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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Migrationspolitik Neue Heymat

 ·  Die SPD ist die Partei der Einwanderer, die CDU ist es nicht: Das war lange eine Binsenweisheit, stimmt aber nicht mehr. Die CDU ist auf einem guten Weg. Jetzt muss die SPD nachziehen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (74)
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Michael Hochmuth

Frau Sorlu,

Es gibt sowas wie Ursache und Wirkung.
Ein Herr Walraff hat bestimmt keine türkischen Mitarbeiter eingestellt, schon wegen der Sprachschwierigkeiten!
Oder hab ich Sie falsch verstanden?
Dann kann ich nur schreiben das niemals jemand in unser land "verpflichtet" wurde. Alle kamen freiwillig.
Und haben sich ganz einfach an unsere gesetze (GG) und Strafgesetze zu halten.
Sowie an die Normen welche in unserem Land gelten.
Und eins ist auch Gesetz : Jeder kann dahingehen wohin er möchte!
Heißt einfach warum jammern 100000 deutsch-ausländer sie können doch gehen wohin sie möchten...wenn Ihnen es hier nicht gefällt.
So einfach ist das Leben.
Und zum Schluß für Sie sollte das mit Herrn Walraff echt gewesen sein dann sind Sie ein Rassist 1. Ordnung...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.11.2012 20:52 Uhr
Pakize Sorlu

He?

Sie wissen nicht einmal wer Günter Walraff ist!

Das war kein Unternehmer Sie Dumpfbacke.

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Pakize Sorlu

An alle die immer noch daran zweifeln, dass deutsche Unternehmen von der türkischen Arbeitskraft ...

... profitiert haben.

Ich sage nur Günter Walraff:

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Kai Schraube

...dann lassen Sie uns noch weiter differenzieren: (@ Gesa Anderson)

Deutschland hat zwischen 1955 und 1973 (=Anwerbestop) Italiener, Spanier, Griechen, Jugoslawen, Morokkaner, Portugiesen und Türken als (vorübergehende) Arbeitnehmer angeworben und beschäftigt. Dazu noch eine große Anzahl von politischen Flüchtlingen sowie Zuwanderer mit deutschen Wurzeln z.B. aus der ehemaligen Sowjetunion.

Der Vorwurf, die Deutschen seien "rassistisch" oder "ausländerfeindlich", wurde nur von einer der genannten Nationalitäten geäußert - dies allerdings auch nur von deren Nachkommen und ab den 90er Jahren. Und auch nur eine der genannten Gruppierungen zeichnet sich bis heute durch weitgehende Bildungs- und Integrationsresistenz aus. Wer weiß, welche?

Hilfestellung: die Portugiesen sind's nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 01:04 Uhr
Gesa Anderson
Gesa Anderson (gsand) - 14.11.2012 01:04 Uhr

Hierzu noch eine winzige Ergänzung für unsere türk. Mitleser:

die Gastarbeiter der 60er Jahre hatten eine 2-jährige Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis, wurden turnusmäßig ausgewechselt und sollten ledig sein! Somit konnte sich niemand auf eine langjährige Tätigkeit mit sozialen Ansprüchen berufen. Aber die Letzten blieben einfach, und es klappte, das soziale Netz öffnete sich und alle ihre Lieben rückten nach ... bis heute kommen die Bräute, originalverpackt! s. Foto.

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Gesa Anderson
Gesa Anderson (gsand) - 13.11.2012 13:17 Uhr

Meine Güte, man muss beim Thema "Einwanderer" doch mal differenzieren

bevor wieder eine hirnlose Keule daraus wird.
Um in der aufnehmenden Bevölkerung den Boden für Akzeptanz zu bereiten,
ist doch folgendes unerlässlich:

1. ein Filter am Eingangstor (Aufnahme nach Qualifikation und Selbstversorgung)

2. keine Massenansammlungen von Kulturfremden und religiös Orthodoxen, die nicht nur unser Stadtbild prägen, sondern mittels Masse unsere Gesetze aushöhlen;

3. wenn dies bereits geschehen ist, dann muss man dem deutlich Schranken setzen, denn sie befinden sich in ihrem Aufnahmeland, also weder in der alten Heimat noch auf einer jungfräulichen Insel, die sie nach eigenem Gustus gestalten dürfen.

4. Wer wegen Bildungsverweigerung nicht in der Lage ist, sich selbst zu ernähren (Ausnahme echte Asylanten) muss Abschied nehmen!

5. Wer kriminell wird, hat hier gar nichts mehr verloren...

Schuld sind nicht die, die man gewähren lässt, sondern die gewähren lassen!
Und die, welche unter diesen Verhältnissen mitleiden, sind die angepassten
Zuwanderer.

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 13.11.2012 11:54 Uhr

Buschkowsky ist nicht rassistisch - er beschreibt lediglich die realen Zustände.

