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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Lob aus der Union Grüne kritisieren Gaucks Äußerungen zum Islam

 ·  Die Äußerungen des Bundespräsidenten über den Islam in Deutschland stoßen bei den Grünen auf Kritik: Er könne Gaucks Differenzierung nicht nachvollziehen, sagte der Grünen-Vorsitzende Özdemir. Gauck hatte sich von dem Satz seines Vorgängers Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (130)

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wolf haupricht

Wo bleibt die Toleranz..?

Ich kann gut ohne Islam leben und dennoch habe ich Respekt vor den Menschen, die als Muslime nach Deutschland geholt wurden und hier ihr Geld schon lange verdienen. Das heisst doch auch, dass der Islam als Glaubensrichtung längst präsent ist. An den Moscheen und Gotteshäusern kann dies wahrgenommen werden. und nicht nur das. Stichwort: Islamkonferenzen, Integrationsbeauftragte etc. Wenn ich mir Gäste einlade, sorge ich doch auch für deren Wohlbefinden. Also mehr Toleranz, solange dieser nicht zur Staatsreligion erhoben wird. Warum Gauck sich hier verirrt hat, wird er sicherlich gesondert erläutern und sagen, man solle nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Es lebe die Freiheit der Religionsausübung.

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Peter Hampel
Peter Hampel (pshampel) - 02.06.2012 23:23 Uhr

Mit Wulf waren wir schon weiter

Wenn der Islam in Deutschland nicht Fakt ist, warum gibt es dann überall Moscheen und islamische Gemeindezentren, warum gibt es dann einen islamischen Zentralrat, warum gibt es islamischen Religionsunterricht in den Schulen und eine Ausbildung der Religionslehrer an Universitäten, warum werden Islamkonferenzen unter Leitung des Bundesinnenministers abgehalten, usw, usw?

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Eugen Berg

Der Islam gehört zu Europa und auch zu Deutschland

Die Äußerungen, die führende Repräsentanten dieses Landes vom Staatsoberhaupt abwärts immer mal wieder verlauten lassen, mehr noch die ignoranten Kommentare zum Islam, aber auch zur deutschen Geschichte zeigen, dass offenbar der Geschichtsunterricht der meisten allgemeinbildenden deutschen Schulen wesentliche Teile der deutschen und europäischen Geschichte nicht vermittelt. Nicht nur in der DDR war der Blick auf die Geschichte selektiv, in der BRD ist er es auch. Das gilt besonders für die Aufklärung. Wer dem Islam die Aufklärung abspricht, behandelt die Muslime wie einst die Juden, denen selbst nach Wechsel zu Christen Unvernunft unterstellt wurde.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 14:43 Uhr
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Zoufal Johann (Johanik) - 03.06.2012 14:43 Uhr

Rückständig

Der Islam wurde 700 Jahre nach dem Christentum gemacht und er steht in der Tat heute dort, wo das Christentum bzw. Europa vor 700 Jahren stand, als man sogen. Ketzer verfolgt hat, als man Zweifler hingerichtet hat, als man die "Gläubigen" mit der Furcht vor der ewigen Verdammnis eingeschüchtert hat.
Die Aufklärung, - das muß man auch offen sagen, - wurde gegen den erbitterten Widerstand der Amtskirchen erkämpft. Noch vor hundert Jahren galt das Beharren auf den Menschenrechten und der Liberalismus dem Papsttum als Irrlehre.

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Norbert Pütz

wo ist der Islam denn aufgeklärt?

Bis heute gilt der Koran als heiliges, fehlerloses Buch! Bis heute werden Muslime in islamischen Ländern wie Saudi Arabien usw. hingerichtet, wenn sie sich als Christen bekennen! Wer den Islam als harmlos darstellt, begeht Geschichtsklitterung und beweist seine Unkenntnis über den Koran und die Wirklichkeit des Islam in allen islamischen Ländern.

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Michael Posthoff

Gehört eigentlich der Atheismus noch zu..

