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Nach schwerem Skiunfall Althaus aus künstlichem Koma erwacht

03.01.2009 ·  Thüringens Ministerpräsident ist aus seinem künstlichen Koma erwacht und nach Angaben der Ärzte ansprechbar. Wenn die Genesung weiter gute Fortschritte mache, sei die Verlegung Althaus' nach Deutschland in der kommenden Woche denkbar.

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Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) ist aus seinem künstlichen Koma erwacht. „Er ist ansprechbar und kann Arme und Beine bewegen“, sagte Regierungssprecher Fried Dahmen am Samstag in Erfurt.

Althaus ist demnach im Lauf des Morgens allmählich wieder zu Bewusstsein gekommen und war gegen 7 Uhr ansprechbar. Ärzte des Krankenhauses in Schwarzach sprachen mit dem Politiker. Danach hatte Althaus den ersten Kontakt zu seiner Ehefrau Katharina, wie Dahmen sagte. „Er hat seinen Namen und sein Geburtsdatum sagen können.“

Wahrscheinlich keine bleibenden Schäden

Wenn die Genesung weiter gute Fortschritte mache, sei die Verlegung des CDU-Politikers nach Deutschland in der kommenden Woche denkbar, sagte der Leiter der Klinik, Reinhard Lenzhofer. Althaus war von den Ärzten in den vergangenen 24 Stunden langsam aus dem künstlichen Koma geweckt worden. „Der Ministerpräsident hat seine Gattin erkannt. Er bewegt seine Extremitäten. Mehr kann man zurzeit nicht erwarten“, sagte der Mediziner. Althaus werde nun langsam an normale Ernährung gewöhnt. Er werde nach dem Unfall psychologisch und durch einen Physiotherapeuten behandelt.

Video: Althaus wird aus Koma geweckt

Bis wann Althaus wieder „voll mobil“ sein werde, sei derzeit nicht abschätzbar, sagte Lenzhofer weiter. Dies könne noch einige Zeit dauern. Die Ärzte gehen derzeit „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ davon aus, dass es keine bleibenden Schäden geben werde, garantieren könne man dies im Moment aber noch nicht. Behandelt werden müsse auch noch ein Handbruch, den die jüngste Computertomographie ergeben habe.

Althaus hatte sich am Neujahrstag beim Zusammenstoß auf einer Skipiste mit einer 41 Jahre alten Frau eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung zugezogen. Er wurde im Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt. Die Frau starb während des Fluges in ein Krankenhaus. Die Gründe für den Unfall sind noch ungeklärt. Bisher, so betonte Lenzhofer, sei Althaus noch nicht über den Tod der Frau informiert worden, „weil dies eine Belastung für ihn wäre. Das ist zurzeit für ihn noch unzumutbar.“

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