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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Schicksalskette

 ·  Von der großen Mehrheit im Bundestag für die Erweiterung des Rettungsfonds sollte sich niemand täuschen lassen: Auch die politischen Möglichkeiten, Europa aus der Krise herauszuführen, sind begrenzt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (25)

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Günter Jäger

Deutschland in der EU stärken

Wenn Deutschland dem europäischen Schirm hochhält, kann unser Land auch andere Nationen darunter bringen. Eine Neuorganisation und -orientierung steht an. Da geht es nicht darum, Frau Merkel so schlecht dastehen zu lassen, wie es irgend geht, um bei der nächsten Wahl von den Oppositionsbänken zur Regierung zu wechseln, sondern darum, die deutsche Nation zu einer Umgestaltung in der EU zu führen.
Wie kommt es übrigens dazu, dass Frau Merkel international so anerkannt wird, wenn ihre Leistungen so schlecht sind?

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Urs Rohrer

Zeit gewinnen

Ich habe gestern AnneWill am ARD angeschaut, um zu vestehen, wieso Frau Merkel so wenig auf ihre Deutsche Bevölkerung hört, die laut Umfragen zu 75% wünscht, dass man Griechenland Konkurs gehen lässt. Bei der lebhaften und zum Teil sehr emotional geführten Diskussion wurde klar, dass heute niemand weiss wie man Griechenland ohne grosse Probleme (Kollateral Schäden) für die Europäische Wirtschaft retten kann. Die Politiker haben Angst vor einem Kollaps ähnlich oder schlimmer wie beim Lehman-Crash. Daher wird mit dem ESFS auf Zeitgewinn ( ev. 3 Jahre) gepokert. Meine eigene Erfahrung als Experimental-Physiker im komplizierten Nuklear-Bereich hat über Jahrzehnte gezeigt, dass Aufschieben von Problemen meistens nicht hilft, sondern deren Lösung noch komplizierter macht. Zudem ist Angst ein schlechter Ratgeber. Angst ist ein Geist der Hölle und kein Ratgeber von zuversichtlichen Leuten.

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Joachim Mummot
Joachim Mummot (jmummot) - 29.09.2011 15:27 Uhr

Handeln

Wie schon mehrfach seit 2008 geschrieben, denke ich, dass ein zutiefst kaputtes System kuenstlich am Leben gehalten wird, bis auch der allerletzte Groschen ausgegeben ist. Die Rueckzugsgefechte wie "politische Moeglichkeiten ausgeschoepft" beginnen bereits. Natuerlich haette man etwas unternehmen koennen... Aus meiner Sicht kann ich nur denjenigen, die es sich leisten koennen, raten, sich ein Bein in einem anderen Kontinent wie Lateinamerika oder ein zu bewirtschaftendes Stueck Wald, Land oder langfristig werthaltige Aktien zu erwerben, ganz so, wie es unsere Vorfahren in der Great Depression getan haben. Das Studium dieser Zeit liefert uns den Hinweis darauf, was jetzt fuer zu tun bleibt, was funktioniert und was nicht. Die Verschuldung der Verschuldung der Verschuldung ist jedenfalls kein Modell, welches die Mehrheit eben auch der deutschen Bevoelkerung zukuenftig tragen wird.

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Closed via SSO

gefaellt mir! Herr Kohler

niemand kann das alleinige allwissende Gedankengut beitragen, aber. Es sollte angebracht sein vor solchen immensen Entscheidungen Kassensturz zu machen,einen ehrlichen Kassensturz. Wie sieht die Situation aus.Vor 3 Monaten haben wir erschuettert die Schulden der USA mit 10,3 Billionen Euro angestaunt und waren zu Tode erschrocken. Damals hatte die Eurozone noch ca 7 Billionen Schulden, aber weit weniger als das vergleichbare Amerika Obamas. Amerika ist stark, einheitlich, Bildungsfuehrer, high-tech, hat keine nennenswerten Pensionslasten. Nun zur Eurozone. Heute wissen wir schon von 10 Billionen Euro, nichts ueber Ausleihungen, EZB-Kaeufe, EZB Kredite, nicht zu reden von Pensionsrueckstellungen. Nun frage ich nur noch eins "wem wuerden sie als Rentenfonds wohl ihr Kapital leihen. Ich glaube nicht das es noch verrueckte gibt die der Eurotitanic irgendwie frisches Geld anvertrauen, so niemals. Und Geld brauchen sie alle, sogar D. Ihr eigenes reicht naemlich nicht zum leben.

