22.12.2011 · Die Zuwanderung ist im ersten Halbjahr 2011 um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Zahl der Zuwanderer aus Griechenland verdoppelte sich nahezu, teilte das Statistische Bundesamt mit.
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Herr Huchthausen, Herr Wedel: genau dies dachten wir in der Schweiz auch. Heute arbeiten wir zu einem beträchtlichen Teil für die Sozialunterstützung arbeitsloser, unterqualifizierter und kulturfremder Menschen und ihrem Familiennachzug aus Afrika und dem Balkan. Sich daran zu stossen ist aber politisch nicht korrekt. Man wird in die rechte Ecke gestellt. Wohlgemerkt: die Schweiz hat einen Ausländeranteil von über 20% und es sind nicht alle Schuhmachers und Beckers. Würde man die Hunderttausende von Eingebürgerten der letzten 10 Jahre noch dazuzählen, kämen wir hier locker auf 35% Ausländeranteil. Es braucht viel guten Willen, sich da noch wohl zu fühlen. Je erfolgreicher Deutschland in Zukunft wird, um so grösser wird der Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen werden. Fangt schon mal an, euch damit abzufinden.
Kein Problem, wir sind ja so dünn besiedelt. Und die Löhne und Gehälter immer noch viel zu hoch. Und ich finde es toll, dass ich beim Einkauf in unserer 20tsd. Seelen-Gemeinde mehr russisch als deutsch höre. Multikulti forever, wozu eine nationale deutsche Identität ? Es ist doch in diesem System in den letzten 30 Jahren alles nur besser geworden, oder ? Wir sind nicht zu retten, das steht fest. Kein Verdun, kein Stalingrad haben Deutschland nachhaltiger vernichtet, als die Weichenstellungen seit Kohls Machtübernahme 1982.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2011 09:00 UhrWerden Sie aktiv...
... und ziehen Sie in eine Kleinstadt in Rußland, aber sprechen Sie dort deutsch, aus Rache. Das hilft. Haben Sie die Nachrichten nicht gehört und gelesen? Es geht nicht um russische Mitbürger, sondern um qualifizierte Spanier und Griechen. Die Deutschkurse laufen über, das Goethe-Institut meldet sich damit zu Wort. Bleiben Sie mal beim Thema!
Liebe Mit-Europäer. Hoffentlich fühlt ihr euch wohl bei uns. Leider sind die Straßen in einem schlechten Zustand, und bei uns fahren nicht, wie teils bei euch, die U-Bahnen ganztägig im 5-Minuten-Takt. Unser Geld, oder das was wir dafür hielten, wurde anders angelegt.
Nur mal so als Antwort, Herr Heidrich...
Herr Heidrich, ich meine, Sie haben die falsche Frage gestellt. Unsere europäischen Nachbarn aus Spanien und Griechenland ziehen in der Regel nach hier, um qualifizierte Jobs anzunehmen, die sie im Heimatland nicht mehr finden - darüber gab es monatelange Berichterstattung, die Sie auch hätten lesen sollen. Daher lautet die Frage besser: Erwirtschaften die Zuwanderer denn auch meine Rente? Antwort: ja. Und noch sehr lange, hoffe ich für Sie. Die Deutschen allein schaffen es nämlich seit vielen Jahren nicht mehr - wir vergreisen. Seien Sie froh, daß es noch welche gibt, die uns trotz Anfeindung und Verleumdung unsere Sozialsysteme erhalten.
ob diese Meldung Grund zur Freude ist...
wird sich erst noch erweisen müssen. Vielleicht handelt es sich bei
den Zugezogenen nur um Einreisende in das deutsche Sozialsystem. Jedem
hier lebenden Ausländer stehen Sozialleistungen von ersten Tag an
zu. Und wenn schon jemand zum Arbeiten kommt fliesen die hier
üppigen Sozialleistungen auch für die zuhause gebliebenen
Familienangehörigen. Das sind 200 € Kindergeld/Kind
Krankenversichungskosten für die Familie usw. Und wenn man gar
nicht viel verdienen will, wird das Sozialamt gerne aufstocken.
In jedem Fall kann man sich für eine gewisse Ziet als
Lohndrücker betätigen. Der Deutsche kann ja dann für noch
weniger arbeiten.
Gestern wurde gemeldet, das Ruhrgebiet verarmt in einem Ausamaß,
dass mit Unruhen zu rechnen ist. Man sollte hier mal anfangen. Die
Einreise ins Sozialsystem führt zu berliner Verhältnissen wo
die Mehrheit von staatlichen Leistungen lebt. Deutschland kann sich das
nicht leisten. Weder gesellschaftlich noch finanziell.
