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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Nach Wulffs Rücktritt Auf der Suche nach einem Nachfolger

 ·  Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Wulff beginnt die Suche nach einem Nachfolger: Joachim Gauck, Wolfgang Schäuble, Ursula von der Leyen oder Thomas de Maizière gelten als mögliche Kandidaten.

Artikel Bilder (10) Lesermeinungen (66)

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Tatjana Groeteke

Fremdschämen

Streichhölzer ziehen, auswürfeln, ne Partie Karten kloppen und Gewinner bestimmt den Präsidenten - alles scheint derzeit besser als diese unwürdige Gerangel der Parteien um dieses höchste Amt im Staate.Inzwischen steht nicht mehr nur die Würde des Amtes, sondern die Würde des Landes auf dem Spiel. Wenn man schon dem Volk die Wahl verwehrt, sollte man zumindest eine Komission dazwischen schalten. Die wird dann wie bei einer Papstwahl eingesperrt und darf dann drei Kandidaten vorschlagen. den Rest kann dann die Bundesversammlung erledigen. So ist das einfach nur noch unerträglich. Gehe mich jetzt fremdschämen.

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Dietmar  Funk
Dietmar Funk (andifu) - 18.02.2012 14:58 Uhr

Eine einzige Kandidatin denkbar

Nach dem sich nun die einmalige Gelegenheit gibt, kommt nur eine Kandidatin - repräsentativ, unabhängig, "staatsmännisch", mit gutem Lemund, die von allen demonkratischen Parteien gewählt werden kann - in Betracht. Für Deutschland ist gut was für Frankfurt gut war:
PETRA ROTH.

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Reinhard G. Nießing

Eine gute Wahl: von Dohnanyi

Als politischer Mensch mit schwarzem Parteibuch und einer wertkonservativen Geisteshaltung schlage ich eine absolut integre wie glaubwürdige Persönlichkeit für das Amt des nächsten Bundespräsidenten vor: Klaus Karl Anton von Dohnanyi

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Thomas Seifert

Klaus Töpfer - respektabel, unabhängig, versöhnend

Gauck ist denn doch zu einseitig exponiert: Zum einen als seinerzeitiger Trick-Kandidat der Opposition gegen Merkel, zum anderen als DDR-gewendeter Neo-Liberaler.
.
Prof. Klaus Töpfer hingegen hat nach seiner nationalen CDU-Karriere mittlerweile internationales Format gewonnen, agiert staatsmännisch und genießt Respekt über politische Lagergrenzen hinweg. Die ideale Wahl (wenn er zur Verfügung steht).

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Heinz Lindemann

Uta Danella

Ein Präsident, der KEINE Sünde kennt - der nicht MEINE Fehler begeht... Eine Präsidentin, gegen die Maria ein Lotterweib ist... Statt herzlosen "SPIEGEL-TVs" nur noch Nachrichten von Teletubbies und "süüüßen" Einhörnchen... WOLLT IHR DAS WIRKLICH???

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 18.02.2012 08:38 Uhr

Also ehrlich liebe FAZ...

.. die Umfrage "Wer soll Bundespräsident werden?" ist wohl nicht ernst gemeint, oder?
Alles CDU Postenschieber. Gauck die einzige Alternative? Voßkuhle ???

Die Namen kamen schnell von der Feder, denn sie sind in aller Munde, meist negativ...also könnten die Kandidaten wiederum geeignet sein...ich weiss nicht, was ich noch schreiben soll.
Ich ziehe mich zurück!

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Andreas Stötzner

Dem Amt die Würde zurückgeben

Nichts gegen andere respektable Kandidaten. Aber: wenn dieses Land bei Trost ist, dann macht es – endlich – Joachim Gauck zum Präsidenten. Er führt aktuell wieder sämtliche Meinungsumfragen an, mit weitem Abstand.
Wer sich ein Bild machen möchte, sehe bitte bei Youtube z.B. nach seiner »Weihnachtsvorlesung 2010 Joachim Gauck zum Thema "Freiheit ist Verantwortung"« an der Universität Bayreuth, und frage sich dann, wer ihm das Wasser reichen könnte.
Wird Gauck wieder nicht Präsident, ist das kein Urteil über Gauck. Sondern über das Land.

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Andreas Stötzner

Jetzt wieder »Wir für Gauck« googeln!

Ich sehe keinen, der geeigneter wäre.

Wie auch immer, bitte bitte BITTE nicht U. v. d. L. BITTTTE!!

Ich wünsche der Kanzlerin jetzt eine Extra-Dosis Weisheit.

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Sebastian Sodbrenner

wenn Frank Steinmeier SPD ohne Sünden ist, kann ich ihn mir als BuPrä vorstellen .

Warum nicht ein SPD Mann, wenn die CDU / CSU zweimal daneben lag ?

