04.01.2013 · Nach seinen Äußerungen über das Gehalt des Bundeskanzlers sieht sich Peer Steinbrück zu Unrecht in der Kritik. Der SPD-Kanzlerkandidat verteidigt seine umstrittene Äußerung. Politiker müssten aussprechen, was sie denken.
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so werden sie das tuen, was die Lobbyisten freundlichst erbitten.
Ein Arbeitstag von durchschnittlich 10-13 Stunden, was soll's.
Das höchste Amt der Bundesrepublik mit enormen Einfluß so gut
bezahlen, wir einen Mittleren Wirtschaftsmanager, warum denn? Dann
wäre es doch viel schwieriger, ihn zu beeinflussen und in die
Dienste diverser großzügiger Spender zu zwängen.
Also wird man dagegen wettern und den kleinen Mann aufhetzen, wer
möchte denn schon unabhängige Politiker, die im Bewusstsein,
ich brauche euer Geld nicht, wirklich Politik für die Masse der
Wähler macht, das wäre ja echte Demokratie.
Auch die jetzige Debatte wird geschürt von interessierter Seite,
denn Steinbrück wirkt auch ohne ein dickes Einkommenspolster schon
viel zu unabhängig und sagt zu oft offen, was er denkt und das will
man doch nicht wirklich.
Aber immerhin läßt man ihn schon durch die Gegend tingeln
für 15.000 € pro Vortrag,dass ist doch auch schon mal eine Art
Danke zu sagen und jemanden anzufüttern,oder was?
Man stelle sich einmal vor wir hätten einen Bundeskanzler, der seine Raffel nicht im Zaum hat und munter in der Weltgeschichte herumplappert was ihm so gerade wichtig erscheint und in den Sinn kommt! Gerade seine Reaktionen auf öffentliche Befindlichkeiten zeigen doch, dass dieser Mann nicht in der Lage ist an sich zu halten. Wollen wir tatsächlich so einen Bundeskanzler?
hat auf jedenfall kein Berater von der Goldman-Sachs Banker,schon deswegen ist er als Bundeskanzler schon positiver.Auch stelle ich fest das Steinbrück die Raute der Macht Freimaurer Symbol Position nicht anwendet.Das ist ein gutes Zeichen das er dem Geheimbund noch nicht zugehört.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 12:52 UhrNicht Goldman, dafür die Bilderberger.
Keine Sorge, geimpft ist er.
Das ein so schwacher Politiker, der seine Unfähigkeit mehrfach
deutlich demonstriert hat, überhaupt nomminiert wurde liegt einzig
und allein an seinem Bilderbergerbesuch (Merkel, Schröder, Kohl
waren auch alle da).
Daher muss ich Sie in Ihrer Vermutung leider enttäuschen.
Woher wissen Sie das Herr Buttkus?
Zumindest wird doch wohl jedem neuen Kanzler in Deutschland ein Berater
von GS (vermutlich) vom US-Präsidenten "nahegelegt",
damit die Interessen Amerikas gebührend berücksichtigt werden;
ebenso sollten die mehreren tausend GI's zum Schutze Deutschlands bei
politischen Entscheidungen bedacht werden (Minderheitenstatus?).
Und dass Peer ein gern gesehener Vortragsgast in Davos ist, lässt
doch auf gemeinsame Interessen schließen und darauf, die Zukunft
Deutschlands gemeinsam zu gestalten.
Er sagte doch nichts Schlimmes!
An die anderen Kommentare.
Wer das Interview, hier auf faz.net verfügbar, gelesen hat,
weiß, dass seine Antwort absolut vertretbar war. Ich weiß
auch nicht, wieso sich manche Kommentatoren erdreisten, zu wissen, was
Steinbrück alles an einem Tag gesagt habe, wenn sie leidiglich die
paar Zeilen von Reuters nachblabbern...
Selbstüberschätzung ohne den Bürger anzusprechen!!
Hatte er sich selbst überschätzt. Die gemachten Äußerungen haben aufgezeigt, dass Herr Steinbrück nur sich als Person sieht und nicht - den Wählenden Bürger. Aber hier liegt das Problem. Er hat vergessen, dass der Bürger wissen will was seine Zukunft beinhaltet. Wenn Kosten und warum. Sachthemen der Gesellschaftspolitik werden von Herr Steinbrück nicht in der Deutlichkeit angesprochen - der Bürger fordert diese aber - seit Frau Merkel Kanzlerin ist. Die Politik des Ja und denn mal Nein ist vorbei. Hier sind keine hilfreichen Aussagen des möglichen Kanzlerkandidaten aufgezeigt worden.
