07.01.2013 · Doris Schröder-Köpf hatte entschieden, in die Politik zu gehen. In ihrem Wahlkreis gab es eine langjährige Abgeordnete. Bald nicht mehr.
Von Marie Katharina WagnerRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Da kommt wieder Nachschub aus der Partei-Trommel
Jeder neue kompetenter als der Vorgänger.
Widerlicher Pseudo-Authentizitismus
Es ist widerlich, mit welcher Akribie hier Dingen auf den Grund gegangen
wird, nur um einem Pseudo-Authentizitismus frönen zu können.
"Gute alte Unermüdliche" chancenlos gegen
"Köpfchen" lautet doch der stille Vorwurf.
Kein Wunder, dass es den Parteien kaum noch gelingt, junges
unverbrauchtes Personal zu rekrutieren, wenn jeder angehende Abgeordnete
erst durch die tiefsten Ebenen muss.
Bei Merkel reichte 1990 ein Anruf von Thomas de Maiziere bei seinem
Onkel Lothar und schon war sie in dessen Organisationsteam. Und weil
Kohl sie sich dann in sein Kabinett holte und von seinem Mädchen
sprach, ist sie heute Kanzlerin und Thomas de Maiziere
Verteidigungsminister. Dass einer solchen Auslese das Prädikat
"Günstlingsbevorteilung" verliehen werden muss, ist schon
so normal, dass sich niemand mehr drüber aufregt.
SPD - Schröder-Köpf und der verpasste Zickenkrieg
Da habe ich ja gerade einen kleinen Krimi gelesen von Intrigen,
Heuchelei, Putscherei, Arroganz und Ignoranz. Kein Zickenkrieg - denn
alleine geht das nicht - allerdings scheint mir Schröder-Kopf eine
richtige, arrogante Zicke zu sein - Leuschner hingegen ein Arbeitstier,
ganz und gar in der Politik verwurzelt, fair und kameradschaftlich.
Schade für sie.
Dass die dortige SPD sich sehr schlecht verhalten hat, wissen sie alle -
um Wahlen zu gewinnen, scheint jedes Mittel recht.
Sie sollten jedoch wissen, Schröder-Köpf ist keine
Politikerin, sondern ein Schicki-Micki-Frau, die sich in Politik
versucht und den Bonus ihres Mannes und Ex-Kanzlers nutzt.
Die SPD-Wähler hätten eh nichts von einer besseren Poltik,
auch wenn sie diese Dame wählten, da sie voll die Politik
Schröders vertritt.
Wählt, liebeSPD WählerInnen in NieSa, wenn ihr wirklich wieder
Soziales haben wollt, die Linkspartei, die SPD kann das nicht, sie kennt
sogar das Wort nicht mehr.
Und was ist mit mir!!!!! ich habe auch das RECHT auf ein Amt
Mehrere gescheiterte Ehen und jetzt muss mein Leben irgendeinen Sinn haben - wenn nicht Kanzler, dann Stadtwerke oder bitte Landtag. Ich kann nicht mehr LOL
Lieber Gott, laß Hirn auf die Wähler regnen.
Mal sehen, ob wir hier jetzt auch in der Politik endgültig amerikanische Verhältnisse bekommen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 11:25 UhrNun ja, Herr Parsons, seitdem sich Arbeit in Deutschland nicht mehr lohnt, außerhalb gewisser
Seilschaften und wenn man deren Tätigkeit als Arbeit bezeichnen
will, kann man in USA vielleicht tatsächlich besser von seiner
Arbeit leben, so man denn eine findet.
Aber was hat das damit zu tun, wer - wie - wo - und warum von wieviel
Wählern in USA gewählt wird oder zur Wahl steht? Rein formal
mag es da Unterschiede geben, in der Praxis aber spielen die wohl kaum
eine Rolle. Oder wer bestimmt in USA, wer auf den Wahlzetteln steht?