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Ulrich Heinrich

Ich wünsche mir Herrn Hans-Jürgen Papier als nächsten Bundespräsidenten.

Die politische Klasse sollte den Mut haben, sich den früheren Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts zuzumuten. Ein Bundespräsident Papier wäre m.E. ein Segen für unser Land und dieses so schwer beschädigte Amt.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 17.02.2012 18:57 Uhr

Wie wär´s mit Georg Schramm?

Er hat Geist, Witz und philosophischen Tiefgang, keine "Freunde" im Bereich der Hochfinanz und wäre in der Lage, selbst die Kanzlerin in den Senkel zu stellen.

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Rolf-Dirk Maehler

Na ja, dann sucht mal schön, aber erinnert euch an die schon einmal gemachten Fehler

Das Umfeld Hannover ist sicher keine gute Voraussetzung für eine Kandidatur. Und mindestens eine der Kandidatinnen kommt doch wohl daher. Und auch ein Kandidat war doch schon einmal in eine Spendenaffäre verwickelt, was man nicht vergessen sollte. Kandidaten für das Amt sollten nun wirklich über jeden Zweifel erhaben sein. Immerhin scheinen zwei genannte Personen diese Voraussetzungen zu erfüllen.

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Michael Posthoff

Gauck wäre ein Affront..

..als Stasijäger für die meisten ex DDR- Bürger, als Dauer Beamter für alle Angestellen und Selbständigen und als Pfarrer vor allem für alle Atheisten, die ihren Staat endlich säkular wollen.

Aber Gauck wäre der Kandidat für konservative klerikale Kreise, mit denen es sich Wulff durch seine Islam-Rede ganz deutlich verscherzt hatte.

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Roswitha Blunthofer

Nein! Nein! Nein!

Wer handelt die genannten Personen als Präsidenten-Nachfolger? Joachim Gauck, ein Pastor in der Gedankenwelt des 19.Jahrhunderts. Hauptsache Kommunistenfresser. Ursula von der Leyen, eine amtierende Ministererin mit CDU-Parteibuch, von der ich gerne wüsste wie es sich anfühlt, Tochter eines Mannes zu sein, der wesentlich für die katastrophalen Atomkraft-Politik der BRD verantwortlich war, die Milliarden öffentlicher Gelder für einen Irrweg in der Energiepolitik versenkte und nicht zu letzt, die Zeitbombe Asse2 hinterlassen hat, Wolfgang Schäuble, ebenfalls amtierend, verwickelt in die fachlich-ökonomisch dilletantische Politik gegenüber Griechenland, der sich darüber hinaus noch auf dem diplomatischen Parkett disqualifiziert, wenn er dem griechischen Volk Wahltermine vorschlägt und damit die Merkel-Sarkozy-Politik auf den Punkt bringt: Wirtschaftspolitisch untauglich, für die Zukunft Europas gefährlich, für das griechische Volk demütigend, weil nur im Kern nur moralisch. Gute Nacht!

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Ferdinand Hauser

Nichts dazugelernt

Die Parteien lassen es sich nicht nehmen, einen ebenso sinnfreien wie lukrativen Posten erneut zu besetzen. Statt das Amt abzuschaffen, erleben wir die Neuauflage eines alten Musters: Einige wenige kungeln aus, wer ins Schloß ziehen soll, um dort das Volk zu repräsentieren. Die Parteidienlichkeit bleibt dabei das entscheidende Kriterium.

Ein Ersatzmonarch ist mit direkter Demokratie nicht vereinbar. Leben wir also in einer Art Wahlmonarchie, in der nur moderne Kurfürsten das entsprechende Wahlrecht besitzen? Oder was spricht dagegen, den Bundespräsident vom Volk direkt wählen zu lassen? Etwa das bei Phoenix verzapfte Argument, die Deutschen hätten mit dem direkt gewählten Hindenburg leidvolle Erfahrungen gemacht? Wessen Spiel spielt jemand, der die Amtsbefugnisse des alten Reichspräsidenten mit jenen des Bundespräsidenten vergleicht? Und der verschweigt, daß das Grundgesetz keinen Notverordnungen Tür und Tor öffnet, wie es die Weimarer Reichsverfassung durch Artikel 48 getan hat?

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Hartmut Richter

Parteiengeschacher-nächste Runde

Vermutlich wird es erneut zu dem unwürdigen Geschacher kommen, bis ein Kandidat gefunden und gewählt ist. Für alle Mitwirkenden ist es aber auch eine Chance, sich zu bewähren. Die bisherigen Vorschläge schwächen das Kabinett, die Minister/innen sollen ihren Job (weiter) machen. Gefragt sind Leute mit Persönlichkeit, Überzeugungskraft und Zielorientierungen, die uns als Volk weiter bringen, die in der Regel aber erst gereift sind, wenn man älter geworden ist. Mir gefallen Persönlichkeiten wie Lammert, der jedoch für den Bundestag viel zu wichtig ist, weil er in der Lage war und ist, Regierung und Parlament auf Grenzüberschreitungen hinzuweisen und zu ermahnen. Wählte man jemanden wie ihn, beispielsweise Gauck, so würde schnell überdeutlich, dass das Gerede von der Schädigung des Amtes Unsinn ist. Schaden genommen hat ausschließlich der Name Wulff.

