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Kanzler-Bezüge SPD widerspricht Steinbrück

 ·  SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erntet heftigen Widerspruch für seine Aussage, Bundeskanzler verdienten zu wenig. Die Kritik kommt vor allem aus den eigenen Reihen. Altkanzler Gerhard Schröder sagt, er habe immer davon leben können.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (228)
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Karl S. Walter

Wenn einer, ...

Wilhelm Busch 1908 in »Hernach«:

Wenn einer, der mit Mühe kaum
Gekrochen ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär,
So irrt sich der.

Wenn einer meint, der außer Taktlosigkeit, gieriger Alligatorenmentalität und brutalem »Humor« auf Kosten Anderer keinerlei besondere menschliche Eigenschaften aufweist, ...
... Schon meint, daß er "Elite" wär,
So irrt auch der.

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k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 31.12.2012 14:45 Uhr

Für den von der Politmischpoke fabrizierten Müll, müßte diese noch Geld zahlen!

Wir sehen seit Jahrzehnten leistungs- und haftungslosen Politschrott für viel Geld. Mehr Haftung und Leistung, dann kann es auch mehr Geld geben. Wie im richtigen Leben! Oder kennen Sie ein großes Problem, das dieses Ges...s nachhaltig gelöst hat? Ausnahme: regelmäßige Anpassung der Diäten. Leistungslose Spitzeneinkommensempfänger, ähnlich wie Beamte! Der Schaden für den normalen Bürger ist 100 Mio. fach höher, als der Nutzen (für sich selber!)

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Dirk  Lehmann

Im Vergleich zu Steinbrück war sogar Scharping regelrecht clever...

Immerhin ist Steinbrück ein Titel sicher, den ihm keiner so leicht streitig machen wird:
Der mit Abstand Bürgerfremdeste und dreisteste, abgehobendste, wirklichkeitsleugnende und vor allem ungehobelteste, soziopathischste Kanzlerkandidat der Nachkriegsgeschichte, sogar noch vor Strauß !

Dazu meinen Glückwunsch, die SPD geht anscheinend mit vollster Kraft ein "Projekt 18" an...

*LOL*

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 30.12.2012 13:07 Uhr

Für einige in der SPD ist der Vorstoß von Steinbrück gefährlich

er weißt darauf hin das es im System der öffentlich-rechtlichen Institutionen viele Positionen gibt die viel besser vergütet werden als die Kanzlertätigkeit, das Amt des Bundespräsidenten oder der obersten Richter in Karlsruhe. Wenn Steinbrück ungewollt eine Lawine lostritt könnte es passieren das sich der Bürger fragt warum der Leiter des lokalen Klinikums mit seinem MBA-Studium viel mehr Geld kassiert als der Generalarzt der Bundeswehr der für das gesamte Sanitätswesen zuständig ist, mehrere Krankenhüser inklusive. Warum die Intendanten der Rundfunkantsalten mehr Geld bekommen als vorsitzenden Richter in Karlsruhe et Cetera. Es könnte passieren das der Bürger mit Recht fordert schluß damit. Es gibt keinen öffentlich-rechtlichen Angestellten der mehr bekommt als unsere Verfassungsorgane. Das würde vielen in der SPD und andereswo nicht gefallen.

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Dagmar Frahm

Kanzlerbezüge

Die Raffgier der Politiker in diesem Land kennt keine Grenzen. Politiker sollten bevor Sie in die Politik eintreten das wirkliche Leben kennenlernen und mit dem auskommen was ein Normalverdiener bekommt. Vielleicht lernen unsere Politiker dann mal Maß zu halten und tatsächlich im Sinne der Mehrheit zu entscheiden und nicht auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Solche Politiker sollten sich schämen

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Werner Mäurer

Qualität war nie billig

Wenn wir ein gutes Handy möchten, kaufen wir eins für viel Geld bai Apple, Samsung oder anderen. Für gute Leistung muss man erst einmal Geld ausgeben.

Bei unseren Politikern meinen wir, es geht umgekehrt. Erst billig einkaufen, und dann gute Leistung fordern. Schön wärs!

