Home
http://www.faz.net/-hny-75qn2
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Tierschutz im Landtagswahlkampf Im Land der Hühner

 ·  Der Widerstand gegen den Riesenschlachthof im niedersächsischen Wietze geht weiter. Die Grünen haben die Landtagswahl am Sonntag zur Abstimmung über den Tierschutz erklärt.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (19)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Dietmar Blum

Mit 100%iger Sicherheit

wird der "Tierschutz" bei MEINER Wahlentscheidung am Sonntag KEINE Rolle spielen.

Empfehlen
Sepp Hammer
Sepp Hammer (Shammer) - 16.01.2013 10:18 Uhr

Wer Auto fährt, der tötet Tiere, unbemerkt auch geschützte Arten!

Den Grünen geht es weder um Tierschutz, Menschenschutz (andernfalls wären sie gegen Genitalverstümmelung und Abtreibung, andererseits für konsequente Verbrechensbekämpfung), noch um Umweltschutz (Klimapolitik soll nicht der Umwelt dienen sondern der Umverteilung!) sondern um ihren eigenen Genuss - der MACHT... Kurz: eine Tugenddiktatur wie Robespierre.

PS: auch dem größten ethischen Vegetarier aller Zeiten ging es weniger um Menschenschutz als um Macht.

Empfehlen
Henk Wilbert

Grüne Schizophrenie

Eine Agrarwende wäre für den Bürger erheblich teurer als die Energiewende und wohl noch weniger erfolgreich.
Doch davon abgesehen sind die Grünen natürlich ziemlich naiv, wenn sie glauben, sie könnten in Niedersachsen Entscheidendes verändern. Alles, was sie erreichen könnten, ist die Verlagerung der Produktion nach Osteuropa oder anderwo mit noch größeren Kosten für den hiesigen Verbraucher und noch mehr Tierquälerei.
Das Problem muss auf EU-Ebene angegangen werden. Und Massentierhaltung ist nicht per se das Problem.
Manchmal ist sie für die Tiere sogar besser. Man muss von Fall zu Fall unterscheiden. Zudem kann eine alternative Haltung, so wie es früher war, die Nachfrage nicht decken. Doch möchte der Bürger und auch so mancher Grüner gerne einen Chickenburger. Man muss sich schon entscheiden.

Und Niedersachsen ist ein schönes Land.

Empfehlen
Michael Drese
Michael Drese (Nico58) - 15.01.2013 23:19 Uhr

Niedersachsen zur Kloake verkommen

Ob nun Geflügelschlachthof oder Mastanlage: Die Fäkalien sind ein Riesenproblem für die Anwohner. Denn diese werden zumeist in Biogasanlagen eingebracht und anschließend wieder als Gesamtschlackenscheiße auf die Felder getragen. Ein unerträglicher Gestank macht sich nach der Maisernte bis zum Frühjahr breit. Subventionierungswahn, der zum Himmel stinkt. Tausende Biogasanlagen allein in Niedersachsen machen aus dem schönen Bundesland eine Kloake. Hauptsache, Discounter haben „Fleisch“ von gequälten Tieren im Angebot. Und für den Export nach Afrika bleibt dann auch noch was übrig.

Empfehlen
Andreas Ritter

Was haben Grüne

mit Tierschutz zu tun ? Nichts !!

Empfehlen
Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 15.01.2013 22:22 Uhr

Hühner sind den Grünen wichtiger als Menschen

110.000 Kinder wurden im letzten Jahr bei uns abgetrieben (nur die registrierten Fälle).
Hat auch nur ein Grüner dagegen protestiert?
Natürlich nicht. Denn es handelt sich weder um Homosexuelle, noch um Immigranten noch um Tiere. Es handelt sich um ganz normale, zumeist deutsche Kinder. Daher kein Interesse.

Empfehlen
Hans Böhringer

Die Gutmenschen

haben wieder was gefunden, nachdem ihnen die gute Frau Merkel ihr Lieblingsspiezeug - sprich Kernkraftwerke - genommen hat. Es gäbe bedeutendere Themen, die aber von Frau Roth und Co aus ideologischen Gründen totgeschwiegen werden.

