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Korea Schußwechsel an koreanischer Grenze

 ·  Zwischen süd- und nordkoreanischen Soldaten ist es am Donnerstag an der Grenze zwischen beiden Ländern zu einem Schußwechsel gekommen. Von Verletzten wurde nichts bekannt.

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Südkorea und das kommunistische Nordkorea haben sich am Donnerstag an der Grenze einen Schußwechsel geliefert. Auf südkoreanischer Seite sei niemand verletzt worden, teilte der Generalstab in Seoul mit.

Nordkorea habe vier Schüsse auf einen südkoreanischen Militärposten an der entmilitarisierten Zone abgefeuert. Darauf habe Südkorea mit Warnungen und 17 Salven reagiert. Berichte aus Nordkorea über den Zwischenfall lagen zunächst nicht vor. Das in Südkorea stationierte amerikanische Militär war zu keiner Stellungnahme bereit.

Bemühungen um Gespräche

Der Schußwechsel erfolgte zu einem Zeitpunkt, da sich China im Atomstreit zwischen Nordkorea und den Vereinigten Staaten um Gespräche bemüht. Zuletzt hatte es im November 2001 einen Schußwechsel in der entmilitarisierten Zone gegeben, einem Niemandsland, das die koreanische Halbinsel teilt. Im Juni vergangenen Jahres hatten sich Schiffe der beiden Staaten ein Gefecht geliefert. Dabei wurden sechs südkoreanische Matrosen und schätzungsweise 13 nordkoreanische Seeleute getötet.

Nord- und Südkorea befinden sich seit dem Ende des Korea-Krieges 1950 bis 1953 formell noch immer im Kriegszustand. An der schwer befestigten Grenze stehen sich rund eine Million nordkoreanische Soldaten einerseits und 650.000 südkoreanische sowie 37.000 amerikanische Soldaten andererseits gegenüber.

Washington wirft Nordkorea in dem seit Monaten dauernden Atomstreit vor, in den Besitz von Massenvernichtungswaffen gelangen zu wollen. Nach Angaben aus dem Außenministerium ist Nordkorea anscheinend bereit, die Dreier-Gespräche mit China fortzusetzen. Im April hatten Vertreter Amerikas, Chinas und Nordkoreas in der chinesischen Hauptstadt über das nordkoreanische Atomprogramm beraten.

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Von Klaus-Dieter Frankenberger

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