Gut!ndlich bekommen wir exakt die Zuwanderer,
die wir haben wollen. Denn es sind normalerweise die Gutausgebildeten und relativ Jungen, die innerhalb der EU wechseln. Willkommen :-).
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2011 08:57 UhrNichtleser
... die Nichtleser haben weiter das Wort. Da gibt es schließlich Statistiken, wer gekommen ist: die zeigen, daß es hochqualifizierte Menschen sind. Schade, daß manche der hier Kommentierenden das nicht mehr wahrnehmen können. Kommt mir manchmal vor wie die beiden Alten bei der Muppetshow - immer schön zetern und nach einer denkbaren schlechten Interpretation bohren.
Also was soll das? Seid willkommen liebe Europäer! Egal ob ihr
einen spansichen, griechischen, etc. Paß habt. Wir alle sind Europäer.
Nebenbei straft ihr auch unseren weiblichen
Staatsratsvorsitzendenkanzler ab, der behauptet, Europa hängt am
Euro. Total falsch, denn Europa hängt an seinen Bürgern! Wir
sind die Europäer!
84% mehr Griechen, 54% mehr Spanier, hört sich ja unheimlich viel
an. Vor allem weil es sich hier sicher um gut ausgebildete junge Leute
handelt, die in Deutschland eine bessere Zukunft als in ihrer Heimat
sehen. Das kann die deutsche Bevölkerung freuen.
Allerdings, wenn der Obdachlose an der Ecke 2 EUR statt 1 EUR von mir
erhält, hat er eine Einkommenssteigerung von 100% - soll
heißen, die Prozentwerte beziehen sich auf eine geringe Basis.
Wenn man diese Zahlenspielerei, ein wenig fortschreibt, sieht man,
daß die Headline beschreibende Zuwanderung der Griechen und
Spanier nicht einmal 4% der gesamten Zuwanderung ausmacht. Was ist mit
den über 96% der 435.000 Zuwanderer?
Leider sagen diese Zahlen nicht viel aus. 300.000 Menschen verliessen Deutschland - welche Ausbildung, welche Berufe? 435.000 Menschen kamen nach Deutschland - welche Ausbildung, welche Berufe- und wo haben diese Einwanderer Arbeit gefunden? Waere schoen, hier wuerden auch einmal Zahlen und Fakten genannt.
wer ist weg gezogen? all die deutschen, die keinen Job haben?
Wer ist zugezogen? ...
in italien wurden im laufe der letzten 12 jahre mindesten 2mal alle
"irregulaeren" eingemeindet.
per dekret. pauschal und ohne einzelfallpruefung.
die entsprechende massnahme, die sog. "sanatoria", wurde
einmal unter prodi,
einmal unter berlusconi, umgesetzt.
wir sprechen hier also von mindestens 1mio migranten fuer italien.
vielleicht gab es aber auch noch eine sanatoria, von der ich nichts weiss.
von griechenland ist mir nichts bekannt.
spanien verfuhr aber genauso wie italien.
soweit ich mich erinnere, noch viele grosszuegiger.
die zahl der spanischen und italienischen neubuerger, mit den
entsprechenden paessen ausgestattet, geht also in die millionen.
zu "la sanatoria"
ich vergass zu erwaehnen, dass pro sanatoria,
also, pro "von oben" betriebener einbuergerung, jedesmal weit
ueber 500t
migranten in den besitz italienischer papiere gelangten.
Bekommen diese Zuwanderer, sollten sie kein eigenes Einkommen erwirtschaften können, denn Sozialhilfe ?
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2011 09:18 UhrJa, wenn sie vorher sich kurz mal einen kleinen Job suchen
Der Europäische Gerichtshof hat 2009 bestätigt, daß ein
kurze, geringfügige Beschäftigung ausreicht um vollen Anspruch
auf Sozialhilfeleistungen zu erhalten.
Wer also beim Schwager mal kurz putzen geht, der kann danach die
Ansprüche geltend machen.
faktisch: Ja
wer nach D kommt, folgt dem Ruf zur Migration in die Sozialsysteme.
Bereits Bürger von neuen EU-Mitgliedstaaten wie Rumänien und
Bulgarien, für die noch keine volle Freizügigkeit für
Arbeitnehmer besteht, haben nach bereits 5 Jahren in Deutschland, in
denen sie sich als Selbständige nur um Arbeit bemühen
(müssen demnach nicht voll arbeiten), Anspruch Grundsicherung. Bei
den niedrigen Löhnen bei uns kann das fünf Jahre lange
Herumlungern hier zu einer Vorsorgungsleistung führen, die dem
Einkommen einer 35 Jahre arbeitenden Deutschen entsprechen!
