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Krise im Kaukasus Eine Zäsur

 ·  Knapp zwei Wochen nach dem russischen Einmarsch in Georgien gewinnt auch bei den konzilianteren Mitglieder der EU der Ton gegenüber dem Kreml an Deutlichkeit. Von einer „Zäsur“ in den Beziehungen zu Russland spricht auch die Regierung Merkel.

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Nicht Sowichtig
Nicht Sowichtig (Dr.Dr) - 20.08.2008 04:38 Uhr

at Christian Roigk (Dubai1)

Ach so, Sie glauben, die Auseinandersetzung mit Georgien ist reiner Zufall??? Und die Leute die für präsidiale Essensveranstaltungen USD 100.000 hinblättern, kommen nur zum Händchen halten, was?! NEIN, hier geht um handfeste Interessen, sprich Geld, alles andere ist nur Vernebelung. Um es konkret zu machen, der amerikanische Geldadel hat in gewisse Wirtschaftsbereiche investiert und will Geld machen. Wer nur ein bisschen praktische Erfahrung mit dem Wirtschaftsleben der USA, weiss wovon ich spreche. Ein Konflikt kurbelt doch die Verkäufe schön an, sprich $$$ rollt, bei Krieg wird es noch besser ;-) -> Obama's Freunde sind da eher im Konsumbereich investiert, deswegen muss die ausgehende Administration für seine Kronies noch schnell etwas Nachschlag sorgen. PS: Lasst endlich die Russen in Ruhe, die sind nicht besser oder schlechter als alle Anderen! Anm: Die BRD steht dem in nix nach, weltweit Nr.3 bei RÜSTUNGSEXPORTEN (und das nach so einer dunklen Vergangenheit), nur wird hier immer so getan als seien immer die anderen Schuld an der Verbreitung von Waffen. Auch die rot-grüne Bande hat an Platz 3 nix, aber auch nix geändert!

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Liam Aberdeen

Liebe Aleshanee Pradesh

Ihrer Einschätzung kann man nur voll und ganz zustimmen. Natürlich ist dieser Konflikt von westlicher Seite bewußt provoziert worden. Kein Mensch hat ein Interesse an einem Land wie Georgien - AUSSER - es handelt sich um wirtschaftliche Interessen. Die Nato und EU vorzuschieben, um finanzielle Geschenke an Georgien zu verteilen, um dann im Gegenzug wirtschaftliche Vorteile zu erhalten, ist der falsche Weg. Wir alle haben erkennen müssen, dass Georgien nicht in Nato und schon garnicht in die EU gehört. Dass Russland 10.000de seiner Staatsbürger verteidigen und künftig wohl auch schützen muss, ist doch selbstverständlich.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 19.08.2008 14:04 Uhr

Augen yu und durch - gegen die Demokratie

Es wird immer kurzsichtiger berichtet und geschrieben. da wird auch in diesem. im allgemeinen guten Beitrag, wieder vom Westen und Amerika gesprochen - was im besten Falle Gedankenlosigkeit ist. Putin und all die anderen nicht-demokrarischen Herrscher dieser Welt - einschliesslich China - lesen das gerne. Es ist höchste Zeit, dass unsere Regierung von Freiheit und Demokratie redet und danach handelt, davon hatte man nach dem Kriege in unserem Lande viel geredet. Es ist der größte Unsinn. den man nur in Berlin höhren kann, dass man auf "Augenhöhe" mit den Gewaltherrschern sprechen muss. Warum eigendlich hat der Herr Steinmeier noch nie gesagt. Vielleicht weil es der Herr Schröder so will.

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Paul H. Peiseler
Paul H. Peiseler (paolo5) - 19.08.2008 13:23 Uhr

Krise im Kaukasus

Das Verhalten der Russen, oder sagen wir besser der Putin-Administration, ist wie eh und je!!! Diejenigen unserer Landsleute, die immer noch nicht richtig verstanden haben mögen, zu WAS der Iwan WIE fähig ist, die folgen bitteschön zumindest den Geboten der Vernunft!!! - Übrigens gibt es sicherlich noch Überlebende von u.a. WORKUTA, von denen man näheres erfahren kann, bevor man geneigt sein könnte, einem Falschmünscher zu glauben, der Putin auch noch als "lupenreinen Demokraten" hinstellt.

