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Nordsee : Suche nach vermissten Seeleuten wird aufgegeben

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Die niederländische Küstenwache sieht keine Hoffnung mehr, die vermissten Seeleute zu finden. Bild: dpa

Nach einer Schiffskollision auf der Nordsee am Mittwochabend wurde die Suche nach den sechs Vermissten eingestellt. Damit sind bei dem Unglück insgesamt elf Menschen ums Leben gekommen.

          Die niederländische Küstenwache hat die Suche nach Überlebenden der schweren Schiffskollision in der Nordsee am Freitag aufgegeben. „Es gibt keine Hoffnung mehr, Überlebende zu finden“, teilte die Küstenwache mit. Elf Seeleute starben. Sie gehörten zu der 24 Mann starken Besatzung des Frachters „Baltic Ace“, der etwa 65 Kilometer vor der niederländischen Küste südwestlich von Rotterdam gesunken war.

          Fünf Tote wurden am Donnerstag bereits geborgen. Nach Polizeiangaben waren es zwei Polen, zwei Männer aus den Philippinen und einer aus der Ukraine. Die sechs weiteren Vermissten wurden bisher nicht gefunden.

          Der Auto-Frachter „Baltic Ace“ sank 65 Kilometer vor der niederländischen Küste.

          Am Mittwochabend waren der Auto-Frachter und das Containerschiff „Corvus J“ aus Zypern zusammengeprallt. 13 Seeleute von der Besatzung der „Baltic Ace“ konnten gerettet werden. Die „Corvus J“ wurde kaum beschädigt.

          Die Schiffe waren auf einer der meistbefahrenen Schiffsrouten der Welt unterwegs. Erst in der vergangenen Woche hatte die Internationale Seefahrtsorganisation IMO neue Fahrrouten der niederländischen Regierung genehmigt, die ab August 2013 gelten sollen.

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