Solange wir nicht bereit sind, unseren Bundesministern zwei Millionen Euro pro Jahr zu bezahlen, bekommen wir eben nur die, die wir haben. Die Kanzlerin und ihre Minister sollten uns 100 Millionen Euro im Jahr Wert sein. Dann wird es sieben Jahre dauern, bis sich richtig gute Leute nach oben gearbeitet haben. Die verschlanken dann den Bundestag auf ein Drittel der Leute, und zahlen dem Rest das Dreifache. Der Apparat wird schlank, schnell und schlagkräftig.

Als Abfallprodukt hätten wir Menschen in der Regierung, die sich nicht als Schulbub vorkommen, wenn sie mit den Reichernen der Republik sprechen. Das macht unabhängig von anderen Interessen. Womit wir wieder bei dem Thema schlagkräftig sind...

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 21:38 Uhr
Karlheinz Schön

Dummer Spruch

Qualität war nie billig?
Ich kann alles in Geldeinheiten bewerten und diese Einheiten in Verbindung zueinander setzen. Mehr ist besser. Wenn ich so denke, dann habe ich wirklich nichts, aber wirklich gar nichts begriffen.

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Closed via SSO

Wovon träumen Sie denn bitte nachts???

Im Bundestag gibt es zuhauf obrigkeitswillige und fraktionsabhängige Bundestagsabgeordnete. In allen dort vertretenen Parteien muss man sich über viele Jahre, teils Jahrzehnte hochbücken, um irgendwann vielleicht einmal in den Genuss einer Vollalimentierung auf dem bisherigen Niveau zu gelangen!

Was bitte glauben Sie denn wird passieren wenn unter diesen exakten Voraussetzungen von jetzt auf gleich ein paar Milliönchen abzugreifen sind? Werden dann plötzlich diejenigen in den Parteien, die man gebrauchen könnte, nach oben durchstarten?

Oder werden nicht vielmehr diejenigen, die bereits fett und vollgefressen am Trog sitzen auf den Nachschlag warten, und die anderen, die von "unten" nachstoßen wollen, kurzerhand absägen und mit Intrigen aus dem Verkehr ziehen?

Ich denke doch, letzteres würde passieren. Noch mehr kostbares Steuergeld würde für lustlose Lügner zum Fenster rausgeworfen - die Engagierten und Guten, von denen Sie sprechen, hätten keinerlei Chancen!

-> Keinen Cent mehr!

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k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 30.12.2012 12:35 Uhr

Wieso billig?

Wir sehen seit Jahrzehnten leistungs- und haftungslosen Politschrott für viel Geld. Mehr Haftung und Leistung, dann kann es auch mehr Geld geben. Wie im richtigen Leben!

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Marcus Ballmer

Teuer muss nicht besser sein

Glauben Sie wirklich, dass man mit einer Verzehnfachung des Ministergehaltes auch zehn Mal bessere Politiker bekommt? Wenn ich die Welt der Politik so betrachte, bin ich mir dessen ganz und gar nicht sicher...

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joachim tarasenko

Alle fangen in der Politik arm an und hören reich auf

Der Herr verschweigt die Nebengeräusche eines politischen Postens. Die werden alle reich in der Politik. Wundersamer Weise

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gert kock
gert kock (gertKo) - 30.12.2012 09:11 Uhr

Wenn sich eine Mutter von drei Kleinkindern bewusst selbst dafür entscheidet, dass ihr

Beruf eine zeitlang der Erziehungsberuf ist ihre drei Kleinkinder sorgfältig und liebevoll aufzuziehen, das ist ein 24-Stunden Beruf, Managerin eines Familienunternehmens. So wird dieser Erziehungsberuf noch einmal wie gewürdigt ?

Wenn hingegen katastrophale Leistungen erbringende Politiker, die ihre Tätigkeit als sooooooooooo anstrengend empfinden, weil sie damit völlig überfordert sind, dann wird das noch mal wie gewürdigt ?