Es ist ja nicht so, dass Buschkowsky irgendwelche Lügen erzählt - sondern er setzt sich gerade für seine türkischen Bürger in Neukölln ein, beschreibt aber schonungslos die Mißstände. Für diesen Mut wird er von der Mehrheit der Bürger geliebt und die Türken in seinem Kiez verehren ihn. Wir bräuchten viel mehr mutige Leute wie ihn, das ganze Thema wurde viel zu lange tabuisiert. Insofern liegt Ata mit seiner Beschreibung falsch, sie ist die typische Opfer-Darstellung der türkischen Migranten (machen die anderen Einwanderer wie Vietnamesen, die sehr viel leistungsfähiger und integrationsbereiter sind übrigens nie). Was immer fehlt ist irgend etwas wie Einsicht bei den türkischen und arabischen Einwanderern: sie streiten die Probleme immer ab und leugnen die realen Zustände. Das ist keine kluge Strategie. Die Politik auf der anderen Seite sollte überlegen, wie man die Einwanderung aus diesen Ländern stoppt, sie bringt mehr Probleme als Gewinn, leider. Und die Bürger wissen das.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.11.2012 12:14 Uhr
Wolfgang Hock

Herr Manteufel

Ich stimme mit Ihnen völlig überein ! Er ist für seine türkischen Mitbürger, kritisiert aber die falsch betriebene Integrationspolitik. Wir bräuchten viel mehr mutige Menschen wie ihn, das ist auch nach meiner Meinung völlig richtig.
Was ich an seinem Buch nicht so gut fand, sind seine schlagwortartigen Ausführungen wie "Multikulti ist gescheitert". Das sind Schlagworte, die sehr leicht falsch verstanden werden können und in falsche Hände geraten, missbraucht werden können.

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Ivo Gömöry

Ein Mangel an Symmetrie in den Beziehungen

zwischen Deutschen und türkischen Migranten besteht leider.
Dies gilt für fast alle Bereiche des Lebens.
Denken wir nur an den Tierschutz.
Wie schaut es bei der Freizeitgestaltung aus?
Wer meldet seine Kinder bei einer Ferienfreizeit des WWF an?
Bei Eltern mit türkischen Wurzeln hat dies keine Priorität.
Mein Sohn fährt seit Jahren jeden Sommer mit dem WWF in ein Feriencamp.
Da mir die Liste der anderen Teilnehmer zugeschickt wird, weiss ich, dass in all den Jahren nicht ein türkisches Kind dabei war.
Dies ist ein Symptom dafür, dass unsere Gesellschaft nicht zusammenwächst, es fehlen gemeinsame Werte.

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Wolfgang Hock

Für die doppelte Staatsbügerschaft

Dass viele Schreiber hier immer noch mit "Migration" und Ausländern Probleme haben, ist für mich ein Zeichen von unglaublicher mentaler Rückständigkeit. Es gibt so viele positive Beispiele von ausländischen Mitbürgern, die sich sehr gut in Deutschland integriert haben, so dass man gar nicht mehr wahrnimmt, dass sie "Ausländer" sind. Für mich sind diese wieder neu aufgewärmten Dinge wie "Heimat" usw. alles Tendenzen von Menschen, die Angst vor jeglicher Veränderung haben. Warum diese Angst ? Ich bin für die dppelte Staatsbürgerschaft, so wie sie auch in anderen moderneren Ländern mit Erfolg betrieben wird. Ich wünsche all diesen Deutschen, die hier so negativ eingestellt sind, einmal das gleiche an eigener Haut durchmachen zu müssen, erst dann werden sie wissen, von was sie sprechen. Warum ist man in Deutschland immer so negativ und meint auch noch, nur damit die Welt retten zu müssen ? Wer nicht so ist, ist dumm, naiv und nicht tiefgehend ???

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.11.2012 16:00 Uhr
Closed via SSO

Herr Hock,

in Zeiten des verbalen "Schlagabtausches" kommt mir da ein köstlicher Satz aus Thomas Mann, "Der Tod in Venedig", in den Sinn, der die Atmosphäre der Abendgesellschaft im Hotel mit folgendem Worten beschreibt:

"Der weltgültige Abendanzug, eine Uniform der Gesittung, faßte äußerlich die Spielarten des Menschlichen zu anständiger Einheit zusammen"

Von solchen Formen der Gesittung sind wir heute nicht nur äußerlich Lichtjahre entfernt.

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Wolfgang Hock

Ihre Kritik ehrt mich

"nahezu alle Kommentatoren haben ihre Meinung ausführlich und logisch begründet" ?
Wie schön, wie Sie alle verteidigen ! Nur weiter so ! Das ist auch eine Art von "Gutmenschentum", oder, nein, "Bösmenschentum" ?

Ich bin übrigens mit Buschkowskys Buch durchaus einverstanden (!), wenn er von einer bisher falsch betriebenen Integrationspolitik schreibt. Insofern ist Neukölln tatsächlich überall in D.

Was ich aber meine, ist jene beharrliche und automatische Abneigung vieler Deutschen den "Ausländern" und sog. "Migranten" gegenüber, die hier in vielen Kommentaren versteckt wird hinter "ausführlichen und logischen Begründungen". Typisch Deutsch: Man gibt sich iimmer ganz rational, logisch und tiefgreifend, um seine emotionale und unbewusste negative Vor-Einstellung zu verstecken, damit man unantastbar und überlegen wirkt.
Emotionen müssen nicht "emotional" vorgetragen sein, sie können auch ganz "rational" daherkommen.

