Home
http://www.faz.net/-gpg-75bvi
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Weihnachtspredigten der Bischöfe Zollitsch macht Medien für Gewalt verantwortlich

 ·  Der Freiburger Erzbischof Zollitsch prangerte in seiner Predigt am ersten Weihnachtstag die zunehmende Gewalt in Schulen und Fußballstadien an. Wenn Scharfschützen-Filme am Fest der Liebe viele Wohnzimmer beherrschten, sei das nicht überraschend.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (54)
1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Wolfgang Scholl
Wolfgang Scholl (dalai7) - 26.12.2012 19:12 Uhr

Kehrt erst einmal vor der eigenen Haustür!

Die Ursachenanalyse bei uns folgt stets dem gleichen Strickmuster: Sucht erst einmal das ganz große Problem der Welt ... und die Schuld daran bei den anderen.
Wenn das Kind in der Schule versagt - wo liegt die Ursache? Na klar, beim Lehrer, bei der Schule oder noch besser bei der Gesellschaft und der Politik.
Und die wachsende Gewalt - na ja, da sind die vielen Schuldigen bereits ausgemacht. Immer schön an der Oberfläche kratzen, aber nur nicht zu tief schürfen. Waffen töten nicht - es ist der Mensch! In welchen deutschen Familien kümmern sich die Eltern noch intensiv darum, was die lieben Kinder alles treiben. Zur Erziehung gehört, dass man dem Kind Grenzen setzt und die Einhaltung dieser Grenzen auch kontrolliert und ggfs. durchsetzt. Aber das Wort "Erziehung" gilt ja wohl schon als Mittel der Repression. Wenn ich sehe, was in vielen Familien läuft, --- nein, dann wundert mich in der Tat weder die brutale Tötung von Dominik Brunner in München noch das Massaker von Newtown.

Empfehlen
Michael Hochmuth

Wo kommt Gewalt wohl her?

gab es da nicht mal ein Sprichwort? "Und willst Du nicht mein Schäfchen sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein"...auch die Anderen haben gelernt.....

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 22:31 Uhr
Hermann Weiß
Hermann Weiß (Weiss10) - 26.12.2012 22:31 Uhr

Falsches Zitat

Das Zitat lautet richtig: "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein" und wurde hauptsächlich von Kommunisten umgesetzt.

Christus beauftragte seine Jünger zur friedlichen Mission ("gehet hin und lehret die Völker", lehret, nicht schlachtet), und daran hielten sich die meisten Christen auch. Gewaltakte "im Namen Jesu Christi" wurden fast immer von weltlicher Seite begangen, beispielsweise war die Sachsenbekehrung Karls des Großen vor allem eine politische Maßnahme zum Zusammenhalt des Reiches.

Empfehlen
Closed via SSO
Reinhold Maier (Reinmai) - 26.12.2012 14:25 Uhr

"...und wenn du nicht artig bist...

...kommst du in die Hölle"!

So oder ähnlich wird es jeder heutige Christ aus meiner Generation oft von seinen Erziehungsberechtigten und Glaubensvermittlern vernommen haben; ganz sicher auch Herr Zollitsch. Und, um diesen Höllenqualen zu entgehen, hat man sich diesem Glaubensdiktat beugen müssen; also auch eine Form "kirchlicher Gewalt oder Erpressung". Und diese Mär, dieses "Märchen", wird in anderen christlichen Kulturen in Asien immer noch vermittelt...wohl auch hier bei uns noch in Teilen...ein Bilderbuch-Anachronismus! Spätestens mit dieser Erkenntnis wird es Zeit, zur Kirche auf Distanz zu gehen...

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 22:38 Uhr
Hermann Weiß
Hermann Weiß (Weiss10) - 26.12.2012 22:38 Uhr

Sanktionsankündigungen

Mit Sanktionen gegen religionswidriges Verhalten drohen eigentlich alle Religionen.
Dem bösen oder "bösen" Mohammedaner droht die Dschehenna, dem bösen Hindu oder Buddhisten eine Wiedergeburt in ziemlich unerfreulicher Gestalt usw.