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Adolfo Escat

Der SPD hat falsch entschieden

Herr Steinbrück mag ein beeindruckender Redner sein, und ein guter Ökonom und ein exzellenter TV-Gast. Ich finde jedoch, er hat seine neue Rolle nicht wirklich verstanden. Die Bürger wollen nicht hören, ob die Kanzlerin weniger als ein Sparkassefilialleiter verdient. Das ist Nebensache an der Bürgersorgenskala. Deswegen wählen Menschen die eine oder die andere Karriere, bei der Bank verdient man mehr als im Amt, oder ? . Vielleicht hätte er eine andere Karriere wählen sollen, etwa als Banker oder Fondmanager.
Zweitens, er erweckt auch den wiederholenden, unangenehmen Steindruck, er sei unzufrieden mit dem Gehalt, das er anstrebt, das viel höher ist, als dasjenige von vielen Menschen seiner naturellen Wählerschaft.Logischerweise wird er durch diese Äußerungen seine potenzielle Wählerschaft befremden und ihr die Richtung der Linke und der Piraten zeigen.
Mein dritter Schluss ist, wenn die SPD ihm nicht auf diesem steinigen Weg begleitet, riskiert die SPD ein enttäuschendes Wahlergebnis.

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Regina Staat
Regina Staat (Bambaren) - 30.12.2012 05:26 Uhr

Noch mehr Diletantismus...

...ist kaum zu ertragen.
Was wollen uns die " Grauen Herren und Damen " noch alles zumuten? Nachzulesen by Thomas Rietzschel " Die Stunde der Dilettanten - Wie wir uns verschaukeln lassen ".

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Ralf Hemel
Ralf Hemel (China-Man) - 30.12.2012 03:57 Uhr

So einer kommt mir gerade recht. . . .

. . . sagt einfach seine Meinung! Ist mir (abgesehen vom Inhalt seiner Meinung) immer noch lieber als die "Schoensprech Politiker" bei denen man nie genau weiss was sie denn nun meinen.

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Klaus Letis

Zahlreiche Probleme

Das "Kanzler-Gehalt" ist sicher zu niedrig.
Da läuft aber ein ganzer Haufen falsch:

Das Parlament könnte von 700(!) auf die Hälfte reduziert werden.
Die Abgeordneten könnten dann mehr bekommen.
Die Landtags-Parlamente sind auch überfüllt.
Bundesländer könnten zusammengefasst werden.

Die Manndatsträgerabgaben gehören abgeschafft.

Das Geld muss der Unabhängigkeit der Parlamentarier zur Verfügung stehen.
Parteien sollten sich nur aus Steuergeldern finanzieren.

Abgeordnete sollten nach ihre Parlamentstätigkeit vier Jahre lang nicht mehr verdienen als vor ihrer Parlamentstätigkeit.

Die Abgeordneten sollte sich um ihre Aufgaben kümmern, nicht um ihre Nebentätigkeiten

Folgetätigkeiten, wie die von Herrn Schröder oder Herrn Bangemann gehören Verboten.

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Jochen Wagner

Wie kann ein Mensch, der als Sitzungsmuffel verschrien ist, so einen Quark absondern?

Jetzt wird doch jeder instinktiv denken, dass Steinbrück es nun gerade nicht verdient hat. Ist der dumm oder was läuft hier?

Will er vielleicht darauf hinaus, dass in Zukunft wieder vermehrt Top-Typen in die Politik gehen, die in der Politik eine Alternative zur Wirtschaft sehen? Oh Graus, wir brauchen bestimmt fähige Männer und Frauen, aber wieso sollte ein hohes Politikergehalt überhaupt Anreiz für den Job sein? Und nebenbei, die haben doch alle ein gutes Auskommen! Oder können die etwa nicht erhobenen Haupts stehen, wenn Sie einem Wirtschaftsmagnaten oder Scheich begegnen; kommen sie sich mit weniger Patte dann klein vor? Oder soll hier gar schon mal signalisiet werden, dass Ethos in Zukunft sowieso keine Rolle mehr zu spielen hat, da die Arbeit bald eh nur noch aus Vorgaben aus Brüssel bestehen wird?

Dieser Mensch hat jedes Recht verwirkt, für eine neue Politikergeneration zu werben, geschweige als ihr Vorbild zu gelten. Er sollte für niedrigere Gehälter bei Direktoren plädieren!

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Hans Peter Kuhnen

Kanzlergehalt für Steinbrück zu niedrig?

Warum fällt Herrn Steinbrück zum Zeitpunkt seiner Kandidatur das zu niedrige Gehalt ein? Ein Schelm der Böses dabei denkt!