Natürlich ist das Gehalt eines Kanzlers in den höheren Etagen der Bochumer Stadtwerke ...
ein ständiger Anlass zu Witzeleien.
Und sowohl Peer als auch seine Genossen gehören zum elitären
Club derjenigen, die nicht nach Leistung bezahlt werden, sondern hier
kommt es auf das "soziale Netzwerk" drauf an, das den sozialen
"Aufstieg" begünstigt.
Wenn man dann noch ein paar Förderer hat, die einen nicht
diskriminieren wg. mangelnder Qualifikation und sich auch nicht daran
stören, dass man bisher in jedem Job verheerende Schäden
angerichtet hat, ist man bereit, Kanzler Deutschlands zu werden.
Tja, da hat der so hochgelobte Helmut Schmidt wohl ziemlich daneben
gelegen, mit der Unterstützung Steinbrücks. Der Mann liefert
ein PR-Desaster nach dem anderen ab und macht die SPD selbst für
die unwählbar, die sich nach einer Alternative zu Merkel umsehen.
Wenn Herr Steinbrück das Kanzlergehalt mit Gehältern für
Spitzenpositionen in der Wirtschaft vergleicht, stimmt schon die
Grundprämisse nicht, nämlich dass dies vergleichbare
Größen wären. In der Wirtschaft ist ein besonders hohes
Gehalt ein Leistungsanreiz. Demgegenüber sollte der Antrieb des
Politikers in seinem Gestaltungswillen liegen.
Herr Steinbrück zeigt mit seiner Äußerung, dass er den
Kontakt zu seiner Basis völlig verloren hat. Das durchschnittliche
Vollzeit-Brutto-Einkommen betrug in D 2011 28.300 EUR. Das Kanzlergehalt
beträgt mit 247.200 EUR fast das 9-fache dessen. Offensichtlich
nicht genug für Steinbrück. Übrigens verdienen die
meisten Sparkassenvorstände weniger, was seine Abgehobenheit noch unterstreicht.
..nach Stonies Klopps: "ich finde mit dem Kanzlergehalt kann man
ganz gut auskommen!"
Damit hat sie Stonies Steilvorlage gekonnt eingenetzt u. die beste aller
möglichen Stellungnahmen gegeben. Opportun aber clever!
Den SPD Beratern/Wahlkampfstrategen ist ebenso entgangen, dass mit
gebrüllten Brandreden inkl. roter Birne nichts mehr zu holen ist.
Ich glaube, Herr Steinbrück wäre gut beraten, sich gelegentlich mal häufiger mit dem Wahlvieh auf der Straße auseinanderzusetzen, statt ständig und non-stop Reden vor erlauchten Kreisen zu schwingen. Vielleicht wäre es auch nicht schlecht, wenn er mal überlegte, ob denn ausgerechnet die SPD die richtige Partei für einen wie ihn ist.
Zur Einordnung: bin kein SPD-Wähler mehr, seit vielen Jahren nicht (NACH Brandt, Schmidt und Wehner abtrünnig geworden), wäre es aber ganz gerne wieder, wenn denn wieder Straffheit statt Nahles, Gabriel und Co. einzöge. Steinbrück zum Beispiel. Ein Mann, der Sozialdemokrat ist und verstanden hat, dass man zum Verändern auch Geld braucht. Gott, wie furchtbar. Intelligent Geld verdienen. Ist das etwa Wilderei in den Pfründen der ewig "Benachteiligten"? Scheint so zu sein. Denn wenn ein(e) Staatlenker(in) eines der nun einmal prägendsten Staaten der Welt (darauf gibt es kein Abo. Derzeit ist es aber nun einmal so) weniger Einkommen hat als ein Goldkettchen-Versicherungsfuzzi, dann ist das FALSCH. Ungerecht. Ein zutiefst sozialdemokratischer Prüfansatz. Und das darf gesagt werden. Punkt. Leider werden Sie, Herr Steinbrück, nicht mein Kanzler. Weil jemand anderes eben - derzeit- einfach besser ist. Aber Sie können doch gut mit Frau Merkel. Tun Sie´s gemeinsam wie früher. Für Deutschland.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 16:48 UhrIch gönne jedem sein Gehalt
...warum auch nicht? Neid macht mich nicht reicher. Aber der Vergleich mit dem Sparkassendirektor oder "Goldkettenfuzzi" ist zu tief angesetzt. Wenn ein Unternehmer einen Haufen Geld verdient, steckt meist Innovation, Fleiß, viel Arbeit und nicht zuletzt Risiko dahinter. Der Ruf der Politikerkaste jedoch ist von diesen Argumenten weit entfernt.