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Ivo Gömöry

was hilft ...

„Dass viele Schreiber mit Ausländer Probleme haben, ist für mich ein Zeichen von unglaublicher mentaler Rückständigkeit“ - ach ja? Ich kenne genügend viele Personen, die Migranten helfen müssen, weil sie sich moralisch dazu verpflichtet fühlen, ich zähle auch dazu. Nur, eine Lösung oder gute Zukunftsaussichten zeichnen sich nicht ab. Oder ist dies nur meine subjektive Sicht? Eine Bestandsaufnahme wird von Rot/Grün vehement abgelehnt, Schwarz/Gelb ist es egal, also es übernimmt keiner die Verantwortung – da man nichts weiss, bzw. wissen will - und unsere Gesellschaft treibt einem ungewissen Schicksal entgegen.

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Vespasia Pellegrino

Die "mentale Rückständigkeit" ...

... liegt ganz bei Ihnen. Sie begreifen einfach nicht, dass es hier nicht um Ausländer, sondern um Moslems im allgemeinen und höchst aggressiv-vorlaute Türken wie den Autor Ata im besonderen geht. Dass die autochthonen Deutschen eine Bereicherung dieser Art nicht zu akzeptieren brauchen, ohne von einem mental Rückständigen, wie Sie es sind, verhöhnt zu werden, sollten Sie begreifen. So schwer ist das doch gar nicht.

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bernd stegmann

Sie sind ein Heuchler, Herr Hock, neben der Tatsache, das Sie Realitäts - und Faktenresistent sind.

Sie stellen am Ende Ihres Kommentars die Frage "Wer nicht so ist, ist dumm, naiv und nicht tiefgehend ???", implizieren also den die Realität erkennenden Kommentatoren, eine abweichende Meinung so zu diskreditieren. Macht aber keiner. Sie hingegen stellen einleitend fest, das jede andere, Ihrer werten Meinung wiedersprechende, ein zeichen von unglaublicher Rückständigkeit wäre. Sie bezeichnen also jeden anders Denkenden als Dumm, denn nichts anderes bedeutet "mentale Rückständigkeit". Ein Urteil über Ihre Denke mag sich nun jeder selbst bilden.
Und nahezu alle Kommentatoren haben ihre Meinung ausführlich und logisch begründet, wenn Sie dem nicht folgen können, liegt das Problem eher bei Ihnen. So wie ein mangelnder Schulabschluß nicht dem Bildungssystem, sondern dem Schüler anzulasten ist.

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Viktor Krieger

Ich verstehe nicht so ganz,

warum die etablierten Parteien so auf die Stimmen der Eingebürgerten angewiesen sind. Bestimmt macht das Wählerpotential der alteingesessener Bevölkerung mehr als vierfünftel der Stimmen in DEutschland aus. Wieso sich nach den Stimmen der Minderheiten richten, wenn es sicher eine größere Ausschöpfung des "deutscehn"Stimmpotential wesentlich mehr einbringenb würde?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.11.2012 08:41 Uhr
bernd stegmann

Herr Derix, ich kann es wirklich nicht mehr hören "es gibt keine demokratische Alternative".

Dann machen Sie sich doch bitte hier und jetzt mal die Mühe und beschreiben diese Alternative, die Sie auch wählen würden.
Und ich bin mir sicher, wenn es diese gäbe, würden Sie die nicht wählen, weil sie auf Anhieb keine 20% bekommt und Ihre Stimme verschenkt wäre.
Und ohne Stimmen hat keine irgendwie geartete Alternative eine Chance.
Sie als Wähler haben in einer Demokratie die Aufgabe, mit Ihrer Stimme die Richtung der Politik zu bestimmen. Und, das setze ich mal voraus, um in der Mitte zu bleiben, müssen Sie links und rechts benutzen. Und die Betonung liegt hier auf benutzen. Das scheint wirklich die Masse der Wähler völlig zu überfordern.

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Kurt Derix
Kurt Derix (DonDerix) - 12.11.2012 21:18 Uhr

Keine echte Alternative!

Es gibt in Deutschland leider auch keine echte - demokratische - Alternative! Ich bin für Einwanderung und dass Deutschland ein sicheres Land für "echte" Verfolgte darstellt. Aber das ganze funktioniert nur, wenn Einwanderung uns nicht erheblich schadet, sondern als Bereicherung wahrgenommen wird. Aber derzeit häufen sich die schreckliche Gewaltverbrechen mit der Beteiligung ausländischer Mitbürger: Ein Bosnier schießt auf seine Kollegen, ein Türke schlachtet seine Frau, weil er sie für den Teufel hält, ein weiterer Türke erschießt seine Frau, weil sie nicht mit ihm in die Türkei will, eine Gruppe Türken tritt einen jungen Thai in den Tod, zwei Türken hetzen einen jungen Italiener vor ein Auto, jugendliche Türken ermorden einen Deutschen wegen 20 Cent - die Liste ist lang und man braucht nur wenige Sekunden um diese Fälle aufzuzählen, weil sie alle in den letzten Monaten vorgefallen sind. Man kann die Häufung erklären - aber wir können diese Auswüchse nicht akzeptieren!

