http://www.faz.net/-gpf-8n7gc

Erste Hochrechnungen : Kalifornien stimmt für Marihuana-Legalisierung

  • Aktualisiert am

Künftig kein Problem mehr: Kiffen in Kalifornien Bild: dpa

Kiffen ist in Amerika auf dem Vormarsch. Kalifornien folgt dem Trend. Künftig dürfen Menschen ab 21 Marihuana wohl in kleinen Mengen besitzen - und sogar anbauen.

          Legales Kiffen ist in den Vereinigten Staaten auf dem Vormarsch. Die Wähler in Kalifornien haben sich nach der ersten Hochrechnung für die Freigabe der Droge für den Privatgebrauch ausgesprochen. Der Volksentscheid „Prop 64“ sieht vor, dass Bürger ab 21 Jahren das Rauschmittel in kleinen Mengen besitzen und bei sich zu Hause sechs Cannabis-Pflanzen anbauen dürfen.

          Der Staat will Verkaufs- und Anbausteuern erheben und damit von der Legalisierung der Droge zum Genussmittel finanziell profitieren. Medizinisches Marihuana war in Kalifornien bereits 1996 legalisiert worden.

          In den vergangenen Jahren hatten bereits Staaten wie Colorado, Washington, Alaska und Oregon für die Freigabe der Droge gestimmt. Auch in der Hauptstadt Washington D.C. ist das Kiffen legal. Nach Bundesgesetzen ist Marihuana aber weiter eine illegale Droge.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Politik im Eilschritt

          Trumps Präsidentschaft : Politik im Eilschritt

          Den Behördenstillstand hat Donald Trump erst einmal abgewendet – bis kurz vor Weihnachten. Von der Steuerreform bis zum Streit um die Staatsausgaben hat er aber noch einige Probleme vor sich. Und die nötigen Kompromisse macht er selbst schwer.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Personaldebatte : Grüner wird’s nicht

          Bei der letzten Urwahl scheiterte Robert Habeck noch an Cem Özdemir, jetzt sieht der Hoffnungsträger vieler Grüner seine Zeit gekommen und will Parteivorsitzender werden. Aber was könnte aus den anderen grünen Spitzenpolitikern werden?
          Steuerbegünstigt.

          Abgas-Affäre : Minister verteidigt Diesel

          Der VW-Chef hat vorgeschlagen, die Steuervorteile für Diesel abzubauen. Auch Fahrverbote hält er für möglich. Große Teile der Bundesregierung sehen das anders.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.