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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Zuwanderung Tausende Griechen und Spanier nach Deutschland gezogen

 ·  Die Zuwanderung ist im ersten Halbjahr 2011 um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Zahl der Zuwanderer aus Griechenland verdoppelte sich nahezu, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (26)

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Stefan Schmid

Der Preis für den Erfolg

Herr Huchthausen, Herr Wedel: genau dies dachten wir in der Schweiz auch. Heute arbeiten wir zu einem beträchtlichen Teil für die Sozialunterstützung arbeitsloser, unterqualifizierter und kulturfremder Menschen und ihrem Familiennachzug aus Afrika und dem Balkan. Sich daran zu stossen ist aber politisch nicht korrekt. Man wird in die rechte Ecke gestellt. Wohlgemerkt: die Schweiz hat einen Ausländeranteil von über 20% und es sind nicht alle Schuhmachers und Beckers. Würde man die Hunderttausende von Eingebürgerten der letzten 10 Jahre noch dazuzählen, kämen wir hier locker auf 35% Ausländeranteil. Es braucht viel guten Willen, sich da noch wohl zu fühlen. Je erfolgreicher Deutschland in Zukunft wird, um so grösser wird der Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen werden. Fangt schon mal an, euch damit abzufinden.

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Peter Sommer (psommer) - 22.12.2011 21:52 Uhr

Na, das ist ja wunderbar !

Kein Problem, wir sind ja so dünn besiedelt. Und die Löhne und Gehälter immer noch viel zu hoch. Und ich finde es toll, dass ich beim Einkauf in unserer 20tsd. Seelen-Gemeinde mehr russisch als deutsch höre. Multikulti forever, wozu eine nationale deutsche Identität ? Es ist doch in diesem System in den letzten 30 Jahren alles nur besser geworden, oder ? Wir sind nicht zu retten, das steht fest. Kein Verdun, kein Stalingrad haben Deutschland nachhaltiger vernichtet, als die Weichenstellungen seit Kohls Machtübernahme 1982.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2011 09:00 Uhr
Hanns-G.  Rybak
HG Rybak (harmonica0) - 23.12.2011 09:00 Uhr

Werden Sie aktiv...

... und ziehen Sie in eine Kleinstadt in Rußland, aber sprechen Sie dort deutsch, aus Rache. Das hilft. Haben Sie die Nachrichten nicht gehört und gelesen? Es geht nicht um russische Mitbürger, sondern um qualifizierte Spanier und Griechen. Die Deutschkurse laufen über, das Goethe-Institut meldet sich damit zu Wort. Bleiben Sie mal beim Thema!

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George Rauscher

Hallo und willkommen,

Liebe Mit-Europäer. Hoffentlich fühlt ihr euch wohl bei uns. Leider sind die Straßen in einem schlechten Zustand, und bei uns fahren nicht, wie teils bei euch, die U-Bahnen ganztägig im 5-Minuten-Takt. Unser Geld, oder das was wir dafür hielten, wurde anders angelegt.

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Hanns-G.  Rybak
HG Rybak (harmonica0) - 22.12.2011 18:43 Uhr

Nur mal so als Antwort, Herr Heidrich...

Herr Heidrich, ich meine, Sie haben die falsche Frage gestellt. Unsere europäischen Nachbarn aus Spanien und Griechenland ziehen in der Regel nach hier, um qualifizierte Jobs anzunehmen, die sie im Heimatland nicht mehr finden - darüber gab es monatelange Berichterstattung, die Sie auch hätten lesen sollen. Daher lautet die Frage besser: Erwirtschaften die Zuwanderer denn auch meine Rente? Antwort: ja. Und noch sehr lange, hoffe ich für Sie. Die Deutschen allein schaffen es nämlich seit vielen Jahren nicht mehr - wir vergreisen. Seien Sie froh, daß es noch welche gibt, die uns trotz Anfeindung und Verleumdung unsere Sozialsysteme erhalten.

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Ignaz Wrobel

ob diese Meldung Grund zur Freude ist...

wird sich erst noch erweisen müssen. Vielleicht handelt es sich bei den Zugezogenen nur um Einreisende in das deutsche Sozialsystem. Jedem hier lebenden Ausländer stehen Sozialleistungen von ersten Tag an zu. Und wenn schon jemand zum Arbeiten kommt fliesen die hier üppigen Sozialleistungen auch für die zuhause gebliebenen Familienangehörigen. Das sind 200 € Kindergeld/Kind Krankenversichungskosten für die Familie usw. Und wenn man gar nicht viel verdienen will, wird das Sozialamt gerne aufstocken.
In jedem Fall kann man sich für eine gewisse Ziet als Lohndrücker betätigen. Der Deutsche kann ja dann für noch weniger arbeiten.
Gestern wurde gemeldet, das Ruhrgebiet verarmt in einem Ausamaß, dass mit Unruhen zu rechnen ist. Man sollte hier mal anfangen. Die Einreise ins Sozialsystem führt zu berliner Verhältnissen wo die Mehrheit von staatlichen Leistungen lebt. Deutschland kann sich das nicht leisten. Weder gesellschaftlich noch finanziell.