Im Christentum droht eigentlich nur für sehr schwere Verfehlungen wie Mord (die Todsünden) die Hölle, mit Artigsein oder nicht hat das sehr wenig zu tun.

Empfehlen
joachim tarasenko

Alte Leier, man kanns nicht mehr lesen oder hören

ich dachte schon Sie wollten uns einige Fälle auflisten wo andre (Gynäkologen, Psychiater und Betreuer in Kitas) genau das gleiche tun. Die grösste Pornoindustrie hat ihre Niederlassungen in den prüden USA. Das können Sie gerne googlen. Und die sind alle nicht katholisch. Auch die Rotlicht Bezirke werden nicht von der Kirche betrieben meines Wissens nach. Und die grössten Vernichtungssysteme welche die Welt je gesehen hat werden von den Regierungen betrieben. Nämlich die Waffenindustrie und die Kriege weltweit. Denken Sie in staatlichen Heimen wird weniger missbraucht und geprügelt? ist ein Priester in Syrien an der Schlachterei beteiligt? Und was bitte hat Zollitschs Rede nun mit dem Missbrauch zu tun? Meiner Ansicht nach haben die einschlägigen Medien sehr wohl mit Gewalt und Gewaltdenken zu tun. Oder haben Sie schon einmal eine Predigt gehört in der Vampir., Armageddon, Katastrophenstories, CSI, Death Wish, Zombie und dämliche Alien etc Geschichten vorgeführt werden?

Empfehlen
Klaus Letis

Wichtige Impuse aus eine kleiner werdenen Religionsgemeinschaft

Ich kein Katholik. Wer aber tatsächlich danach lebt, hat meinen vollen Respekt.

Und das die katholische Kirche ihre eigene Geschichte und ihr Handeln nicht relektiert, sowie Rückständig ist, halte ich für eine unreflektierte, schnellgeschossene, plumpe und an den Haaren herbeigezogenen Propagandalüge von Linksliberalen mit Zielen, die ich in der Verwiklichung keinen Menschen in diesem Lande wünschen würde.

Es kommen immer wieder wichtige Impulse von der katholischen Kirche.

So war es auch bei der Rede im Bundestag, bei der die Linke, Grünen und Teile der SPD auf die Strasse gerannt sind und beinahe den Eindruck machten. als würden wieder die Gotteshäuser stürmen würden.

Als die Kirche aber die wachende Armut benannte, hat sich keiner von denen zustimmend gemeldet.

Empfehlen
Miguel Torres

Kirchliche Gewalt

So lang kleine Jungen in der kath. Kirche von Pfarrern missbraucht werden, wird ihnen Gewalt angetan. Wie z.B. Pfarrer Andreas L. der hat zugegeben, über Jahre hinweg drei Jungen sexuell missbraucht zu haben.
Das Bistum lässt den Pfarrer weiter mit Minderjährigen arbeiten.
Ein anderer 60-jähriger katholischer Pfarrer aus dem Raum Augsburg hat Kinderpornos gesammelt.
Das sind keine Einzelfälle, wie man weiß.
Fazit, somit ist die kath. Kirche nicht besser wie die vom Erzbischof angeprangerten Medien.
Die Gewalt auf Deutschlands Straßen ist das Resultat einer Verfehlten Sozialpolitik.
Internet oder TV kann man abschalten.
Politische Fehlentscheidungen führen zur Diskrepanz in der Bevölkerung, sie sind für den Frustabbau der Menschen im Land verantwortlich.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 15:00 Uhr
Closed via SSO

Herr Torres,...

können Sie uns interessierten Lesern eine Organisation von Menschen nennen, in der es keine schwarzen Schafe gibt. Glauben Sie nicht auch, daß es unserer Gesellschaft viel besser ginge, wenn sie im Durchschnitt mit Menschen solchen Wohlverhaltens ausgestattet wäre, wie es die Amtsträger der Kirchen sind?