..Deutschland? Wenn man die verbalen Religionskriege hier verfolgt, könnte man fast dran zweifeln.
Ostdeutschland wurde übrigens erst im 12 Jahrhundert christianisiert, im 16. reformiert und im 19. begann bereits die Ablösung von Religion. Eigentlich gar keine so lange Zeit zumindest in biblischen Dimensionen.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 22:20 Uhr
Michael Posthoff

Ich weiß, es wird langsam albern..

..aber das Bistum Magdeburg liegt wohl auf dem Westufer der Elbe. Mecklenburg, Pommern und Brandenburg waren noch 200 Jahre länger heidnisch, wie Sie wohl sagen würden. Auch in Sachsen endete die Macht der Kirche lange Zeit in Meißen das gleichfalls auf dem Westufer der Elbe liegt. Ich wollte auch nur ein wenig relativieren. Was sind schon 200 Jahre. Oder 40. Oder tausend.

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Ralf Vormbaum

Ostdeutschland = Ostelbische Slawen?

Sie schrieben doch von Ostdeutschland! Zur Christianisierung Ostdeutschlands sollten Sie einmal unter dem Stichwort "Erzbistum Magdeburg" bei Wikipedia nachlesen, wird ihr Geschichtsbild bezüglich Ausbreitung des Christentums in Mitteleuropa bereichern. Bei der Gelegenheit könnten Sie auch noch etwas zu Robespierre nachlesen und über sein bluttriefendes Demokratieverständnis.

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Michael Posthoff

Dann bitte mehr Vertrauen..

..die ostelbischen Slawen wurden erst 1147 im sogenannten Wendenkreuzzug unter das Kreuz gebracht. Und im 19.Jahrhundert mußte jeglicher demokratischer Fortschritt mühsam auch gegen den preussischen Staatsprotestantismus durchgesetzt werden. Das wird heute gern vergessen. Auf alle Fälle würde ich die Wurzeln unserer Demokratie eher in der französischen Revolution als in der Bibel suchen.

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Norbert Pütz

Je radikaler Islam und Christentum gelebt werden, desto deutlicher wird der gravierende

Unterschied! Christentum lehrt Nächstenliebe, einer achte den anderen höher als sich selbst (= Meinungsfreiheit), einer rede die Wahrheit mit dem anderen, tut Gutes denen, die euch verfolgen und betet für sie zu Gott. Christentum (nicht die Kirche! Es waren immer nur einzelne Märtyrer, die die Gesellschaft positiv im Sinne der Bibel und damit von Freiheit und Selbstverantwortung änderten) kennt keine Gewalt zur Ausbreitung der Religion, Jesus verbot ausdrücklich den Gebrauch des Schwertes, Paulus spricht nur vom "Schwert des Geistes, welches ist das Wort", also der Dialog. Wer sich im Koran umsieht, erkennt, dass ihm im Jihaad jedes Mittel recht ist, wenn es hilft, dem Islam zum Sieg zu verhelfen; sogar Mord und Lüge gelten als erlaubt Taqqiyah.

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Inanc Bardakcioglu

Ich glaube, mehr denn je

denn je mehr sich der Islam radikalisiert, desto mehr radikalisiert sich das Christentum in Deutschland (und z.B. auch das Judentum in Israel). Dies ist ein Teufelskreis, der den Druck im Kessel steigen lässt. Und immer mehr Menschen erkennen den eigentlichen Wahnsinn hinter den Religionskonflikten der Neuzeit, so dass sie sich zumindest von dem Glauben abwenden, "in den sie hineingeboren wurden". Ob sie dann auch noch wirklich Atheisten werden, spielt keine so große Rolle, hauptsache sie bleiben gegenüber der Propaganda und Polemik der Radikalen in dieser Thematik immun.

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Ralf Vormbaum

Ich bin etwas irritiert

Könnte es sein, dass Sie das Baltikum mit Ostdeutschland verwechseln? Polens Christianisierung erfolgte übrigens um die erste Jahrtausendwende.