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Thorsten Haupts
Thorsten Haupts (ThorHa) - 22.12.2011 17:26 Uhr

Gut!ndlich bekommen wir exakt die Zuwanderer,

die wir haben wollen. Denn es sind normalerweise die Gutausgebildeten und relativ Jungen, die innerhalb der EU wechseln. Willkommen :-).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2011 08:57 Uhr
Hanns-G.  Rybak
HG Rybak (harmonica0) - 23.12.2011 08:57 Uhr

Nichtleser

... die Nichtleser haben weiter das Wort. Da gibt es schließlich Statistiken, wer gekommen ist: die zeigen, daß es hochqualifizierte Menschen sind. Schade, daß manche der hier Kommentierenden das nicht mehr wahrnehmen können. Kommt mir manchmal vor wie die beiden Alten bei der Muppetshow - immer schön zetern und nach einer denkbaren schlechten Interpretation bohren.

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Wolfgang G. Runte

Zuwander sind alles Europäer

Also was soll das? Seid willkommen liebe Europäer! Egal ob ihr einen spansichen, griechischen, etc. Paß habt. Wir alle sind Europäer.
Nebenbei straft ihr auch unseren weiblichen Staatsratsvorsitzendenkanzler ab, der behauptet, Europa hängt am Euro. Total falsch, denn Europa hängt an seinen Bürgern! Wir sind die Europäer!

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 22.12.2011 17:13 Uhr

Statistik

84% mehr Griechen, 54% mehr Spanier, hört sich ja unheimlich viel an. Vor allem weil es sich hier sicher um gut ausgebildete junge Leute handelt, die in Deutschland eine bessere Zukunft als in ihrer Heimat sehen. Das kann die deutsche Bevölkerung freuen.
Allerdings, wenn der Obdachlose an der Ecke 2 EUR statt 1 EUR von mir erhält, hat er eine Einkommenssteigerung von 100% - soll heißen, die Prozentwerte beziehen sich auf eine geringe Basis.
Wenn man diese Zahlenspielerei, ein wenig fortschreibt, sieht man, daß die Headline beschreibende Zuwanderung der Griechen und Spanier nicht einmal 4% der gesamten Zuwanderung ausmacht. Was ist mit den über 96% der 435.000 Zuwanderer?

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Edda Kuhlmann

Qualitaet und Quantitaet

Leider sagen diese Zahlen nicht viel aus. 300.000 Menschen verliessen Deutschland - welche Ausbildung, welche Berufe? 435.000 Menschen kamen nach Deutschland - welche Ausbildung, welche Berufe- und wo haben diese Einwanderer Arbeit gefunden? Waere schoen, hier wuerden auch einmal Zahlen und Fakten genannt.

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Lars Rockstroh
Lars Rockstroh (larroc) - 22.12.2011 16:42 Uhr

Schlechte Nachrichten

wer ist weg gezogen? all die deutschen, die keinen Job haben?
Wer ist zugezogen? ...

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nikolaus hesse

"la sanatoria"

in italien wurden im laufe der letzten 12 jahre mindesten 2mal alle "irregulaeren" eingemeindet.
per dekret. pauschal und ohne einzelfallpruefung.
die entsprechende massnahme, die sog. "sanatoria", wurde einmal unter prodi,
einmal unter berlusconi, umgesetzt.
wir sprechen hier also von mindestens 1mio migranten fuer italien.
vielleicht gab es aber auch noch eine sanatoria, von der ich nichts weiss.
von griechenland ist mir nichts bekannt.
spanien verfuhr aber genauso wie italien.
soweit ich mich erinnere, noch viele grosszuegiger.
die zahl der spanischen und italienischen neubuerger, mit den entsprechenden paessen ausgestattet, geht also in die millionen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.12.2011 18:36 Uhr
nikolaus hesse

zu "la sanatoria"

ich vergass zu erwaehnen, dass pro sanatoria,
also, pro "von oben" betriebener einbuergerung, jedesmal weit ueber 500t
migranten in den besitz italienischer papiere gelangten.

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Chris Heidrich

Nur mal so als Frage ....

Bekommen diese Zuwanderer, sollten sie kein eigenes Einkommen erwirtschaften können, denn Sozialhilfe ?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2011 09:18 Uhr
Paul Rabe

Ja, wenn sie vorher sich kurz mal einen kleinen Job suchen

Der Europäische Gerichtshof hat 2009 bestätigt, daß ein kurze, geringfügige Beschäftigung ausreicht um vollen Anspruch auf Sozialhilfeleistungen zu erhalten.
Wer also beim Schwager mal kurz putzen geht, der kann danach die Ansprüche geltend machen.