Empfehlen
Godehard Schmidt-Goertz

54% heterosexuell

Sehr geehrter Herr Torres,

in der jüngsten Studie der Deutschen Bischöfe über 78 bekannt gewordene Fälle von Kindemißbrauch wurde festgestellt, daß 54% aller Täter grundsätzlich heterosexuell veranlagt seien, 33% homosexuell und der Rest bisexuell.
Einen Zusammenhang zwischen der sexuellen Orientierung und der Anfälligkeit für Kindesmißbrauch konnte die Studie jedoch nicht feststellen.

Mit freundlichen Grüßen!

Empfehlen
Klaus Hennicke

Ach Herr Zollitsch,

gerade Sie sollten doch wissen, dass Gewalt immer aus Unnachgiebigkeit entsteht. Sie folgt dem Willen, sich durchzusetzen, z.B. Andersgläubige, Unbelehrbare im Interesse des Machterhalt oder Alleinvertretungsanspruchs auszugrenzen. Und gerade Ihre "Firma" ist doch auch heute noch führend in diesem Metier. Oder was ist für sie die Drohung mit Kirchenausschluß, wenn man keine Kirchensteuer mehr bezahlen will. Was, wenn nicht Gewalt stellt denn die Exkommunizierung oder deren Androhung gegen Menschen dar, die als unrrückbare Tatsachen geltende Legenden wie die unbefleckte Empfängnis anzweifeln?, Gewalt ist nicht nur physischer Natur.
Das und gerade das sollten sie wissen, machen Sie es sich doch eifrig zu nutze.
Die Medien sind schuld - echt zum Schmunzeln!

Empfehlen
Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 26.12.2012 11:00 Uhr

Gemeinschaft der Heiligen als wohltuende Alternative und Hoffnungszeichen

Wie gut, dass es in einer Zeit mit zunehmender Gewalt an den Schulen und in den Fußballstadien und mit Scharfschützen-Filmen am Fest der Liebe eine friedliebende, untadelige Organisation wie die heilige katholische Kirche mit ihrer sich allsonntäglich als Gemeinschaft der Heiligen bekennenden, Wangen hinhaltenden und ihre Feinde liebenden Anhängerschar gibt.

Noch ist Deutschland nicht verloren!

Empfehlen
Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 26.12.2012 10:32 Uhr

Sinngemäß sagte uns der Kirchenvater Augustinus,

daß ein Staat ohne Gott nichts anderes als eine Räuberbande sei- wer könnte dem in Anbetracht der EUSSR nicht zustimmen.
Ergo kann man die von Zollitsch zur Schau gestellte Blindheit noch nicht mal naiv nennen- sie ist identisch der Täuschungsversuche der Politkriminellen: die streng tabuisierte Frage nach der HERKUNFT der Täter nämlich, auch wenn man absichtsvoll die tödliche Attacke auf einen Schiedsrichter zur allgemeinen Stadion- Gewalt verschleiert. Und Amok laufende Scharfschützen muß es nicht geben, wie der Staat Israel beweist: nach dem Ma’alot-Massaker durften sich Israelis legal bewaffnen- mit im Wortsinne durchschlagendem Erfolg.
Gegen gewalttätige Verbrecher sind Politik und Betschwestern nicht die Lösung; wenn sie den Verbrechern wehrlose Opfer garantieren, dann sind sie das Problem!

Empfehlen
Josef Erwin Herz

Die Kirche als Autorität unter vielen anderen Autoritäten!

Wir leben in einer Zeit der freien Meinungsäußerung. Dies bedeutet, dass auch jeder Hanswurst zu jedem Thema seinen "Senf" beitragen kann, so jedes menschliche Individuum, gesetzlich gesehen, als Autorität gilt, auch wenn es im gegebenen Fall nicht nur nichts zur Klärung des vorliegenden Problems beitragen kann, sondern darüber hinaus die Dinge noch weiter verkompliziert.
So haben wir es in vielen Fällen mit einer verluderten Konkurrenzsituation von Autoritäten zu tun: Autoritäten konkurrieren mit Autoritäten um die schlechtere, und eben gerade nicht um die bessere Lösung.
Auch die Römische Kirche ist "nur" eine Autorität unter vielen anderen, auch wenn sie auf eine 2-tausendjährige Geschichte und auf eine 1-tausendjährige Vorgeschichte ihres Daseins verweisen kann, was dem sogenannten Zeitgeist wohl nicht möglich ist.
Dies aber wird einen autoritativen Hanswurst nicht davon abhalten, zunächst nicht vor seiner eigenen Tür zu kehren.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 15:49 Uhr
Josef Erwin Herz

Kirche als Vermächtnis einer möglichen und wirklichen Gemeinschaft mit dem Herrgott!