Empfehlen
Closed via SSO

Und noch 'ne Wende ...

Dass das Ehepaar Helmers mit Plakaten und Grablichtern durch die Gegend zieht, ist ihr gutes Recht. Insgesamt scheint diese "Dagegen-Truppe" auch recht überschaubar zu sein.

Was mich aber richtig auf die Palme gebracht hat, ist die AgrarWENDE, die von den Grünen propagiert wird. Für mich bedeutet Wende eine Drehung um 180°. (Wird auch von meinem Navi gelegentlich vorgegeben, wenn ich in in die falsche Richtung fahre - "demnächst bitte wenden".

Die 180° entsprechen ja auch der Realität, zurück in die Vergangenheit, die uns die EnergieWENDE soeben oktroyiert. Von dem Zirkus haben wir uns noch lange nicht erholt und sollen jetzt gleich die nächste Wende - 180° - vollziehen? Danke, aber nein danke.

Die Hessenschau heute brachte mal wieder ein sehr schönes Beispiel - hessische Bergbauern, streng öko natürlich, hahaha - die ohne Subventionen nicht über die Runden kommen. Ok, das sind nur ein paar Millionen, die da fehlen. Sollen wir in Zukunft dafür viele Milliarden zahlen? Nein!Danke!

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2013 12:45 Uhr
Closed via SSO

Habe ich gemacht.

Der erste "Hit" ist eine PDF-file vom BUND. Das ist der Verein, der sich seine Zustimmung zu angeblich naturschädlichen Projekten ab und an mal abkaufen lässt. Der zweite Treffer ist nicht relevant, der dritte betrifft eine Veröffentlichung der Grünen. Danach habe nicht mehr weiter gemacht.

Ausserdem sind doch die paar Millionen € Ansiedlungssubventionen schlicht und einfach Chickensh*t im Vergleich zu den Milliarden, die die diversen grünen Wenden so verschlingen.

Und Wasser gibt es in Deutschland so reichlich ...

Empfehlen
maik ness
maik ness (killgro) - 16.01.2013 10:24 Uhr

google

Einach mal geflügelindustrie subvention bei google eingeben etwas lesen und nachdenken.
Vielleicht auch mal über sowas wie Überbeanspruchung von Wasservorräten durch die Geflügelindustrie nachdenken. Den Schaden dadurch zahlt wer??? Nein! Danke!

Empfehlen
Michael Hochmuth

Ich hab den Beitrag

dreimal gelesen um zu verstehen was will der Kommentator sagen. Leider vergeblich. Wenn es um die Niedersachsenwahl geht, dann bitte die Frage wo bleibt der Mensch in diesen Beitrag, um den es ja bei einer Wahl geht? der bleibt außen vor, weil ja Hühner wichtiger sind??? Alle Vorwürfe in diesen Beitrag sind leider ohne wirkliche Hintergrundinfos, sondern....mal so mal so??? Wahrheit??? Wir denken es ist so??? Wir denken es könnte so sein??? Aber wenn ich dann lese: "Die Grünen" haben die Landtagswahl am Sonntag zur Abstimmung über den Tierschutz erklärt....dann ist mir klar es geht nicht um Menschen es geht um Tiere....haben die jetzt auch Wahlrecht in Niedersachsen??? Aber für die Tiere wurden doch keine Wahlzettel gedruckt? Also Wahlbetrug???

Empfehlen
Walter Naggl
Walter Naggl (juhui) - 15.01.2013 20:28 Uhr

Von einem Landwirtschaftsminister kann man mehr erwarten

Als nur auf die Welthandelsorganisation WTO zu verweisen. Nämlich, die Entwicklung in die Bahnen zu lenken, die für die Kreatur, die mittelständischen bäuerlichen Betriebe und die Verbraucher gut ist. Hierzu hört wenig Konkretes. Wenn er das nicht bringen kann, ist er überflüssig.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 21:32 Uhr
Closed via SSO

Mittelständische bäuerliche Betriebe ...