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bernd stegmann

Weil der deutsche Wähler entweder den beleidigten Nichtwähler spielt, oder, ganz schlau, taktisch

das "kleinere Übel" wählt, anstatt seine Meinung per Kreuz kund zu tun.

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Kurt Derix
Kurt Derix (DonDerix) - 12.11.2012 18:47 Uhr

Die CDU ist sehrwohl eine Partei für Einwanderer!

Die CDU ist die Partei der deutschstämmigen Einwanderer. Da die Spätaussiedler treu Kohl und die CDU wählten und sich gleichzeitig das klassische Arbeitermilieu auflöste, war die SPD krampfhaft auf der Suche nach neuen Wählerpotentialen. Ein solches neues Potential erkannten die Genossen in den Ausländern. Zwar hatten insbesondere die alten Gewerkschaftler eigentlich viele Vorbehalte gegenüber Ausländern (Lohndumping, Streikbrecher etc.) - aber der SPD bliebt nichts anderes übrig. Sie mussten ein Pendant zu den Spätaussiedlern finden und das waren die ausländischen Einwanderer. Daher betreibt die SPD seitdem auch - im Verbund mit den grünen Multikulti-Fantasten - ein Einbürgerungsprojekt nach dem anderen, obwohl alle Einwanderungsspezialisten sagen, dass die vorgezogene Einbürgerung nicht zu einer stärkeren Identifikation mit dem Land führt. Des Weiteren finde ich es sehr bedenklich, dass es in der öffentlichen Diskussion nur noch türkische Einwanderer gibt!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.11.2012 21:07 Uhr
Kurt Derix
Kurt Derix (DonDerix) - 12.11.2012 21:07 Uhr

Braucht es immer politische Vertreter?

Muss jede Gruppe immer ihren "eigenen" politischen Vertreter haben oder sollte es nicht in einer funktionierenden Demokratie möglich sein, dass auch z.B. ein männlicher Politiker Politik im Sinne von Frauen macht? Ein Authochthoner Migrationspolitik? Müssen Spätaussiedler personell in der CDU vertreten sein damit sie sich mit dieser verbunden fühlen? Vielleicht identifizieren sie sich einfach mehr mit ihrem "Deutschsein" und Deutschen und nicht nur mit anderen Russlanddeutschen?

Desweiteren sind die Volksdeutschen/Spätaussiedler einfach nicht so geltungsbedürftig wie andere Einwanderungsgruppen und bilden nicht sofort einen riesigen Pseudo-Integrationsapparat (auch eine Möglichkeit die Arbeitsstatistik zu schönen). Außerdem lassen sich Aussiedler der zweiten Generation nicht mehr so einfach identifizieren, weil sie deutsche Namen haben und äußerlich nicht als Einwanderer wahrgenommen werden.

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Viktor Krieger

Das ist eindeutig falsch

Wäre die CDU auf die Stimmen z.B. der russlanddeutschen angewiesen, gäbe es bestimmt einige Bundestagabgeordnete aus ihrer Mitte, ob der ersten oder zweiten Generation. Ist m.W. nicht der Fall. Sogar in den Länderparlamenten kommen diese "Neudeutsche" nicht zum Zuge - man lässt sie nicht rein. Deshalb wählen immer mehr aus ihrer Mitte andere Parteien oder gehen einfach nicht wählen. Nur dank der geringen Politisierung haltet sich die Enttäuschung in Grenzen.

Sogar in der letzten Bundesversammlung, von der der Bundespräsident gewählt wird, gab es eine russlanddeutsche Wählerin nur bei den Grünen. Andere Beispiele lassen sich unschwer aufbringen.

Aber werbal sind die SDU-Leute immer mit den Aussiedlern, das ist klar.

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 12.11.2012 18:41 Uhr

Einbürgerungsmodell des österreichischen Integrationsstaatssekretärs:

"Die Einbürgerungskriterien, das sind in der Regel ein mindestens zehnjähriger legaler und ununterbrochener Aufenthalt in Österreich, ein über einen längeren Zeitraum gesichertes, nicht zu niedriges Einkommen (monatliches Durchschnittsnettoeinkommen von mehr als 814,82 Euro + Anteil der Mietkosten + 125,72 Euro für jedes Kind + Kreditraten), keine Inanspruchnahme von Sozialleistungen in den letzten drei Jahren, gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift und absolute Unbescholtenheit." Quelle: Der Standard, 6.11.2012

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Lukas Branach

"Wann konvertieren Sie zum Christentum?"

