30.12.2012 · Nichts von dem, was Steinbrück über die Kanzler-Bezüge gesagt hat, ist anstößig. Viel eher stört seine Lust an der kleinen Provokation, die vermutlich mit einem Überlegenheitsgefühl einhergeht.
Von Günther NonnenmacherRichtlinien für Lesermeinungen
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Offensichtlich richtet sich die ganze Wut von Herrn Steinbrück gegen die Partei, die ihn zum Kanzlerkandidaten gekürt hat. Erst nimmt man ihm die fünfstelligen Honorare übel und jetzt soll er sich auch noch mit 17000 Euro zufrieden geben. Das ist zuviel für einen solchen Egomanen. Von der angedrohten "Beinfreiheit" macht er bereits ausgiebig Gebrauch. Sollte er dadurch die Wahl verlieren, so kann ihm das nur Recht sein.
Warum beklagt sich Steinbrück darüber, dass Merkel einen Frauen-Bonus hat? Er hat doch auch einen Bonus! Einen Banker-Bonus! Über seine Boni kann er sich nun wirklich nicht beklagen. Er liebt das Geld und nicht die Frauen. Und die Genossen gehen ihn einen (...) an.
Wie Günter Guillaume dem SPD-Kanzler Willy Brandt im Nacken saß als Spion, der aus der Ost-Kälte kam
um der SPD in den Rücken zu fallen, indem er deren Kanzler
zu Fall brachte, so hat sich Steinbrück in den Nacken der SPD als
deren Kanzler-Kandidat gesetzt wie ein Spion, der aus der OssiKälte
der CDUKanzlerin kam, um der SPD mit seinem großen
EigenKapital-MacherMundwerk in den Rücken zu fallen, um sich
altruistisch alternativlos als Kanzlerkandidat vor der Wahl zu Fall zu
bringen.
Um so "seiner" SPD die Beine von Nahles + Gabriel zu stellen,
daß diese wahltaktisch
in den Abgrund stürzen können :
Rumpel die Bumpel + weg sind die Roten Ruhrpott-KumpelINNEN.
Begraben unterm Kapitalisten-WetterSteinSchlag-Worte-Gerümpel ihres
rede-honorar-explosiven KanzlerKandidaten Steinbrück.
Der sich statt um den SPDBonzenwanst um den roten Hals ein
Explosive-Plastik-Sprengstoff-Worte-Halsband gewürgt +
gezündet hat, um sich selbst zur Zerlegung seiner
SPD-Bonzen-GenossINNen in die Luft zu sprengen.
Um so als brisante SPDLuftnummer SPDGeschichte zu schreiben.
WARUM ist die Meinung, der deutsche Politiker verdiene zu viel, so verbreitet wie unausrottbar?
Ich gebe Ihnen die Antwort: Politiker, die sich als Lobbydienstleister
verstehen und nicht das Interesse des Landes und seiner
Bevölkerung, sondern das von Kapitaleignern, Eliten und
Feudalherren bedienen, sind in den Augen der Leute überflüssig
wie ein Kropf und keinen Pfifferling wert.
Es ist absolut anstößig mehr Geld für Kanzler zu verlangen
die nie selber haften für die Schäden, die sie anrichten. Die
das Leben der Normalen Menschen verschlechtern, Steuergelder
bösartig verschleudern und verbrennen, nur sich selber und der
entsprechenden Partei verpflichtet fühlen.
Wenn Steinbrück nicht auf Provokation verzichten kann soll er bitte
auf eine Kabarettbühne gehen, eine Lachnummer (gut bezahlt) ist er
ja. Es soll Menschen geben die an seinem Gequassel absolut nicht
interessiert sind, die sich wünschen, dass er einfach mal den Mund hält.
Mancher ist der irrigen Ansicht, daß es in dieser Debatte um die Höhe von Kanzlerbezügen geht. Es geht aber darum wer wann was zu welchem Thema sagt. Eines ist jetzt schon klar, Steinbrück hat die Wahl verloren, zu abgehoben, zu dreist, zu instinktlos.
Andere Themen gehören diskutiert. Höhere Diäten oder nicht, diese Frage ist mir völlig unwichtig.
Auch stören mich P. Steinbrücks Provokationen nicht, abgesehen
davon das es auch leise geht, wenn die Worte passen. Was mich stört
ist der Inhalt. Die Bürger gehen nicht zur Wahl(mind. 30%) oder
wählen das kleinere Übel, so war es bei den letzten
Bundestagswahlen und erst recht bei den meisten Landtagswahlen. Und da
hat dann ein Kanzlerkandidat nichts anderes zu erzählen, als
für sich höhere Bezüge einzufordern. Die Bürger
fühlen sich seit Jahren nicht mehr vertreten, ob nun Schwarz-Gelb
oder Rot-Grün und dann spielt der Verdienst keine Rolle mehr, man
gibt nur zwangsweise Geld für etwas Schlechtes.
