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Neues Konzept für Gedenkstätten

 ·  mk. BERLIN, 8. Februar. Der Bund wird sich stärker als bisher in der Arbeit der Berliner NS-Gedenkstätten engagieren. Die Staatsministerin für Kultur, Christina Weiss, stellte am Dienstag Pläne für eine Bundesstiftung des öffentlichen ...

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mk. BERLIN, 8. Februar. Der Bund wird sich stärker als bisher in der Arbeit der Berliner NS-Gedenkstätten engagieren. Die Staatsministerin für Kultur, Christina Weiss, stellte am Dienstag Pläne für eine Bundesstiftung des öffentlichen Rechts vor, die zunächst vier Einrichtungen umfassen soll: das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas, die "Topographie des Terrors" auf dem Gelände der Gestapo und des Reichssicherheitshauptamts, das Haus der Wannsee-Konferenz und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Frau Weiss sagte, der Plan sei im Einvernehmen mit dem Land Berlin entstanden. Bislang fördert der Bund diese Einrichtungen zu 65 Prozent; nun will stärker "als Partner" auftreten und an den Strukturen der Erinnerungsarbeit mitwirken. Noch in diesem Jahr soll ein Gesetz zur Errichtung einer Bundesstiftung für die NS-Gedenkstätten in Berlin verabschiedet werden. Die Einrichtungen sollen relativ autonom bleiben, eigene Leiter und wissenschaftliche Berater behalten. Sie sollen jedoch dem Stiftungsrat der Gesamtstiftung verantwortlich und dort mit je einem Sitz vertreten sein.

Quelle: F.A.Z., 09.02.2005, Nr. 33 / Seite 2
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