Die politische Mündigkeit eines Volkes entscheidet sich weniger in
Wahlen selbst, als darin, wer warum zur Wahl steht. Und da sehe ich
weltweit keinerlei Unterschiede. Daß Doris Schröder-Köpf
keinerlei Qualitäten vorzuweisen hat, die sie wählbar
erscheinen lassen, hat sie mit vielen Spitzenpolitikern in USA gemein.
Daß sie überhaupt zur Wahl steht, zeigt, wie weit sich die
Politik bereits von den Menschen entfernt hat, es zeigt, wir leben in
einer Scheindemokratie.
Und ja, auch die Wähler haben ihren Anteil daran, zumindest die Nichtwähler.
Amerikanische Verhältnisse
Dort wählt man sogar die Abgeordneten selber, und keine von Parteigremien vorgegebenen Listen. Das muß so eine Art Hölle sein. Merkwürdigerweise wollen viele nach USA und wenige nach D (wenigstens von denjenigen, die arbeiten wollen).
Ja, so ist es in einer Demokratie -
"Und so sei das nun mal in einer Demokratie, die Partei habe sich
eben entschieden, sie aufzustellen. „Wir wollen ja Wahlen
gewinnen“, sagt sie."
MEINE Stimme bekommen DIESE Sozen NICHT!!!
MfG
A. Buntrock
Mir fällt auf ,daß die Presse und die Internetkommentierer auf gutaussehende Frauen geradezu besinnungslos einprügeln,ein Aufhänger findet sich immer,ob nun bei Bettina Wulff oder Doris Schröder-Kopf.Ist das die Rache der durchschnittlich Aussehenden oder ähnliches?
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 17:33 UhrDoch ja,
"Fernandel war auch "gut aussehend". Aber wenn's nach Schönheit ging, wäre der Bundestag ziemlich leer, was aber auch nicht weiter auffallen würde.
Stimmt
Sind ein schöner Witzbold - ich lache mich schlapp - dann hat sie doch keinen Bonus mehr :-)
Mir persönlich
ist es völlig wurscht, wie ein Politiker/in aussieht, aber Frau Schröder-Köpf als gutaussehend zu verunglimpfen ist schon ein starkes Stück. Schön wäre für mich, wenn sie die Reihenfolge ihres Nachnamens änderte :)
Ich wünsche der SPD am 20.1. eine SUPER-KLATSCHE!!!
„Funktionärsclique mit angehängter zahlender Mitgliedschaft“,
... „beängstigender Demokratieverlust“, „von
hinten durch die kalte Küche inszeniert“.
Das sind die zutreffenden Beschreibungen dieser üblen
Schmierenkomödie. Was für ein mieses Spiel ALLER Beteiligten:
Ex-Bundeskanzler, seine Frau, die ganze auftretende SPD-Mischpoke!
So ist das eben, "wenn ut Schiet wat ward" pflegte meine
Großmutter in ähnlichen Fällen immer zu kommentieren.
Großmütter wissen meist sehr genau zu unterscheiden zwischen
Anstand und gemeiner Chuzpe... ;-)
"Delegierte würden zu Marionetten, ...
...müssten sie Beschlüsse der Basis übernehmen."
Bin ich der einzige, dem die bodenlose Unverschämtheit dieses
Satzes sauer aufstößt?
Neben Steinbrück, Wowereit und Thierse kann sich unsere Kanzlerin
noch auf weitere Wahlkampfhelfer verlassen.
Habe ich mal gemacht
Ich habe das mal gemacht und fand mich eindeutig bei der Linkspartei
wieder - habe sie auch gewählt und favorisiere sie immer noch.
Wobei ich mich weder rechts noch links ansiedeln würde - sondern
ganz einfach meine mir wichtigen, menschlichen Fragen und
Bedürfnisse von dieser Partei am Besten repräsentiert sehe.
1. und wichtigstes Kriterium dabei: Welche Partei ist für den Krieg
? bzw. Frieden, keine Einätze der BW u.ä.
Es war auch eine meiner...
...(sehr seltenen) rhetorischen Fragen.
