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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Vorratsdatenspeicherung Kriegserklärung des Innenministers

 ·  Bundesinnenminister Friedrich hat den Gesetzentwurf von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zur Vorratsdatenspeicherung in der Luft zerrissen. Nun drängt die Zeit. Was tun?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (41)

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peter myer

ganz einfach

lassen wir einfach erich mielkes noch lebende familie entscheiden. die haben ahnung und fachwissen!!!

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peter myer

mehr leutheusser-schnarrenberger bräuchte das land

frau leutheusser-schnarrenberger ist für mich eine politikern die ich jederzeits wählen würde. aufrichtigkeit, anstand und eine moralischen kompass. kein fähnlein im winde wie manch andere in der politkergilde. für mich eine wirkliche bürgerechtsliberale- die sich gegen den drohenden orwellschen überwachungsstaat stemmt.

und herrn friedrich und seinen eu-freunden sei gesagt- ein erich mielke reicht.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 19.04.2012 13:54 Uhr

Lobbyistin L-S

Aus medienwirksamen Gründen blockiert Frau Leutheusser-Schnarrenberger das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung. Während die Medien sich über diesen Streit erregen, werden von L-S ohne Medieninteresse die Gebühren für Notare und Rechtsanwälte erhöht. Das nenne ich gute Lobbyarbeit.

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Sascha Rieger

@ Herrn Sunderbrink

Ist die deutsche Regierung nur noch da, um Richtlinien der EU umzusetzen?

Volkeswille ist nämlich tendenziell auf der Seite der Speicherungsgegener. Jede Umfrage seit 2008 zeigt 60+ % der Bevölkerung gegen die VDS.

Und der anmaßende Ton des Innenministeriums ist auch unangebracht.

Unsere jetztige Regierung sieht den Bürger anscheinend vornehmlich als Feind.

Für die EU-Bürokratie gilt gleiches.

Ich bin FROH, dass jemand aus der Regierung sich dieser Entmündigung durch die EU widersetzt.

Vor allen Dingen wird die EU-Richtlinie demnächst vor einem EU-Gericht verhandelt.

Vielleicht sollte das IM und der Herr Sunderbrink diese Entscheidung abwarten, statt sich jetzt lautstark für eine sofortige Umsetzung stark zu machen?

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Karsten Schmidt

Man kan Frau Leutheusser-Schnarrenberger nur loben

Eine der wenigen Politikerinnen, die mit Maß und einem Lächeln die Welt betrachten.
Herr Friedrich dagegen ist ein arger Wüterich, ein humorfreier Exekutor
überzogener Totalüberwachung aller Aktivitäten der zu bevormundenden und zu
verwaltenden Untertanen.

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Sascha Rieger

@Siegfried Kellner

Frau Leutheuser ist vermutlich der einzige Grund, warum die FDP überhaupt noch einige wenige Stimmen bekommt, denn sie ist die letzte Vertreterin eines echten Liberalismus, der den Bürger und die Demokratie vor dem Staatsapparat beschützt.

Sie sollten sich übrigens schämen, dieses Anliegen, dass eigentlich jedem aufgeklärten Zeitgenossen am Herzen liegen sollte, für plumpe parteipolitische Polemik zu missbrauchen.

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Sascha Rieger

@ Richard Fladda: Im Fall der jüngsten Terrormorde in Frankreich ...

... war der Täter den Ermittlungsbehörden längst bekannt.

Er wurde außerdem bereits mit allen Mitteln überwacht.

Frankreich hat die Vorratsdatenspeicherung bereits.

Hat das die Opfer geschützt, das verbrechen verhindert?

Was soll die Vorratsdatenspeicherung also nützen?

Diese Frage hat die EU bisher nicht beantworten können, das IM ebensowenig.

Mir scheint außerdem, als ob Sie Vorratsdatenspeicherung mit dem Aufbewahren von Justizakten verwechseln.

Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung hat anscheinend einen unglücklichen Namen. Sie müsste eigentlich "Richtlinie zur Verdachtslosen Datensammlung -und speicherung" heissen.

Sonst glauben wohl bestimmte Menschen, es ginge um das Speichern vorhandener Daten...