Bei so einer Basis sollte die Frau garnicht erst versuchen dort Karriere zu machen. Und das man von Migranten nicht viele Stimmen bekommt versteht sich eigentlich von selbst. Die LINKE ist zu sehr auf ostdeutsche Wähler ausgerichtet, um von westdeutschen Randgruppen wahrgenommen zu werden. Die SPD hat dank Sarrazin/Buschkowski u. deren gedruckten "Hasspredigten" stark an Symptahie verloren.

Bleiben eigentlich nur noch die GRÜNEN. Die werden massiv punkten, obwohl mit deren politischer Ausrichtung viele Migranten nicht viel anfangen können (Atomausstieg, Homo-Ehe).

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 12.11.2012 17:21 Uhr

Demokratie heißt:

Wir sind das Volk - und das ist unser Land.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 12.11.2012 15:47 Uhr

die doppelte Staatsbürgerschaft ist schon längst durchgesetzt

die allermeisten Türken haben sie. Sie wird hingenommen, wie es so schön auf der Seite des BMI heißt. Sie ist längst flächendeckend der Normalzustand.
Zwar ist sie offiziell nicht erlaubt. Aber es gibt hier Ausnahmen, die wiederum von rot/grün zum massiven Mißbrauch genutzt werden. Genau wie den 98% der Asylanten, deren Asylbegehren durch drei Gerichtsinstanzen abgelehnt werden, von rot/grünen Landes-Innenminisern vollautomatisch zu sog. Ausnahme-Härtefällen erklärt werden, um die Masseneinwanderung durchzusetzen.
Ohne diesen Mißbrauch hätten wir vielleicht 500.000 Ausländer in D. statt 20 Mio.
Die CDU wagt nicht, diesen gesetzeswidrigen Massenmißbrauch anzuprangern oder gar abzustellen wegen der vielen türkischen Wählerstimmen.

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Antworten (9) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.11.2012 10:08 Uhr
bernd stegmann

Herr Muche, noch ein simples Beispiel: Stellen Sie sich vor, es gehen gleich alle zur Wahl, davon

wählen 99% ungültig und 1% Frau Roth. Wer wird dann wohl Bundeskanzler.
Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich schätze Ihre Kommentare sehr.
Nur ist ungültig wählen, genau so unsinnig oder wirksam wie überhaupt nicht wählen.

( Was soll es für einen Sinn ergeben, ob sich aufgrund Ihrer durch ungültig wählen geänderten Sitzplatzanzahl weniger Sitze zur Verfügung stehen? Die Anteile der von Ihnen bewußt nicht gewählten Parteien bleiben exakt gleich. Oder haben Nichtwähler neuerdings Plätze im Bundestag? Und Frau Roth hätte es in jedem Fall aufgrund ihres sicheren Listenplatzes in den Bundestag geschafft. Wenn dann von allen Wählern nur ein einziger diese Frau wählt, alle anderen sich enthalten, wird sie Bundeskanzler. während Sie sich mit theoretischen Belanglsoigkeiten beschäftigen.
Wenn Sie sich freiwillig nicht vertreten lassen wollen, dürfen Sie sich hinterher oder jetzt NICHT über die aktuelle Politik beschweren.)

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bernd stegmann

Herr Muche, ein simples Beispiel: Von 100 Wählern wählen 99 ungültig, ein einziger wählt, nur

als Beispiel, Claudia Roth. Wer wird dann Bundeskanzler?
Soviel zum superschlauen ungültig wählen..

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bernd stegmann

Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, das was ich beschrieb, war mal die selbstverständliche

bürgerliche Mitte. Heute, da die gesamte politische Landschaft nach links gerückt ist, gelten diese Selbstverständlichkeiten als äußerer, rechter Rand und werden im "Kampf gegen rechts" bekämpft. Das ist ja das Dilemma. Der Wähler könnte die politisch nach links gerückte Landschaft wieder in der Mitte verordnen, wenn er eben "gegenlenkt". Dazu muß er aber erstmal, unabhängig von solchem Blödsinn wie "das kleinere Übel", seiner Meinung Ausdruck verleihen. Dazu sind Wahlen da und davon lebt und wirkt die Demokratie. "Taktisches wählen" ist da extremst kontraproduktiv.

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Closed via SSO

Herr Stegmann,

in unserem Land lehnen, wenn man so die Kommentare liest, alle Extremismus ab, selbst Extremisten tun das mit einer solchen plakativen Attitüde, dass man ahnt, wie schnell der Konsens aufgekündigt wird, wenn es dann um konkrete Themen geht und von der Verwurzelung im Christlichen nicht mehr viel übrig bleibt. Die von Ihnen aufgelisteten Prädikate würde ich eher der bürgerlichen Mitte zuordnen, die leider in unserem Land einen immer schwereren Stand hat, weil ein politischer Radikalismus, sowohl links als auch rechts, sich immer aggressiver zu Wort meldet. Aus der Erfahrung der Geschichte wissen wir, wohin eine solche Entwicklung führen kann und das muss jeden christlich Konservativen beunruhigen. Günter Rohrmoser hat schon in den 80er Jahren vor einem zunehmenden Bedeutungsverlust der politischen Mitte in unserem Land gewarnt und eine Rückbesinnung auf christlich konservative Werte angemahnt, ohne damit gesellschaftlich relevant durchgedrungen zu sein.