Leider zieht sich das Zuschieben von Wahlkreisen durch alle Parteien -
in meiner Heimatgegend hat auch die Linke sich da nciht gerade mit Ruhm bekleckert.
Eigentlich kann man nur noch auf pro-Bewegungen und freie Wähler setzen.
Nein, Herr Lensky,
... da sind Sie keineswegs der Einzige. Aber 1000 Zeichen reichen leider nicht, um sämtliche Unverschämtheiten dieser Mischpoke aufzählen...
Soe ganz rein theoretisch könnte man auch was anderes als CDU oder Spd wählen. Aber solange
der deutsche wähler ernsthaft glaubt, lediglich zwischen "Pest
und Cholera" wählen zu dürfen, sehe ich für die
Zukunft dieser Gesellschaft schwarz.
Einzig der Wähler bestimmt die politische Richtung, niemand sonst.
Und solange CDUCSUFDPSPDGrüne, Linke, Piraten oder FreieWähler
gewählt werden freiwillig und geheim, ist diese Richtung links
geradwegs in eine sozialistische EU-Diktatur. So langsam sollte das nun
wirklich jedem erkenntlich sein.
Es möge jeder mal den wahl-o-mat benutzen und sich sodann an die
Wahlempfelung halten. CDU, SPD und Co kommen da mit Sicherheit bei den
allermeisten ganz weit hinten.
Da kann man sich auch gut vorstellen durch welche
"Fachkompetenz", Schröder-Köpf den Aufsichtsratjob
bei Karstadt bekommen hat. Engagiert sich ihr Mann doch auch als
politischer Berater eines von Karstadt-Lenker Nicolas Berggruen
gegründeten Instituts in den USA.
Nein, nicht, dass ich Karstadt deswegen boykottiere. Ich nutze die
Karstadt-Häuser in Hannover sogar regelmäßig, um
trockenen Fußes den Weg von einer Einkaufsstrasse zur parallel
verlaufenden abzukürzen. Seitdem (dank Schröder-Köpf?)
die Snowboards aus dem Sortiment gestrichen wurden, kommt man da auch
viel schneller durch. Danke Doris!
Ach nein, Frau Seiters,
... bestimmt ist doch Frau Schröder-Köpf (aparter Doppelname) nur eine ganz einfache "Quotenfrau" gemäß gesetzlicher Vorgabe. Denn sowas tut man doch nicht... ;-)
Als solches betitelte und beleidigte Schröder-Kopf seinerzeit einen populären Stimmenimitator, der ihren Gatten kabarettistisch auf die Schippe nahm (Der Steuersong ~2002). Die blondierte Hannoveranerin darf sich angesichts des von der FAZ dargestellten Sachverhalts nun auch mal an die eigene Nase fassen.
Das hier Beschriebene ist eine gar nicht so seltene Möglichkeit, zu
Posten, Einfluß, Berühmtheit und/oder Geld zu kommen, die
praktisch nur den Frauen offensteht.
Den Männern nicht. Der Ehemann der Bundeskanzlerin kommt in
Frauenzeitschriften nicht vor, während "die Frau von..."
allemal ausreicht.
Die Strauss Kinder, Frau von der Laien, Schöder-Köpf, Frau
(neu) Münthe......
.
Die einen haben Ihr Herrscherhaus, wir haben halt verdiente Politikerdynastien.
.
Bin mal gespannt wann Frau(ex) Wulf wieder in der Politik auftaucht.
.
Hannover scheint ein gutes Pflaste für solche langfristigen
Strategien zu sein.
.
Meint
Sikasuu
.
Ps. Eins muss man/Frau der kath.Kirche ja lassen. Unter machtpolitischen
Aspekten war die Einführung des Zölibats doch kein so
schlechter Schachzug! :))
Werthe Mitforistin Helga Ziessler. Ich muss meinem Nikname...
... Sikasuu (übersetzt aus dem finischem "Schweine- besser
Kodderschnauze") doch ab und zu mal die "Referenz" erweisen.
.