Welche Ablösung von der Religion wollen Sie im 19. Jahrhundert erkannt haben? Meinten Sie vielleicht das 20. Jahrhundert mit seinen zwei Diktaturen? Wenn ja, wo waren diese Ausdruck eines neuen kulturellen Bewustseins? Ich denke, man darf sie Zeiten der übelsten Barbarei nennen.

Und was verstehen Sie unter Atheismus?

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Falko Steinbach

Nische

Die Taktik der Grünen ist schon seit Langem klar und die Auswirkungen und Diskussionen kann man in den USA studieren: Die Verfassung der USA garantiert Religionsfreiheit und die Religionsvielfalt größer. Um ein geordnetes öffentliches Leben zu gewährleisten gibt es zunehmend Tendenzen, Religion als Privatangelegenheit zu deklarieren (was Religion niemals sein kann), so daß sich öffentlich nur noch der Atheist oder der liberale Agnostiker bekennt. Alle öffentlichen Einrichtungen (Schule -kein Kreuz, Universität-kein Tannenbaum, Gerichtsgebäude-keine 10 Gebote, political correctness etc.) werden diesem Primat langsam aber stetig unterworfen. Der religiöse Mensch wird in die private Nische abgedrängt. Die USA sind ein klassisches Einwanderungsland und die Auswirkungen sind durch die Größe des Landes und die uneinheitliche Rechtssprechung in den einzelnen Bundesstaaten verkraftbar und teilweise sogar fruchtbar. Es stellt sich die Frage, ob das so auf Deutschland übertragbar ist?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 10:58 Uhr
Reinhard Szimm
Reinhard Szimm (hotroad) - 04.06.2012 10:58 Uhr

Islam und der Rest der Welt

Wer denkt noch heute darüber nach, warum ein Großteil der Portugiesen, Griechen , Spanier, usw. nach Hause mußten und "hochqualifizierte " kein deutsch verstehende Anatolier nach Deutschland kommen "durften" ? War es vielleicht der "Wunsch" der USA , weil diese bereits Pläne in der Schublade hatten um die Türkei als Ausgangspunkt für den Nahenosten zu haben ? Aber warum durften keine Anatolier in die USA ? Warum gibt es nicht in der BRD sowie in den USA eine Art Greenkart ? Warum,warum ? Und wen wundert es schon,das Özdemir Kritik ausübt , der ja auch der Meinung ist, die Bedürfnisse des kleinen deutschen Bürgers zu kennen ? Warum kommt eigentlich von ihm keine Kritik vom ihm , gegenüber den Salafisten ? Ich denke es gibt mehr Fragen als Antworten !

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Falko Steinbach

zunehmend weniger

Ihre Einlassung stimmt zunehmend weniger. Die öffentlichen Frömmigkeitsbekundungen Obama's halten sich bis auf das inhaltlich bedeutungslose "God bless you" gelinde gesagt in Grenzen. Von den republikanischen Präsidentschaftsbewerbern haben Bachmann und Santorum mit ihren Frömmigkeitsbekundungen gerade Schiffbruch erlitten, von den anderen Bewerbern ist mir keine Bekundung bekannt.
Jüdische Feiertage gibt es in den USA bereits in Deutschland werden sie ebenfall gefeiert. Die Frage bleibt weiterhin, ob die Mehrheit der deutschen Bevölkerung anläßlich der zunehmenden Säkularisierung überhaupt noch kirchliche Feiertage befürwortet. In den öffentlichen Schulen hingen in den USA die Bushbilder (zur Zeit Obama). Ich sage das ganz ohne Bewertung.

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Michael Posthoff

Und trotzdem gab es..

m.E. nie einen amerikanischen Präsidenten, der seine Frömmigkeit nicht im Wahlkampf öffentlich machen mußte.
Ich fände es ja gut, 2 oder 3 christliche Feiertage abzuschaffen und stattdessen jeweils einen jüdischen | buddhistischen | islamischen Feiertag einzuführen. Die meisten Leute können mit Maria Himmelfahrt so viel anfangen wie mit Loi kratong oder Ud al fitr.

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Reiner Moysich

In Deutschland muss der Islam die Menschenrechte anerkennen!

