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Nach der Vergewaltigung Indiens Versagen

 ·  Nach dem Verbrechen von Delhi stehen die Inder vor einer schier unüberwindlichen Kluft. Die größte „Demokratie“ der Welt ist nur ein Feigenblatt für ein Land des Elends und der Verkommenheit.

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Berndt Schönwald

Kastensystem typisch für Indien???

In der BRD gibt es vielleicht keine "Unberührbaren", doch sicher einige (beinahe) "Unantastbare": Hohe Politiker, empfängliche Abgeordnete, geistliche Würdenträger, Polizeikameraden etc., die für offensichtliche Straftaten kaum gerichtlich belangt werden können. Ich stimme folgendem Leser zu: OTTO MEIER (DERQUER...) - 03.01.2013 12:34 Uhr
"Wie sich die Gesellschaften doch gleichen. Sieht es in Deutschland wirklich besser aus?" Laut H: Hein sind "Die Proteste [...] ein Zeichen, dass solche Zustände nicht mehr als gottgegeben hingenommen werden." Damit dürfte die indische Demokratie einen großen Schritt weiter sein als unsere deutsche!!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 08:41 Uhr
Berndt Schönwald

Es ging mit um Protest-

-Fähigkeit, Herr Henseler, und nicht um "Schon-wieder-eine-Partei!" zu gründen. Von den indischen Bürgern wie auch von unseren französischen Nachbarn könnten wir hörige Deutsche uns eine Scheibe abschneiden, wenn es darum geht, eine abgehobene und selbstgefällige Kaste von Politikern unter Zugzwang zu setzen. In Frankreich wurden vom Parlament schon verabschiedete Gesetze widerrufen, weil die Menschen auf die Straße gingen. Bei uns dagegen z.B. wird nun jeder Hausfalt grummelnd, aber brav eine weltweit singuläre Zwangsabgabe entrichten, um Radio und minderwertges Fernsehen zu finanzieren. Verstehen Sie, um was es mir geht?

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Hans henseler

Wenn Sie und Gleichgesinnte Indien zum Vorbild fuer Deutschland halten

schlage ich die Gruendung einer entsprechenden Partei vor. Vielleicht ist noch Zeit um in
den naechsten Bundestag einzuziehen und hier die Verhaeltnisse zu verbessern.

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Rolf Mueller
Rolf Mueller (raem) - 03.01.2013 21:07 Uhr

Indien: Gar nicht so schlecht für eine ehemalige sozialistische Planwirtschaft

Wer hätte das gedacht: In Inden gibt es allerlei Misstände! Bei der Beurteilung von Fortschritten - oder deren Abwesenheit - kommt es natürlich auf die Perspektive an. In der Tat ist Indien nicht Westeuropa oder USA oder Australien; und schon garnicht Singapur. Aber gemessen daran, dass es seit der Unabhängigkeit bis in die frühen 1990er eine sozialistische Planwirtschaft war, hat sich das Land in den vergangenen 20 Jahren ganz gut entwickelt - jedenfalls besser als viele andere ehemalige Entwicklungsländer. Und freier als China (oder Singapur) ist Indien allemal.

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Hans henseler

"Herr Heins koennte auch ueber Singapur schreiben" sagt Herr Tarasenko

Aber wenn es um Indien geht, haette er dann wohl das Thema verfehlt. Singapur hat nicht
das geringste mit Indien, nicht die gleiche Bevoelkerung, nicht die gleiche Kultur und vor allem
nicht der gleiche Lebensstandard. Im Gegensatz zu Herrn Tarasenko halte ich Singapur fuer
das asiatische Musterlaendle, das seinen Buergern weitgehend Chancengleichheit, Lebensqualitaet einschl Sicherheit und vielen hunderttausend Emigranten ein Einkommen
beschert, das sie zuhause nie haben koennten. Da gibt es eine Abstimmung mit den Fuessen!

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fritz Teich

Wo ist es denn wirklich besser?