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Ignaz Wrobel

faktisch: Ja

wer nach D kommt, folgt dem Ruf zur Migration in die Sozialsysteme. Bereits Bürger von neuen EU-Mitgliedstaaten wie Rumänien und Bulgarien, für die noch keine volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer besteht, haben nach bereits 5 Jahren in Deutschland, in denen sie sich als Selbständige nur um Arbeit bemühen (müssen demnach nicht voll arbeiten), Anspruch Grundsicherung. Bei den niedrigen Löhnen bei uns kann das fünf Jahre lange Herumlungern hier zu einer Vorsorgungsleistung führen, die dem Einkommen einer 35 Jahre arbeitenden Deutschen entsprechen!

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Theodor Wedel

Kurze Antwort:

Nein. Siehe § 2 Freizügigkeitsgsetz, respektive § 7 Sozialgsetzbuch II.

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Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 22.12.2011 15:57 Uhr

Was hier geschieht ist doch Kontraproduktiv I von II

Und wird Griechenland und Spanien nicht stärker, sondern schwächer machen. Diese, und weitere Länder werden durch de Abstimmung mit den Füßen einen Aderlaß an dringend benötigtem Manpower für die Zukunft ausgesetzt sein und nicht mehr auf die Beine kommen. Wir erlebten und erleben es selbst, das dringend benötigte Fachleute unserem Land den Rücken kehren. Und besonders trifft das auf Ärzte und Ingenieure zu. Berücksichtigt man aber in unserem Fall, das das Hochschulstudium eines Akademikers den deutschen Steuerzahler rund 120.000 Euro Kosten verursacht, dann wäre es doch nicht mehr wie recht und billig, vor dem verlassen unseres Landes erstmal seine Schulden zu bezahlen. Da ich nun annehme, das es in Spanien und Griechenland ähnlich aussieht, beteiigt sich Deutschland durch den Transfer der griechischen und spanischen Fachleute am beschleunigtem Niedergang dieser Länder.
schon damals auf zuwanderer Menschen statt techni

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Michael Scheffler

Das ist positiv!

Denn es kommen, wie in den letzten Jahrzehnten auch, nur gut ausgebildete Menschen nach Deutschland, die mitziehen wollen und unglaublich motiviert am weiteren Aufschwung mitarbeiten. Dereinst wird es uns noch viel besser gehen!

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Paul Rabe

Davon hat Paul Rabe hier schon vor 8 Monaten geschrieben

Leider kann man die alten Leserkommentare nicht mehr sehen, ich hatte schon gleich bei Ausbruch der Griechenlandkrise davon geschrieben, daß die Griechen nach Deutschland kommen werden, wenn die Euros nicht nach Griechenland kommen.
Genau das geht jetzt los und wir sehen erst die Spitze vom griechischen "Migrationseisberg". JEDER(!) Grieche hat als EU-Bürger das Anrecht dauerhaft nach Deutschland zu ziehen und dort sämtliche Sozialleistungen zu bekommen, welche man in Griechenland grade wegen dem EU-Spardiktat abschafft.
Ist das in unserem Sinne ? Das sollten sich alle fragen, die im Moment so lautstark dafür plädieren man möge in Griechenland "den Gürtel enger schnallen"

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2011 09:14 Uhr
Paul Rabe

@Herr Wedel H4 schon nach 2 Monaten geringfügiger Beschäftigung

Herr Wedel, der europäische Gerichtshof hat 2009 einem Griechen unbefristete H4 Ansprüche in Deutschland zugestanden nachdem dieser 2 Monate lang eine geringfügige Beschäftigung hatte. Welcher clevere Grieche findet so eine geringfügige Beschäftigung für 2 Monate nicht bei irgendeinem Verwandten oder Freund ?

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Theodor Wedel

Nein, Herr Rabe

Die griechischen und spanischen Einwanderer benötigen eine Arbeitsstelle (Vgl. § 2 Freizügigkeitsgesetz). Eine Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme ist daher weitgehend ausgeschlossen.

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Rolf Huchthausen

Ihre Schlußfolgerungen und Informationen sind falsch, Herr Rabe! Heute und schon früher!

EUROs nach Griechenland hieße, Übernahme der Sozialleistungen für erstmal die Griechen. Wo soll das herkommen? EU-Ausländer die nach D kommen, haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen. Wobei Tricksereien nicht auszuschließen sind.

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Jan Wollnik
Jan Wollnik (JanWo) - 22.12.2011 14:12 Uhr

Schön, wenn Deutschland wieder attraktiv ist

Ich hoffe mal nur, dass die Menschen, die zu uns kommen, sich auch um die Sprache etc. kümmern. Und die Hilfe dazu bekommen. Ohne Integration ist Einwanderung der falsche Weg. Ansonsten freue ich mich über jeden der kommt. Deutschland kann es gebrauchen. Und mehr kulturelle Vielfalt tut uns gut.

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Paul Banaschak

Wie viele der Griechen oder Spanier haben wirklich ihren Wohnsitz nach D

verlegt?
Ein Arbeitskollege wird seinen Wohnsitz evtl. auch verlegen, aber weiterhin in GR wohnen. Er möchte nämlich nicht unbedingt höhere Steuern in GR zahlen. Aber wohnen, will er schon dort bleiben.

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