampf ziehen. Doch den Kurden, Christen und Yeziden im Norden springt der Präsident nun bei. Mehr

08.08.2014, 16:38 Uhr | Politik

Stadt ohne Vertrauen

Von Patrick Bahners

In der Kleinstadt Ferguson erlebt Amerika die Angst vor der namenlosen Polizeikugel. Und die Ermittlungen führen reflexhafte Vorurteile und böse Assoziationen vor, die jeder Schwarze in dem Land aus seinem Alltag kennt. Mehr 45 18

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden