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Kaukasus-Krise Südossetien will unabhängig bleiben

11.09.2008 ·  Südossetien will doch nicht in die Russische Föderation. Er sei „offensichtlich missverstanden“ worden, sagte Eduard Kokojty, der selbsternannte Präsident Südossetiens. Sein Land hätte „riesige Opfer“ für die Unabhängigkeit erbracht und plane nicht, zu Russland zu gehören.

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Der selbsternannte Präsident Südossetiens, Eduard Kokojty, hat seine Ankündigung zurückgenommen, wonach die Provinz Teil der Russischen Föderation werden soll. Entsprechende Äußerungen von ihm seien „offensichtlich missverstanden“ worden, sagte er laut der Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag.

„Wir planen nicht, unsere Unabhängigkeit aufzugeben, die wir auf Kosten riesiger Opfer erlangt haben und Südossetien plant nicht, zu Russland zu gehören“. Zuvor hatte Interfax Kokojty mit den Worten zitiert: „Natürlich werden wir ein Teil von Russland werden“. Dies habe Kokojty bei einem Treffen mit Kreml-Vertretern im südrussischen Sotschi gesagt.

Abchasien und die zweite abtrünnige Region Südossetien hatten sich in den 90er Jahren von Georgien gelöst. Die Regierung in Tiflis beansprucht aber weiter die Hoheit über die abtrünnigen Gebiete. Anfang August scheiterte die georgische Regierung mit dem Versuch, Südossetien mit einer Militäroffensive wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Russland, das sich als Schutzmacht der Region sieht, startete eine Gegenoffensive. Russland erkannte Südossetien und Abchasien Ende August als eigenständige Staaten an. Dieser Schritt wurde international scharf kritisiert.

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