Also muss doch Steinbrück andere Themen in die Debatte bringen, wie
mehr direkte Demokratie, Euro Ja/Nein; mehr/weniger EU; weniger/mehr
Sozialstaat; Schuldensenkung/-erhöhung; Möglichkeit der Abwahl
der Regierung vor Ablauf der 4 Jahre, Einwanderungsstopp Ja/Nein. Offen
zu diskutierende Themen gibt es genug. Bastapolitik schmeckt mir nicht,
wohl auch den meisten Leuten nicht.
Was ist derzeit am Gehalt eines/r Kanzler/in interessant?
Diese Frage ist nicht abwertend gemeint, aber es brennt in der EU und
Deutschland, sei es bei der Währung, den Schulden, dem
Wirtschaftswachstum, der Arbeitslosigkeit, der Demokratie und da
erscheint mir dieses Thema völlig daneben.
Anm.: Mein Gott, ein Kanzler sollte auch etwas bekommen, es sollte auch
ein Anreiz für diesen Posten geben. An reinen Idealismus kann ich
nicht glauben.
Frau Dreier
Was sie nicht interessiert, kann durchaus andere interessieren.
Es kommt immer darauf an WIE man etwas sagt, und WANN
Feingefühl geht Steinbrück jedenfalls ab, er tritt von
Fettnäpfchen ins nächste Fettnäpfchen.
Merkel wird es still in sich hinein lächelnd registieren.
... so ist es zumindest unredlich, zu unterschlagen, dass Kanzler und
Kanzlerinnen nach ihrer Amtszeit (auch finanziell) erheblich besser
gestellt sind als ehemalige Sparkassendirektoren und schon während
ihrer aktiven Zeit etliche geldwerte Privilegien geniessen.
Noch absurder erscheint die Passage, in der ausgerechnet Steinbrück
auf die hohe Arbeitsbelastung von Abgeordneten hinweist. (12-13 Stunden
täglich bis zu 7 Tagen in der Woche)
Da stellt sich doch zwangsläufig die Frage, wie er es als einfacher
Abgeordneter seit 2009 geschafft hat, zusätzlich zu diesem enormen
Alltagspensum weit mehr als hundert Voträge zu halten und 2
Bücher zu schreiben.
Überheblichkeit mögen die Deutschen einem Helmut Schmidt
verzeihen, wenn auch er einige dramatisch Fehler begangen hat. (z.B.
Mitbestimmung, Gewerkschaften, Löhne, Staatsquote, ..)
Und Grundsätzlich ist ein gewisses Selbstbewusstsein auch nicht schlecht.
Mit den Ergebnissen der Rot/Grünen Koalitionen in Land und Bund
kann jedenfalls nur jemand mit völliger Realitätsverweigerung pralen.
Die größte Schwäche ist die Aussicht auf eine derartige
Koalition, und darauf dass die RAF Sympathisanten und Steinewerfer ihr
unterbewustes Mantra "macht kaputt, was euch kaputt macht" im
täuschend bürgerlichen Gewand, vollenden.
Funktionsmacht und Verachtung(offen ausgedrückt oder verschwiegen) sind oft ein Paar.Menschen,die
in Funktionspositionen,Ämtern (gekommen)sind beginnen oft nach
bereits einem halben Jahr andere Menschen zu verachten.
Steinbrück sei Dank,dass er dies(unfreiwillig) offenbart.Er hat
wohl nichts dabei gedacht,dass er damit das Phänomen der
Verachtungspyramiden in Demokratien in Unternehmen,Gesellschaften etc.
offen gelegt hat.Alexis de Toqueville hat solche Phänomene in
seinem Büchlein "Über die Demokratie in Amerika"in
der Zeit um ca.1850 schon beschrieben.
PS:Neben der Funktions-oder Amtsmacht gibt es noch die
Persönlichkeitsmacht,die aber anderen Regeln folgt und Menschen
überzeugen kann,zumal wenn Sympathie dazukommt und gegenseitige
Sympathien sogar entstehen können.
Ich bezweifle ,ob Steinbrück das begriffen hat oder überhaupt
kennt.Steinbrück hält sich geistig bei den
Vorstandsvorsitzenden auf und diese brauchen keine
Persönlichkeitsmacht ,weil die Funktionsmacht die
Persönlichkeitsmacht praktisch ersetzt.
Woher kommt sein Überlegenheitsgefühl...
