21.03.2012 · Doris Schröder-Kopf startet ihre eigene Politik-Karriere: Die Frau des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder wird bei der Landtagswahl in Niedersachsen für die SPD antreten. In einem spannenden Vorentscheid setzte sie sich parteiintern durch.
Von Robert von Lucius, HannoverRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Frau Leuschner hat ihre Pension doch sicher.
Und das ist ja die Hauptsache...
Compliance. Gerade aus staatlicher Sicht sicher rechtlich bedenklich.
Wäre Sie nicht im Aufsichtsrat von VW besser aufgehoben?
Jodeldiplom "spannend durchgesetzt". Und SEHR "parteiintern".
Das war zu erwarten. Alt- und Pradakanzler Schröder schiebt in der
SPD noch die Figuren, wie es ihm gefällt. Folglich - und weil er's
kann wie Towarischtsch Putin - lässt er für seine
Gemahlsgattin ungeachtet aller anders gefassten Basisbeschlüsse ein
SPD-Landtagsmandat basteln. Als eine Art Jodeldiplom frei nach Loriot,
da hat sie dann "was Eigenes", auch wenn es etwas Fäden
zieht in seiner schmierigen Klebrigkeit.
.
Vom Wahlergebnis abhängig? I wo! So verdiente, tüchtige und
glamouröse Sozialdemokratinnen wie Frau Gattin werden locker auf
der Landesliste abgesichert. Peinlich und befremdlich genug. Besonders
peinlich: Niedersachsen. Dort aktuell weit vorn: Die BUNTE-Glamour-SPD.
Rodolfo Graf Scharping lässt grüßen. Warum aber steht
das unter "Politik"? Sollte solche fast intime Peinlichkeit
nicht eher das Ressort "Gesellschaft" verpesten?
Lustig machen?
Na, mich haben Sie jedenfalls eben recht lustig gemacht, als ich Ihre Kommentare las. Kompliment, Herr Walter, und vor allem vielen Dank für die Erregung, nein, nicht öffentlichen Ärgernisses, sondern meiner ganz privaten Erheiterung - es gibt ja sonst nicht viel zu lachen über die Politik ;-)
Schneckerl, Schneckerl! Du gehst einen schweren Gang.
Was das mit DORIS zetun hat, Schneck? Sie wollen das gar nicht wissen.
Doch? Na jut - unter dem Siegel der Verschwiegenheit: DORIS ist das
Akronym für "Deutsches Ordinär Reaktionär-Ignorantes
Scheindemokratennecken". Das Apronym für Letzteres wiederum
lautet "Schneck". Jaha, Schneck, Sie sind entlarvt als
KGButinesker IM der Achse Hangover-Moskau-Area 51.
HALT! Falsch! Alles GELOGEN! Sry Schneck! In Wahrheit bedeutet DORIS
"Deutsche Organisation Radikal-Idealistischer
Sozialdemokratinnen". Das passt doch besser, gell.
Mich lustig machen? Klar lustig machen. Was denn sonst? In die Ecke
setzen und heulen? Das Ganze ist beeindruckend voll schillernder und
skurriler Komik, die man den gemeinen niedersächsischen Kaltblutern
nie zugetraut hätte. Siehe Wulff. Obwohl auch der letztlich einen
gewissen Unterhaltungswert aufwies und sich kurzzeitig eine weit
imposantere First Lady im Haus Schönblick hielt. Was das nun wieder
mit Doris zu tun hat? Na, eben imposanter als Doris, dat Bettinchen.
wenn man ihn auf dieses "Wahlergebnis" ansprechen würde?
"Das sind Verhältnisse wie in der DDR".
Lieber putinscher Gasableser:
Wir brauchen keine Schröder´s mehr!
Merken Sie sich das!
Nachdem sich die SPD gerade vom Alfred Tezlaff (Gerd Schröder)
leicht erholt hat, will nun seine Else (Doris Schröder-Köpf)
in der Landespolitik in Niedersachsen mitmischen.
Vermutlich soll sie neue Wählerschichten erschließen:
Maschmeyers, Andas, Rürüps, von Frombergs usw...
Gute Nacht SPD in Niedersachesen und besonders in Hannover
Alfred dreht sich im Grabe rum
wenn er diesen Vergleich liest.
Was die SPD nicht braucht, sind Mitglieder,
die durch zweifelhafte Einflüsse ihr Wahlverhalten bestimmen
lassen;
und eine solche SPD ist überfüssig, um nicht zu sagen
"unter 5% würdig"!
S.
Was die SPD nicht braucht, sind Mitglieder.
Kein Komma. Punkt.
warum auch nicht? Herr Schröder war ein Kanzler mit Visionen.Aussenpolitisch sehr erfolgreich.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2012 08:48 Uhrvon Ex-Kanzler auf die Ehefrau geschlossen
ist nicht unbedingt sehr logisch. Selbst wenn Schörder als Kanzler mit Visionen (vor allem für seine eigene Pesion) wahrgenommen wird, heißt das doch nicht automatisch, daß Sweet-Doris auch Visionen hat. Interessante Schlussfolgerung ...
was wir nicht brauchen, ist eine Gattin, die durch Korruption zu ihrem Adoptivkind
gekommen ist. Es steht zu befürchten, dass diese Sitten dann auch in Niedersachsen Einzug halten.
was wir nicht brauchen, ist eine Gattin, die dann auch noch die russische
Demokratie als Vorzeigedemokratie preist.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2012 10:15 UhrNa ja, Herr Banaschak...