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paul hampel

Teil 1 Mit Europa hat das nichts zu tun, mit dem Geldadel schon..

denn der ist der eigentliche Profiteur des gigantischen Spieles, das uns gerade von den Verraetern der europaeischen Idee vorgespielt wird. Europas Idee war und ist, dass wir nach 500 Jahren der Kriege und Konflikte erkennen muessen, das keiner den anderen ueber einen laengeren Zeitraum dominieren kann. Den Generationen von Opfern sind wir es schuldig, dass wir es nunmehr, trotz aller regionalen und manchmal gesellschaftlichen Unterschiede, gemeinsam und friedlich versuchen. In Anerkennnung der jeweiligen Beitraege zu einer christlich-abendlaendischen Kultur. Die Finanzdespotie aber will genau das Gegenteil. Wir sollen wieder einmal in Neid und Missgunst uebereinander herfallen, spaetestens dann, wenn es nichts mehr zu verteilen gibt. Die Griechen sind mit ihren antideutschen Parolen schon auf den Schwindel hereingefallen. Die Italiener, Spanier, Iren (und ach, die Franzosen) werden folgen. Dabei ist der griechische Hafenarbeiter in Piraeus genauso betroffen, wie der kleine Ladenbesitzer in Barcelona oder der Handwerker in Stuttgart. Die Geldfeudalisten, egal welcher Nationalitaet werden sich immer bestens verstehen, genau wie der europaeische Adel, als er im Mittelalter den Landmann entrechtete und unter seine Knute zwang.

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paul hampel

Teil 2 Mit Europa hat das nichts zu tun...

War es damals die Freyheit des Bauern so ist es heute das Volksvermoegen (und die Freiheit) aller europaeischen Laender, das einer nimmersatten Geldaristokratie (allerdings ohne jede Kultur) geopfert wird. Die Politik dient dabei willig als Steigbuegelhalter, mit einem Judaslohn (aber auch nicht mehr) bedacht. Ja, es stimmt: Es ist eine Frage von Krieg und Frieden. Aber dieser Krieg ist gewollt von denen, die uns jetzt mit Rettungsschirmphantasien einlullen. Frei nach der alten Geldadel Devise, dass sich die besten Kaufgelegenheiten bieten, wenn die Kanonen donnern. Ihr Voelker Europas schaut auf dieses Tun und erhebt euch. Gegen die Geldknechtschaft – fuer Europas Freyheit.

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Fritz Garbor

Sich rechtlich und finanziell mit Chaoten und Unverantwortlichen untrennbar

rechtlich zu verbinden und zu verbrüdern, ohne dann auf diese dann wirklich kräftigen Einfluss nehmen können , diese zur Ordnung zwingen zu können, ist schon DUMMHEIT hoch Zehn!
Die Bundesregierungen der letzten zwanzig Jahre haben da gnadenlos versagt.
Natürlich kann man in der Zivilisation ein anderes Land nicht unmittelbar zwingen:
Dies geht nur indirekt, d.h. über Verträge, die Kontrollen, Strafen, Ausschluß, usw. läßt sich da viel machen.
Bei der Gestaltung der Verträge lag die Macht primär bei Deutschland und Frankreich.
Frankreich wollte ja gleich noch mehr: die Wirtschaftsunion, bei der diese Regeln zur inneren Natur des rechtlich dann hier einheitlichen Unionstaates geworden wären.
Dies Idee zur Union wäre natürlich wegen Hunderten ernsthaften Widerständen aus den Nationen zum Glück nie realisierbar geworden, aber in Folge dann der Ablehnung dieser franz. Vision oder Träumerei lag der Fehdehandschuh dann bei Deutschland, bei Herrn Waigel und H. Kohl :
Und hier war man dann viel zu weich, viel zu ängstlich, wie zu wenig strukturiert im empirisch - planerischen und rechtsmethodischen Denken. Kurz und knapp: Man war komplett unfähig!

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Peter Müller

Welche finanziellen Möglichkeiten denn bitte?