Wenn ich in die Kirche meiner Kindheit einkehre, was mir lediglich eine Autofahrt von einer halben Stunde kostet, dann kann ich die Kerben wieder erkennen, welche ich als Pennäler in einer Zeit in die Kirchenbank ritzte, als das Kirchenjahr für die Menschen noch Stab und Stecken war, und es ist mir dann, als ob die Zeit stehen geblieben ist, daneben alles verblasst, was dem sogenannten modernen Menschen normalerweise wichtig erscheint.
Was will ich mehr?

Empfehlen
joachim tarasenko

In eine Kirche zu gehen kostet Null Cents

Niemand wird daran gehindert in der Kirche zu meditieren. Oft sind sie prachtvoll gebaut und wenn man Glück hat wohnt man noch einem authentischen Orgelspiel bei. Man muss nicht zu einem Guru in Goa reisen und dort alles abzuliefern damit Herr Guru dann seinen rosafarbenen RR fahren kann. Mir fällt gerade die Theatinerkirche in München ein. Das muss man gesehen haben und auf sich einwirken lassen. Da sind die einfachen Unterstände des Herrn Guru in Goa nix gegen. Auch einen Ashram muss ich nicht unbedingt haben. Die Kirche will Niemandem was wegnehmen, Spenden sind freiwillig. Geschenke an arme Leute auch, niemand wird irgendjemand daran hindern. Übrigens kenn ich ein paar Leute die haben sich schon ein Leben im Kloster überlegt.

Empfehlen
Max Schmidt

Zollitsch macht Medien für Gewalt verantwortlich

Allenfalls amüsant:

Wie der Vorsitzende der DBK das Ausflippen bei der Ersatzreligion Fußball aufs Korn nimmt, wo doch seine Leute auch anzutreffen sind:
Erzbischof Schick und Bischof Hanke stärken bekanntlich im Frankenstadion gern dem FCN den Rücken, und Kardinal Woelki berauscht sich an Spielen des FC Köln.

Und wie ihm als Ursache für die Gewalt an Schulen nur die Gewaltszenen auf den Bildschirmen einfallen, aber nicht das Versagen der Bildungspolitik und des Religionsunterrichts, der Familienpolitik, der Einwanderungspolitik usw.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 10:17 Uhr
joachim tarasenko

Kirche und Politik

Warum sollte ein Bischof nicht zum Fussball gehen? Eine der Ursachen für die Gewalt wären Programme und Filme. Das stimmt ja auch. Alle andren von Ihnen erwähnten Dinge haben natürlich auch Relevanz. Übrigens die letzte Hauptschule die in meiner Heimatstadt gebaut wurde datiert aus 1960. Das fällt mir nur so nebenbei ein. Weiters wurde nie erwähnt wann meine (eine viel ältere) Schule dort gebaut wurde. Diese wäre jedoch damals schon zu renovieren gewesen. Mehr Tristesse als in dieser Schule ging nicht mehr. Dafür haben wir aber die neuesten Raketen die wir der Türkei zur Verfügung stellen. Und wir retten wieder die ganze Welt mit unsren Milliarden. Das sagt alles über die Prioritäten der jetzigen und andren Regierungen vorher.
Die Kirche leiert keine Feldzüge an, sie könnte mehr tun. im Vergleich zur Politik hat sie eine Strategie gegen die Armut

Empfehlen
Udo Steffen
Udo Steffen (steffenu) - 26.12.2012 01:14 Uhr

Bilder sind immer auch VOR-bilder!

Kinder dürfen und können täglich alle Varianten menschlicher Bösartigkeit sehen, bis hin zum
brutalsten Töten.
Doch eine liebevolle körperliche Vereinigung gilt als anstößig.
Oder:
Der Begriff "jugendfrei" muss neu überdacht werden!