Schön, das ich Ihnen, werthe Frau, bei diesem traurigen Thema ein
Lächeln in Gesicht zaubern konnte.
.
Mit untertänigstem, aber humor- (galgen?)- vollem Gruss
verbleibt, der zu Y-Chromoson verurteilte
.
Sikasuu :-))
.
Ps. Danke für dieses LOB:-)
Danke für den Lacher
... den Sie mir bei dieser an sich gar nicht komischen Geschichte
beschert haben, Herr Meier!
Ihr p.s. wirkte bei mir tatsächlich noch besser als Kitzeln unter
den Fußsohlen!... ;-)
Sie vergessen eins, das wichtigste und entscheidende: Diese "Politikerdynastien" werden noch
in freien und geheimen Wahlen vom deutschen Wähler freiwillig und
geheim erwählt.
Der in der ganzen Sache am wenigsten Intelligente und
allergrößt Geschädigte sitzt in dem Fall VOR dem Wahlzettel!
warum solch breiter Promi-Quark in Zeiten, wo die FAZ wichtige Probleme erörtern sollte?
Nein – falsch! Es muss heißen: Mehr Kaste wagen. Will Tante
Schröder-Köpf sich mal bequem was dazuverdienen, so
nadelgeldmäßig – ihre Kaste sorgt dafür. Allein
wegen des wahrlich doppelt verdienstreichen und lupenreinen Gemahlsgatten.
In der Willy Brandt-SPD hieß es noch »Mehr Demokratie
wagen.« Inzwischen hat die SPD weniger als die Hälfte der
Mitglieder von damals und ist zur Kastenpartei verkommen. Wie
CDUCSUFDPGRÜNE auch.
Was zornig macht: Die volksverhöhnende Schamlosigkeit, mit der die
Oligarchen der Politkaste sich in diesen postdemokratischen Zeiten die
Taschen füllen.
Gemach, Herr Walter -
nehmen Sie's nicht so tragisch! Der Herr Meier ist bestimmt seit langem SPD-Mitglied. Darüber kann einer schon mal seinen Humor verlieren - so denn überhaupt vorhanden gewesen ;-)
Gewiss, Herr Meier.
(Fast) jeder kann jeder Partei beitreten. Damit gehört man indes
noch nicht zur Politkaste. Dazu bedarf es mindestens eines
Abgeordnetenmandats bzw. - wie Figura zeigt - eines mächtigen
Gemahlsgatten wie des lupenreinen a. D. oder eines Sugardaddys wie
Münte oder eines echten Pappis wie Ernst Albrecht für Tochter
Zensursula, damit man ein Mandat fast geschenkt bekommt.
Wie bissig es dennoch selbst innerhalb der Kaste zugeht beim Kampf um
die Pfründen, lesen Sie doch in diesem Beitrag: Gewerkschafterin
gegen a. D.-Gemahlsgattin. Neueinsteiger ohne »Vitamin B«
werden locker weggebissen von Kastenmitgliedern.
N. b.: Ihr dritter Satz von dreien (»Geschreibsel«) trifft
mich zutiefst.
Sie können Mitglied jeder Partei werden...
... durch einen AUfnahmeantrag. Das geht in Kasten nicht.
Daher ist Ihr BEitrag nur Geschreibsel, aber keine substanzielle
Parteikritik.
Die darbende SPD
hat doch auch keine wirklichen Profile mehr - genau wie fdp, CSU, CDU und Grüne. Die Linken sind sowieso nur noch Schrott.
Es geht ja nicht um irgendwen - Nein, es geht um unsere Demokratie!
Die anscheinend von denen heruntergewirtschaftet wird, die den Hals
nicht vollkriegen und gerade die SPD als ihre persönliche
Spielwiese betrachten. Denen es keine Ehre mehr ist, Bundeskanzler der
Bundesrepublik Deutschland zu sein und denen Verdienen statt Dienen die
Hauptsache ist. Immer die Hand aufhaltend und damit empfänglich.
