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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Neues SPD-Führungsduo Schröders Generalstabsoffiziere

 ·  Nach dem Nominierungsparteitag wird die Parteilinke vorerst keinen Streit mit der neuen Führungsspitze anfangen. Doch um Kanzler zu werden, muss Steinmeier vom Beamten zum Politiker werden - und sich von seinem alten Chef emanzipieren.

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sten rupp
sten rupp (cmotpet) - 20.10.2008 18:32 Uhr

Schröders

Notruf "Ich will da rein" und sein Schmierentheater am Gartenzaun klingt mir heute noch in den Ohren. Den Anstandsbesuch in Moskau gleich nach der Wahl - welcher Wähler hat das mit bekommen. "Jedem werden wir eine Arbeitsstelle verschaffen!" Auf die Frage hin, ob sich jeder Arbeitnehmer für jede Arbeit eignet, die treffende Antwort gleich mitgeliefert "Das geht uns dann nichts mehr an. Hauptsache wir halten unsere Versprechen! Und wenn Tschibo am Rhein Montagehallen für Uhren aufstellt und die Produktion nach drei Monaten wieder einstellt, dieser entlassende Faulpelz hat ein Anrecht auf staatliche Unterstützung verwirkt" so war vom Begleitpersonal zu hören, ein Schröder-Tross von zusammengewürfelten "Rotznasen" in engen Hosen und Miniröckchen, die nie einen ehrlichen Handschlag gelernt hatten. Wenn das nun diese "Generalstabsoffiziere" weiterverfolgen, armes Deutschland. Kein Wunder, das der Schröder sich noch selber zu Lasten des deutschen Steuerzahlers einen Traumjob bei der Gasprom zugeschanzt hat, sonst wäre er verhungert oder im Schuldenturm verschwunden.

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bernd ullrich

Mehr als 95% für Steinmeier ...

..... zum Kanzlerkandidaten. Davon schreiben sie nichts. Dafür setzen sie schon l einige Fragezeichen, auf der sich künftige Kritik aufbauen lässt. Selbst Müntefering erhält noch mehr als 85% der Stimmen. Die gefürchtete Linke innerhalb der SPD scheint doch nicht so gross zu sein wie angenommen. Achtbare, gute Ergebnisse für die SPD-Kandidaten. Damit hätte man sicher bei der CDU getitelt. Stattdessen wird noch einmal Schröder bemüht. Steinmeier und Müntefering (nur) als dessen Generalstabsoffiziere zu bezeichnen, ist riskant Herr Bannas. Diese Sprache hat konservative Wurzeln und verunsichert vielleicht einige ihrer Leser, die deshalb an Steinmeier und Müntefering gefallen finden könnten. Eine Alternative zur "linken" Merkel sind sie sicherlich.

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Ralf Schneider
Ralf Schneider (ralf61) - 20.10.2008 09:32 Uhr

das bessere Spitzenpersonal haben sie

die bitterbösen Leserkommentare zu Steinmeier und Münte kommen sicher aus dem Lagerdenken, soweit sogut. Tatsache bleibt, der Hang von Frau Merkel, ähnlich Kohl die CDU als Kanzlerwahlverein umzubauen schadet auf die Dauer. Die Baustellen der CDU im Bereich Finanz- und Wirtschaftspolitik (ehem. Domänen der C-parteien) sind so offensichtlich, als das es nicht einmal einen ohnehin starken Peer Steinbrück bräuchte. Die CDU punktet allenfalls bei Frau van der Leyen (hört, hört). Falls Frau Merkel die Hosen noch anbehalten will muß sie schleunigts das Wirtschaftsministerium aklamieren. Herr Koch wäre der richtige, gerade zusammen mit Steinbrück ein absolutes Traumduo. Die CSU sollte einsehen, das Holzmichel Glos eher imageschäden für die CSU produziert.

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Reiner Luecker

Die SPD muss auch mal N E I N sagen können B A S T A

Wenn Hessens SPD das macht was ständig durch die Presse geht, ist sie sowieso tod. Warum??? Wenn Frau Bundeskanzlerin Merkel was von Vertrauen erzählt, muss man meinen das in Hessen Vertrauen anders geschrieben wird. Gier ist eine Todsünde. Man muss auch mal N E IN sagen können. Und einen Herrn Koch an seine Macht dran lassen. Wenn man vor der Wahl erzählt man mach keine Geschäft mit der Linken dann ist das auch so BASTA.

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Frank Zimmer
Frank Zimmer (fjzimmer) - 20.10.2008 01:24 Uhr

Schroeders Generalstabsoffiziere

Auf die Gefahr hin das ich nicht viele gruene Puenktchen bekomme. Tatsache ist das Deutschland einen Kanzler Schroeder gebraucht hat. Die Reformen die mit der Agenda 2010 angestossen worden sind waren richtig. Die deutschen sollten aufhoeren zu jammern, denn sie wissen nicht wie gut es ihnen geht. Fakt ist, in den meisten Laendern dieser Welt muessen die Menschen selbst fuer ihre Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Rente sorgen. Fakt ist, das es lange Zeit keinen Sinn gemacht hat zu arbeiten, da es vom Staat mehr Geld gab wenn man nicht arbeitete. Fakt ist das der Lebensstandard eines Sozialhilfeempfaengers in Deutschland immer noch wesentlich hoeher ist als in anderen erste, schwellen und dritte Welt Laendern ist. Ich hoffen das die deutschen langsam erwachen und fuer sich selbst Sorge tragen. Ich wuensche Steinmeier und Muentefering alles beste fuer die naechste Bundestagswahl.