Ständig hört und liest man nur von Schulden hier, Schulden da. Überall sind Schulden und nirgens ist Geld. Selbst die Staaten die anderen Staaten Geld leihen, machen dafür Schulden bei anderen Ländern, die dafür ebenfalls Schulden machen müssen. So jedenfalls zeichnet sich das Bild.
Aber wo ist denn das ganze Geld? Spielt die Politik "Reise in die Zukunft" und gibt Geld aus, dass es noch garnicht gibt? Wie weit kann denn die Politik in die Zukunft reisen? Es wird Geld ausgegeben von dem man nichtmal sicher weiß, dass man es in zukunft erwirtschaften wird!! Da berechnet man ein Wirtschaftswachstum das utopisch ist und freut sich dann, dass das BIP steigt, daraufhin gibt man das zukünftig zu erwirtschaftende Geld aus... aber was wenn man sich mal wieder irrt und das Wachstum wieder niedriger ausfällt wie so oft? Geht man dann noch weiter an das Geld der Zukunft? Dieser Staat hat meine Eltern, mich, meine Kinder und meine Enkel die noch nicht geboren sind verschuldet. Jetzt ist er dabei meine Urenkel und Ururenkel zu verschulden. Zukunftsgeld auszugeben gehört schlicht verboten. Schulden in höhe der vorhandenen Reserven des Staates sind OK, alles andere reisst uns, vorallem die zukünftigen Generationen, in ein Loch ohne Boden.

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John Galt
John Galt (sziemer2) - 29.09.2011 11:04 Uhr

Reichtum muss geschaffen werden, nicht umverteilt!

Der Verrat an diesem Prinzip zu Gunsten eines kruden, gesamteuropäischen Staatssozialismus ist das eigentliche Problem. Ein starkes Europa kann nicht aus einer Schuldenorgie entstehen, sondern nur durch harte Arbeit, durch Innovation, durch Pioniergeist, durch Unternehmergeist. Es wird nicht entstehen, wenn sich ein Teil der Mannschaft auf den Sonnendecks vergnügt, während die Anderen die Ruderarbeit verrichten. Wenn ein einiges und starkes Europa also wirklich gewollt wäre, müsste sich die grundsätzliche Einstellung aller Beteilgten massiv ändern. Eine wahrliche Herkulesaufgabe und vom derzeitigen eurosklerotischen, fantasielosen, unfähigen Führungspersonal (Barroso, Lagarde, Merkel, Schäuble...nicht zu reden vom unsäglichen Röttgen und der deutschen Opposition) nicht zu leisten.

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Joachim Schroeder

Übergeschnappt

Dieser Rettungsschirm ist im Finanzsturm schon längst übergeschnappt - und nicht nur der!!!

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Andreas Müller

Ketten lösen - Mark einführen

Die einzige Möglichkeit, Deutschland aus der Bürgehaft für Südeuropa zu befreien, ist die Wiedereinführung der Mark. Nur so kann das Vermögen der Deutschen dem Zugriff der Südländer entzogen werden. Die Mehrheit der Stimmen in der EZB und damit die Kontrolle über Währung, Vermögen und Zukunft der Deutschen haben bedürftige Südstaaten.
Würden Sie dem rumänischen Bettler in der Fußgängerzone Ihre Kreditkarte geben?

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Klaus Michael Strauss

Einspruch, Herr Kohler! Mut zu Chancen und Möglichkeiten!

Die aktuelle Krise steht für Jahrzehnte andauernde Nichtachtung volkswirtschaftlicher und ordnungspolitischer Grundsätze.
Von den Ecken des magischen Viereckes ist die produktive Vollbeschäftigung besonders mißachtet worden. Geldwertstabilität, Wirtschaftswachstum und außenwirtschaftliches Gleichgewicht waren variabel vom Wertewandel und Werteverfall beeinträchtigt.
Jürgen Eick veröffentlichte sein Buch "Wie man eine Volkswirtschaft ruinieren kann" 1974, die Neuauflage von 2002 trennt als hochaktuelle Lektüre Weg und Irrweg.
Politik kann man nicht essen, sie wärmt und heilt nicht. Politische Charaktere sind weder Unternehmer, Wissenschaftler noch Mäzene. Politik ist als Ordnungspolitik mit dem klassischen Wertekanon der Aufklärung segensreich. Ansonsten leider von Übel.