...denn ausser Allgemeinplätzen habe ich von ihm noch keinen intelligenten Gedanken gehört. Bei der Qualität des heutigen Personals fühlt er sich vielleicht als Einäugiger unter Blinden. Ich denke jedoch eher, daß ihm die Disziplin fehlt.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.12.2012 09:59 UhrSteinbrück ist ein Emporkömmling
mit grandiosem Unterlegenheitsgefühl. Das kompensiert er durch
forsches Gequatsche, dümmliche Provokationen und harablassendes
Getue. Seinen Wert mißt er an Geld, das er bekommt, mangels
menschlicher Qualitäten.
Wahre Größe sieht anders aus.
wie gut, dass die faz kommentiert. steinbrück wirkt wie ein vergreister idiot - oder eine vorstufe
davon. denn wem soll das alles nützen? seiner partei? dem amt
kanzler? der gerechtigkeit? oder hannolre kraft, nachdem er verzichtet,
weil das amt für ihn zwar passen würde, er aber inzwischen das
wahlvolk als unter seinem niveau kennengelernt hat?
.
bitte, wenn einer sich unmöglich machen will, gerne. aber doch
nicht so? leider wissen es alle schon lange: schmidt hat sich geirrt. s.
kann kanzler nicht. denn dazu muss man sich an die kandarre nehmen
lassen. und deren hemmung ist orale hemmung zuallerst. nicht umsonst
spricht die kanzlerin nur noch in "kazlersprech" - und wer da
meinte, für ihn gälten im jahre 2012-2013 andere gesetze, ist
entweder, dumm, fehl am platze, borniert - oder ein einzigartigen
ausnahmercharakter. und wie man so blöde sein könnte, sich
dafür zu halten, ohne das ersteinmal mit der realität
gegenzuchecken, dem ist nicht zu helfen. und wir brauchen ihn nicht.
.
jedenfallls nicht in der politik. denn die ist keine
"sachbearbeiter-gmbh". und die spd tot.
Zu wenig? Unterbezahlt? - Konsequenzen bei Fehlentscheidungen? Verantwortung?
Ich glaube nicht, dass Politiker zu wenig verdienen. Man mache nicht den
Fehler und schaue nur auf das "Grundgehalt", das ist bereits
bei Beamtenvergütungen nicht ratsam.
Zudem, ein Beispiel aus der gelebten Wirklichkeit: WestLB in NRW,
grandios gegen die Wand gefahren. Im Aufsichtsrat waren nicht wenige
Politiker vertreten bzw. durch Vertreter vertreten. Sehr hohe
"Aufwandsentschädigungen" sollen pro Jahr gezahlt worden
sein. Es kam, was kam und? Jeder wies die Schuld weit von sich,
Aufsichtsrat ja, Kontrolle nein. Schließlich sei man kein Banker,
von der Materie habe man überhaupt nichts verstanden, ... - das
Geld wurde aber natürlich dennoch genommen. Ungerechtfertigte
Bereicherung? Absurd? Ja, vielleicht, auf jeden Fall Realität.
ESM? Häufigste Antwort, man stimme mit ja, weil der
Fraktionsvorsitzende es so angeordnet habe. Eigene Meinung nein oder
später vielleicht und überhaupt die Karriere als
Berufspolitiker...auch ohne Studium übrigens möglich...
Ad continuum...
Zu wenig?
Steinbrück und WestLB in NRW....zur Erinnerung
Schäuble,Steinbrück haben das Problem der WestLB mit zu Tode
zuungunsten des Steuerzahlers gemanaged.Hintergrund waren u.a.
m.W.zinslose Darlehen von NRW an die Bank.Der Steuerzahler in NRW zahlte
für dieses gesamten Desasters der Bank in voller
Höhe,vermutlich bis heute noch.Der Dritte im Bunde war der Chef der
Bank,der eigentlich gefeuert hätte müssen.Zuguterletzt gabs
dann noch CDU-Merz,dem ein Auftrag zur Abwicklung der Bank seitens
Schäuble gegeben wurde,wobei es zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zum
Abwickeln gab.CDU-Merz hat als Rechtsanwalt daran auch noch kräftig
verdient.So leicht läßt sich Geld verdienen.
Kein Wunder ,warum er sich gewehrt hatte seine
Neben-Abgeordneteneinkünfte einst anzugeben.
Merz schied aus dem Bundestag und jeder glaubte,es wäre Merkel
gewesen,die ihn platt gemacht hätte.---Und Steinbrück als
damaliger Ministerpräsident sah auch dann nur noch zu,soweit meine
Erinnerung an Presseberichte.
irgendjemand müsste ihm endlich mal sagen ...
dass er "gut ist" - in der Hoffnung, dass das eitle
Überlegenheitsgebaren ein Ende findet. In der aktuellen Verfassung,
die allerdings schon seit Jahren anhält, ist er eher ein Fall
für den Psychotherapeuten wie für das Kanzleramt.