Ich finde, es sollte nicht gefragt werden, ob, sondern welche Form des Islam, aber auch – fairerweise – natürlich Christen- und Judentums in Deutschland geduldet werden sollte. Denn noch immer haben diese drei monotheistischen Religionen ihren kriegerischen Absolutheitsanspruch nicht abgelegt, der bisher schon zu sehr vielen Millionen von grausamsten Ermordungen geführt hat!

Falls Deutschland wirklich ein Rechtsstaat ist, der dem Frieden verpflichtet ist, sollte hier allen islamischen, christlichen und jüdischen Vereinigungen eine Frist bis Jahresende gesetzt werden, offiziell auf jeglichen Absolutheitsanspruch zu verzichten und die Menschenrechte anzuerkennen – andernfalls sollte die betreffende Vereinigung verboten werden!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 22:29 Uhr
Falko Steinbach

Dulden?

Sie wollen also Religionen dulden? Und davon auch nur ganz bestimmte? Wie sollen wir es denn mit den Atheisten halten? Auch nur dulden, bei all den Menschenrechtsverletzungen? Welches Menschenrecht erkennt der Katholizismus oder die evangelische Kirche nicht an? Hier einige Beispiele für das Gegenteil: Recht auf Leben, sogar für das Ungeborene, Verbot der Todesstrafe, unantastbare Würde des Lebens bis zum Tod, liebe Deinen Nächsten, Feindesliebe, Caritas, Eigentum respektieren, wo soll ich aufören? Daß in der Lebenswirklichkeit die Grenzen fließen und Rechte gegeneinander abgewogen werden müssen kann im Einzelfall nur von Böswilligen als heuchlerisch gebrandmarkt werden.

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Wolfgang Richter

Die Wahrheit

Herr Gauck hat die Wahrheit gesagt: Der Islam gehört nur insoweit zu Deutschland, daß hier Menschen leben, die ihm angehören.
Geistesgeschichtlich hat er für Deutschland keine Bedeutung, es sei denn als Antithese.
Das sollte auch so bleiben.
Hiesige Werte wie Aufklärung und die unveräußerlichen Freiheitsrechte des Individuums sind mit ihm völlig unverträglich.

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otto sundt
otto sundt (drto) - 01.06.2012 21:49 Uhr

Übereinstimmungen

Özdemir kann Muslime nur als islamisches Kollektiv denken, nicht als muslimische oder areligiöse Individuen. Damit liegt er nicht nur mit Islamisten auf einer Linie, sondern auch mit europäischen Konservativen und rot-grünen Vordenkern und Kulturfetischisten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 11:26 Uhr
otto sundt
otto sundt (drto) - 02.06.2012 11:26 Uhr

@ vormbaum

Kulturfetischisten bezieht sich auf diejenigen, die Kultur als kollektiven, in Urzeiten erworbene Eigenschaft sehen und dafür schon mal den "Clash of Civilsations" falsch übersetzen; diejenigen, die Zivilation und Individuum gering oder gar nicht achten und individuelle Freiheit nicht respektieren.
Die zwei Diktaturen, von denen Sie schreiben, haben, die eine mehr die andere weniger, mit der Zivilisation gebrochen und sich dabei durchaus der nationalen Kultur bedient. Sie waren auch nicht ariligiös, sondern die erste davon per Konkordat mit dem Vatikan, mit dem katholischen Italien und mit dem nationalkatholischen Spanien verbündet. Der Vatikan der DDR war der Kreml und die Päpste der DDR war der jeweilige Generalsekretär der KPdSU. Nur mit dem letzten hatten sie Probleme.

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Ralf Vormbaum

Kulturfetischisten?

Ein durchaus gewagtes Vokabular, das Sie da verwenden. Der Mangel an Kultur hat doch gerade in unserem Land in zwei "areligösen" Diktaturen erhebliches Leid produziert und sich damit als Ideologie ein für allemal kompromitiert.