Der Korruption den Boden bereitend. Und dann diese
beschäftigungslosen Politiker-Gattinnen. Immer auf dem Ego-Trip.
Und wenn auch bisher kaum einer wusste, wer Frau Leuschner ist, so ist
doch interessant, das die SPD in Niedersachsen ausgerechnet die Expertin
ihrer Partei für Rechtsextremismus ab-
schiessen will. Und Solidarität : DER Wert in der SPD, der am
meisten zählte, zählt dann nicht mehr, wenn sich Prominenz mit
geballter Kraft in die Parteispitze drängt. Und ich könnte mir
vorstellen, das Frau Doris Schröder- Köpf auch noch
Bundeskanzlerin werden will.
Aber darum geht es nicht. Sondern darum, das unsere Demokratie zur
Spielwiese miesester Art wird
Natürlich gebe ich Ihnen Recht
Diese Demokratie wird hauptverantwortlich von CDU und SPD an die Wand
gefahren.
Und von denen, die sich nicht entscheiden können, EINER Partei die
Verantwortung zu übertragen. Koalitionsverhandlungen nach der Wahl
sind der Anfang vom Ende, das eigentliche Übel.
Gewohnheitssache
Keine SPD-Anhängerin - es ist jedenfalls nicht fair, hier nur die SPD zu watschen, denn den Demokratiemissbrauch sehen wir leider auch in allen anderen Parteien. Denken Sie an den Teppichhändler der FDP, der noch schnell gute Pöstchen vergibt u.v.a., die ebenfalls kein Schamgefühl mehr kennen, wenn es darum geht, andere zu benachteiligen. Diese machen das doch jeden Tag mit dem Volk.
Ich stimme Ihnen in dem zu, Frau Zießler, was Sie über die anderen Parteien schreiben
Natürlich sieht es bei diesen auch nicht besser mit dem personal
aus. Schonplatz Land- und Bundestag möchte ich sagen und die am
Tropf der Parteien Hängenden, von denen keinen gerne zum
Arbeitskollegen hätte, wissen vermutlich garnicht, wovon wir reden.
Die Aufgabe der Abgeordneten scheint es auch nicht mehr zu sein, uns zu
vertreten, sondern sie sind dazu da, den Anschein von Demokratie
aufrecht zu erhalten, alles abzunicken was die
parteien ihnen empfehlen und ihr Gewissen haben sie sowieso in die
Mülltonne geworfen. Denn es geht auch darum, mindestens zwei
Perioden in den parlamenten durchzustehen. Aber weil viele anscheinend
nichts anderes können, ihr Absturz aus den Parlamenten sie den
Platz an der Sonne kosten würde, bei vorzeitiger
Vertragslösung mit uns, dem Volk, so schleimt man sich oben rein
und tritt nach unten. Uns das Volk. Und der politische Radikalismus von
Links und Rechts ist das Werk dieser Abgeordneten, die uns nicht mehr
vertreten, ist das Werk der
Co-Manager.
Herr Reisse
Nach meinem Lachanfall bei einem anderen Kommentar bin ich jetzt wieder
ganz ernst. Und kann Ihnen nur sagen: 100%ige Zustimmung zu (fast)
allem, was Sie dazu geschrieben haben! Das "fast" bezieht sich
darauf, dass Ihre Analyse nicht nur auf die SPD paßt, sondern dass
es in anderen Parteien nicht wesentlich besser aussieht.
Die Vermutung, dass die Frau dieses ExKanzlers mit seinen lupenrein
demokratischen Freunden es auf das Kanzleramt abgesehen haben
könnte, kam mir auch sofort, als ich diesen Artikel las. Ich halte
es für sehr wahrscheinlich.
Diese Stadt mit ihren 500.000 Einwohner exportiert desaströse Politiker wie China auf Diebstahl deutschen geistigen Eigentums beruhende Produkte. Das geht "zack-zack-zack".
Und der Haifisch, der hat Zähne ... *schauder*
»Und ihr Mann geht um die Ecke, dem man nichts beweisen kann
...« Den Makel wird die Tante ja lebenslang net mehr los. Welch
ein übelriechender Hannöverscher Sozisumpf. Unwählbar das.