Irgendwas ist da in seiner Persönlichkeitsentwicklung ziemlich
schiefgelaufen - er wird 66, da müsste er "intellektuelle
Überlegenheit" nicht ständig zur Schau stellen. In diesem
Alter weiß man in aller Regel, wo man steht.
Steinbrück tut, was er tun muss
Sich nämlich bemerkbar machen in einer absolut verheuchelten Welt.
Warum sollte er der Kanzlerin die ungeteilte Aufmerksamkeit für
deren Neujahrsansprache überlassen? Darf es denn nur noch ein
alternativloses Einvernehmen geben? Hat uns die selbsternannte
schwäbische Hausfrau denn nicht wieder und wieder was vorgemacht,
wohlwissend, dass ihr Damenbonus sie jederzeit vor böswilligen
Unterstellungen schützen würde.
Denn natürlich ist Merkel die Agentin des Kapitals und damit die
logische Verbündete all der Meinungsmacher, die es sich in ihrer
Unwissenheit bequem eingerichtet haben und uns nur noch mit
Binsenweisheiten abspeisen. Davon profitiert Merkel in geradezu
ungebührlicher Weise.
Möglicherweise kann Steinbrück eingefahrene Sichtweisen
stärker korrigieren, als man ihm zutraut. Dass er mit seinen Reden
viel Geld verdient hat, kommt nicht von ungefähr. Das Schweigen der
Kanzlerin mit Gold aufwiegen zu wollen, geschieht daher nicht unbedingt
in guter Absicht.
Auch A. Merkel sollte an ihrer Leistung gemessen werden.
Und von A. Merkels Neujahrsansprache erwarte ich nun wahrlich nichts. Nicht umsonst bemerkten einige Zuschauer 1986, dass Helmut Kohl die gleiche Krawatte wie im Jahr zuvor trug, der gleiche Ansprache schien dagegen kaum zu stören. Also warum dann das Herausposaunen von solchem Unsinn? Ich habe nichts gegen klare Worte, die provozieren und damit zu Diskussionen anregen, aber dann bitte zu wichtigen Themen.
Steinbrück´s Forderung ist anstößig!
G. Nonnemacher versucht zu relativieren, liegt m.E. aber falsch: Das
absolout richtige Preis-/Leistungsverhältnis ist nicht ermittelbar,
für keine Tätigkeit - lediglich das von Angebot und Nachfrage.
Was aber feststellbar ist, dass Politiker nur ihren vermeintlichen
Erfolg "erkennen", über die Maßen sich selbst loben
und aus dem Parteienwettbewerb heraus keinen eigenen Mißerfolg und
auch keine Unwahrheit für sich erkennen und sagen dürfen. Herr
Wowereit sieht sich nicht in der Verantwortung für das
BER-Desaster, Frau Merkel nicht für ihre Energiepolitik und
anderes, Herr Trittin nicht für die Verrücktheit mit dem
Dosnepfand usw. usw.
Es sind die Unfähigkeit zur Selbstkritik und die Feigheit vor
eigenem Schuldeingeständnis, die Widerstand bei der Selbstbedienung
in der Politik hervorrufen. Deshalb ist es sehr wohl
anstößig, wenn Politiker für die eigene Kaste nach noch
mehr Lohn schreien.
...einer SPD, die einer US EU den Steigbügel hält. Die SPD ist
nichts anderes als ein Abziehbild der CDU, seit dem unsäglichen
Abstimmungsverhalten zum ESM. Kein Kanzler aus den großen Parteien
kann unserem Volkeswillen Ausdruck verleihen. Mehr gibts dazu nicht zu
sagen.
mal mit Florett, mal mit dem Säbel. Aber er macht nicht platt, was sich gegen ihn aufrichtet! Das tat ein anderer. Wollen wir Steinbrücks wahlkämpferische Streitlust preisgeben gegen Phrasen? Wie InduLa = diesem unseren Land. Oder sehnen wir uns wieder nach guten Beiträgen, die allerdings nur dann gut waren, wenn jede Manuskriptseit mit FiF (Frieden in Freiheit) versetzt war? Was sind Steinbrücks Fehltritte gegen mit Ehrenwortmißbrauch geschütze Sauereien? Vergeben, verzeihen: Ja, aber nicht Schwamm drüber und weiter so in der Tagesordnung. Wer hat was zu verbergen? Diese Frage stellt sich für uns alle.
Herr Nonnenmacher bringt es auf den Punkt: Überlegenheitsgefühl
Er verletzt die Eitelkeit eines Großteils der Jounalisten - und
das wird ihm bitter heimgezahlt. Die Rache des Kanalarbeiters