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Bernd A. Wohlschlegel

BIM Herr Friedrich

"bescheinigt dem Justizministerium eine ziemlich vollständige Unfähigkeit …"
eben der BIM Friedrich der u.a. zu verantworten hat, dass trotz einiger schon über 10 Jahre aktenkundig vorhandenen Erkenntnisse zum Rechtextremismus (NSU etc.), bis dato nicht ausgewertet sind oder wird dies vorsichtshalber nach der NRW Wahl verschoben?
Spannend wird es jedenfalls sein wie das totalversagen des Innenministeriums und seiner Dienststellen "herausgearbeitet" wird;. ich wette da verläuft das Meiste im Sand.
Deswegen ist u.a. die jetzige Reaktion gegen das Justizministerium nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver vom eigenen Versagen. Im Interesse der bürgerlichen Freiheit kann man nur hoffen das die Justizministerin standhaft bleibt. Begründungen dazu liefern hier andere sehr gut formulierte Forumsbeiträge und natürlich der Artikel von PC selbst.

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Llok Koll

Unglaublich...

Meines Wissen starben 2011 knapp 4000 Menschen im Straßenverkehr. (focus.de) So viele Opfer terroristischer Anschläge haben wir in den nächsten 500 Jahren in Deutschland nicht (das wären 8 Tote pro Jahr).

Also... woher nehmen die Leute sich das recht, ALLE und ALLES was die Menschen in der BRD so zu bequatschen haben mitzuschneiden, zu speichern und zu verwerten.

Anders gefragt: Konnte schon mal ein Anschlag Aufgrund von Voratsdaten verhindert werden? Und wenn ja, haben dann die gespeicherten Daten den entscheidenden Hinweis geliefert?

Ich halte es für schlicht pervers zig Millionen Menschen zu überwachen damit ein paar schwarze Schaafe evtl. erwischt werden...

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Siegfried Kellner

Bravo, Herr Friedrich

Endlich mal einer der dieser Frau Schnarrenberger zeigt wo es lang geht. Diese Ministerin ist der reinste Bremsklotz mit ihrem GLORIFIZIERTEN Datenschutz. Als sie damals heulend im Fernsehen von ihrem Ministeramt zurück trat, glaubte man daß sie in der Versenkung verschwindet. Anscheinend hilft nur bei der nächsten Bundestagswahl der Absturz der FDP mit dem Verschwinden aus dem Bundestag.

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Sebastian Andreas

Kiegserklärung der FAZ?

Der Artikel impliziert, dass das Innenministerium die verfassungswidrige Gesetzeslage wieder herstellen will. Ist hier dier Rubikon überschritten? Leider lässt der Artikel mehr im Nebel des Krieges als das er die Fronten aufzeigt. Eindeutig dürfte sein, dass Quickfreeze der RL nicht entspricht und die alte Gesetzeslage verfasungswidrig ist -aber auch das ist nicht neues. Interessant wäre es zu erfahren bei welchen Tatbeständen eine Behörde die Daten erfahren können soll und welche Stellen dies entscheiden sollen.

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Wolfgang Press

Wer ist Herr im Haus

Ja verdammt, was verlagen die von der EU eigentlich alles? Sind wir denn noch Herr im eigenen Haus? Die EU will dass Deutschland zu einem Überwachungs- und Polizeistaat wird. Das darf auf gar keinen Fall sein. Daher bin ich Frau Leuthäuser-Schnarrenberger dankbar, dass sie da nicht mitmachen will. Und der Friedrich sollte möglichst gestern als Innenminister abgelöst werden, denn der Stiftet nur Unruhe!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.04.2012 12:05 Uhr
bernd ullrich

In Brüssel regieren Liberale und Konservative.

Was glauben Sie, lieber Herr Press, warum das Datenschutzspeichergesetz von Brüssel betrieben wird. Richtig! Weil Schwarz/Gelb und Friedrich in Deutschland keine Mehrheit für seine Überwachungsstrategie findet. Das machen die Liberalen und Konservativen schon eine Weile, seitdem sie die Mehrheit im europäischen Parlament haben. Auch die meisten Kommissare sind ehemalige Konservative und Lberale der Mitgliedsländer. Die EU ist keine neutrale Instanz, sondern die Kommissare vertreten in erster Linie die Interessen des Kapitals und ihrer eigenen Länder. CDU und FDP tuen so, als käme alles Übel aus Brüssel. Dabei stecken sie dahinter.