Hinter einer Tuenche vollkommene Verkommenheit gibt es auch in anderen Laendern und letztlich auch bei uns. Etwas auf jeder Ebene verlogeneres als unser Land, das zwei Weltkriege verloren hat, keine Erniedrigiung scheut, wenn sie einen Vorteil bringt usw., siehe schon Clemonceau nach dem WWI, ist kaum denkbar. Made in Germany...

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Thomas Kobler

Indien ist möglicherweise eine...

...zu grosse und komplexe Aufgabe, um als Staat je richtig erfolgreich werden zu können. Eines der grössten Probleme dieses Jahrhunderts ist, dass in Entwicklungs- und Schwellenländer die oberste Schicht dem kapitalistischen Beispiel der führenden Wirtschaftsnationen des letzten Jahrhunderts in zeitraffer und absolut hemmungsloser Weise nacheifert. Wo allerdings kein genügend starker rechtsstaatlicher, sondern nur autoritärer Unterbau existiert, entstehen wahre Ungleichgewichtsmonster von Staaten. Der Untergang Griechenlands sollte der Welt eigentlich ein warnendes Beispiel dafür sein, welches Schicksal solche Gebilde einmal unweigerlich ereilen wird. Aber die Führungen agieren, als ob nach ihnen nur noch die Sintflut käme, und das Volk giert nach den Dingen, die Internet und Massenmedien 24/7 als alltäglich vorgaukeln. Hier lässt das "Traumschiff" grüssen - in Indien übernimmt das Bollywood.

Ich habe nachgeschaut, nicht mal meine Teeblätter oder Currymischung ist "made in India".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 17:51 Uhr
Heinrich Seneca

SgH Kobler,

vieles ist richtig, aber Indien ist mehr als eine Nation, die sich von der brit.Kolonialherrschaft durch kollektive Verweigerung befreite, um dann als Indischer Subkontinent seinen Weg zu finden. Erst mit der neoliberalen Revolution in Indien hat sich viel zum Schlechten, aber einiges zum Guten entwickelt aus westlicher Sicht.
Nach den UN-FAO-Kriterien ist diese Armutsquote in Indien innerhalb der letzten 2 Jahrzehnte von 55% auf 87% geklettert, andererseits werden rd. 25% des ind. BIP alleine von den 400 reichsten Familien Indiens reklamiert.
Es ist ein Glück für Indien, dass rd. 85% im Hindu-Kastenwesen - der ältesten Religion der Welt - weiter verhaftet sind, sonst würde eine Rote Oktober-Revolution mit millionenfachen Opfern in Indien längst ausgebrochen sein.
Bollywood für die verarmten Massen im subtrop. Klima Indiens ist so wichtig wie die Religion, sprich: Opium für das Volk, damit auch unsere Export/Importindustrie weiter exportieren/ profitieren kann.

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Ottfried Meyer
Ottfried Meyer (Gladium) - 03.01.2013 15:13 Uhr

Indiens Bevölkerung verärgert ausländische Investoren

Indien ist in erster Linie wegen seiner kulturellen Besonderheiten für ausländische Investoren interessant. Vor allem das tief in der Gesellschaft verwurzelte Kastensystem ist der Grundpfeiler des wirtschaftlichen Erfolgs, da es für Kontinuität und Zuverlässigkeit in den wirtschaftlichen Beziehungen steht. Die Religion weist jedem Menschen einen Platz in der Gesellschaft und in der Hierarchie zu.
Ich persönlich arbeite schon sehr lange mit indischen Geschäftspartnern zusammen. Daß die Verwaltung vor Ort extrem bürokratisch sein soll, kann ich nicht bestätigen. Sie ist im Vergleich zu Europa nur anders organisiert. In ihr gilt das Leistungsprinzip: durch die Höhe der finanziellen Zuwendungen an die zuständigen Beamten und Richter können dort in sehr kurzer Zeit wichtige Genehmigungen erteilt werden.
Ich kann die Inder nur dringend davor warnen, hier etwas zu ändern. Sie würden ausländische Investoren sehr stark verärgern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 17:07 Uhr
Heinrich Seneca

Korruption indiens hilft ausländischen Investoren?

