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Kalifornien Verleumdungsklage gegen Arnold Schwarzenegger

09.12.2003 ·  „Das Schwarzenegger-Team zerstörte ihr Leben“, klagt der Anwalt von Rhonda Miller. Die Frau hatte vor der Gouverneurswahl in Kalifornien Belästigungsvorwürfe gegen Schwarzenegger erhoben und war daraufhin als Kriminelle gebrandmarkt worden.

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Eine Stunt-Frau hat eine Verleumdungsklage gegen den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger eingereicht.

Rhonda Miller hatte Schwarzenegger während dessen Wahlkampf vorgeworfen, sie während gemeinsamer Filmaufnahmen sexuell belästigt zu haben. Daraufhin schickte das Team des Muskelmannes E-Mails an zahlreiche Medien, in denen nahe gelegt wird, daß Rhonda Miller eine verurteilte Verbrecherin sei. Diese Behauptung sei in bundesweiten Fernsehsendungen verbreitet worden, obwohl sie falsch sei, sagte Miller.

Sie erhob ihre Belästigungsvorwürfe am 7. Oktober, einen Tag vor der Gouverneurswahl. Wenige Stunden später wurde die E-Mail verschickt, in der den Reportern empfohlen wird, auf der Internetseite des Superior Court von Los Angeles den Namen „Rhonda Miller“ einzugeben. Wer dies tut, erhalte ein langes Vorstrafenregister für eine Frau selbigen Namens. Paul Hoffman, Anwalt der Klägerin, sagte: „Das Schwarzenegger-Team zerstörte ihr Leben für einen Tageserfolg.“

Ein Anwalt Schwarzeneggers nannte die Klage dagegen einen Versuch, Publicity zu bekommen. „In der E-Mail wird nicht explizit behauptet, daß es sich bei der Frau mit dem Vorstrafenregister um dieselbe Rhonda Miller handelt, die die Vorwürfe gegen den Kandidaten erhob“, sagte Marty Singer. Schwarzeneggers Sprecher Rob Stutzman sagte, es sei keine Untersuchung gegen den Gouverneur eingeleitet worden. „Die Zeit ist gekommen, diese Angelegenheit hinter uns zu lassen.“

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