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egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 17.02.2012 16:22 Uhr

Mutti muß selbst ran

Wenn Mutti aus der Ursuppe unserer Einheits-SED-Nachfolgepartei CDUSPDCSUFDPGRÜNELINKE schöpft, na dann war Wulf wohl der Beste, den sie fand. Angelt sie sich nun einen anderen aus der Ursuppe, was bekommt sie dann? Die gehen doch alle wie geschmiert. Wie lange würde so ein neuer Präsdent halten? Wie lange wäre die Halbwertzeit? Stunden - Tage - Wochen? Mutti weiß, wen sie auch greift, sie greift in einen Misthaufen. Also gibt es nur eine Lösung: Mutti muss selbst ran. Ein Doppelamt. Bundeskanzlering und Bundespräsidentin in einem. Eine Bundes BKP. Mutti wird´s schon richten. Ahoi

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 17.02.2012 16:07 Uhr

Lafontaine oder Sarazin wäre doch was, soviel Humor fehlt uns leider, Gauck(ler) geht gar nicht

er hat einfach zu viele Stasileute in seiner Behörde geduldet, vermutlich wußten sie zuviel:-)

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Wolfgang Lutz
Wolfgang Lutz (wogalu) - 17.02.2012 15:38 Uhr

Herr Gauck ... das sind wir den Opfern des SED-Regimes schuldig

Herr Gauck als ehemaliger Mitstreiter und Vordenker einer friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR kam schon sehr früh mit den kommunistischen Herrschern in Kontakt. Sein Vater wurde von den Sowjets zu Arbeitslager in Sibirien verurteilt. Seine Einstellung dem SED-Staat gegenüber war immer von kritischer Haltung und Misstrauen geprägt. Sollte man sich seitens der Union und FDP mit der Opposition tatsächlich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen wollen, dann kann es m. E. nur einen geben ... Joachim Gauck. Auch ... weil wir es den Opfern des Stasi - Terrors schuldig sind.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 17:24 Uhr
Karl-Heinz  Gottschalk

Woher nur kommt nur

diese Einschätzung "Herr Gauck als ehemaliger Mitstreiter und Vordenker einer friedlichen Revolution", Mitstreiter vielleicht auf sehr merkwürdiger Weise erst kurz(sehr kurz) vor Zwölf und Vordenker ja wohl nie. Diese Einschätzung: wenn "dann müssen wir uns auf einen elften Bundespräsidenten einstellen, der die geheimdienstliche Überwachung der Linkspartei für angemessen und das Buch von Thilo Sarrazin für politisch vorbildlich hält, für den Kapitalismus-Kritik albern, soziale Einschnitte und Rente mit 67 notwendig, der Atomausstieg gefühlsduselig und die berechtigte Sorge weiter Teile der Bevölkerung um ihre Lebensqualität abscheulich sind." (ein blogzitat - Polit Blog von Jacob Jung) teile ich. Dazu dann noch die bevorzugte Behandlung in Sachen ausgereister Kinder, die Stasinähe aus welchen Gründen auch immer. Diverse Angriffspunkte für... Und ein Vermittler ist er mit Sicherheit nicht, er ist einer der es sich gern mit Gaben(geben) am Neoliberalen Tisch niederlässt.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 17.02.2012 16:04 Uhr

Gauck müßte aber erklären warum so viele Stasileute in seiner Behörde tätig waren

die erst 2011 den Laden verlassen mußten

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Thomas Brentana

Oh Schreck

Kaum ist Teil eins erledigt, so erschrecken uns die üblichen Verdächtigen mit Teil 2. Die Liste der Kandidaten liest sich fast ebenso erschreckend wie die Niederschrift von CWs Amtszeit. Was z.B. eine U. vd Leyen dort zu suchen ta ist mir ein Rätsel, dient aber wahrscheinlich nur Muttis Zielen eine weitere (Gelächter) Konkurrentin auszuschalten (so wie das ja auch bei CW der Fall gewesen sein soll).
Und dann auch noch die Promillejäger der FDP. Wegen ihrer hauchdünnen Mehrheit möchten sie am liebsten einen weiteren Spitzenkandidaten durchdrücken. Wie wäre es mit Guido ? Gehts nicht mal unpolitisch ? Kann man nicht einfach mal versuchen eine überzeugenden, und zwar für den Soverän, also das Volk, überzeugenden Kandidaten finden ?

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