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Wahl in Bayern : CSU sackt in zweiter Umfrage unter 40 Prozent

  • Aktualisiert am

Seine Partei CSU verharrt im Umfragetief: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Bild: dpa

Nach dem wochenlangen Asyl-Streit mit der Schwesterpartei CDU kommt die CSU nicht aus dem Umfragetief heraus. Wenige Monate vor der Landtagswahl in Bayern ist Ministerpräsident Söder weit von seinem Traumziel entfernt.

          Die CSU ist auch in einer zweiten Umfragen zu der bayerischen Landtagswahl unter die 40-Prozent-Marke gerutscht. Laut einer Umfrage des GMS-Instituts für Sat.1 Bayern kämen die derzeit mit absoluter Mehrheit regierenden Christ-Sozialen auf nur noch 39 Prozent, wenn am Sonntag gewählt würde. Im Mai hatte das Institut noch einen Wert von 42 Prozent ermittelt. Zuvor hatte eine Forsa-Umfrage die CSU bei 38 Prozent gesehen.

          Profiteure der CSU-Verluste sind laut GSM die Grünen und die AfD. Beide würden jetzt auf je 14 Prozent der Stimmen kommen. Auch die FDP und die Linkspartei können um je einen Punkt auf nun sechs beziehungsweise drei Prozent zulegen. Die SPD verliert dagegen weiter und erreicht nur noch einen Wert von zwölf Prozent. Die Freien Wähler landen bei sieben Prozent. Nur 38 Prozent der Wähler gaben aber an, sich ihrer Wahl am 14. Oktober schon sicher zu sein.

          73 Prozent der Befragten meinen, dass der Asylstreit mit der CDU der CSU schaden werde. Zugleich befürworten aber 79 Prozent eine härtere Haltung in der Flüchtlingspolitik. Nur noch 13 Prozent der befragten Bayern wünschen eine Alleinregierung der CSU. Während CSU-Chef Horst Seehofer im Ansehen verlor, konnte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dagegen zulegen.

          GMS hatte vom 5. bis 11 Juli insgesamt 1007 Personen telefonisch befragt.

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