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Wahlparteitag der Linkspartei „Dann wäre es besser, sich zu trennen“

 ·  Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi, hat seiner Partei die Spaltung empfohlen, falls sie ihre Streitereien nicht lösen kann. Der ehemalige Parteichef Lafontaine widersprach. „Es gibt keinen Grund, das Wort Spaltung in den Mund zu nehmen“, sagte er auf dem Wahlparteitag in Göttingen.

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Irene Henning

Marxisten, Kommunisten, Neolinke

Die Geschichte der Nachfolgemarxisten ist eine Geschichte der Spaltungen. Warum sollte das jetzt plötzlich zu Ende sein????

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Stefan Bremer
Stefan Bremer (sbremer) - 03.06.2012 08:26 Uhr

Protestpartei

Vielleicht werden sich Parteien, die sich in Zukunft bilden wollen sich dieses Drama der Selbstzerstörung als mahnendes Beispiel nehmen.

Nur auf populistische Forderungen zu setzen, ohne sich intensiv Gedanken um die Umsetzung und Finanzierbarkeit zu machen, rächt sich in kürzester Zeit.
Spätestens, wenn es zu Fusionen aufgrund mangelnder Popularität kommt und mehrere Alphatiere aufeinandertreffen, sollte klar sein, dass dies sicher keine gutes Ende nehmen kann.

Die Linke (PDS/WASG) sollte sich aus der Landes / Bundespolitik - zumindest aber aus den Medien - zurückziehen und erstmal grundsätzlich ordnen, was ihr eigentliches Programm ist und für was sie stehen. - Ich bin gespannt, wann die Piraten ein ähnliches Schicksal ereilt.

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Tyler Durden Volland

@ Teito Klein „Aber wer braucht die "Linkspartei" eigendlich?“

„Aber wer braucht die "Linkspartei" eigendlich?“
In diesem Lande gibt es sehr viele Menschen die trotz Vollzeit Job nicht genug Geld verdienen um ihre Familien zu ernähren. In diesem Lande will eine grosse Mehrheit einen Mindestlohn, einen sofortigen Abzug aus Afghanistan und nicht mit seinen Steuern für die Spekulationsverluste der Banken bezahlen. Da diese Bürger die Linke, die als einzige Partei das ebenfalls wollte ignorierten, sollen sie halt nun für immer damit leben. Lafo hat natürlich recht wenn er als ersten Grund „die böse bürgerliche Presse“ nennt. Allerdings sagt er nicht, dass es völlig legitim ist, wenn die Konzerne die Macht, die ihnen der Besitz der Presse gibt, auch in ihrem Sinne benützt. Die SPD, bzw das was aus ihr geworden ist, zu kommentieren, erspare ich mir. Als Nicht Wähler sehe ich ganz gelassen. Ein Volk das sich so verhält und die gleichgeschaltete, von den Medien veröffentliche Meinung nachplappert, das verdient genau die Zukunft die jetzt auf es erwartet.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 12:29 Uhr
Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 04.06.2012 12:29 Uhr

Einfach und bequem!

Es ist ja schön, Kritik zu üben. Aber was Sie wollen, kann ich partout gar nicht erkennen.

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Tyler Durden Volland

@Ilse Engels

Kennen sie Georg Schramm Ausdruck "Urnenpöbel"?
Nicht nur DE, sondern JEDES Land in dem "demokratische" Spielregeln angeblich herrschen, wird von einer überwältigenden Mehrheit bewohnt, die eine Partei, die möglicherweise in ihrem Interesse Politik machen könnte nicht erkennen können, selbst wenn sie ihr in den kollektiven Hintern träte.
Die Demokratie ist eine Staatsform in der die Medienkonzerne die völlig legitime Macht haben mit ihren Produkten Meinungsmache und Manipulation zu betreiben, um bei Wahlern ihre ökonomischen Interessen zu beschützen. Die sist völlig legitim. Das gerade anstehende Ende der Linken ist ein Musterbeispiel dafür, wie erfolgreich dies funktioniert.

Und vor allem eines:
Wenn Wahlen etwas ändern könnten , dann wären sie verboten!

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Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 03.06.2012 11:33 Uhr

Stolz?

T. D. Volland!: Sie sind stolz, Nichtwähler zu sein? Die Bürger haben die Linke nicht ignoriert, sondern gedacht, sie kann ihre Versprechungen nicht halten, es ist Utopia. Die Leute haben CDU/FDP (18%) gewählt, und dann müssen sie sich über nix. wundern.... Aber Nichtwähler ist doch etwas zu einfach! Warum engagieren Sie sich nicht?

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 02.06.2012 22:51 Uhr

Braucht es die LINKE?

Ich denke das ist die Frage und genau genommen braucht niemand in der BRD die SED-Nachfolgepartei.

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Closed via SSO

Hochachtung!

Herr Lafontaine ist ein begnadeter Prediger, da bleibt einem der Mund offen, wenn man sieht wie das frei gesprochene Wort einen so in Bann ziehen kann, auch wenn man in vielen Dingen anderer Meinung ist.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 19:54 Uhr
Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 03.06.2012 19:54 Uhr

London City ?