SgH Meyer,
man kann Ihnen aus Investorensicht zustimmen.
87% der Inder haben aber wenig bis gar nichts davon und Indien hat über 1,2 Mrd. Inder.

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Theodor Wedel

Lässt sich ein Land in den deutschen Medien auch realistisch darstellen?

Wer sich ein bisschen über Indien informiert hat, weiß, dass in diesem Land nicht alles Sonnenschein ist. Wie China hat Indien zahlreiche Gebiete annektiert und muss an fast allen seinen Grenzen mit Separatisten und ausländischen Terroristen kämpfen. Die ökonomische und soziale Ungleichheit ist gigantisch. Die Korruption überbordend. Die Situation der Frauenrechte prekär. Trotzdem wurde Indien immer schön das Etikett der größten Demokratie der Erde umgehängt. Das "gute China". Jetzt, nach einer extremen Einzeltat, vollziehen die Medien in ihrer Darstellung eine Kehrtwende. Und die ist so radikal, dass sie Gefahr läuft, dem Land grundlos seine Würde zu nehmen. Schreibt doch von Anfang an Fakten und packt Länder nicht in simplifizierende Schubladen.

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joachim tarasenko

Wie sieht es in Singapur aus?

Meiner Meinung nach reflektiert Herr Heins Bericht die Realität in Indien. Aber er könnte auch mal über Singapur schreiben. Dort fallen in aller Regelmässigkeit indonesische und philippinische Haushaltshelferinnen und Kindermädchen von den Balkonen. Wer es wagt dort zu streiken der wird eingelocht, der Prozess gemacht und abgestraft. Sehr generös sind dort auch die Lohnerhöhungen für das niedere Personal. 23 cents die Stunde für Busfahrer. Ausländische Bedienstete aus Asien werden in Slums zusammen gepfercht. Bei uns genießt dieser Staat jedoch ein hohes Ansehen. Würde Herr Hein über diese Verhältnisse schreiben wollen würde man ihn sicher vor Gericht stellen und ausweisen. Sogar das Caning (auspeitschen) ist dort noch gross in Mode. Haschisch in der Tasche beschert einem den Galgen dort. Da ist Indien geradezu liberal und aufgeschlossen im Gegensatz zu denen.

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Carolina Bauer

Die Überheblichkeit von Christoph Hein

"dort das Land des Elends und der Verkommenheit, das seinen Bürgern keinen Schutz gewährt"

Sind Sie sicher, dass man mir, in diesem unserem hochzivilisierten und demokratischem Land, immer Schutz gewährt? Vor allem in U-Bahnen und auf Bahnhöfen? Und sind Sie sicher, dass man die Täter auch angemessen bestraft?

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Rolf Huchthausen

Indien von DE aus begreifen zu wollen, das muss scheitern!

Jeder der mal dort gearbeitet oder indische Kollegen hat (die mal aus sich herausgehen) weiß, dass die größte Demokratie der Welt ein Papiertiger ist. Genauso wie die älteste Demokratie der Welt nur ein Feigenblatt für ein Land des (nun) Elends und der (politischen) Verkommenheit ist. Nur GRE begreifen wir besser, denn wir bezahlen ja dafür, und es ist um die Ecke!

Indien ist von seiner überwältigenden Überbevölkerung erstickt. Ob dieser Mord das Tröpfchen ist, das dort das Fass zum Überlaufen bringt, weiß man nicht! Daher die Verwaltungshektik nun. Aber das sich dort ein Konflikt zwischen China, Indien und der muslimischen Welt (Pakistan, Bangla Desh) anbahnt mit einem irren Zerstörungspotential erlebt man in jedem public tender und auf den Baustellen.

Raushalten und verkaufen, was noch geht bevor es räuberisch patentgeklaut ist!

