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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Wahlkämpfer Gegen die FDP für die FDP

 ·  Die FDP-Spitzenkandidaten in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein kämpfen um das Wahlvolk mit einer heiklen Strategie: Geht Christian Lindner noch vorsichtig auf Distanz zu Parteichef Rösler, wagt Wolfgang Kubicki die offene Konfrontation.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (19)

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Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 11.04.2012 22:52 Uhr

Das böse Wort "Gurkentruppe" trifft diese Diskussion

um Haarwachstum sehr gut. Diese Figuren sind kein Verlust für die Politik.

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Tobias Weller

Wir brauchen eine liberale Partei...

zu welchem Lager man politisch nun gehört ist hierbei zunächst egal. Wichtig ist, dass es eine gewisse Diversität gibt. Deutschland braucht eine liberale Partei. CDU und SPD sind oft nicht mehr klar erkennbar. Die Grünen und Linken wollen offenbar den "neuen Deutschen" erfinden - und zwar mit Gewalt - also Gesetz. Rein ideologisch und komme, was wolle. Diesem Regulierungs-, Belehrungs- und Umerziehungswahn muss eine liberale Kraft entgegengeworfen werden. Sonst werden wir die Wiedergeburt der DDR auf deutschem Staatsgebiet erleben. Sehen wir nach NRW. Dort wird von den Grünen durch die Hintertür eine quasi Enteignung der Land- und Forstbesitzer geplant. Per Änderung des Jagdrechts. Als nächstes 120 auf Autobahnen. Was kommt danach? Mountainbikeverbot in NRW Wäldern? Geocaching-Verbot, weil das Haselhuhn sonst gestört wird? Reitverbot, damit der Pillendreher nicht unter den Pferdehufen zerquetscht wird. Abschaffung der Golfplätze, da sie der Biodiversität widerstreben?? Denkt nach!!

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Ralf Kowollik

Dirk Niebel vom Vorwurf der Vetternwirtschaft freigesprochen

Wochenlang hatten deutsche Medien eine Kampagne gegen Entwicklungsminister Dirk Niebel geführt, mit dem Vorwurf, er betreibe mit seiner Personalpolitik Vetternwirtschaft. Doch nun wurde Dirk Niebel von der Berliner Staatsanwaltschaft von diesem Vorwurf freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft sehe "keinerlei Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten", berichtet "Spiegel Online".
Ich denke, dass sich einige Journalisten mal bei Herrn Niebel entschuldigen sollten.

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bernd ullrich

Keine Auffanggesellschaft für FDP-Politiker!

Warum mit zweierlei Maß messen? Pleite ist Pleite. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Blöden. Auch Lindner und Kubicki. Das merken sie jetzt und wollen sich abgrenzen. Sie gehören dazu und sind selbst Ursache des Zerfalls der FDP. Wer hin schmeißt, weil die Karriere nicht schnell genug voran kommt, schmeißt auch hin, wenn es in NRW schwierig wird. Es sind ja nicht nur seine politischen Pleiten, die Lindner anhängen, sondern auch seine persönlichen. Taktiker sind meist Leute, die den schnellen Erfolg und ihren Aufstieg suchen. Lindner formuliert anders, will aber dasselbe. Selbst wenn die Presse versucht, die Liberalen in die Landesparlamente zu schreiben, es wird nicht gelingen. Aus Mitleid wird keiner mehr die FDP wählen.

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otto kaldrack

FDP

bei all den anderen parteien insbesondere mit linksdrall hört man immer nur mehr staat, was mehr beamte und mehr pensionäre bedeutet. als hätten wir davon nicht ohnehin schon viel zu
viele, die uns neben griechen & Co, von wem wohl ins EURO-boot geholt, schon die haare vom kopf fressen und daher die kalte progression lieben, die den wirklich arbeitenden und besonders gearbeitet habenden alles, was sie als ausgleich für die inflation benötigen, nimmt. nur den stützeempfängern bleibt, da sie keine steuern zahlen, und alles von den arbeitenden bezahlt bekommen, der mehrbetrag erhalten. eine parteienlandschaft ohne FDP, also weniger
staat, dafür mit den ahnungslosen piraten, das gibt ein ganz trauriges bild in "D". aber jeder
bekommt das, was er verdient und will.

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Ralf Kowollik

FDP erstmals wieder bei 5%

Die FDP kann sich freuen, sie verspürt Aufwind liegt in der heute veröffentlichten Forsa-Umfrage erstmals wieder bei 5%. Dies ist sicher auch der soliden Arbeit des Tandems Rösler-Brüderle zu verdanken.
Die FDP sollte jedoch aufpassen, diesen Aufwärtstrend nicht durch innerparteiliche Streitigkeiten wieder zunichte zu machen. In diesem Sinne: Klappe halten, Herr Kubicki!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.04.2012 13:22 Uhr
Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 10.04.2012 13:22 Uhr

Irgend etwas muss RTL/forsa doch tun

Wer verliert schon gerne seine Stimme an eine Partei, die es ohnehin nicht über die 5% Hürde schafft? "forsa" und "Allensbacher" haben so ein Geschmäckle.
Gerne warte ich die Umfragen anderer Institute ab.