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Richard  Fladda
Richard Fladda (richy.f) - 18.04.2012 10:44 Uhr

Zum Wohle des Verbrechers

Ich habe nichts zu verbergen. Meine Daten könnten beliebig lang gespeichert werde. Wir alle, die das Internet benutzen, hinterlassen ohnehin mehr Spuren als es uns lieb ist.
Eine zu kurze Datenspeicherung begünstigt das Verbrechen. Eventuelle Spuren verlieren sich nach dem Ablauf der Speicherfrist in Nirvana. Es beginnt mit der Aufbewahrungsfrist von Ermittlungsakten. Nach 10 Jahren werden diese vernichtet. Gerade vor einigen Tagen wurde im Ruhrgebiet zufällig ein Mord nach 16 Jahren aufgeklärt. Die Ermittlungsakten wurden vor einigen Jahren vernichtet. Es musste neu ermittelt werden, mit Erfolg. Es gab früher eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahren. Wir tun alles um die Anonymität und den Datenschutz der Verbrecher zu bewahren. Die Opfer bleiben auf der Strecke. Es ist schon merkwürdig, dass die FDP in dieser Sache als Lobbyisten auftreten. Die FDP ist allerdings auf einem guten Weg sich selbst abzuschaffen. Leute, gibt Gas.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.04.2012 00:07 Uhr
peter myer

naiv

zeigen sie uns bitte alle ihre kontoauszüge. ziehen sie abends nicht mehr ihre gardinen zu. geben sie uns jederzeit auskunft was sie so machen und mit wem . einen schlüssel ihrer wohnung hätten wir auch gern.

sie haben doch schließlich nichts zu verbergen!!

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Ralf Bund
Ralf Bund (rabund) - 18.04.2012 11:36 Uhr

Ich habe auch nichts zu verbergen,

doch ist es mir allerdings nicht wohl dabei, wenn ein Staat in der Lage ist ein vollständiges Profil meines Verhaltens zu erstellen.
Wir werden über Kameras auf den Strassen ausgespäht. Es gibt Bestrebungen Daten, die bei den Behörden vorliegen, zusammenzuführen und jetzt soll auch noch mein Kommunikationsverhalten minutiös ausgespäht werden.
Meines Erachtens bewegen wir uns mit großen Schritten auf den Orwell'schen Überwachungsstaat zu. So lange diese Instrumente in der Hand einer gutwilligen Regierung sind, so lange wird es sicherlich auch nur wenige Probleme geben. Wie schnell sich das aber ändern kann, sehen wir in Ungarn.
Nach meinem Dafürhalten gehört es auch zu einer Demokratie, dass der Bürger weitestgehend unbehelligt vom Staat leben kann, dazu gehört auch das Recht informationelle Selbstbestimmung.

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Richard  Fladda
Richard Fladda (richy.f) - 18.04.2012 11:23 Uhr

Herr Dr. Thomas Rossburg

Respekt vor Meinung der Mehrheit der Bundesbürger. Die habe ich, auch vor der Meinung Einzelner, auch von Ihrer. Was man von Ihnen nicht behaupten kann. "Treudoof" - das ist auch eine Art der Disqualifikation. Ihr Titel lässt etwas anderes vermuten.

Erstaunliche Grüße - ich hoffe nicht darüber, dass man andere Meinung haben kann, als die Ihre.

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Karsten Bender
Karsten Bender (Kasmo) - 18.04.2012 11:08 Uhr

Naiv

In einer perfekten Welt, in der Daten immer fehlerfrei sind und niemals in die falschen Hände geraten, mögen Sie vielleichht recht haben. Die Realität sieht anders aus: Datenbanken sind unglaublich komplex und leider nicht fehlerfrei. Die Zusammenführung von Datenbanken, wie sie inzwischen "zu unserer Sicherheit" betrieben wird, potenziert die Fehler. Und das kann dann dazu führen, daß ein unschuldiger Mensch plötzlich zu einem Verdächtigen wird und sein Leben ruiniert wird. Unrealistisch? Leider nicht. Und dank Sicherheitslücken werden die Daten früher oder später auch in den Händen von Kriminellen landen, die damit Geschäfte machen.
Im Übrigen, wenn Sie gar nichts zu verbergen haben, wenn es gar nichts gibt, von dem sie sich wünschen würden, daß niemand anders davon wüßte, dann ist es ein sehr, sehr langweiliges Leben.