"Politiker müssten aussprechen, was sie denken."
FALLS sie denken, WENN sie denken, dass sie denken!
MfG
A. Buntrock
Steinbrück bleibt im Gespräch und das zählt
Gerade zum Jahresbeginn ist es wichtig, dass sich Steinbrück
bemerkbar macht. Denn wer Merkel schlagen will, der darf sich keinen
einzigen Tag in die Versenkung begeben. Der Amtsbonus beschert der
Kanzlerin schliesslich automatisch regelmässige Aufmerksamkeit.
Dass sich ein Sozialdemokrat darauf versteht, Geld zu verdienen,
könnte den Menschen sogar imponieren. Umso mehr muss
Steinbrück natürlich schlechtgeschrieben werden.
Was nützt uns denn andererseits ein Politiker, der der Agent des
Kapitals sein will und daher mit weniger Gehalt zufrieden ist? Wenn
Steinbrück dafür sorgt, dass die Steuern wirklich der
Allgemeinheit zugute kommen, statt in "schwarzen Kassen" zu
landen, dann ist er allemal sein Geld wert.
...im Gespräch bleiben?
Hoppla, bereits vergessen oder verdrängt, dass PS neben seinen Diäten mal so eben etwas mehr als 1Mio an Honorar kassierte, ohne dass er dies publik gemacht hatte und erst einmal daran "erinnert" werden musste? Er weiss seitdem, dass er mehr benötigt als die auskömmlichen Diäten, hat Blut geleckt, oder?
Steinbrück und die Beinfreiheit
Herr Steinbrück wolllte Beinfeiheit. Die hat er jetzt für alle erkennbar erreicht. Er bringt kein Bein mehr auf den Boden.
Vor der Benutzung des Mundwerks
SolltedasGehirn eingeschaltet werden.
Dieser einfache Satz gilt auch und gerade für Politiker.
Sogar für (Su)-Peer.
Sicher sind die Gedanken frei, aber es ist nicht nötig, allles zu
sagen,was man denkt.
Aber alles was gesagt wird, sollte vorher bedacht worden sein.
Leider gilt für Peter:Grosse Klappe, nichts dahinter
Ich könnte die ganze Aufregung um Steinbrück verstehen, wenn
die anderen Abgeordneten ebenfalls ihre Einkünfte offengelegt
hätten und diese, im Gegensatz zu Steinbrück, nur durch
aufopfernde Arbeit zusammengekommen wären. Was dann aber wieder
bedeuten würde, dass sie wohl ihren Job als Abgeordnete nicht erfüllen.
Warum wird von Steinbrück ein Altruismus gefordert, denn Andere
genausowenig ihr Eigen nennen und andererseits soll der/die Kanzler/in
hart und durchsetzungsfähig sein.
Es kommt vor wie die Forderung nach der eierlegenden Wollmilchsau.
Ich bin keine SPD-Wählerin, doch was hier abgeht, finde ich durch
und durch heuchlerich und verlogen.
worin besteht denn die aufopfernde Arbeit von Peer?
dass er den Stabilitätspakt zu Grabe getragen hat?
Dass er in NRW ohne Not die Schuldenlast ständig erhöht hat?
Danke. Das hat weder NRW noch die BRD gebraucht.
■ Ich finde es vollkommen richtig, das ich 2 Millionen
"Honorar" erhalten habe.
■ Die "reiche Stadt Bochum" hat mir für ein belangloses
Plauderstünchen 25K "Honorar" gezahlt.
■ Schade, daß mein "Vortrag" bei Sarasin nicht zustande kam.
■ Lobby Kanzlei „Freshfields Bruckhaus Deringer“ zahlt
Steinbrück 15K Honorar
■ Steinbrück verliert seinen "Internetberater" Roman
Maria Koidl. Er war für Cerberus tätig.