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Markus Epple
Markus Epple (MEpple) - 01.06.2012 21:08 Uhr

Der gute Mensch von Bad Urach....

war ja klar, dass reflexartig und postwendend die Gutmenschen aufheulen - ich kann es nicht mehr hören! Ein aufrichtiger Gauck, der sich seine Worte überlegt und zu ihnen jederzeit stehen kann, trägt allemal mehr zum gegenseitigen Verständnis und gesellschaftlicher "Befriedung" bei wie das Gutmenschen-Fluffi-Belanglos-Gefasel der Anbiederer vom Dienst a la Wulff, Claudia Roth und Konsorten....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 11:21 Uhr
Gernot Radtke

Die Grünen: d i e Betroffenheits-Partei aller Beladenen und Geschlagenen

SPD-Edathy bringt es mit Gauck auf den Punkt: „Ob man freitags in die Moschee, samstags in die Synagoge, sonntags in Kirche geht oder Atheist ist, ist Privatsache. Die Zugehörigkeit zu diesem Land ergibt sich nicht aus einer Religionsmitgliedschaft, sondern aus dem gemeinsamen Teilen der Werte des Grundgesetzes“. Ja! Die Menschen, die bei uns leben, gehören zu uns. Die sind Deutschland. Auf freiheitlichen Fundamenten. Nicht auf dem Fundament totalitärer Ideologien/Fanatismen/Sekten oder religiöser Gottesstaatsvorstellungen, mit denen allesamt die Freiheit den Bach heruntergeht, auch die der besorgten Grünen mit Beck und Özdemir. Beck und die Schwulen/Lesben sollten sich einmal gut überlegen, was ihnen bevorstünde, wenn es den freiheitlichen Rechtsstaat ohne Präferenzen ideologisch bedingter Vorurteile nicht gäbe. In Moskau haben sie ihm in seinen Fronteinsätzen schon einmal ein blaues Auge geschlagen. In Deutschland gibt es das nicht; würden der/die Schläger bestraft werden.

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Carlos Anton

Präzisere Wortwahl

Gauck drückt sich präziser aus als Wulff. Das ist zu begrüssen. Deutschland ist dem Islam gegenüber tolerant,mvielleicht sogar zu tolerant, jedoch nicht von ihm geprägt und sollte es auch nicht anstreben. Das wäre nämlich ein Rückschritt. Vielleicht kann sich der Islam hier modernisieren.

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Torsten Klier

„Ich würde mir vom Bundespräsidenten wünschen, die Debatte über den Islam anhand der

tatsächlichen Fragen dieser Zeit zu führen."

Gute Idee, Herr Özdemir. Wenn es der Bundespräsident Ihrer Meinung nach nicht tut, dann gehen Sie doch mit gutem Beispiel voran. Sie gehören doch dazu. Debattieren Sie doch mal über Kriminalität, Ehrenmorde, Bildungskatastrophe und was diese spezielle Kultur noch so in petto hat.
Ich werde Ihnen interessiert zuhören.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 10:31 Uhr
Bertram von Steuben

Jetzt, werter Herr Keller...

gruselt es mich wirklich, angesichts DIESER Zukunftsaussichten ;-)

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 01.06.2012 20:17 Uhr

Sie können nicht jeder schwäbischen Hausfrau einen kleinen Chem nach Hause schicken

die dafür sorgt das auch der mal seine Hausaufgaben macht! Manche machen das mit dem bekannten Ergebnis, womit ich gegen die Frau die damals Chem Özdemir auf die Sprünge half gar nix sagen will. Nur Bildung nutzt halt auch nicht immer. Ich geb Ihnen im Grund ja Recht aber wer nimmt sich schon Özdemir als Vorbild ?

Vielleicht später wenn er Verteidigungsminister unter Kanzlerin Claudia wird. Mit Gabriel als Außenminister: Schöne Aussichten sind das!

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Shqipdon Kastrati

Jetzt kritisieren die Grünen "Ihren Wunschpräsidenten"!

