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Iran Ja und Nein von Ahmadinedschad

03.09.2006 ·  Im Atomkonflikt mit Teheran zeichnet sich keine Lösung ab. Der iranische Präsident Ahmadinedschad lehnte im Gespräch mit UN-Generalsekretär Annan den Stopp der Urananreicherung als Vorbedingung für Gespräche ab. Die UN-Resolution für einen Waffenstillstand im Libanon will Iran jedoch unterstützen.

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Im Atomkonflikt mit Teheran zeichnet sich trotz aller diplomatischen Bemühungen keine rasche Lösung ab. UN-Generalsekretär Kofi Annan sagte nach einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad am Sonntag in Teheran, Ahmadinedschad habe sich zwar für weitere Verhandlungen ausgesprochen, einen Stopp der umstrittenen Urananreicherung als Vorbedingung für Gespräche abermals erneut abgelehnt.

„Unsere Position in der Sache ist transparent, klar und logisch“, sagte Ahmadinedschad. „Und obwohl wir das Vertrauen in die Europäer während unserer Gespräche in den vergangenen drei Jahren verloren haben, sind wir immer noch bereit, uns auf gleicher Augenhöhe auseinander zu setzen“, sagte Ahmadinedschad. Annan nannte seine Gespräche in Teheran „gut und positiv“ und forderte neue Anstrengungen, um den Streit in Verhandlungen beizulegen.

Irak will Resolution zum Libanon unterstützen

Ahmadinedschad sicherte Annan zu, die UN-Resolution für einen Waffenstillstand im Libanon zu unterstützen. Dies teilte Annan auf der Pressekonferenz nach dem Treffen mit. Die Gesprächspartner seien sich zudem einig, daß alles getan werden müsse, um die territoriale Integrität des Libanon zu wahren.

Die UN-Resolution 1701 sieht unter anderem ein Ende der Waffenlieferungen an die Hisbollah-Miliz im Libanon vor. Der Iran wird verdächtigt, die Hisbollah wie in den 1980er Jahren weiterhin mit Geld und Waffen zu versorgen.

Ahmadinedschad habe geäußert, sein Land strebe eine Lösung der Krise auf dem Verhandlungsweg an und sei dazu entschlossen.

Die Islamische Republik wird verdächtigt, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Der Iran bestreitet dies.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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