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wolf haupricht

Der General und seine Offiziere.........

Schröder wies den Weg und seine engsten Getreuen halfen, den eingeschlagenen Weg zur Beinahe-Eliminierung der SPD zu vollenden. Der General Schröder ist abgewählt worden, seine Weggefährten Steinmeier und Münte u.a. haben sich mit Lügen (s.MwSt) in die Große Koalition gerettet. Das ist eines Generalstabsoffiziers unwürdig. Dieser hätte eher den Abschied genommen. Daher verdienen sie diese Bezeichnung nicht. Ohne den geschassten und verpönten Schröder sind sie jedoch nicht in der Lage, ein eigenes Konzept, das die Wähler ins Boot zurückführt und die SPD einigt, umzusetzen. Die Linken der Partei werden Ihnen stets in die Räder greifen und die erträumten Früchte nicht ernten lassen.

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harald morun
harald morun (h.morun) - 19.10.2008 20:25 Uhr

SPD maschiert in Schröders Fussstapfen- Erfolg oder Rückschritt?

Zu Schröders Zeiten begann der Untergang der SPD. Ob es nun der richtige WEg ist, diesem Mann nachzueifern? Schröder war es, der die SPD kaputt machte und den Pfad der sozialen Partei verließ. Ein Umdenken in Bereichen der SPD fand statt, aber die Umdenker sind nicht mehr in der SPD sondern folgen Lafontaine. da die SPD sich eher in der Mitte aufhält scheint ein Ruck nach Links nicht mit der SPD zu klappen. Die nächste Wahl wird zeigen, dass die Mitte eine Sackgasse ist. Zumindest die Mitte, die den Ackermännern im Land die Koffer trägt.

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Hans Czinzoll
Hans Czinzoll (domit) - 19.10.2008 20:22 Uhr

Kaum zu glauben...,

...dass das Personal,welches die SPD so richtig in die Grütze geritten hat,wieder in die 1.Reihe gestellt wird. Der Wahlbetrüger ( 3% MwSt-Erhöhung statt 0% ) Müntefering als Vorsitzender. Und als permanenten Gegenentwurf die "linke" Frau Nahles. Und Herr Steinmeier versucht den rhetorisch talentfreien Herrn Schröder zu kopieren. Ich schmeiß mich weg.

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Peter Zentner

"Doch muss Steinmeier vom Beamten zum Politiker werden."

Gut gebrüllt, Löwe Bannas! Aber Sie verlangen zuviel von Herrn Steinmeier. Alle Parlamente und Kabinette Deutschlands sind voll von angepassten Sesselklebern, die Politik aus ihrer sozial unbrennbar abgesicherten und beamteten Versorgungsloge absondern — risikolos, in den meisten Fällen noch keinen Cent auf dem freien Markt zum Bruttosozialprodukt beigetragen habend. So ist Deutschlands Demokratie zwangsläufig (und großteils unwidersprochen) zur Hobby- und Lobbypolitik verkommen: Was sich leicht mitnehmen lässt, wird eingesackt; als Gegenleistung empfängt der zahlende Bürger unverbindliche Sprechblasen, deren Fähnchen schon tags darauf nach dem Wind gedreht werden. Diese Volksvertreter riskieren — anders als jeder, der sich aus einem selbstverantworteten und -riskierten Beruf in die Politik wagt — nichts. Als Beamte beurlaubt, während ihre turnusmäßigen Beförderungen und Gehaltserhöhungen weiterlaufen, gehen sie dem nach, was Psychologen als geschäftige Untätigkeit bezeichnen: viel Lärm um nichts. Wie soll sich so eine(r) je vom Laienschauspieler zum Politiker aus Fleisch und Blut mausern? Mit Überzeugungen, für die er oder sie kämpft, für die ein Schicksal beherzt in die Waagschale gelegt wird? Vorbei. Das gibt's nicht mehr.

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Dr. Uwe Reinking
Uwe Reinking (idoc) - 19.10.2008 18:35 Uhr

Angesichts des zu erwartenden Linksrucks in der Bevölkerung eine gute Wahl

Ich fürchte, wir werden ein massives Erstarken der Linksdemagogen haben, die dem tumben Volk angesichts des Bankendebakels nun leicht Heilsversprechen machen können. Da ist es sehr beruhigend, dass die SPD von zwei Realpolitikern geführt wird, die hoffentlich keine sozialistischen Enteignungsexperimente mitmachen werden. Insgesamt wird die nächste Wahl ein interessantes Experiment zur Demokratiereife der Deutschen werden. Nämlich zur Beantwortung der Frage, ob Demokratie und soziale Marktwirtschaft in D nur schönwettertauglich sind oder fest etabliert. U. Reinking

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Horst Schmidt

So kennt man ihn!

Ja, ja, dieser Typ namens Gerhard Schröder ist ein echter Puncher. Erst schlägt er die große SPD K.O., dann sich selbst und nun den Rest der einst großen SPD. So was nennt man nachschlagen, nachtreten. Eigentlich verpöhnt einen am Boden Liegenden noch einen Schlag mitzugeben, aber wie soll dieser Charakterlose dies jemals verstehen.

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Jahrgang 1952, Leiter der politischen Redaktion in Berlin.

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