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Marcus Rech

@Torlin Monger

Wir leben in eine Demokratie (hoffe ich) so das Sie keine Angst haben müssen verhaftet zu werden. Aber man muss sagen das dieses Szenario noch nicht einmal abwegig ist und darüber hinaus in manchen etablierten Kreisen wohl auch so gewollt ist denn dieses Szenario bietet mindestens 2 Vorteile. 1. Die Weltbevölkerung wird reduziert (Nach Ansicht von einigen sehr Einflussreichen Menschen sollte die Weltbevölkerung max ca. 300 Millionen Menschen zählen) und 2. Kostet ein Krieg sehr viel Geld (siehe USA) und da dem so ist wird es einige geben die an einem Krieg sehr viel Geld verdienen und da wir jetzt ja wissen das es nur um das liebe Geld geht (Menschenleben kosten ja kein Geld in der Produktion bzw. sind austauschbar) ist es ja wirklich nicht auszuschließen das es Kreise gibt in denen dieses Szenario bereits durchgespielt wurde.

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Marcus Rech

Schiksalskette für die CDU

Ich kann mir unter keinen Umständen vorstellen das Frau Merkel bzw. die CDU Ende 2013 (oder früher) noch regieren. Ferner gehe ich davon aus das es nicht nur bei einer relativ erfolgreichen neuen Partei bleibt (Piraten). Das es bisher in ganz Deutschland keine angesehene Männer und Frauen gibt die aufgrund Ihrer geistigen Möglichkeiten eine Partei gründen die wirklich etwas bewegt kann ich nicht verstehen. Wenn es auf dieser Welt eine Möglichkeit gibt etwas nachhaltiges und positives zu schaffen dann ist es einzig und alleine die Politik. Die Politik setzt Grenzen und kann Bedingungen schaffen für eine bessere Zukunft. Wie armselig und unkreativ sind Politiker eigentlich? Das ewige Gerede, Jahrelange Entscheidungsfindungen, halbherzige Entscheidungen etc. das nervt bzw macht den Bürger Politmüde. Das gute daran ist jedoch das man (vielleicht?) in einer Demokratie lebt und die Rechnung so hoffe ich spätestens 2013 beglichen wird.

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Torlin Monger
Torlin Monger (TMonger) - 28.09.2011 23:28 Uhr

Das bedeutet KRIEG

Genau wie der Versailler "Friedens"vertrag und die damit besiegelte totale Ausplünderung Deutschlands nur durch einen Krieg beendet werden konnte, so wird auch diese Ausplünderung und Knechtschaft Deutschlands zu einem Krieg führen. Einen anderen Ausweg wird es nicht mehr geben, denn die ausländischen Mächte werden erst mit sanfter, dann mit brutaler Gewalt dazu zwingen, mehr und immer mehr zu zahlen. Als Ausweg bleibt dann nur noch die Gewalt, d.h. Krieg.
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Warum sind die Leute nur so blind und können das nicht sehen? Die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Ähnliche Verhältnisse werden zu ähnlichen Ergebnissen führen.
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Es ist ein einziger Wahnsinn. Und dann dieses elende Geschwätz von "Der Euro bedeutet Frieden, ohne Euro gäbe es keinen Frieden". Im Gegenteil! Der Euro, so wie es inzwischen läuft, bedeutet Krieg!
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Noch ist vielleicht Zeit genug, dieses elende Schicksal abzuwenden, den Krieg und das Unglück zu vermeiden. Warum nur sind die Leute so dumm? Es kann denen doch auch nicht egal sein, wenn alles ruiniert und zerstört ist!

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Werner Mueller

Barroso hat ungewollt gesagt, worum es geht

4600 Mrd. Euro haben die Banken seit 2008 bekommen, um sich über Wasser zu halten. Die Gerüchte besagen, dass der EFSF auf 4000 Mrd. Euro "geleveraged" werden soll, um dieselben Banken für weitere 3 Jahre am Leben zu halten. Spätestens dann werden die Euro-Staaten pleite sein.
Ein Finanzsystem, das nur noch durch gewaltige Geldtransfusionen am Leben gehalten wird, um einigen wenigen Zeit zu geben, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen.
Diesen wenigen allein dienen die Rettungsschirme - sie erlauben es die restlichen Gelder aus der realen Wirtschaft, den öffentlichen Budgets und den Sparbüchern der Bürger abzusaugen und an das angelsächsisch dominierte Hochkapital zu transferrieren.
90% - 95% der Abgeordneten sind willige Handlanger - besonders eifrig die Sozialdemokraten. Die Menschen Europas werden verraten von Christ-, Sozial- und grünen "Demokraten".

