Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat seine Partei zu härterem Umgang mit Oskar Lafontaine und dessen Linkspartei aufgefordert. Er warf ihm, dem früheren SPD-Vorsitzenden und jetzigen Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, eine unklare Haltung zur Folter vor und bezeichnete ihn als „Helfershelfer der Taliban“.
„Die SPD muss kämpfen um die Deutungshoheit über das, was wir links nennen“, sagte Gabriel der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) und fügte hinzu: „Lafontaine ist nicht links. Er ist bereit, Ausländerfeinden hinterherzulaufen.“
Der Scheinriese der deutschen Politik
Gabriel bezichtigte Lafontaine einer unklaren Haltung zu Folter und Terror: „Im Fall Daschner hat er Verständnis für die Folterdrohung der Polizei geäußert. Jetzt hat er den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan in die Nähe von Terrorismus gerückt. So einer ist kein linker Befreier, sondern ein Helfershelfer der Taliban, dem es egal ist, ob die Leute in Afghanistan gefoltert und unterdrückt werden.“
Die SPD sollte mutig die Auseinandersetzung mit Lafontaine suchen, so Gabriel: „Hab bloß keine Angst, SPD: Lafontaine ist der Scheinriese der deutschen Politik, wie der Tur-Tur aus der Augsburger Puppenkiste. Je näher man ihm kommt, desto kleiner wird er.
Gabriel glänzt durch mangelnde Sachkenntnis!
Andrea Kiwitt (kiwitt)
- 26.05.2007, 19:07 Uhr
Nicht so weit aus dem Fenster...
Dirk Walbrühl (Kelen)
- 26.05.2007, 19:25 Uhr
Gabriels Kritik an Lafontaine ist ja nicht falsch -
Karl-Heinz Andresen (khaproperty)
- 26.05.2007, 19:30 Uhr
Gabriel ist kein Bengel
Bernhard Malinkewitz (bermalfaz)
- 26.05.2007, 21:25 Uhr
Ich bin für Oskar
Max Meister (Drainer)
- 26.05.2007, 21:25 Uhr