In einen der Anschläge auf türkische und einen griechischen Kleinunternehmer, die der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) zugerechnet werden, war möglicherweise ein Beamter des hessischen Verfassungsschutzes stärker involviert als bisher bekannt. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstagsausgabe) mit Berufung auf Sicherheitskreise in Wiesbaden.
Nach Informationen der Zeitung soll sich der Verfassungsschützer entgegen bisheriger Annahmen zum Zeitpunkt des Mordes an einem Internetcafébetreiber aus Kassel am 6. April 2006 am Tatort aufgehalten haben. Das Opfer des Anschlags war der 21 Jahre alte Halit Yozgat. Der Verfassungsschützer ist inzwischen vom Dienst suspendiert.
Die Kasseler Staatsanwaltschaft hatte damals gegen den Verfassungsschützer ermittelt, stellte die Ermittlungen jedoch ein, weil sie dem Verdächtigen keinen Zusammenhang mit der Tat nachweisen konnte. Bisher war die offizielle Darstellung, dass der Mann das Café etwa eine Minute vor der Tat verlassen habe. Diese Annahme könne nun nicht mehr aufrecht erhalten werden, hieß es laut F.A.Z. aus Wiesbaden. Die Zeitung berichtet weiter, dass damals in der Wohnung des Verdächtigen mehrere Waffen gefunden worden seien.
Der Deutsche türkischer Abstammung Haliz Yozgat war das letzte bekannte Opfer der Morde an ausländischen Kleinunternehmern, die der NSU zugerechnet worden sind.
Schon die Überschrift ist unmöglich
Dorothee Lottmann-Kaeseler (Klopstock43)
- 15.11.2011, 18:14 Uhr
Das deutsche Volk darf sich die Zerstörung der Demokratie nicht
länger gefallen lassen!
Eckart Härter (Leser3000)
- 14.11.2011, 23:20 Uhr
Wer schützt uns vor dem Verfassungsschutz?
Gerhard Rinker (GerdR)
- 14.11.2011, 19:52 Uhr
Blinder mit Krückstock
Jürgen Vogel (pascht)
- 14.11.2011, 19:48 Uhr
Wir brauchen keine Geheimdienste.
Raoul Duke (RaDuke)
- 14.11.2011, 19:41 Uhr