Empfehlen
Closed via SSO

Grundsätzlich - aber eben nur grundsätzlich - stimme ich Herrn Zollitsch zu.

Und zwar, was die Fe-Programmgestaltung anbelangt.
Aber ein Kardinal sollte den Mund nicht zu voll nehmen! Was die Katholische Kirche einst bot, würde auch heute niemand wagen zu senden. Stichwörter: Kreuzzüge - Kinderkreuzzug gar -, Dreißigjähriger Krieg, "Heilige" Inquisition samt Hexen-Verfolgung, -Folterungen, -Verbrennungen, Kolonialkriege und Zwangsbekehrungen mit Kreuz und Schwert etc. - hat man jemals ein Wort des Bedauern gehört ???
Wenn sich Herr Zollitsch - auch sein Papst - eben so vehement gegen all' diese Kriege aussprächen und gegen sie ankämpften, die von "christlichen" Ländern ausgingen und noch immer ausgehen, ja, ihren Schäfchen die Teilnahme an solchen verböten, dann sehe die Welt schon gleich viel besser aus.
Aber "man" beschränkt sich lieber auf die Bevormundung sogar solcher Menschen, die gar nicht Katholiken sind - über 60 Prozent! Noch nicht einmal die Beihilfe zu einem gnädigen Tod Schwerst-Leidender soll erlaubt sein. Gnadenlos - wie schon immer eben ...

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 22:19 Uhr
Hermann Weiß
Hermann Weiß (Weiss10) - 26.12.2012 22:19 Uhr

Einige Richtigstellungen

Die Kreuzzüge wurden durch die mohammedanische Eroberung des Heiligen Landes ausgelöst, die Gewalt ging also von mohammedanischer Seite aus. Nebenbei bemerkt: vor dem Einfall der Mohammedaner waren ganz Kleinasien und Nordafrika christlich, und alle diese Gebiete wurden mit Feuer und Schwert mohammedanisiert.

Der Dreißigjährige Krieg war ein Machtkampf zwischen Kaiser und kaisertreuen Fürsten auf der einen Seite und deutschen wie ausländischen Kaiserfeinden auf der anderen Seite - die Kriegsteilnahme des katholisch regierten Frankreichs gegen den katholischen Kaiser zeigt das in aller Deutlichkeit.

Die Inquisition wurde durch Ketzer ausgelöst, die die Kirche auf das übelste verleumdeten. Das brachte erst einmal die einfachen Leute aus dem Volk oft dazu, diese Ketzer eigenhändig zu lynchen. Die Inquisition wurde eingeführt, um den Umgang mit Ketzern zu regeln, und oft rettete die Inquisition sogar Ketzer vor Volkes Lynchjustiz. Im Verlaufe der Zeit fehlte aber auch die Inq. grob.

Empfehlen
Closed via SSO

Herr Fischer....

diese Geschichten über die Verbrechen im namen Gottes sind bekannt. Nur soll heute die Kirche dagegen ankämpfen. Wir beschäftigen uns schon intensiv genug mit dem 3. Reich. Nur was bringt das?
Sollten unsere Medien nicht viel mehr zeigen wie es richtig geht und nicht wie es falsch ist? Sollten wir nicht gegen die Religionen vorgehen, die noch heute Verbrechen im namen der Religion rechtfertigen? Sollten wir nicht gegen diejenigen vorgehen, die Gewalt als legale Meinungsäußerung billigen?
Es ist halt viel einfacher auf Fehler der Vergangenheit hinzuweisen, dann muß man sich nicht mit Gegenwart und zukunft beschäftigen.

Empfehlen
joachim tarasenko

Jede Botschaft um den Kahlschlag zu stoppen kann uns nur recht sein

Ja aber wir leben im 21. Jahrhundert jetzt. Alles aufzuzählen was hunderte Jahre zurück liegt bringt uns keine Lösungen. Ich bin auch aus der Kirche ausgetreten mit 18 schon, als das noch Gotteslästerei bedeutete. Aber die Dinge beim Namen zu nennen ist keine Bevormundung. Im Gegenteil, hätte die Kirche nur mehr gegen die Rot Grüne Bande aufbegehrt als diese den sozialen Kahlschlag entwarf. Finde es auch gut dass sie gegen die Armut spricht. Sicher gibt es schwarze Schafe in der Kirche die prassen. Aber ich kenne auch andre, die sich der christlichen Idee verpflichtet fühlen und das sind nicht die Gierhälse. Wo ist denn die Alternative zu christlich?

