http://www.faz.net/-gpf-74w2g

Nordsee : Suche nach vermissten Seeleuten wird aufgegeben

  • Aktualisiert am

Die niederländische Küstenwache sieht keine Hoffnung mehr, die vermissten Seeleute zu finden. Bild: dpa

Nach einer Schiffskollision auf der Nordsee am Mittwochabend wurde die Suche nach den sechs Vermissten eingestellt. Damit sind bei dem Unglück insgesamt elf Menschen ums Leben gekommen.

          Die niederländische Küstenwache hat die Suche nach Überlebenden der schweren Schiffskollision in der Nordsee am Freitag aufgegeben. „Es gibt keine Hoffnung mehr, Überlebende zu finden“, teilte die Küstenwache mit. Elf Seeleute starben. Sie gehörten zu der 24 Mann starken Besatzung des Frachters „Baltic Ace“, der etwa 65 Kilometer vor der niederländischen Küste südwestlich von Rotterdam gesunken war.

          Fünf Tote wurden am Donnerstag bereits geborgen. Nach Polizeiangaben waren es zwei Polen, zwei Männer aus den Philippinen und einer aus der Ukraine. Die sechs weiteren Vermissten wurden bisher nicht gefunden.

          Der Auto-Frachter „Baltic Ace“ sank 65 Kilometer vor der niederländischen Küste.
          Der Auto-Frachter „Baltic Ace“ sank 65 Kilometer vor der niederländischen Küste. : Bild: dpa

          Am Mittwochabend waren der Auto-Frachter und das Containerschiff „Corvus J“ aus Zypern zusammengeprallt. 13 Seeleute von der Besatzung der „Baltic Ace“ konnten gerettet werden. Die „Corvus J“ wurde kaum beschädigt.

          Die Schiffe waren auf einer der meistbefahrenen Schiffsrouten der Welt unterwegs. Erst in der vergangenen Woche hatte die Internationale Seefahrtsorganisation IMO neue Fahrrouten der niederländischen Regierung genehmigt, die ab August 2013 gelten sollen.

          Quelle: DPA

          Weitere Themen

          Radiojournalistin in Moskau angegriffen Video-Seite öffnen

          Messerattacke : Radiojournalistin in Moskau angegriffen

          Die stellvertretende Chefredakteurin des regierungskritischen Radiosenders Echo Moskwi Tatjana Felgenhauer wurde mit einem Messer schwer verletzt. Der Angreifer wurde noch am Tatort gefasst und an die Polizei übergeben.

          Soldaten-Witwe empört über Trumps Verhalten Video-Seite öffnen

          Kondolenzanruf : Soldaten-Witwe empört über Trumps Verhalten

          Die Witwe des in Niger gefallenen amerikanischen Soldaten La David Johnson ist verärgert über den Kondolenzanruf von Donald Trump. Er habe sich nicht einmal richtig an den Namen ihres verstorbenen Mannes erinnern können, sagte sie in der amerikanischen Fernsehsendung „Good Morning America“.

          Topmeldungen

          Martin Schulz (rechts) mit dem designierten SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil

          Martin Schulz unter Druck : Vorsitzender auf Abruf

          Die SPD akzeptiert die Personalpolitik ihres Vorsitzenden nur mit Zähneknirschen. Für Martin Schulz wird der Weg bis zum Bundesparteitag im Dezember steinig.

          Bundestagsvizepräsident : Der Problem-Kandidat

          Wenn der Bundestag an diesem Dienstag seine Vizepräsidenten wählt, könnte es zum Eklat kommen. Dass der AfD-Kandidat Albrecht Glaser scheitert, gilt als sicher – aber was geschieht dann?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.