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FAZ Plus Artikel CDU im Umbruch : Schwere Zeiten nach der Ära Merkel

In Klausur über die Zukunft der CDU: Angela Merkel am Sonntag im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. Bild: dpa

Der Rückzug Angela Merkels als Parteivorsitzende hat die CDU in Aufbruchsstimmung versetzt. Doch ihr Abgang könnte in Deutschland und Europa die Dinge ins Rutschen bringen. Ein Kommentar.

          Am Ende war es eine Lage, die Angela Merkel bewertet hat wie zuvor so oft politische Inhalte: als alternativlos. Obwohl die CDU im vergangenen Jahr drei Landtagswahlen klar für sich entscheiden konnte – im Saarland, in Nordrhein-Westfalen und in Schleswig-Holstein –, waren für die Bewertung der Leistung Merkels seit dem September 2017 nur noch die Bundestagswahl und schließlich die beiden Wahlen in Bayern und Hessen ausschlaggebend.

          Merkel ist überzeugt, nicht mehr weitermachen zu können. Die CDU reagiert mit Aufbruchstimmung, ein Gefühl der Befreiung ist zu spüren. Insofern ist der Zeitpunkt für den Rückzug vermutlich richtig gewählt. Aber schon jetzt ist abzusehen, dass es sich nicht um einen minimalinvasiven Eingriff handelt. Im Gegenteil, vieles kann ins Rutschen geraten.

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          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

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