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Klaus Peter Kraa

Der Weg des geringsten Widerstandes ist nicht immer der Beste

Griechenland ist nur noch durch ein Staatsbankrott zu retten. Eine Meinung, die hier vertreten wird, aber insgeheim vermutlich auch in der Politik mehrheitsfähig ist. Aber ein Staatsbankrott Griechenlands wäre einem europäischen Staatsbankrott gleichzusetzten, solange Griechenland in der europäischen Währungsunion bleibt. Ein Schuldenschnitt Griechenlands könnte das verhindern. Das würde aber bedeuten, daß Griechenland aus dem Währungsverbund ausscheidet und das tut, was Regierungen in solchen Situationen immer getan haben, wenn Geld zu drucken nichts mehr hilft, nämlich eine Währungsreform inszenieren, die einem Zusammenschnitt der Staatsschulden entgegenkäme. Der Rettungsfonds könnte dann durch Zahlungen die betroffenen Banken und deren Klientel am Leben erhalten. Diese Maßnahmen hätten aber auch nur aufschiebenden Charakter für Europa, das sich endlich zu der Ansicht durchringen sollte, daß die Schaffung der gemeinsamen Währung bei völlig unterschiedlichen geldpolitischen Voraussetzungen in den einzelnen Ländern eine politische Eselei auf dem Puckel unbeteiligter Dritter war.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 28.09.2011 22:55 Uhr

Mit Vollgas auf die Mauer

Die Regierungen scheinen Getriebene, von wem und welchen auch immer.
Die Rettungsfonds sind nur noch drogenähnliche Beruhigungsmittel vor dem zu erwartenden Kollaps.
Europa befindet sich in einer selbstverschuldeten Sackgasse. Die Einführung der D-Mark auf die neuen Bundesländer sorgte schon für erhebliche Probleme und Verwerfungen. Aber der Euro ist allein einer blinden Sonnenscheinpolitik, der Arroganz der Macht geschuldet: alles wird besser und alle ungelösten Probleme (politische, wirtschaftliche, mentale, kulturelle, geschichtliche Unterschiede) lassen sich mit dem Geld beseitigen.

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Norbert Unger
Nor Bert (Nachleser) - 28.09.2011 22:39 Uhr

Vermeintliche Gewissheiten!

Ja, Lehmann ist ein Menetekel. Aber kein negatives, sondern eines, das ermutigen sollte, diesen Weg wiederum zu gehen. Die vermeintlichen Gewissheiten, "ohne Euro kein Europa" kommen aus der Marketingabteilung der Bundesregierung. Der slowakische Parlamentspräsident brachte es heute auf den Punkt: "Die Rettungsbemühungen seien eine perverse Solidarität!" Ja, so ist es und bei uns werden Abgeordnete, die den Weg dieser Solidarität, d. h. das Kaufen von Zeit und gleichzeitige Anhäufen von Schulden, nicht mehr mitgehen wollen massiv unter Druck gesetzt. Wahnsinn pur! Und die Krönung kommt heute aus dem Europaparlament: Staaten, die ein Missverhältnis haben, z. B. wie D einen Exportüberschuss, sollen angehalten werden auch für den Binnenmarkt etwas zu tun. Dieses Etwas nennt man: SCHULDEN!!!

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 28.09.2011 22:21 Uhr

Jede Regel ist nur so gut wie der Kontrolleur

Jede Regel ist nur so gut wie der Kontrolleur. Und wenn ich da an die Leistungen von Merkel, Sarkozy, Berlusconi oder gar Trichet u. a. denke, da kann ich ohne weiteres den Wert dieses neuen Regelwerkes einschätzen. Und dafür zahle ich nun Steuern, damit ist mein Erspartes künftig gesichert, werden mir stetig Riester Rentenverträge angeboten - 30 Jahre Laufzeit? Und damit soll die BRD und Europa in eine aussichtsreiche Zukunft geführt werden?
Und auch die Worte „alternativlos“, „sichert den Frieden von Europa“,…., stetig von diesen Politikern in den Medien genutzt, mit was soll ich diese nun vergleichen? Etwa mit der Wortwahl von Dieter Bohlen?
Oder der Aktivismus von anderen Politikern wie z. B. von der Leyen hätte auch wirklich gut zum 1. Mai in die DDR gepasst. Anstrich mit viel Wirbel.
Und dann lese ich auch noch Artikel über Vorwürfe vom Präsidenten an das Parlament. Na, wenn Herr Wulff künftig die Rechte der Bürger in der BRD vertritt, dann aber gute Nacht.

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Jahrgang 1961, Herausgeber.

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