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Kampf um Mossul : Angebliche Massenexekution durch IS

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Vormarsch der irakischen Armee nahe der Frontlinie bei Bartila, 24 Kilometer östlich von Mossul Bild: dpa

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat nach einem Bericht des amerikanischen Nachrichtensenders „CNN“ in der irakischen Stadt Mossul mehr als 280 Menschen hingerichtet. Überprüfen lassen sich die Angaben aber bislang nicht.

          Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ soll laut „CNN“ mehr als 280 Menschen exekutiert haben – den Angaben zufolge ausschließlich Jungen und Männer. Der Sender beruft sich dabei auf eine irakische Geheimdienstquelle. Die Getöteten seien zuvor als menschliche Schutzschilde gegen Angriffe im Süden der derzeit umkämpften Region rund um die irakische Stadt Mossul missbraucht worden. Der amerikanische Nachrichtensender weist daraufhin, dass die Angaben der irakischen Quelle derzeit nicht überprüft werden können.

          Der IS steht im Irak unter massivem Druck, seit die irakische Armee und ihre Verbündeten eine Großoffensive auf Mossul begonnen haben. Die Armee  steht derzeit nur rund 20 Kilometer südlich der Stadt. Als nächsten Schritt will sie die vom IS besetzte Stadt Karakosch zurückerobern. Sie gab am Samstag den Start einer entsprechenden Militäraktion bekannt. Die ursprünglich christliche Stadt liegt etwa 20 Kilometer südöstlich von Mossul. 2014 wurde die Bevölkerung vertrieben, als die Terrormiliz in die Region vordrang. Bereits vor einigen Tagen hatten irakische Spezialtruppen im Norden von Karakosch das christliche Dorf Bartella eingenommen.

          Die irakische Armee begann am vergangenen Montag ihren Vormarsch auf Mossul. Sie wird aus der Luft unterstützt von einer internationalen Allianz unter Führung Amerikas. Der IS kontrolliert auch Teile Syriens.

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