Empfehlen
joachim tarasenko

Die Gewalt wird aus Übersee geschürt,

Der Papst hat auch schon mehrmals die USA angemahnt wegen der Kriege die letzten Jahrzehnte. Die Kirche ist nicht frei von Fehlern, aber das hindert sie ja nicht, die Probleme zu benennen. Die Müllfilme kommen aus Übersee, wir werden damit überschwemmt. Die Sternenbanner Nation macht der Welt ja vor wie Konflikte zu schüren sind und wie sie ihrer Meinung nach zu lösen sind. Durch Waffen.

Empfehlen
Thomas Böhm

Erzbischof Zollitsch hat völlig recht!

Diese Massenberieslung von Gewaltfilmen wirkt auf Kinder und Jugendliche anders als auf Erwachsene. Die Kinder nehmen das als mögliche Realität wahr und Möglichkeit der Konfliktbewältigung.

Dieses Privatfernsehen in D und auch sonst in der EU hat ein unglaublich niedriges Niveau erreicht. Um die Einschaltquoten zu steigern, ist jedes Mittel recht. Das Privatfernsehen mit seinen ständigen Gewalt- und Sexorgien befördert das ohnehin nicht hohe moralische Niveau des Durchschnittsdeutschen noch weiter nach unten. Und in Italien macht das Berlusconi, zu dem Mann fehlen mir die Worte.
Die meisten Privatsender gehören verboten mit ihrem ständigen Aufruf zu Gewalt und Haß!

Empfehlen
Heike Schneider

Das Problem ist...

...das die Menschen bis heute nicht die Bedingungen der UNO-Menschenrechstkonvention begriffen haben, da geht es erstmal nur um Rasse und Religion. Alles andere ist Lobbyarbeit.
Zum Zweiten ist es ein massiver Fehler, wenn Menschen keine Arbeit haben und die Welt hungert, die Menschen noch zu mehr Kinderkriegen anzuhalten. Den Pfarrern scheint entgangen zu sein, dass man eine Notenpresse anwirft um damit die Weltbevölkerung zu retten, die Probleme damit aber nicht löst. Den Menschen in den Entwicklungsländern wird damit nicht geholfen und sie lernen auf diese Art und Weise nie wirtschaftlich zu arbeiten, dass sie auch Fair Handeln lernen, denn sie sind durch ihren Bildungsmangel ja eher die Benachteiligten. Also sollten sie uns nicht verfluchen, wenn wir sie dazu auffordern sich jede Zeugung zu überlegen und inwieweit sie mehr für sich oder die Welt tun, indem sie es unterlassen und lieber einer Berufung folgen. In Deutschland streitet man um Schulpflicht, dort gibt es nicht mal Schule

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 14:10 Uhr
joachim tarasenko

Vielen herzlichen Dank

ich habe nur die US Finanzdoktrin angeschnitten. Die eigene Währung manipulieren, damit die Schulden abbauen und zugleich die Konjunktur zum laufen bringen. Das lernt man in der Hauptschule 1. Klasse. Sie ist nicht von mir aber scheint ja zu wirken. Würden Sie denn die Notenpresse nicht anwerfen wenn Sie eine hätten und damit die Wirtschaft ankurbeln? Ich schon. Bin kein Experte aber es macht Sinn.

Empfehlen
Simon Müller
Simon Müller (Simon-M) - 26.12.2012 12:18 Uhr

Herr Tarasenko,

da spricht mal wieder der Finanz- und Wirtschaftsexperte. Danke für ihren aufschlussreichen Beitrag.