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bernd stegmann

Frau Holtmann, eine Partei, die zu 100% Ihren Vorstellungen entspricht, werden Sie eher nicht

finden. Wenn wir beim Beispiel DieFreiheit bleiben, dann setzt sich diese für direkte Demokratie ein, so das Sie ihren Standpunkt bezüglich Familie, sollte es im Wunsch einer demokratischen Mehrheit sein, umsetzen können. Im Programm und vor allem im politischen Handeln der aktuellen Parteien werden Sie sich im Gegensatz in keinem einzigen Punkt wiederfinden. Ganz im Gegenteil, die opponieren offen gegen Sie.

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bernd stegmann

Frau Nachtblau, bitte entschuldigen Sie, aber wenn Sie sich von der Stigmatisierung "rechts"

beeinflussen lassen, sind Sie selber schuld und sollten sich nicht beklagen. Über einen Zustand, den Sie ändern könnten. Rechts ist der legitime politische Gegensatz zu links. Er bedeutet bürgerlich, eigenverantwortlich, patriotisch, christlich, leistungsbereit und ehrlich. Wenn ich Ihnen "damit nicht kommen" darf, dann sollten Sie sich nicht über die linken Zustände beklagen.
Sie meinen vielleicht Extremismus, den es allerdings links und rechts gibt. Der ist abzulehnen, ja.

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Henriette Nachtblau

Anders wählen?

Wer, meinen Sie denn, wäre anders? Ich sehe niemanden, CDU-SPD-Grüne-Linke-FDP nicht, bleiben die Piraten, die bringens ja nicht, wollen wir wetten? Also wen soll mann/frau anders wählen? Und kommen Sie mir nicht mit rechten Parteien. Wir (Deutsche ohne Mihigru) sind umzingelt von Unfähigen und das Recht bleibt auf der Strecke.

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bernd stegmann

Die logische Konsequenz für Sie und mich: Anders wählen! Ganz einfach.

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bernd stegmann

Die logische Konsequenz für Sie und mich: Anders wählen! Ganz einfach.

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Kai Schraube

Wer in Neukölln wohnt oder zumindest Buschkowsky gelesen hat,

kann über die die abgehobenen "Migrationsdiskussionen" oder "Rassismus"-Vorwürfe nur den Kopf schütteln. Das Problem besteht primär darin, daß zunehmend Unterschichtsangehörige nach Deutschland einwandern, die schon in ihren Heimatländern bildungs- und leistungsfern waren. Für sie ist es ein wirtschaftlicher Aufstieg, sich in Deutschland alimentieren zu lassen. Erst verschärfend kommen ein übersteigerdes Nationalbewußtsein und ein pseudoreligiöses Überlegenheitsgefühl hinzu, das einer Verhaltensänderung entgegensteht.

Wer dies ignoriert und stattdessen eine politische Grundsatzdebatte inszeniert, ist nur zu feige, Verantwortung zu übernehmen. Hhier reichen sich arabisch-türkische Interessenvertreter und das rot-grüne Milieu die Hände. Buschkowsky zeigt Lösungen auf, die stets wohlfeil betroffene Szene nicht: Man will auf die Wählerstimmen von Onür oder Abdullah nicht verzichten aber sich selbst gerne und bequem in den zahllosen "Projekten" etablieren.

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Closed via SSO

Die deutsche Staatsbürgerschaft ist kein Beiwerk

Eine doppelte Staatsbürgerschaft ist keine Lösung, im Gegenteil, sie würde die Integrationsprobleme nur verstärken. Wer sich nicht zu dem Land, in dem er lebt, als seine endgültige Heimat bekennt sondern sich lediglich Optionen offen halten möchte, der meint es nicht ernst und sollte daher auch keine Rechte beanspruchen, die ihm nur als deutscher Staatsbürger zustehen. Wer Staatshopping das Wort redet, macht sich unglaubwürdig, spaltete eine solche Rechtspraxis doch mehr als das sie integrierte. Wo Migranten die deutsche Staatsbürgerschaft lediglich als Beiwerk zur besseren ökonomischen Absicherung verstehen, werden die aus ihr erwachsenden Pflichten, was Toleranz zu Wertvorstellungen und Religion des Landes anbetrifft, nicht ernst genommen.