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Robert Wolter
Robert Wolter (RoWo) - 30.12.2012 00:49 Uhr

Steinbrück stellt sich seine Fettnäpfchen auf

und trampelt zielgerichtet hinein. Einen ungeschickteren Kanzlerkandidaten hat es schon lange nicht mehr gegeben. Merkel wird's freuen, so muss sie selbst kaum etwas tun im Wahlkampf.

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Manfred Knorr
Manfred Knorr (mk1965) - 30.12.2012 00:34 Uhr

Ein idealer Kanzler, dieser Mann sagt, was er will!

Er will viel Geld.
Eine perfekte Altersvorsorge.
Kein Lebensrisiko.
Und: sollte dieser Mann Kanzler werden will er genau wie alle anderen, die wir hier in diesem Land so die letzte 20 Jahre hatten keine klaren Entscheidungen fällen, besonders für sich keine Riiken eingehen und die wachsweiche und falsche Euro-Politik weiter marscheiren, bis WIR, das Volk am Ende sind, und ER unser Geld in die Schweiz gebracht hat.

Viel Spaß bei einer Wahl ohne Auswahl wünsche ich!

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Norbert Regin

Verstehe nicht, weshalb er nicht weiterhin Reden hält.

Damit kann er doch leichter und viel mehr Geld verdienen. Es gibt doch bestimmt genügend Firmen, die noch eine Rechnung offen haben.

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Lutz Gasch
Lutz Gasch (Rebusa) - 29.12.2012 23:32 Uhr

Lieber Herr Steinbrück

Solange Sie keine anderen Probleme haben, wie das Kanzlergehalt, haben Sie die ganze Sache irgendwie noch nicht richtig verstanden.

Also, erst Kanzler werden, dann einen reichen Kumpel suchen, dann schnell die Regierung (und die eigene Partei) an die Wand fahren und dann sofort einen richtig lukrativen Job annehmen. Ist doch eigentlich ganz einfach.

Bevor ich es vergesse, natürlich erst noch dem reichen Kumpel zeigen, das er richtig gut investieren kann. Und noch eine kleine unbedeutende Agenda auf den Weg bringen, damit der Kumpel den Rahm auch richtig abschöpfen kann.

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Oliver Kornmann

Unglaublich!

Herr Steinbrück hat völlig recht, dass ein deutliches Missverhältnis zwischen dem Gehalt des Bundeskanzlers und dem von Sparkassendirektoren und wohl auch sonstigen Personen in leitender Verantwortung in kommunalen Betrieben in NRW besteht. Es ist ein Skandal, dass Geschäftsführer von Stadtwerken hochverschuldeter Gemeinden mehr als die Bundeskanzlerin verdienen. Nur gilt diese Aussage in beide Richtungen. So wie der Bundeskanzler in der Tat wohl etwas mehr verdienen sollte, sollten die leitenden Angestellten in den kommunalen Betrieben ganz sicher deutlich weniger verdienen!!! Letzteres versteht Herr Steinbrück aber nicht und das ist das eigentliche Problem, wohl nicht nur von ihm, sondern anscheinend von einem Großteil unserer Politiker. Auch sehr interessant, dass er zum Vergleich die Finanzbranche heranzieht. Dieser Maßstab kann ja nur bedeuten, dass er die dort gezahlten Mondgehälter für angemessen erachtet. Nur zum Vergleich: Der Präsident des BGH verdient im Monat ca. 10.500 €!

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Heike Schneider

Sehr tolle Argumente...

...während sie überall freiwilliges Engament fordern werden die Mieten teuerer und die die Kostern steigen.und Kosten steigen. Können Sie sich vorstellen das Angst irgendwann auf der Strasse zu sitzen erotische Gefühle auslöst? Ich finde die Diskssionen für einen SPD-Mann echt mies und Ihnen muss sagen, dass Sie einkommen was über Betrug erworben istja nie jemndem wegnhmenm,bleibt ja alle. Also, da wird ja Betrug gewürdigt. Sollen wir Banken überfallen? Sie reden von Leistung und verhöhnen damit auch auf ganz massiv Opfer! Ich finde das nicht mehr lustig! Und was das Karma betrifft, die Täter sind unter uns, und wenn sie nicht gestorben sind bleiben sie Täter! Und was die Gleichmacherei betrifft, es war das Parteibuch und das gute Aussehen wichtiger als die Qualität der Arbeit! Sie beschönigen und das macht krank.

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29.12.2012, 12:16 Uhr

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