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Weltgrößter Vermögensverwalter : Blackrock-Chef lobt Merkels „moralische Führung“

  • Aktualisiert am

Larry Fink, Chef der Vermögensverwaltung Blackrock Bild: Reuters

„Wichtig für Sicherheit und Wachstum weltweit“: Nach der Kritik des künftigen amerikanischen Präsidenten Trump bekommt Merkel Lob von Larry Fink, dem Chef des Vermögensverwalters Blackrock.

          Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock stellt sich hinter die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und setzt sich damit vom künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump ab. Merkel sei ein moralisches Vorbild in einer zunehmend zerstrittenen Welt, sagte Blackrock-Chef Larry Fink am Montagabend beim Neujahresempfang der Deutschen Börse in Eschborn bei Frankfurt. Deutschland habe Menschlichkeit bewiesen und gehe ökonomische und politische Herausforderungen an. „Die wirtschaftliche, politische und moralische Führung war wichtig für Sicherheit und Wachstum weltweit.“ Er hoffe, dass Deutschland nach den in diesem Jahr anstehenden Wahlen ein stabilisierender Faktor in der Welt bleibe.

          Trump hatte die Flüchtlingspolitik Merkels, Deutschland als Teil der EU und die deutschen Autobauer in einem „Bild“-Interview scharf kritisiert. „Ich finde, sie (Merkel) hat einen äußerst katastrophalen Fehler gemacht, und zwar all diese Illegalen ins Land zu lassen“, sagte er. Fink gehört wie andere Chefs von großen amerikanischen Konzernen einem Gremium an, das Trump in Wirtschaftsfragen berät. Im Wahlkampf hatte er allerdings für Trumps Gegenspielerin Hillary Clinton gespendet.

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