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Martin Hofmann-Apitius

Eigentlich wäre es gar nicht so schwer ...

... für wirklich liberale Wähler wieder wählbar zu werden. Alles, was man dafür braucht, ist eine Besinnung auf liberale Grundwerte. Als da sind: enge Kopplung zwischen Freiheit und Verantwortung (auch und gerade auf europäischer Ebene, also KEIN bail-out für wen auch immer); den Bürger in den Mittelpunkt stellen (also echte Reduktion der Speckgürtel von "Beratern" und "NGOs" um Ministerien und Umsetzung der Streichungsliste für Subventionen, die vor dem BT-Wahlkampf noch Gültigkeit hatte); Schutz des Bürgers vor einem Staat, der ständig mehr über seine Bürger wissen möchte und stattdessen Transparenz in staatlichen Entscheidungsverfahren; Schutz des Bürgers (und Kleinunternehmers) vor einer außer Kontrolle geratenen Finanzwirtschaft .... letzteres würde für die FDP bedeuten, sich des Themas "ethische Finanzwirtschaft" endlich anzunehmen. Denn wenn Freiheit bedeutet, dass ich den anderen über den Tisch ziehen darf, dann ist Freiheit als Konzept pervertiert.

Es gäbe so viel zu tun ...

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Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 09.04.2012 22:23 Uhr

Vorsicht, Herr Lindner,

Kubicki ist m.E. ein zynischer Machtmensch. Der Spruch: "Es sei „gelungen“, die FDP als „kaltherzig, neoliberal, nicht-mitfühlend“ darzustellen." - mahnt eigentlich nur eine Imagekorrektur an und hat nichts mit der politischen Ausrichtung zu tun. Kubicki wird auch diesmal versuchen die Vorgänge vom Ende her zu denken und die Gründe für die Wahlschlappe in Berlin ansiedeln.
Kollege Kubicki wird in den kommenden Tagen noch sicher mehr vom Stapel lassen, zuviel Nähe könnte für die Karriere von Lindner hässliche Folgen haben in Berlin.

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Bernd Jochens

Wahlkampfstrategie = 0 = Werbestrategie

Wenn man einmal die FDP mit einem Wirtschaftsunternehmen vergleichen würde, das möglichst viele Produkte verkaufen möchte, wie wären dann die jetzigen Wahlkampagnen als Werbekampagnen umzusetzen? Ungefähr so: "Kaufen sie nur Produkte aus unserem Werk in Kiel, das Zentralwerk Berlin stellt nur minderwertige Ware her", "Nur unser Werk in Düsseldorf garantiert, dass unsere Produktversprechen auch stimmen".." unser Chef in Berlin ist eine Pfeife " und der Chef in Berlin tönt "... in der letzten Dekade haben sie von uns nur unzureichende Produkte erhalten, mein Vorgänger war der totale Versager.."

Wer würde diesem "Unternehmen" überhaupt noch etwas abkaufen??

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Martin Fettke
Martin Fettke (MF-KO) - 09.04.2012 18:53 Uhr

Letztes Aufgebot einer Splitterpartei

Die beiden Herren sind das letzte Aufgebot einer sich selbst überflüssig gemachten Gruppierung. Der Liberalismus war eine große gute Idee und hat diesem Land phasenweise gut getan. Damals steckten allerdings Persönlichkeiten dahinter. Heute gibt es diese nicht mehr (das trifft allerdings leider auch für die anderen Parteien zu).

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 09.04.2012 18:43 Uhr

"..... nannte Kubicki den „unsinnigen“ Widerstand gegen die Finanzmarktsteuer." Widerstand ist nicht

unsinnig und Kubicki´s anwanzen an die SPD wird keine Prozente bringen. Stattdessen werden sich die Kosten, z.B., für Devisenkurssicherungsgeschäfte im Schnitt um das 3 bis 8-fache und in Einzelfällen bis zum 20-fachen verteuern. Sind damit "Spekulanten" getroffen? Nein, sondern Im- und Exportfirmen, die gerade EINES nicht wollen, nämlich spekulative Risikopositionen (getroffen auch alle die, die Vermögen aufbauen wollen; der Staat kassiert erneut bei ihrer Altersvorsorge ab). So fördert man die Wettbewerbsfähigkeit! Wirtschaftlicher Sachverstand = NULL. Auch Kubicki sollte sich einmal vergegenwärtigen, woher die aktuellen Schwierigkeiten der Banken in Europa kommen? Nicht weil sie spekulierten, NEIN, sondern weil sie europäische Staatsanleihen gekauft haben die bislang von der Politik als so sicher dargestellt wurden, dass deren Kauf OHNE Eigenkapitalunterlegung erfolgen konnte. Und wer hat diese Anleihen zu Müll verkommen lassen? Genau die, die jetzt die Transaktionssteuer fordern!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.04.2012 21:40 Uhr
Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 09.04.2012 21:40 Uhr

Mir kamen gerade die Tränen,

als ich lesen musste, wie übel man den Banken mitgespielt hat.