Was London City sagt, ist doch wirklich wurscht. Und die britische Presse? Na, ja, finden die nicht gerne mal wieder einen gefährlichen Germanen (mit franz. Namen)? Sie haben gar keine Ahnung... weil sie einfach außer Acht lassen, wieviel % die Linke wirklich hat... Aber das ist egal. Hauptsache ein ordentliches Feindbild. Engländer sind ja auch Herrenmenschen, nur bei Ihnen heißt das Commonwealth, was leider vorwiegend Vergangenheit ist.... Das bedeutet wirklich echte Trauer, alles dahin!

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Teito Klein

Die Linkspartei zerlegt sich selbst

Die mehrfach umbenannter SED und die WASG sind zerstritten. Beide kämpfen ums überleben. Sie werden sich wieder aufteilen.
Die ex-SED als reine Provinzpartei-Ost und die WASG als Setiererpartei-West. Beide werden an der 5%-Hürde scheitern.
Dann können sie wieder "neue Wege in den Kommunismus" suchen und davon träumen , sich mit ihren natürlichen Verbündeten (SPD und Grüne) zu "vereinigen".
Aber wer braucht die "Linkspartei" eigendlich? Die alten Kader sterben weg, neue gibt es kaum. Also gehen sie den Weg der Dinosaurir - sie sterben aus.

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Paul Banaschak

wollen wir hoffen, dass sie sich spaltet und verschwindet

sowohl im Westen als auch im Osten. Würde dem Lande nur nützen.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 19:47 Uhr
Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 03.06.2012 19:47 Uhr

U. Nachtmann:

Ich weiss nicht, ob man, wenn man vor HO-Läden hat anstehen müssen, gleich reaktionär werden muss.....Und, gute Frau, Blockparteien? Hä??? Ich dachte, die gabs in der DDR? Wenn Sie denken, die CDU überhole die Linke, tja, die CDU hatte immer einen Arbeitnehmerflügel, zum Teil honorige Leute, auch wenn ich nicht deren politische Meinung teile. Was wollen Sie? Kaiser Wilhelms beschissene Zeiten oder die neue Rechte? Es gibt keinen Grund dafür, wenn man den reslexistierenden Sozialismus nicht mag, gleich alles rechts überholen zu wollen....

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Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 03.06.2012 11:24 Uhr

Dickes Fragezeichen, Frau Santos!

Faschistisches, deutsches Gedankengut? Ja, ich weiß, in der DDR gab es keine Faschisten, die waren alle irgendwie im Westen! Deswegen hat sich die DDR auch nie an der Wiedergutmachung beteiligt, oder? Ja, und nach der Wende, was hat man da entdeckt?? Rechte Socken, jede Menge! - Sie sind vielleicht links, das ist ok., trotzdem muss man nicht einfach feste druff hauen! Sie müssen Ihre Geschichtskenntnisse deutlich nachbessern. Mit so schlichten Thesen tun Sie Ihrer politischen Meinung keinen Gefallen. Was "man" manchmal alles so sagt, ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Tja, wird sind gewohnt, dass man uns jederzeit als Nazi beschimpfen dar, wir sind es einfach gewohnt..... egal wie alt, egal, welcher Partei man angehört.....nur weiter so!

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Peter Herbeck M.A.

Umweltschutz in der DDR- es gab die strengsten Gesetze,aber zugleich war es unter Strafe gestellt

Messungen durchzuführen. Welcher Aberwitz in der so demokratischen Republik -DDR.

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Ulla Nachtmann

Herr Liebe, sie brauchte sicher auch nicht...

vor HO Läden anzustehen, um Einlass zu bitten - mit Westmark in der leicht zitternden Hand.
Wahrscheinlich hat sie zu den Privilegierten gehört und möchte es auch weiterhin sein.

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Ulla Nachtmann

Neo-liberal?

Blödsinn.
Die CDU/CSU ist eher dabei die Linke zu überholen, der Rest der Blockparteien auch.
Was bleibt?
LIQUID DEMOCRACY, vielleicht via "social media" (Direktabstimmung!) OHNE super egos, oft männlich.

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Klaus Liebe

Nachdenken

Das Sie die Gleichung "faschistisch" = Deutsch setzen, zeigt , daß Sie in der Schule nicht aufgepasst haben.
Bitte nicht nur Phrasen dreschen, sondern nachdenken.
Haben Sie schon alte Fabriken in der ehemaligen DDR von Innen gesehen?
(wg. bessere Arbeitsbedingungen etc., oder Umweltschutz)

Mit CDU u.FDP gibt es sicher keine neo.libereale Republik mehr.
Die CDU wird mehr eine SPD mit etwas anderem Anstrich. Eine Partei der Beliebigkeit, die die ehemaligen Grundwerte aufgibt.

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Lothar Wölfel

Ebiliane Santos, die LINKE kümmert sich um deutsches Gedankengut?

Meinten Sie Goethe, Einstein, Karl Marx oder was?

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Ebiliane Santos

Genau...

...damit wir keine Partei mehr haben, die sich für sie Rechte von Minderheiten, bessere Arbeitsbedingungen, Emanzipation und die Vernichtung von faschistischem, deutschen Gedankengut kümmert!
Schön dem neo-liberalen Nationalstaat entgegen mit CDU/CSU!

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Jahrgang 1963, politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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