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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Ohne Erfolg

04.10.2007 ·  Peking hat die Mission des UN-Gesandten Ibrahim Gambari in Burma als großen Erfolg gepriesen. Das lässt darauf schließen, dass er dort so gut wie nichts erreicht hat. Die burmesische Militärjunta setzt ihre Politik der Einschüchterung unvermindert fort.

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Peking hat die Mission des UN-Gesandten Ibrahim Gambari in Burma als großen Erfolg gepriesen. Das lässt darauf schließen, dass er dort so gut wie nichts erreicht hat.

Sein Chef, der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon, hat sich denn auch nur verhalten über das Ergebnis dieser Reise geäußert. Das lässt tief blicken, denn wenn es nur irgend geht, verbreiten Diplomaten ja Optimismus.

Immer deutlicher scheint indessen zu werden, dass die das Land beherrschenden Generäle auch dieses Mal mit brutaler Gewalt gegen Oppositionelle vorgegangen sind und ihre Politik der Einschüchterung unvermindert fortsetzen. Sogar die weithin als unantastbar geltenden buddhistischen Mönche haben das zu spüren bekommen.

Freilich haben die laufenden Ereignisse und die Berichte darüber auch dazu geführt, dass das Land zu beiden Seiten des Irawady, um das es lange still gewesen war, nun wieder schärfer beobachtet wird. Und endlich nahm die Welt auch wieder einmal Notiz davon, wie unbarmherzig das burmesische Militärregime ethnische Minderheiten wie die Karen verfolgt.

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