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Reiner Niemand
Reiner Niemand (mibigan) - 12.11.2012 14:43 Uhr

Migranten: Her damit

Ohne Migranten (und zwar in ziemlich hoher Anzahl) werden wir unseren Wohlstand und unsere soziale Sicherheit nicht halten können. Das Lästern über Politiker, die dies erkannt haben und entsprechende Schritte propagieren nervt mich mittlerweile extrem. Die andere Variante, die Geburtenrate ebenso extrem nach oben zu schrauben, sehe ich als nicht realistisch. Und überhaupt, was habt Ihr denn gegen Migranten. Traditionell waren die deutschen Landen immer davon geprägt, dass sie von der Sprache bestimmt wurden. Wo immer deutsch gesprochen wurde waren kulturell deutsche Lande. Daher auch der sehr raumgreifende Text der zweiten Strophe des "Liedes der Deutschen" (Maaß - Memel - Etsch - Belt). "Deutsches Blut" gibt es nicht. Kann es auch gar nicht in einem Land, welches über die letzten Jahrtausende von etlichen Völkerwanderungen und Eroberungszügen in alle Richtungen durchquert wurde.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.11.2012 19:06 Uhr
bernd stegmann

Die Wahlalternative 2013 unterstützt die Freien Wähler. Die wiederum gehen mit Stephan Werhan

an der Spitze in den Wahlkampf. Dieser langjährige CDU-Kader läßt sich noch aus dem Juni 2012 folgendermaßen zizieren:
"Keine der im Bundestag vertretenen bürgerlichen Parteien sei derzeit auf dem richtigen Weg, die Europäische Union zu erhalten und weiterzuentwickeln. In einem Thesenpapier spricht sich der Wirtschaftsfachmann für eine europäische Bundesregierung und einen direkt vom Volk gewählten europäischen Präsidenten aus."

Oder anderes aus dem Programm der Freien Wähler:

"“Die bestehenden Regelungen zum Zuzug von Einwanderern nach Deutschland müssen insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels auf den Prüfstand. Wir FREIEN WÄHLER halten es auch für denkbar, dass nachweisbare soziale und karitative Leistungen in den jeweiligen Verfahren berücksichtigt werden. Die Einwanderungspolitik auf europäischer Ebene sollte insgesamt harmonisiert werden.”

Die FreienWähler sind der berühmte Schuss in den Ofen. Wählen Sie doch einfach die, die Ihrer Überzeugung am Nächsten sind

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bernd stegmann

Ich habe Ihnen weiter oben bereits geantwortet, da kein Parteiprogramm meinen Vorstellungen

zu 100% entspricht und entsprechen wird, muß ich mir das Nächste suchen. Und da, bei DieFreiheit bleibend, dort direkte Demokratie ein zentraler Bestandteil ist, ist der Familien- bzw. Kinderbezug auch nicht zementiert.

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Cornelia  Holtmann

Sie haben vollkommen recht, Herr Stegmann,

und ich verstehe nicht, warum das Offensichtliche so schwer zu begreifen ist. Ein Arbeitender hat eben nicht - wie das immer wieder formuliert wird - einen R e n t n e r zu finanzieren, sondern einen N i c h t - A r b e i t e n d e n. Und da ist jeder Arbeitslose eine Belastung.

Mir leuchtet daher die Familienpolitik der "Freiheit" - der von Ihnen bevorzugten Partei - nicht ein. Aus welchem Grund sollten denn kinderreiche Familien in besonderer Weise privilegiert werden?

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bernd stegmann

Es tut mir außerordentlich leid, aber exakt das Gegenteil wird eintreten, bzw. ist längst im Gang.

Erkennbar für jeden, der die Realität erfassen und 1 und 1 zusammenzählen kann. Durch diese Migranten, um die es in der Regel geht, ist der Wohlstand und unsere soziale Sicherheit längst im Tiefflug. Im übrigen ist dieser Unsinn von der demographischen "Katastrophe" nicht mehr zu ertragen. In einer industriellen Wohlstandsgesellschaft sind weniger Kinder von Nutzen, denn die Wirtschaftsleistung wird durch ständig steigende Produktivität und Effizienz mit immer weniger Arbeitsplätzen (und diese mehr und mehr hochqualifizierte) erzeugt. Bei gleichbleibender Bevölkerungsanzahl passiert nun was? Richtig, für viele Menschen wird es keine Arbeitsplätze mehr geben. Und wenn Sie jetzt nun wieder Bezug zur Realität nehmen? Es sind bereits keine Arbeitsplätze mehr für ca. 10% der Bevölkerung vorhanden, Tendenz steigend. Die Rentenfinanzierung muß in Zukunft aus der Wirtschaftsleistung finanziert werden, nicht aus immer weniger Arbeitskräften.

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Peter Ambros
Peter Ambros (Lilo11) - 12.11.2012 14:10 Uhr

Seltsam

Mich verwundert die immer wieder aufflackernde Forderung nach einer zweiten Staatsbürgerschaft. Wozu braucht man die? Das wäre eine berechtigte Frage. Offenbar doch nur, um von beiden Seiten Wohltaten oder Privilegien zu erhalten.
Denn wenn die Immigranten, wie sie gerne behaupten, sich integrieren wollen, was wiederum heißt, hierzubleiben, dann brauchen sie keine doppelten Staatsbürgerschaften.
Zusätzlich erhöbe sich die Frage, warum der angeblich Integrierte zwei Staatsbürgerschaft bekommt, der gewöhnliche Eingeborene aber nicht?
Da gerne von Diskriminierung geschwafelt wird, ist das dann keine?

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 12.11.2012 14:05 Uhr

Die Zukunft Deutschlands

"...die Basis, die morgen Deutschland sein wird“. Die „Generation Buschkowsky“ hingegen werde aussterben."