Das gerade Herr Özdemir die Differenzierung nicht nachvollziehen kann tut mir leid. Gerade er, der aus einer türkischen Familie stammt, müsste den Unterschied zwischen der Großreligion Islam und der Untergruppierung Muslime kennen. Das im Islam Gruppen entstanden sind, die alles andere als den Frieden wollen ist von 90% der Welt erkannt worden; außer von den Özdemir. Grad die Salafisten die zum Morden "im Namen Gottes" aufrufen erregen im Moment viel Aufmerksamkeit in Deutschland; außer bei Herr Özdemir. Ich kenne viele Muslime, die nicht mit solchen Menschen wie den Salafisten nicht in Verbindung gebracht werden wollen und genau deswegen find ich diese Differenzierung von Bundespräsident Gauck wichtig. Es soll nicht der Eindruck geweckt werden, dass alle Islamgläubiger so terroristisch sind.
Das die SPD sich hier zurückhält und keine Stellung nehmen will ist ein Anzeichen, dass sie für die Wahl 2013 keine Wähler verlieren wollen. Das ist sehr Schade, aber naja typisch SPD.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 01.06.2012 19:23 Uhr

Gegenwart ist auch immer "Vergangenes", Geschichte

Moslems sollte man nicht eindeutschen, auch nicht mit Gewalt und ein "deutscher Pass" sagt noch gar nichts.
Denn: dann müßten die Moslems ja bspw. den Holocaust wie auch den 2.Weltkrieg insgesamt betrauern, sich als irgendwie Mitverantwortliche betrachten. Dann müßten sie auch manche Vorkommnisse der Kreuzzüge im Mittelalter, die sich ausdrücklich gegen die Moslems richteten, wiederum als irgendwie Mitverantwortliche bedauern und so vieles mehr. An der Geschichte führt kein Weg vorbei. Vielleicht im Inland, aber es gibt ja auch noch die "Aus- Länder", die anderen Staaten.

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Martha Strinz

Das Christentum als Auslöser für Renaissance und Aufklärung zu beurteilen ist ein bisschen gewagt:

- Kreuzzüge 1099 - 1291
- Reconquista Iberische Halbinsel 1085 - 1492
- Inquisition 1161 - 1965

Die Reformation war in Europa nicht friedliebender:

- Vierzigjähriger Krieg 1562 Frankreich
- Dreißigjähriger Krieg 1618 Deutschland
- Schweiz: Erster und zweiter Keppeler Krieg, Sonderbundskrieg

Das Christentum hat sich hergegeben für die Legitimierung des Imperialismus sowie der Sonderstellung des weißen Mannes überall auf der Welt - mit schwersten Menschenrechtsverbrechen.

Die Rolle der Kirchen im Holocaust oder während der Verfolgung der Schwarzen in den USA ist zweifelhaft.

Das friedliche Zusammenleben mehrerer Religionen und Traditionen - moslemisch, jüdisch, christlich - haben in Europa das erste mal die spanischen Mauren 711 bis 1212 vorgemacht. Die Kirche hingegen tötete Giordano Bruno und Galileo Galilei, Vorläufer einer aufgeklärten Moderne.

MfG Martha Strinz

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 22:22 Uhr
Martha Strinz

Sehr geehrter Herr Czech,

ich bin Ihrem Rat gefolgt und gebe Ihnen recht, Galilei wurde nicht getötet - allerdings stoppte der Inquisitionsprozess seine Lehrtätigkeit. Der Prozess zeigt deutlich, dass die Kirche eben nicht ein Treiber von Rationalismus war.

Im Übrigen stelle ich fest, dass meine Beispiele eines kriegischen und gewalttätigen Christentums offenbar ausser Zweifel stehen. Der Islam hat nicht das Gewaltmonopol.

Auch im Bedürfnis, christliche Gewalt zu legitimieren oder seine Anhänger als Märtyrer zu verstehen, sehe ich eine große Parallele zum Islam.