... einen "Kandidaten der Nationalen Front" als Präsidenten haben wir doch gerade gewählt bekommen, und Frau Merkel ist zwar vielleicht nicht so sportlich wie Herr Putin - aber in Sachen Putinisierung des öffentlichen Lebens sind wir doch auf dem besten Wege. Insofern ist diese Nominierung nichts als konsequent.
ehemaligen Autokanzler verheiratet?
Ich finde es tragisch, wenn man dem geschiedenen Mann nacheifern will.
Dann unterstelle ich noch immer vorhandene, aber verweigerte Liebe.
Ehepaar Schröder-Köpf ist nicht geschieden
seine Ex ist Hilli. Und der Rückschluss, daß politische Ambitionen der Frau eines Ex-Politikers autmotisch aus einem (angeblichen) weiblichen Minderwertigkeitskomplex heraus bestehen ist etwas schräg ...
Ob das mit rechten Dingen zugegangen ist?
Mit welchen Leistungen hat sich Frau Schröder-Kopf, außer
dass sie die Ehefrau eines Managers von Putins Unternehmen ist, hervorgetan?
Das sieht doch irgendwie nach Schiebung aus, oder?!
S.
Es ging nicht mit rechten Dingen zu.
Das war ganz eindeutig link.
Fragwürdige Nominierungsverfahren
Die Nominierung von Frau Schröder-Köpf offenbart die
Fragwürdigkeiten in unserem Wahlsystem. Eine verdiente
Landtagsabgeordnete wird gegen eien Frau ausgetauscht deren einziger
Verdienst um die SPD es war, die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers zu
sein. Es überwog wohl die Meinung, aus der Prominenz ihres Gatten
könnten die Honorzioren des Kreisverbandes Vorteile ziehen.
Der Wähler muß das Manöver der SPD aber nicht goutieren.
Hier zeigt sich, daß die Lehre aus der nun von sog.
Wutbürgern so oft geforderten Transparenz für politische
Entscheidungen, weder in der SPD noch in den anderen etablierten
Parteien wirklich angekommen ist. Warum werden Kandidaten nicht wie in
England durch Vorauswahl und Bewährung durch Kandidaturen für
nicht gewinnbare Sitze getestet, ehe sie einen sicheren Wahlkreis
erhalten? Hier zählt nicht nur Prominenz sondern tatsächlicher
Einsatz und Graswurzelarbeit.
Die SPD hat sich mit der Bevorzugung von Schröder-Köpf sicher
keinen Gefallen getan.
wollen wir hoffen,
daß Sie recht haben und die Wähler mit offenen Augen durch die Wahllandschaft gehen ... und sich nicht vera. lassen.
Die Parteimitglieder wurden im Vorfeld der Wahl bearbeitet
Man muss schon einmal in der Partei gewesen sein, dann kennt man die
Prozedur, wie Wahlen ablaufen.
Im Vorfeld werden Schwergewichte in der Partei bearbeitet, die dann auf
der Wahlkreiskonferenz den gewollten Kandidaten in den Himmel heben. Die
Ja-Stimmen werden dann im Vorfeld durchgezählt, damit es keine
Zufälle gibt.
Das nennt sich dann Demokratie.
Das Schlimme daran ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die diese
Machenschaften unterstützen.
Wulff losgeworden und schon bewirbt sich der weibliche Gegenpart um sein Amt.
NSU (=Niedersächsische Union)
Die Parteimitglieder wurden im Vorfeld der Wahl bearbeitet
Man muss schon einmal in der Partei gewesen sein, dann kennt man die
Prozedur, wie Wahlen ablaufen.
Im Vorfeld werden Schwergewichte in der Partei bearbeitet, die dann auf
der Wahlkreiskonferenz den gewollten Kandidaten in den Himmel heben. Die
Ja-Stimmen werden dann im Vorfeld durchgezählt, damit es keine
Zufälle gibt.
Das nennt sich dann Demokratie.
Das Schlimme daran ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die diese
Machenschaften unterstützen.
Wenn ich zwischen Monarchie und Parteiendiktatur entscheiden dürfte,
würde ich das Original wählen. Lieber wäre mir
natürlich eine echte Demokratie. Aber darauf scheint das deutsche
Volk kein Anrecht zu haben. Immerhin kommen durch solche Proklamationen
Zweifel bei einigen Mitmenschen auf.
Und nun die Nächste, bitte!
nun, wir haben seit 7 Jahren die Merkel am Ruder - und eine Abwahl ist nicht in Sicht
und wenn doch, dann ist der Rot/Grüne Kandidat noch schlimmer.
Ist also Demokratie wirklich besser? Frage ich mich da.
Robert von Lucius Jahrgang 1949, politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.
Jüngste Beiträge