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Christoph Rohde

Weltmacht Indien?

Wie viele Beststeller gibt es über die "Weltmächte" Indien und China? Die Autoren besuchen Shanghai und Bangalore, aber nicht das normale Land. Es ist illusorisch, dass Milliardenvölker in unserem liberalistischen Verständnis leben können oder auch wollen. Selbst bei uns erkennt man schon die "limits of liberty".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 13:32 Uhr
Rolf Huchthausen

Das ist irgendetwas zwischen gewollter Verklärung aber auch einer lfd. Entwicklung!

Sie haben recht, wenn ich die chinesische oder indische Gesellschaft, um das versklavte Elend reduziere, kommt man vielleicht auf 60 - 100 Mio. Einwohner.

Das entsetzliche an Indien ist die offene Diskriminierung der Frauen. O-Ton eines indischen Mitarbeiters: "Eine Frau ist etwas mehr wert als ein Eimer voller Sch ...!" Der hat das als Systemkritik geäußert. Wie muß das im täglichen Leben vor Ort aussehen? Ich bin mal herumgereist, entsetzlich!

Aber die Freiheit bei uns ist genauso wie in Indien von einer selbstverliebten Eliten korrumpiert, die sich der gängigen Formel der Meinungsmanipulation verschrieben hat wie in Indien die selbstverordnete "größte Demokratie der Welt". Stichwort: Repräsentative Demokratie. Der Autor trifft es: "Die größte „Demokratie“ der Welt ist nur ein Feigenblatt für ein Land des Elends und der Verkommenheit."

Das aber als allgemeine Formel und über Indien hinaus.

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Heinrich Seneca

Die "Romantische Anklage gegen den Subkontinent" des Herrn Hein

Die Indische Union ist bekanntlich ein Bundesstaat aus 28 Bundesstaaten und 7 Unionsterritorien mit über 1.200 Mio. Menschen, die bei weitem vielfältigere Ethnien als vergleichsweise die heutige EU hat und deshalb seit Jahrhunderten bei der fast 3-fachen Bevölkerungsgröße zur EU als Subkontinent wie Europa gilt.
"Die größte Demokratie der Welt" mag für Idealisten wie Herrn Hein eine riesige Enttäuschung sein, aber der indische Subkontinent hat seit Jahrtausenden eine andere - sprich: Hindu - Geschichte genommen als das "christl.-jüd.geprägte" Abendland oder die USA.
Wie wäre die Entrüstung des Herrn Hein über die soz.-kulturelle Lage und Entwicklung von Mezo-America oder Latin-America erst, wo auch nur noch Korruption und Gewalt gegen die Schwächeren regiert?
Die berechtigte Klage des Herrn Hein gegenüber den Zuständen in Indien wird diesen Subkontinent um keinen Jota bewegen wie er die spät-römischen Verhältnisse in einigen EU-Mitgliedsstaaten bewegen würde oder ist er ein Alexander?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 16:59 Uhr
Heinrich Seneca

SgH Tarasenko,

grundsätzlich teile ich Ihre Meinung.
In den 1980er Jahren war ich 2 Mal im Nordwesten Indiens und hab nach einer Expertise für die EEC eine Investiton in Indien für eine größere Sportartikelmarke abgelehnt.
Seit der neoliberalen Revolution in 1993,ff. in Indien hat sich zwar dort auch ein nachhaltiger Wachstumsschub bemerkbar gemacht, der aber fast ausschließlich in den Händen der 400 reichsten Familien Indiens akkumuliert, die rd. 25% des indischen BIP für sich erfolgreich reklamieren.
Die Armutsquote ist seit 1993 nach FAO-Kriterien von 55% auf heute 87% binnen 20 Jahren geklettert; 65% hängen immer noch in Pacht und Unterpachtverhältnissen auf dem Land, praktisch bargeldlos, aber aufgrund des Bevölkerungswachstums ist der s.g. Mittelstand Indiens absolut auf über 150 Mio. Inder gewachsen.
Die 400 reichsten Inder haben aber ihren Reichtum in den letzten 2 Jahrzehnten verzwanzigtfacht und über 85% der Nation lebt im Hindu-Kastenwesen, der ältesten Religion der Welt, das ist o.k..