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Jeremias Meiers-Gruenthal

III. WELTKRIEG ?

Aus der heutigen aktuell.ru : Aufrüstung angekündigt: Schnellboote der Kaliningrader Ostsee-Flotte Dienstag, 19.08.2008 US-Raketen in Polen: Wird Kaliningrad aufgerüstet? Kaliningrad. Dem Gebiet Kaliningrad steht als Antwort auf die Stationierung amerikanischer Raketen in Polen offenbar eine neue Militarisierung bevor. Selbst von der Stationierung neuer Atomwaffen ist schon die Rede. Nachdem der polnische Präsident Donald Tusk am Freitag überraschend der Stationierung eines amerikanischen Raketenabwehrschirms im Norden Polens zustimmte, ließ die Reaktion aus Kaliningrad nicht lange auf sich warten. Das Moskauer Verteidigungsministerium hatte sie für den Fall des Falles auch schon mehrfach angekündigt: Russland werde nun seinerseits Abwehrraketen im Gebiet Kaliningrad aufstellen und die Verteidigungskraft der russischen EU-Enklave verstärken, erklärte ein hochrangiger Offizier der Baltischen Flotte. In Tschkalowsk bei Kaliningrad sind solche Su-27-Kampfjets stationiert (Foto: tp/.rufo) Nach Medienberichten erwägt Moskau erstmals seit Ende des Kalten Krieges, Teile der Ostseeflotte mit Atomsprengköpfen zu bestücken.===ZITAT ENDE=== Und dies alles wegen eines groessenwahnsinnigen Fuehrers einer Bananenrepublik....

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Mark Hauer
Mark Hauer (marki71) - 19.08.2008 11:36 Uhr

verkehrte Welt?

der Aggressor wird mit einem Nato-Beitritt belohnt und er wird unter dem Schild der Allianz im Kaukasus und seinen 50 Völkern weiter wüten.

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Elisabeth Müller

@Hr. Pradesh

Diesen von Ihnen geäusserten STAMOKAP-Blödsinn haben wir uns während des gesamten Kalten Krieges von Vertretern des etwas linkeren Lagers anhören müssen. Schon damals waren diese Herrschaften völlig blind gegenüber den Wohltaten der großen Sowjetführer und anderer linker Despoten und Massenmördern wie Mao oder Pol-Pot. Wie man solange und selbst nach dem Zusammenbruch dieses vielgelobten Systems lernresistent bleiben kann ist schon mehr als erstaunlich. Fragen Sie doch mal einen Polen oder Esten was er von diesem Geschwätz hält. Schönen Tag E.M.

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Nicht Sowichtig
Nicht Sowichtig (Dr.Dr) - 19.08.2008 08:24 Uhr

Schon gut möglich ...

...., dass die Kriegstreiber um Cheney ihre Pfründe (Verlust des Irak als Kriegsgebiet & Einnahmequelle) sichern wollen, denn ein Obama wird sich dem militärisch-industriellem Komplex wohl kaum so "verpflichtet" fühlen wie Bush jun. - es sei denn sie werdem so großzügig mit den Essveranstaltungen wie die Soros, General Food etc.. Und aus der bei einem "Inhaberwechsel" in DC übrig gebliebenen Geröllwüste Afghanistan lässt sich außer Heroin nix holen ;-) [Anm.: Deshalb hat man den "lehrmeisterhaften" Deutschen dort gerne den Vortritt gelassen :o]

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Christian Roigk
Christian Roigk (Dubai1) - 19.08.2008 08:06 Uhr

@Pradesh

Lieber Pradesh, mit Verlaub gesagt, ich habe selten so einen Bloedsinn gelesen ! Sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, die neoimperialistische Reaktion Russlands gegenueber Georgien, dass - aus meiner Sicht in ein militaerisches Abenteuer hinein provoziert worden ist - hat was mit transatlantischem Kapital zu tun ?