MfG Martha Strinz

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Ralf Vormbaum

Machtverhältnisse in der europäischen Geschichte

Es ist erstaunlich, dass immer wieder bestimmte Klischees zur Geschichte Europas aufgewärmt werden. Tatsächlich waren die Machtverhältnisse in Europa komplex und keinesfalls allein von der Kirche dominiert. Hierzu empfiehlt sich einmal ein Blick auf die Stauferkaiser und ihre Konflikte mit den Päpsten. Die Machtinteressen weltlicher Fürsten waren selten konform zu den Interessen der Kirche, respektive des Papsttums. Ebenso haben die Völkerwanderungen bis aus den kaukasischen Steppen nicht unbeträchtlich in die Geschichte Europas hineingewirkt. Die Langobarden bestimmten in Norditalien über mehrere Jahrhunderte die Politik um dann wieder im Dunstkreis der Geschichte zu verschwinden. Man überschätzt einfach den Einfluss der Kirche auf die realen Machtverhältnisse, der nie so groß war, wie es die Kritiker der Kirche immer behaupten. Worauf das Christentum tief eingewirkt hat, war Kunst und Kultur. Genau darum ging es Gauck bei seiner Aussage.

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Beate Dreher
Beate Dreher (Bedre) - 02.06.2012 10:18 Uhr

Friede der Vergangenheit

Der Friede wurde durch Steuererhebung erkauft.Die 1000jaehrige Kolonialgeschichte des Islams von Afrika bis Asien bleibt leider unerwähnt,ebenso der exzessive Sklavenhanel,bis heute gern getätigt,siehe Aussagen von AI.Die Rolle von Muslimen zu Zeiten des Dritten Reiches ist nicht ungewiss,ich erinnere nur an den Kalifen und die enge Zusammenarbeit mit den Nazis,da war man fies vor nix.Und jedenfalls hat der Islam keine Aufklärung hervorgebracht.Gehen Sie mir weg mit Religionen,seien Sie froh,dass Sie nicht in einem religiös gesteuerten Land leben,und von mir aus beten Sie,dass es so bleibt.

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Martin Schmitt

Nicht ganz richtig

Wir fangen unten an. 711 drangen die Mauren in die christlichen Reiche der Westgoten im heutigen Spanien und Portugal ein und haben den Christen den Islam mit Gewalt aufgezwungen. Die Reconquista (Rückeroberung) hat die Mauren von der Iberischen Halbinsel vertrieben und das Kalifat von Cordoba zerschlagen.
Die Kirche hat sich klar gegen Hitler ausgesprochen. Die kath. Pfarrer wurden in KZs eingesperrt und ermordet. In den Kirchen hat man oft politisch Verfolgte versteckt. In den USA hat die Kirche, nach der Abschaffung der Sklaverei, die Schwarzen in die Gesellschaft integriert und unterstützt (Schwarze Kirchen). Der erste Kreuzzug diente der Befreiung Jerusalems und des Heiligen Landes aus der Hand der Muslime. Der Auslöser war die Zerstörung der Grabeskirche vom Kalif al-Hakim 1009, eines der größten Heiligtümer des Christentums. Die "heilige" Inqisition diente in erster Linie der Enteignung und Stärkung der Macht der Kirche - hier gebe ich Ihnen Recht.

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Norbert Czech
Norbert Czech (nczech) - 01.06.2012 20:54 Uhr

So so

Galileo wurde von der Kirche getötet???? (Hat er geschickt vermieden...) Da müssen Sie noch mal googeln und die Quelle, aus der Sie Ihr Wissen beziehen, kritisch hinterfragen - wie man das in diesen Kreisen so nennt...

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Peter Herbeck M.A.

Wir machen am nächsten Sonntag Bundestagswahl- mal sehen wie die Grünen dann verlieren, nein....

... muss nicht sein. Aber eine Umfrage wäre interessant. Toleranz ist angesagt. Polen waren übrigens schon im 19. Jahrhundert schon im Bergbau des Ruhrgebietes vertreten. Interessant wie sie damls bezeichnet wurden in der offiziellen Sprache. Fußballer wie Podolski und Klose haben polnische Wurzeln, der erste ist klar zu erkennen über die Namensendung. "ich habe fertig".

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Michael Arndt

Ich bin immer wieder beglückt,

wenn Deutschlands personifiziertes Gewissen (Claudia Roth und Cem Özdemir) von seiner imaginären Kanzel herabsteigt und dem Volke die reine Wahrheit verkündigt...

