Es wird einsam um Frau von der Leyen und die „Zuschussrente“. Die Botschaft der Kanzlerin, jetzt müsse erst einmal „geprüft“ werden, soll wohl heißen: so nicht. Aber wie dann? Als der größte Fehler des Leyen-Entwurfs hat sich herausgestellt, dass er Beiträge umverteilt. Das gehört sich nicht für eine Versicherung.
Nicht nur die FDP ist daher alarmiert, auch wenn „nebenbei“ die private Vorsorge gefördert wird. Auch die „Jungen“ in der CDU weisen auf neue Ungerechtigkeiten hin, die dieser Systemfehler schafft und die Akzeptanz, die Frau von der Leyen für die Altersvorsorge mehren will, vollends gefährdet. Der CSU geht es vor allem um Anerkennung von Pflegeleistung und Familienarbeit.
Um FDP und CSU unter einen Hut zu bekommen, wird es deshalb auf das Wörtchen ankommen, auf das auch der Koalitionsvertrag Wert legt: steuerfinanziert. Dagegen könnten auch die Linkspartei und die Grünen nicht viel haben. Denn der Zug ginge zu dem hin, was sie Bürgerrente oder Garantierente nennen, also die steuerfinanzierte Grundrente. Fehlt die SPD. Aber was sie will, weiß derzeit nicht einmal die SPD.
Umverteilung gehört sich nicht
Roland Müller (Nebelkerze)
- 04.09.2012, 11:51 Uhr
Flickschusterei
Dieter Zorn (Zoernheim)
- 04.09.2012, 11:09 Uhr
Bitte ! Bitte ! I c h weiß, was die SPD will !
Closed via SSO (Dr.Moser)
- 04.09.2012, 10:23 Uhr
Der Vorschlag von Frau von der Leyen ist kein Konzept, sondern ein
dürftiger Reparaturvorschlag
Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)
- 04.09.2012, 10:22 Uhr
Weder so noch so ähnlich!
Closed via SSO (einsundeinsistzwei)
- 04.09.2012, 10:10 Uhr