Treffende Illustrationen übrijens. Chapeau!
Da wundert sich noch wer ueber den Politikverdruss hierzulande?
Wo bleiben Anstand, Vernunft, Ehrhaftigkeit der Personen die in die
Politik draengen? Oder sind das alles nur Moralvorstellungen die dem
gemeinen Waehler suggeriert werden?
Es muss hinterfragt werden, warum Personen noch in die Politik gehen!
Zwei Vorschlaege:
-keine Berufspolitiker mehr. freiwillige Aemter.
-keine Politikergenerationen. wer einmal gewaehlt wurde sollte nicht
nochmal gewaehlt werden koennen, auch keine direkten Verwandten, Ehepartner.
Nachdenken
Ich wollte eigentlich keine Diskussion ueber Yogi-Fliegen lostreten.
Herr Laurisch, ein Grossteil der Aemter in Deutschland wird durch
freiwillige Mitarbeiter ausgefuellt. (siehe Vereine) Es gibt keinerlei
Studien die eine Korrelation zwischen Lohn und politischer bzw.
Vereinsarbeit belegen. Was spricht denn ihrer Meinung nach dagegen, dass
Politiker gar nicht mehr bezahlt werden sollten?
Gewaehlt werden diese weiterhin durch den Waehler. Einzig der Anreiz in
die Politik zu gehen duerfte ein Anderer werden, was wahrscheinlich das
politische Personal aendern koennte. Und hier ist nicht gesagt, dass
eine negative Selektion stattfinden wird, diese entsteht i.d.R eher
durch monetaere Anreize.
Stimmt nicht.
Herr Laurisch, ich stimme Ihnen teilweise zu, aber von tantrischen
Yogifliegern haben Sie keine Ahnung - ich weiß - es sollte ein
Witz sein.
Tantra ist eine Form von Meditations-übungen, kenne ich nicht.
Das yogische Fliegen praktiziere ich seit einigen Jahren und ich kann
Ihnen sagen, es wäre ein Segen für die Politik, wenn dort
Menschen säßen, die das yogische Fliegen praktizieren
würden, es klärt den Verstand, macht immun gegen Betrug,
Korruption, Beeinflussung und Manipulation, weil es das Selbst=unsere
ureigenste innere seelische Kraft, stärkt und damit Werte, die
für die Menschheit wichtig sind, mit starker Energie umgesetzt
werden können. Yogische Flieger haben alle gute Berufe.
Solche Menschen wollen Sie doch alle - also nicht lachen, wenn sich
einige auf den Weg machen und es üben. Oder dachten Sie,
anständige, integre Menschen würden so geboren ?
Wollen Sie Menschen vorwerfen, dass sie auf Blender hereingefallen sind
? Es sind diese Blender, die das Volk betrügen.
"Das Problem ist nicht das System, es sind noch nicht einmal 'die Politiker',
... es sind die Leute, welche mit großer Begeisterung und in
Massen für diese Personen stimmen."
Da treffen Sie den Nagel direkt auf den Kopf, Herr Laurisch!
Herr Wurth
Was Sie sagen hat leider wenig mit Realismus und Rechtsstaatlichkeit zu tun.
Soll etwa ein Verwandter von Herrn Schäuble in einer Demokratie
kein politisches Amt ausüben können, weil er halt in die
falsche Familie geboren wurde?
Und wie soll ich mir das mit freiwilligen Ämtern vorstellen? Wenn
es dafür kein Geld gäbe, dann säßen im Bundestag
eben gar keine Leute mit Sachverstand mehr (statt 10 oder so NULL),
sondern tantrische Yogi-Flieger und Weltverbesserer.
Das Problem ist nicht das System, es sind noch nicht einmal "die
Politiker", es sind die Leute, welche mit großer Begeisterung
und in Massen für diese Personen stimmen.
Siehe 80%-Zustimmung für zu Guttenberg usw.