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Karin Gossmann-Walter

Gauck hat diesen daher geplapperten Satz von Wulff richtig gestellt

und was er weiterhin dazu ausführt, so ist es.
Was ist für Özdemir nicht nachvollziehbar ?

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Michael Sell
Michael Sell (Faznet18) - 01.06.2012 18:51 Uhr

Herr Özdemir, Sie sind verblendet von falsch verstandener kultureller Solidarität!

Solange "der Islam" nicht durch eine grundlegende Säkularisierung gegangen ist, solange die eindeutige Trennung von Glaube, Gesetz und Staat im Islam nicht stattgefunden hat, solange die Scharia die Methode der Islamischen Rechtsschöpfung ist, solange "der Islam" sich die Demokratie im Westen zwar zu Nutzen macht, aber zugleich die Demokratie verachtet indem er sich darüber stellt, solange kann und darf "der Islam" nicht zu Deutschland gezählt werden! Das Bekenntnis zum Vorrang der Demokratie gegenüber den Ansprüchen "des Islam" und dessen Handlungsanleitungen zu Welt und Wirklichkeit stellt in Deutschland die Linie dar, an der sich die Geister scheiden. Wir schreiben hier nicht 1433 sondern 2012

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 19:30 Uhr
Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 01.06.2012 19:30 Uhr

Zweideutigkeiten

Sehr richtig! Das fatale ist allerdings, daß "der Islam" säkular ist, insofern er eben auch eine theologisch überbaute Herrschaftsideologie darstellt. Da gibt es kein Gleichnis vom Zinsgroschen, sondern den Imperativ zur Machtergreifung.

Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens die "Islamische Charta" des "gemäßigten" Zentralrats der Muslime in Deutschland, nachzulesen auf der Website dieses Gremiums.

Beachten Sie dabei
Punkt 3:
Quelle islamischen Rechts und individueller Vorbildcharakter Mohammeds.
Punkt 10:
Anerkennung des lokalen Rechts allerdings ausdrücklich unter dem Diaspora- d.h. Minderheitsvorbehalt.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 01.06.2012 18:48 Uhr

Gauck mit psychologischem Spürsinn

In der Psychologie wird das Zugehörige als Bereicherung empfunden und verinnerlicht, das Nicht-Zugehörige wird als fremdartig empfunden und abgewehrt.

Ich habe den Eindruck, dass der Islam in Deutschland als fremdartig empfunden wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 19:33 Uhr
Lara Rosenberg
Lara Rosenberg (Shiva36) - 01.06.2012 19:33 Uhr

Richtig, @Raika Geng

der Islam wird uns aufgezwungen und so, wie wir ihn teilweise erleben, ist er "fremdartig". Das hat mit Psychologie und im Speziellen mit "Bereicherung" absolut nichts zu tun. Wer ist hier wo?

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 01.06.2012 18:35 Uhr

Gehalt vs. Gestalt

"...Die Zugehörigkeit zu diesem Land ergibt sich nicht aus einer Religionsmitgliedschaft, sondern aus dem gemeinsamen Teilen der Werte des Grundgesetzes“

Das ist genau der Punkt. Denn die Hauptschriften des Islam sowie die islamisch-offizielle Vita seines Begründers sind ein direkter Widerspruch zum Grundgesetz und fast allem, was uns ´heilig´ ist.

Kein Politiker, kein Funktionär wagt es, von isolierten Kurzzitaten abgesehen, sich offen mit den Inhalten der Quellen zu befassen. Dabei handelt es sich im Sebstverständnis des Koran immerhin um das unmittelbar geoffenbarte, unveränderliche Wort Gottes, da für jeden Muslim absolute Gültigkeit besitzen soll. Denn alle fürchten das vorhersehbare Ergebnis. So wie diese Quellen aber geschrieben sind - im Imperativ - und so wie der ´Prophet´ als Vorbild für den individuellen Muslim postuliert wird, wird man über kurz oder lang um eine Diskussion der konkreten Inhalte mit Blick aufs GG nicht herum kommen, man mag sich winden, wie man will.

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