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George Rauscher

Was will man schon

Von jemandem wie Herrn Friedrich erwarten, der erneut etwas fordert das vom Bundesverfassungsgericht schon als verfassungswidrig erklärt wurde?

Herr Friedrich, lassen Sie michnIhnen etwas erklären.
Nicht das Internet radikalisiert Menschen, die Politik tut es.
Nicht das Internet ist ein rechtsfreier Raum, sondern der Bundestag, das EU Parlament samt Kommissionen sind es.
Nicht der Chaos Computer Club macht seinem Namen alle Ehre, sondern die sogenannte Gurkentruppe in Berlin. Mittlerweile mit anderen Gurken, doch in gleichbliebender Qualität.
Nicht die Linkspartei gehört unt die Beobachtung des Verfassungsschutzes, sondern die Volksparteien.

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Roland Magiera

Das macht die Piraten sympathischer auch wenn die von Politik soviel verstehn

wie der durchschnittliche Bauarbeiter von der Heisenbergschen Unschärferelation, werden die so wählbar.
Denn wenn der Staat mir nun neben barbarischer Ausplünderei das letzte bisschen Freiheit per Totalüberwachung nehmen will, dann ist Widerstand angesagt.

Wenn das in dieser Abgabenhölle so weitergeht, dann ist die letzte Freiheit fleißig arbeitender Menschen (die nicht beim Staat oder von dem begünstigt prassen (etwa via EEG)) in einigen wenigen Jahren der FREITOD!

Und solche Figuren wie dieser Innenminister sind die FREIHEITSTOTENGRÄBER! Die EU vors Loch zu schieben ist die Taktik armseliger Feiglinge.

Diese VDS ebenso wie der Eurorettungswahn, wobei die das deutsche Volk kalt lächelnd dem EU-Götzen opfern, beweist unwiderlegbar, dass diese Politiker ihrer Aufgabe nicht mehr gewachsen sind UND dass das Volk denen UNTER KEINEN UMSTÄNDEN blind vertrauen darf!
Das wird prompt auf das Niederträchtigste ausgenutzt und die verheizen uns genauso rücksichtslos wie früher!

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Wolfgang Sunderbrink
Wolfgang Sunderbrink (seew) - 18.04.2012 09:07 Uhr

Ministerin entlassen

Es ist an der Zeit, daß die Kanzlerin entweder von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch macht, oder die Fachministerin entläßt. Es kann nicht sein, daß eine Ministerin gleich drei Vorgaben ißachtet, weil sie nicht in ihre Weltsicht passen. Da die Ministerin den Schaden des deutschen Volkes offenkundig mehren will (Vertragsverletzungsverfahren mit Geldstrafe), muß sie zwingend so oder so aus dem Amt entfernt werden. Die Kanzlerin sollte nicht bis zu einer Wahl warten, die ihr diesen "Mühlstein" vom Hals schafft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.04.2012 10:42 Uhr
Wolfgang Press

Zustimmung

Ich stimme Ihnen gerne zu, aber nur so weit wie es die Kanzlerin betrifft. Sie soll endlich von ihren Richtlinienkompetenz gebrauch machen und diesen unmöglichen Friedrich entlassen. Dieser Kerl stiftet nur unfrieden weil ungebildet bis auf Mark der Knochen. So einen können wir nicht gebrauchen.

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Karl S. Walter

Was tun?

Mit Verlaub: So sollte man nicht fragen, Herr Carstens. So fragte der Erzkommunist Uljanow 1902. Und schon fünfzehn Jahre später gab es in seiner Heimat, dem heutigen Putinstan eine blutige Revolution, die noch bis heute nachwirkt.