■ Merkel hat einen "Frauen Bonus".
■ Das Kanzlergehalt muß von 200K auf min. 2Mio/a angehoben werden
(wenn ich Kanzler werden sollte).
Warum regt man sich über Steinbück auf?
Ein unterdimensionierter Sparkassenfuzzie verdient mehr als Mutti.!
Die Verhältnismäßigkeit ist nicht mehr gewahrt.
Die Schweizer wollen beschließen, dass der
Chef/Manager/Großkotz nur noch 12* soviel verdient wie der
unterbezahlteste Angestellte.
So bekommt man das Sozialsystem wieder sauber.
Schon merkwürdig, dass sie Ihnen wohl völlig unbekannte
als Sparkassenfuzzie bezeichnen.
Wobei ich gar nicht darüber diskutieren möchte, ob die jetzt
überbezahlt sind.
Tatsache ist aber, dass er Kanzlerkandidat der SPD ist und gerade die
SPD immer für niedrigere Gehälter der Topmanager
plädiert.
Ist es also im Sinne der Partei, das Gehalt des Kanzlers, das weit
über dem Durchschnittsgehalt liegt, zu erhöhen?
Ist das der richtige Weg?
Und nochmals zurück zum Peer. Verdienen hat etwas mit Leistung zu
tun. Er hat bisher nur negatives geleistet. Er hat ohne Not den
Fiskalpakt gebrochen und ihn damit zu Grabe getragen. Er hat in NRW nur
unnötig viele Schulden aufgenommen.
Wo also sehen sie seinen Verdienst angesichts seiner negativen Leistung?
„Ich glaube, dass Politiker das aussprechen müssen, was sie denken“
Richtig! Und danke für Ihre Aufrichtigkeit, Hr. Steinbrück.
Aber bitte bleibens' bitte bei Ihren 'Büttenreden für
Kapitalisten'. Da verdienen (?!) Sie mehr und ersparen es uns
Bürgern, von neokonservativen Abzockern regiert zu werden.
Gazprom-Kanzler brauchen wir keinen zweiten. Schon gar nicht kann sich
das Land, im Interesse des sozialen Friedens, einen zweiten
'Genossen-der-Bosse' leisten.
Heureka, die Lösung : gebt ihm eine Zigarette ! Er muß ja nicht inhalieren ...
... und während weiße Rauchkringel aufsteigen, kann sich der
neue Hamburger Weltökonom in spe schweigend überlegen, welche
10 Prozent der Worte, die er normalerweise sagen würde, er nach
bedeutungsschwangerem Schweigen in Interviews wirklich ausspricht. Oder
ob überhaupt etwas von Substanz übrigbleibt. Dabei kann er den
Blick gen Himmel heben, so daß klar wird, daß die
prophetische Eingebung direkt vom sozialdemokratischen
Weltökonomiegeist herrührt. Alle werden ihn als eine
Inkarnation der staatsmännischen Weisheit loben und lieben. Si
tacuisses, philosophus mansisses.
Ehrlich und dierekt ausgesprochen was er Denk. Zu niedriges Gehalt.
Im Vergleich mit der Verantwortung, Qualifikation und dem Aufwand stehen
eine menge Arbeitseinkommen schlechter da als ein Gehalt eines
Sparkassendirektors. Auch in der Wirtschaft gibt es viele Gehälter
die am Markt ein viel besseren Schnitt machen. Aber genau das ist der
Motor aus welchem Grund sich Menschen dafür einsetzen ihren Kunden
die besten Leistungen zu erbringen. Auch das ist Herrn Steinbrück
anders als vielen Linken in der SPD bewusst, was ihn zu einer
wählbaren Person macht.
.
Im Prnzip sprechen aber nicht nur Politiker an, dass sie zu wenig
Verdienen. Auch wenn Verantwortung, Qualifikation und Aufwand es
Rechtfertigen würden, es aber realistisch am Markt nicht zu
erzielen ist. Als Beispiel möchte ich den verantwortungsvollen und
anstrengenden Beruf der Tagesmutter anführen. Gut ausgeübt
werden die Kinder auf ein Leben Vorbereitet. Die Eltern bekommen den
Freiraum, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen die flexibler ist
als es eine Kita ermöglichen kann.