Empfehlen
joachim tarasenko

Notenpressen sind toll, die produzieren die Kohle

Mir ist es egal von wo das Geld kommt. Hauptsache es ist Geld. Sicher kommt es aus der Notenpresse, und es funktioniert. Die Amis sind nicht so dämlich wie wir. Die haben geklotzt und Geld reingedrückt in den Kreislauf und gucken Sie mal wie die am Rebound sind. Die maroden Banken und Versicherungen machen wieder Milliardenprofite. Was machen wir? Wir verschenken das halbe Geld in alle Welt

Empfehlen
thomas ackermann

Die Kirche spricht die Wahrheit ungeschminkt aus

Na, hier konnte kein Lobby-Verein seine eigene Studie der Öffentlichkeit vorstellen - mit sorgsam manipulierten Ergebnissen. Zollitsch hat vollkommen Recht. Man muss schon verblödet sein um die Wirkung von regelmäßigem Gewalt-TV-Konsum zu negieren. Schon im Vormittagsprogramm Tote im Dutzend....

Empfehlen
Hermann Weiß
Hermann Weiß (Weiss10) - 25.12.2012 22:47 Uhr

Die Kirche kehrt durchaus auch vor der eigenen Tür

Aber zunächst einmal zu anderen Vorwürfen gegen die Kirche.

Was nun die Sexualmoral betrifft, so zeigt sich doch deutlich genug, daß nicht die kirchliche Sexualmoral weltfremd ist, sondern die Sexualmoral derjenigen, die die kirchliche mißachten. Die Aids-Seuche ist doch ein ausreichend deutliches Beispiel dafür, wie gesund, also welt- und naturkonform die kirchliche Sexualmoral ist, während unter anderem die Aids-Seuche, die ja meistens eine Folge vor einem der kirchlichen Moral entgegengesetzten Sexualleben ist, die Verkehrtheit und Weltfremdheit der kirchenfernen Sexualmoral beweist.

Die Mißbrauchsfälle hat die Kirche doch nun wirklich oft genug bedauert. Ähnliche Bekundungen seitens Schulen, Sportvereinen usw., wo es ja viel mehr Mißbrauchsfälle gab, sind mir dagegen nicht bekannt.

Bischöfe und Priester haben zumindest in Deutschland ein langes Studium hinter sich (früher mindestens mit Diplomabschluß), und es ist doch allgemein üblich, daß Studierte in ihrem Fach gut verdienen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 09:39 Uhr
joachim tarasenko

Zollitsch spricht die Wahrheit, es ist leider so

Die Kirche hat sogar Zahlungen vorgenommen an die Opfer. Sicher es ist nie genug. Aber es ist eine Geste auf die die Opfer lange gewartet haben. Aus meinem Bekanntenkreis hat jemand 30 tausend Euro bekommen alles in allem. Die Kirche hat sich persönlich mehrmals bei ihm entschuldigt. Als er schon nicht mehr an die Gerechtigkeit geglaubt hat. Die Kirche ist in sich gegangen und jede Organisation hat totes Holz im Gebälk.

Empfehlen
Michael Scheffler

Lieber Herr Zollitsch

Auch bei Ihnen verstehe ich nur Bahnhof.

Empfehlen
Heinrich Franzen

Binsenweisheit

Die leichteste, verbreitestste und ursprünglichste Art des Lernens ist die des Nachahmens. Das haben wir seit Kindesbeinen in uns. Ich erinnere mich an frühe Westernfilm-Besuche, aus denen die nicht gerade Hellsten mit veränderter Attitüde herauskamen. Später stellte einer, der es aufarbeiten mußte, einen ähnlichen Zusammenhang mit Profi-Rennen und Unfällen danach her.
Ich erinnere mich eines Aufsatzes in dieser zeitung, dessen Aussage darin gipfelte, die Öffnung der Medienlandschaft, insbesondere die Etablierung privater Sender habe zu Werteverfall und zur Gewalt maßgeblich beigetragen. Ich schütze mich davor durch Wegschauen, aber die anderen? Danke, Herr Erzbischof! Mir ist wie an Pfingsten. Bleibt noch die Frage: Wie geht die Kirche, wie gehen Sie mit den "Brandstiftern" um, die in dem Artiel auch benannt wurden.

Empfehlen

25.12.2012, 18:42 Uhr

Weitersagen