In der Muttirepublik Deutschland herrscht doch keine entsprechende prärevolutionäre Situation? Die in einen Umsturz münden wird, sobald hinreichend viele Deutsche begriffen haben, wie infam ihre und ihrer Kinder Zukunft zerstört wurde durch die Politkaste, EFSF, ESM und die TARGET-Politik der EZB?
.
Der wandelnde Piraten-Wahlaufruf Friedrich indes muss das anders sehen. Deshalb will er sie schnell haben, die Generalverdachts-Datenspeicherung als Halbjahresvorrat. Gegen Terror, gefährlich demokratische Piraten und sonstige Kriminelle. Im Brüsselsprech: Zur Harmonisierung (sic!) der EU-weiten Gefahrenabwehr.

Dass dabei mal eben ein komplettes Justizministerium in die Luft fliegt, ist eine immerhin endlich mal interessante Innovation der Regierungsarbeit.

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Björn Hiemer
Björn Hiemer (bhiemer) - 18.04.2012 02:21 Uhr

Differenzierte Betrachtung

Die Diskussion scheint verfahren; jeder beharrt darauf, Recht zu haben und weigert sich verstockt, Alternativen auch nur hypothetisch in Augenschein zu nehmen. Besonders Innenpolitiker scheinen nicht mehr ohne etwas leben zu können, was es bis vor wenigen Monaten gar nicht gab. Nebulös will man alle möglichen Straftaten damit aufklären, schafft es aber nicht einmal, ein einziges Beispiel dafür zu finden, und sei es im Ausland. Hin und wieder allerdings werden Horrorszenarien herbeifabuliert, und der Bundesinnenminister entdeckt seine schauspielerische Begabung, wenn er zusammen mit dem Präsidenten des BKA Laienschauspiele aufführt. Schön ist das nicht, und es bleibt das Gefühl, systematisch die Unwahrheit erzählt zu bekommen.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 18.04.2012 00:45 Uhr

Die letzte Chance für die FDP vor ihrem Abgang ihr Gesicht zu wahren wäre,

der Justizministerein Leutheuser-Schnarrenberger den Rücken zu stärken und das Wahnsinnsansinnen der EU über die Vorratsdatenspeicherung abzuwehren. Die FDP war einmal nicht nur die Partei von ehrbaren - heute gibts die nicht mehr - Wirtschaftsliberalen, sondern auch die Partei der Bürgerlichen Freiheitsrechte, das heißt die Partei des Zurückdrängens des Polizei- und Kontrollstaates. Davon ist Nichts mehr übrig geblieben. Nur die tapfere Frau Leutheuser-Schnarrenberger hat noch vergeblich versucht, die Fahne der Freiheit hochgehalten und muß aber jetzt in Kürze vor der Übermacht des Polizeiministers Friedrich und der überflüssigen Bürokraten der EU auch dieses schlaffe Fähnlein noch fallen lassen.
Irgendwelche Freiheitsrechte, sei es das Briefgeheimnis, das Telefongeheimnis, die Freiheit der Presse und des Internet, das Bank- und Steuergeheimnis, die Unverletzlichkeit der Wohnung oder sonst einen Rest einer unkontrollierten Privatsphäre wird es nie mehr geben. Prost Schwarz-Gelb.

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Bert Kruse
Bert Kruse (Bertkruse) - 18.04.2012 00:04 Uhr

Unfähigkeit eines Ministers

Ich wage es zu bezweifeln, nach den Einlassungen dieses Herren aus Bayern in Bezug auf den Bundestrojaner aus denen hklar hervorging, das er mit der Materie klar geistig überfordert ist, ob dieser überhaupt weiss worüber er redet und was er macht wenn sein Ministerium eine Vorlage zirkuliert welche sehr nahe an dem bereits vom BGH 2010 gekippten gesetz ist. Dieser Herr ist ein klarer Beweis dafür, das man in der Politik keinerlei besondere Fähigkeiten od. Können mehr benötigt um ganz nach oben zu kommen. Ich hoffe dass die Bundesjustizministerin auf ihrer Position beharren wird, im Interesse aller Bürger in Deutschland.

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent in Berlin.

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