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joachim tarasenko

Diesen Journalismus begrüsse ich

Mezo Amerika und Latin Amerika sind ein andres Thema, das auch ausgeleuchtet gehört. Und was empfehlen Sie jetzt für Indien? Das Kastensystem und die ungeheure Armut und die bizarre Ungerechtigkeit weiterhin stehen zu lassen? Damit sich die reichen Familien (Ghandi und Co) weiter einen schönen Lenz machen können? Ich finde diesen Bericht lang überfällig. Das Geschwafel um die angeblich grösste Demokratie ist nur Augenwischerei.

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Otto Meier

Wie sich die Gesellschaften doch gleichen. Sieht es in Deutschland wirklich besser aus?

Mal abgesehen von der Gewalt gegen Frauen, könnte man die gesellschaftliche Analyse des Autors ganz genau so auch auf Deutschland übertragen.

Ja, aus Opfern werden Täter. Und die eigentlichen Täter, oder sollte ich besser Verantwortlichen schreiben, sind weltweit die Gleichen. Es sind die Seilschaften selbsternannter "Eliten, Experten und Leistungsträger", die in ihrer Welt eigenen Rechtes und vollkommener Verantwortungslosigkeit gegenüber den übrigen Menschen leben.

Eine wirklich gelungene Analyse, global gültig.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 03.01.2013 11:54 Uhr

Gretchen-Frage

Es ist schon sehr auffällig, dass die hinduistische Religion mit ihrem negativen Frauenbild und dem "gottgewollten" Kastensystem als traditionelle Grundlage der indischen Gesellschaft in der Berichterstattung so geschont wird.

Dabei ist der Hebel auch dort durch noch mehr Aufklärung anzusetzen, um eine Verbesserung in der indischen Gesellschaft zu erreichen.

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Franz Darmstadt

Excellent Herr Hein,

...selten eine treffendere Beschreibung der dortigen Verhältnisse gelesen! Wenn Sie diesen Beitrag vor einem halben Jahr so geschrieben hätten, wären Sie vermutlich von den 'Gutmenschen' ( auch unter den FAZ Lesern) dafür heftig gescholten worden! Manchmal bedarf es offensichtlich abscheulicher Ereignisse um die Augen der Welt für einen Sekundenbruchteil auf die Realität aufmerksam zu machen - leider nur bis zum nächsten abscheulichen Ereignis!

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Karl Dietrich Naumann

Wie das ?

Alle Welt verhöhnt das dekadente Europa und schwört auf die neuen Stars China und Indien !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.01.2013 11:42 Uhr
Franz Darmstadt

...nicht alle Welt,

sondern erst einmal nur die Vorstände von grossen Kapitalgesellschaften, die auf der vierteljährlichen Zwischenbilanz-Erfolgssuche nach dem weissen Kaninchen suchen, welches sie für den Aufsichtsrat u. Aktienkurs aus dem Zylinder ziehen müssen, um nicht der Erfolglosigkeit geziehen zu werden!

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joachim tarasenko

Die Oberschicht und die Sandkastenspiele der Generäle

Ghandi ging in die Dörfer und drehte das Spinnrad. Er war bei den einfachen Leuten. Aber jede noch so edle Idee wird von der Oberschicht ins Gegenteil verkehrt. Wie sehen denn die andren Demokratien aus? 2/3 der Inder sind nie in der Moderne angekommen. Das Militär hat seine eigenen Pläne, möglichst viele Waffen zu importieren. Typisch, das kennt man ja von den Militärs. Dann bleibt naturgemäß immer weniger für das Volk übrig. Es ist immer das Gleiche, egal wohin man blickt

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03.01.2013, 10:17 Uhr

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