Interessant, wie Herr Bozkurt sich die Zukunft Deutschlands vorstellt. Und Er spricht für die SPD?

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 12.11.2012 13:42 Uhr

Konservative gehören auch noch zu Deutschland

verdienen Achtung, Anerkennung und eine starke politische Stimme. Konservative haben die Bundesrepublik maßgeblich geprägt, ohne sie wäre das Wirtschaftswunder undenkbar gewesen. Adenauer hat das Land aus dem tiefsten Ruin geführt, eine weltgeschichtlich bis heute einzigartige Leistung, Erhard hat das wohl modernste und menschenfreundlichste Wirtschaftssystem geschaffen, das je existierte: Die soziale Marktwirtschaft.

Männer wie Adenauer und Erhard würden heute in ihren Ansichten belächelt, verhöhnt und als rechtsaußen bezeichnet. Ihr Erbe wird von durch der eigenen Partei massiv beschädigt. Merkel, v. d. Leyen, Altmeier und der Rest der opportunen Clique sitzen im Konrad-Adenauer-Haus und treffen Entscheidungen, gegen die sich Konrad Adenauer mit jeder Faser seines Geistes aus tiefster Überzeugung gewehrt hätte. Die CDU ist nicht mehr die Heimat der Konservativen.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.11.2012 19:47 Uhr
bernd stegmann

Herr Vormbaum, da die Grundlagen einer Rentenfinanzierung von der gewählten Regierung

festgelegt werden, steht bei mir nicht die Meinung von Herr Hundt im Vordergrund, sondern das Gemeinwohl in einer, hoffentlich wiederkommenden, sozialen Marktwirtschaft.

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Closed via SSO

@Bernd Stegmann - Rentenfinanzierung

Ihre Überlegungen sind durchaus nicht uninteressant, aber glauben Sie, dass sich mit einer solchen Rentenfinanzierung Herr Hundt anfreunden könnte?

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 12.11.2012 18:00 Uhr

Lieber Herr Stegemann, auch ich bezog mich auf Herrn Fleischhauer

Ihren Ansatz finde ich sehr spannend (auch wenn hier sicherlich viele von "Sozialismus" sprechen werden, vielleicht ja sogar die Steinbrück-SPD an vorderster Front, wer weiß?).

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Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 12.11.2012 17:51 Uhr

Fallen Sie nicht auf die Rürup, Riester und Raffelhüschen rein,

informieren Sie sich über die umlagefinanzierte Rentenversicherung.

Fangen Sie mit den Fremdleistungen an und schauen Sie etwas tiefer in die ganze Banken- und Versicherungsrettung, die letztendlich Milliarden an privaten Rentenansprüche durch den Steuerzahler gerettet hat.

Da bleibt nichts von Ihren Sozialismusvermutungen übrig, nur einfacher Diebstahl.

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bernd stegmann

Herr Calvelage, ich habe in meiner Antwort expliziet Herr Fleischhauer angesprochen. Bei ihm ist von

" ...sozialistische Lunte an die Rentenversicherung.." die Rede. Dem zur Folge geht Ihre Frage an mich ins Leere. Im übrigen stimme ich Ihrem Ausgangskommentar uneingeschränkt zu.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 12.11.2012 16:28 Uhr

Sie denken allen Ernstes zuerst an die Rente?

Das ist in Anbetracht einer Gesamtlage, in der uns Wirtschafts- und Gesellschaftssystem auseinander brechen zu drohen, an Blumengießertum kaum zu überbieten.

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bernd stegmann

Herr Fleischhauer, das ist keine sozialistische Lunte, wie sie irrigerweise schreiben. Durch die

steigende Produktivität und dem zur Folge weniger Arbeitsplätzen muß die Rentenfinanzierung zukünftig lediglich aus der erbrachten Wirtschaftsleistung erfolgen, nicht über die immer weniger werdenden Arbeitsplätze. Für jeden, der verstehen will, zu verstehen.
Zu Zeiten Adenauers wurde die Wirtschaftsleistung über die zahl der Arbeitsplätze erbracht, nicht über Maschinen. Das muß lediglich angepasst werden.

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Dietmar Fleischhauer

"Adenauer hat das Land aus dem tiefsten Ruin geführt"

... und 1957 mit dem Umlageverfahren selbst die sozialistische Lunte an die Renten"versicherung" gelegt, die uns jetzt um die Ohren fliegt.

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Peter Schmidt
Peter Schmidt (voxx) - 12.11.2012 13:40 Uhr

Partei für Deutsche muss her

Wenn die SPD die Partei der Migranten ist und die CDU die Partei ist, die für "alles und nichts" steht, dann fehlt dringend eine Partei, die die Interessen der Deutschen vertritt. Es kann doch nicht sein, dass man dieses Feld freiwillig der NPD überlässt!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.11.2012 15:29 Uhr
bernd stegmann

Es gibt zig Parteien, deren Entstehung Sie fordern, als einzelnes Beispiel DieFreiheit, neben andere

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11.11.2012, 21:47 Uhr

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