Es ist ja auch wirklich schwer für studierte Banker einmal nachzurechnen, welche Wirtschaftsleistung Griechenland hat und was die so auf dem Markt jährlich für Kredite abfragen.

Jaja, ich weiß schon, war ja alles AAA. Beste Performance :-)

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 09.04.2012 18:30 Uhr

Quantié négligeable

Ich verstehe das ganze Aufhenbens um eine so unbedeutende Splitterpartei, um eine quantité négligeable nicht. Weder die Wahlergebnisse, noch die Inhalte rechtfertigen das.

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Andreas Lücke
Andreas Lücke (jeeti) - 09.04.2012 17:58 Uhr

Der Glaube an die FDP

der Glaube das sie sich selber heilen wird nicht gehen sie brauchen neue sachen um in den köpfen der leute anzukommen
der neue oder alte das wird nichts sie brauche ein neues gesicht das bei den wählern ankommt mit den richtigen themen Steuern Soziales wirtschaft arbeitnehmer
steuern runter für abeitgeben und steuern rauf für arbeitnehmmer sind falsch den die leute brauchen geld um es wieder auszugegeben nur so kann man wirdschaft und arbeit schafen
lasst die steuern so wie sie sind versprecht nichts was ihr nicht halten könnt seit lieber dafür das alle die arbeit von dem lohn leben können und nicht zum amt müßen um zu leben es kann nicht sein das ein paar leute so gehälter in milion bekommen und im selbe unter nehem sich leute die monat für monat zum amt müßen um ihre familie das leben zu ermöglichen bekommt das in den griff und schon werde ihr mehr wie 2 % oder wenniger bekommen

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.04.2012 22:03 Uhr
Günter Niemann
Günter Niemann (Nemo_G) - 09.04.2012 22:03 Uhr

Rechtschreibung? Interpunktion?

Gönnen Sie doch bitte den Lesern einen l e s b a r e n Kommentar!
Sie sind hier immerhin bei der FAZ!

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Johann Vittel
Johann Vittel (havitt) - 09.04.2012 17:10 Uhr

Wann macht die Partei FDP

endlich reinen Tisch mit ihrem EX-Vizekanzler und Aussenminister Westerwelle? Dieser Mann hat die Partei in den Abgrund gestossen mit seinen verbalen Ausrutschern. Nun sucht die Partei immer noch nach Möglichkeiten wie sie aus dem Umfragetief herauskommen will. Der eine Chef will oder wollte liefern, der andere hat mit seinen Themen und persönlichen Neigungen sich selbst abgeschossen. Es bleibt nur noch der Weg sich für eine Legislaturperiode aus der grossen Politik zu verabschieden und einen kpl. Neuanfang zu wagen, alles andere ist für diese Partei der totale Untergang. Mit Krakeelern fing der Untergang an, mit der Boy-Group wurde er fortgesetzt. Rösler hat nicht das Zeug zu einem Parteichef, dazu hat er nicht die richtige Wortwahl, die Schleckermitarbeiter und die Bürger haben es alle mitbekommen. So wird die FDP nie wieder eine Partei die man wählen kann.

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 09.04.2012 16:38 Uhr

Win-Win-Situation

Dem Leichtmatrosen Westerwelle und dem Schiffsjungen Rösler gebührt zweifellos das historische Verdienst, die FDP in Rekordzeit zielstrebig ruiniert zu haben.
Wenn es wider Erwarten doch noch zu einer Reanimation der FDP kommen sollte, dann müssen die politischen Bankrotteure Westerwelle und Rösler komplett von der Bildfläche verschwinden, um die Rehabilitation des Patienten nicht erneut in Frage zu stellen.

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Volker Kulessa

DIESE FDP ist vollkommen überflüssig

wer sooo fahrlässig alle liberalen Grundsätze im Regierungshandeln in Berlin aus reinem Opportunismus geopfert hat, den braucht das Land nicht. Ich spreche vom HANDELN, nicht von den (Sonntags) Reden. Lindner gehört zu den Ober-Opportunisten, von dem ist NICHTS zu erwarten, ausser Geschwätz.

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Jahrgang 1970, politischer Korrespondent in Berlin.

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