Kurze Antwort:
Nein. Siehe § 2 Freizügigkeitsgsetz, respektive § 7 Sozialgsetzbuch II.
Was hier geschieht ist doch Kontraproduktiv I von II
Und wird Griechenland und Spanien nicht stärker, sondern
schwächer machen. Diese, und weitere Länder werden durch de
Abstimmung mit den Füßen einen Aderlaß an dringend
benötigtem Manpower für die Zukunft ausgesetzt sein und nicht
mehr auf die Beine kommen. Wir erlebten und erleben es selbst, das
dringend benötigte Fachleute unserem Land den Rücken kehren.
Und besonders trifft das auf Ärzte und Ingenieure zu.
Berücksichtigt man aber in unserem Fall, das das Hochschulstudium
eines Akademikers den deutschen Steuerzahler rund 120.000 Euro Kosten
verursacht, dann wäre es doch nicht mehr wie recht und billig, vor
dem verlassen unseres Landes erstmal seine Schulden zu bezahlen. Da ich
nun annehme, das es in Spanien und Griechenland ähnlich aussieht,
beteiigt sich Deutschland durch den Transfer der griechischen und
spanischen Fachleute am beschleunigtem Niedergang dieser Länder.
schon damals auf zuwanderer Menschen statt techni
Denn es kommen, wie in den letzten Jahrzehnten auch, nur gut ausgebildete Menschen nach Deutschland, die mitziehen wollen und unglaublich motiviert am weiteren Aufschwung mitarbeiten. Dereinst wird es uns noch viel besser gehen!
Davon hat Paul Rabe hier schon vor 8 Monaten geschrieben
Leider kann man die alten Leserkommentare nicht mehr sehen, ich hatte
schon gleich bei Ausbruch der Griechenlandkrise davon geschrieben,
daß die Griechen nach Deutschland kommen werden, wenn die Euros
nicht nach Griechenland kommen.
Genau das geht jetzt los und wir sehen erst die Spitze vom griechischen
"Migrationseisberg". JEDER(!) Grieche hat als EU-Bürger
das Anrecht dauerhaft nach Deutschland zu ziehen und dort sämtliche
Sozialleistungen zu bekommen, welche man in Griechenland grade wegen dem
EU-Spardiktat abschafft.
Ist das in unserem Sinne ? Das sollten sich alle fragen, die im Moment
so lautstark dafür plädieren man möge in Griechenland
"den Gürtel enger schnallen"
@Herr Wedel H4 schon nach 2 Monaten geringfügiger Beschäftigung
Herr Wedel, der europäische Gerichtshof hat 2009 einem Griechen
unbefristete H4 Ansprüche in Deutschland zugestanden nachdem dieser
2 Monate lang eine geringfügige Beschäftigung hatte. Welcher
clevere Grieche findet so eine geringfügige Beschäftigung
für 2 Monate nicht bei irgendeinem Verwandten oder Freund ?
Nein, Herr Rabe
Die griechischen und spanischen Einwanderer benötigen eine Arbeitsstelle (Vgl. § 2 Freizügigkeitsgesetz). Eine Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme ist daher weitgehend ausgeschlossen.
Ihre Schlußfolgerungen und Informationen sind falsch, Herr Rabe! Heute und schon früher!
EUROs nach Griechenland hieße, Übernahme der Sozialleistungen für erstmal die Griechen. Wo soll das herkommen? EU-Ausländer die nach D kommen, haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen. Wobei Tricksereien nicht auszuschließen sind.
Schön, wenn Deutschland wieder attraktiv ist
Ich hoffe mal nur, dass die Menschen, die zu uns kommen, sich auch um die Sprache etc. kümmern. Und die Hilfe dazu bekommen. Ohne Integration ist Einwanderung der falsche Weg. Ansonsten freue ich mich über jeden der kommt. Deutschland kann es gebrauchen. Und mehr kulturelle Vielfalt tut uns gut.
Wie viele der Griechen oder Spanier haben wirklich ihren Wohnsitz nach D
verlegt?
Ein Arbeitskollege wird seinen Wohnsitz evtl. auch verlegen, aber
weiterhin in GR wohnen. Er möchte nämlich nicht unbedingt
höhere Steuern in GR zahlen. Aber wohnen, will er schon dort
bleiben.