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Konstantin Schneider

Die neue Scheinheiligkeit

Wenn der Schein nicht trügt, ist nichts mehr heilig in den Beziehungen zwischen NATO und Russland, ob allerdings auch die EU da mitmachen muss, sei einmal dahingestellt. Es rächt sich jetzt, dass man in Europa unmerklich damit anfing NATO und EU als im Grossen und Ganzen identisch zu begreifen, zumindest was die Mitglieder im Osten angeht, die ja schnell ihre Sicherheitsbedürfnisse erfüllt sehen wollten. Denn während Europa nach 1989 durchaus den Willen aufbrachte, das von Gorbatschow beschworene gemeinsame Haus mit Leben zu füllen, sich also wirtschaftlich zu vernetzen, was ja seit den Römischen Verträgen als Grundidee immer im Vordergrund stand, ist durch die Weltmachtpolitik der USA sowie Grossbritanniens immer mehr Dynamik in die EU hineingetragen worden, unter dem Vorwand, die Probleme, die der Kampf der Kulturen mit sich bringe, besser in den Griff bekommen zu können. Mitterweile haben sich Bürger, denen zuviel EU identisch mit zuviel Problemen erschien, vom Verfassungsprozess Europas abgewandt. Es wäre jedoch scheinheilig, wenn man uns glauben machen wollte, durch den Krieg in Georgien könne Europa noch fester zusammenwachsen. Russland wartet zurecht auf ein Zeichen von Kerneuropa. Paris und Berlin müssen es setzen.

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Johann Schulz-Gebeltzig

Schwache NATO...

...dank schwacher EU! Ich bin eigentlich eher Freund der EU und nicht so sehr der USA oder deren internationalen Verhaltens. Aber in diesem Fall tun nur die Vereinten Staaten kleine Schritte in die richtige Richtung. Die Verkündung der Einigung mit Polen zum Aufbau von VERTEIDIGUNGsraketen war so einer (im Gegensatz hierzu Russlands ANGRIFFsraketen). Die Absage von Truppenmanövern ein anderer. Jetzt muss die EU handeln. Schritt eins: Boykott russischen Gases. Deutschland hat GAsreserven für 2 Jahre, bei 30% Gasversorgung durch Russland können wir deshalb mindestens 6 Jahre durchhalten. Aber Russland nicht. Russland ist keine Weltmacht, Russland ist ein Dritte-Welt-Land. Es hat nur Gas und eine Armee. Keine starke Armee, sondern einfach Masse. Mehr nicht. Russland kämpft gerade sehr erfolgreich. In Georgien (zuerst Südossetien und Abchasien) schafft es vielleicht bald den Neuanfang der UdSSR 2.0, und weltweit schafft es, sich in Sympathie und Status hinter China zu bringen.

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Eugen Abramov
Eugen Abramov (EugAb) - 19.08.2008 01:49 Uhr

Lasst die Menschen einfach leben

Wenn ein wildes Tier sich viel zu eingeengt füllt, fängt es an sich aggressiv zu wehren. Es ist nur einen Frage der Zeit bis es im Osten gegen den Westen richtig knallt. NATO, und damit meine ich hauptsächlich die USA, möchten so viele Länder wie möglich in den Bündnis reinholen, vorallem die, die an Russland angrenzen. Wer es nicht glaubt soll die Weltkarte aufschlagen und nachgucken. Wer es meint, dass es alles einen Wirtschaftlichen Sinn und Zweck hat, soll sich die Fragen stellen, warum NATO z.B. Indien oder noch besser Mosambik nicht aufnimmt. Denn von den "North Atlantik"-Ländern sind wir mit Georgien schon bisschen weiter entfernt, als sonst. Wo soll es denn das alles enden? Es gibt doch auch eine friedliche Lösung, oder? Wer es noch nicht gemerkt hat - fast hinter jedem bewaffnetem Konflikt stehen die USA und nicht Russland, Deutschland oder sonstige Länder. Um das zu sehen, braucht man nur den geschichtlichen Verlauf zu beachten.

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Aleshanee Pradesh

Was ist denn die Ursache allen Übels in diesem Konflikt?

Es ist wieder mal die Gier des "transatlantischen Kapitals", auf Kosten der dort lebenden Menschen, wirtschaftliche Interessen in dieser Region durchzusetzen.

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Jahrgang 1961, Herausgeber.

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