... interessieren mich nicht. Bitte nicht noch mehr Steuergelder für Hobbybauern.

Empfehlen
udo fischer
udo fischer (udo44) - 15.01.2013 19:37 Uhr

Missionarische Minderheitendiktatur

Diese grünen Missionare wollen jeden ihre Meinung aufzwingen. Wann begreifen diese Menschen, das jedes Fleisch von einem Tier stammt, das vorher aufgezogen und dann getötet wurde. Wem das nicht gefällt, der sollte keinen tierischen Produkte mehr essen. Da gibt es tatsächlich Veganer, die ihren Hund mit Dosenfutter füttern und behaupten, das kein Fleisch in der Konserve ist. Wenn diese Ökoterroristen feststellen, das Hunde und Katzen nur Fleisch fressen, werden sie eine neue Mission haben.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2013 10:16 Uhr
maik ness
maik ness (killgro) - 16.01.2013 10:16 Uhr

Diktatur

Ich habe kein Problem damit das Fleisch von einem Tier stammt, dieses aufgezogen wurde und dann getötet. Wie dieses in manchen Fällen aufgezogen und getötet wird stört mich jedoch sehr. Deswegen lasse ich mir aber nicht die Meinung aufzwingen Vegetarier oder Veganer zu werden! Nein, ich kaufe mein Fleisch und so gut wie möglich auch pflanzliche Produkte von Erzeugern die anders arbeiten. Dies tue ich nicht nur im Sinne von den Tieren sondern auch in meinem eigenen. Ich mag kein Fleisch von mit Antibiotika vollgestopften und voll mit Adrenalin und kranken Tieren. Positiv ist natürlich auch das dieses Fleisch gar nicht mal soviel teurer ist. Es muss nämlich nicht dreimal durch die Republik gekarrt werden, eingeschweisst, nochmal verpackt, beworben und was weiss ich denn noch werden.

Empfehlen
Andreas Tepe
Andreas Tepe (NetFox) - 15.01.2013 23:34 Uhr

Vegetarisches Hundefutter...

...gibt es. Kann man tatsächlich kaufen. Das weiß ich übrigens, obwohl ich gar keinen Hund habe.

Aber zum Thema Terrorist: Unabhängig davon was man selber tut, wer schadet mir langfristig mehr, der Fleischesser oder der Vegetarier?

Nun ja, ganz objektiv ist diese Frage mit "der Fleischesser" zu beantworten. Alleine schon wegen des überhöhten Ressourcenbedarfs.

Der Begriff "Terrorist" im Zusammenhang mit einem Menschen, der anderen schaden will, geht dann - der Logik gehorchend - wohl nicht an den Vegetarier oder Veganer.

Empfehlen
Stefan Derrick

@Udo Fischer

Hallo Herr Fischer,

ich bin Vegetarier, und ich bin gegen diese Art der Tierhaltung. Warum genau macht mich das zum "Ökoterroristen"?

Wenn es Ihnen egal ist, dass Tiere gequält werden, können Sie ja weiter essen wie bisher.

Ich denke, hier geht es doch um den Massenfleischkonsum. Wenn ich selbst kein Fleisch esse, aber meinen Hund mit tierischen Nebenprodukten füttere, ist das immer noch besser, als wenn Sie jeden Tag Ihr Schnitzel verzehren.

Empfehlen
Hubert Rabisch
Hubert Rabisch (HuRa) - 15.01.2013 19:32 Uhr

Grüne und Tierschutz

Wenn der Aufhänger der Verbraucherschutz gewesen wäre, volle Zustimmung. Kein bewußt konsumierender Mensch kann diese unnatürliche Massenproduktion von Fleisch und Eiern befürworten.
Aber nachdem sich beim Beschneidungsgesetz 50% der Grünen dafür und 25% enthalten haben, also andersrum sich 75% nicht gegen Beschneidung positioniert haben, sollten die Grünen beim Thema Tierschutz kleinere Brötchen backen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 22:20 Uhr
Stefan Derrick

@Hubert Rabisch

Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1979, Redakteur in der Politik.

Jüngste Beiträge