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Vorratsdatenspeicherung Jeden Tag 315.036,54 Euro Strafe

 ·  Das Gezerre in der deutschen Regierung über ein Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung hat die Kommission in Brüssel befremdet. Klagen musste sie als Hüterin der Verträge.

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Paul Schächterle

Der Preis der Freiheit:

315036,54 €/Tag.

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Reinhard Szimm
Reinhard Szimm (hotroad) - 03.06.2012 14:18 Uhr

Vorratsdatenspeicher

Amerika hat dies bereits 2010/11 von der EU gefordert, allerdings unter anderem Namen und Einsicht in jeder Banktransaktion , allerdings gilt dies nicht für Banken selbst , nun heißt das Vorratsdatenspeicherung , und wird rein "Demokratisch" für jedem Bürger eines Mitgliedstaates gefordert , und wer das nicht will, muß Strafe zahlen ! Das zur Demokratie der EU !!

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Stephan Schacht

Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung sollte schleunigst von der EU aufgehoben ....

werden, bevor noch mehr EU-Bürger begreifen wohin sich die EU entwickelt. Auf Wiedersehen Demokratie! Bevor es Überhaupt zu Zahlungen kommt, müssten die europäischen Bürger ersteinmal mittels Referendum gefragt werden, ob die Bürger bereit sind für den Blödsin einiger Minister zu bezahlen! Auch sollte die Innenminister den EU-Bürgern offen legen, was der Spass der Datenvorratsspeicherung kostet! Noch besser wäre es, wenn die verantwortlichen Minister die Kosten für die Vorratsdatenspeicherung aus Ihrem persönlichen Eigentum bezahlen würden und nicht der Steuerzahler! Eine Bevölkerung mittels Vorratsdatenspeicherung unter Generalverdacht zu stellen ist Grundgesetz- & Völkerrechtswidrig!!

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Lutz Pollakowsky
Lutz Pollakowsky (lupodo) - 02.06.2012 08:16 Uhr

Schwachsinn Vorratsdaten

Dieser Datensammelwut muss Einhalt geboten werden, somit unterstütze ich die Ministerin.

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Dietmar Kober
Dietmar Kober (dikob) - 01.06.2012 19:08 Uhr

Sehenden Auges verursachter Murks während des Dienstes am Volke gehört bestraft!

Es wäre herauszufinden, wer ursächlich dafür verantwortlich ist. Eine Ministerin, die sich selbstherrlich gegen geltendes EU-Recht stemmt oder die, welche sie eventuell daran gehindert haben, sich, auch der Kommission gegenüber, ständig strebend um Abhilfe zu bemühen. Es wäre die Strafe zu überlegen. Tadel perlt an den meisten politischen Charakteren ab wie Wasser von der Lotusblühte. Besser würde die Kürzung der üppigen Alterssicherung wirken, und zwar je nach verursachtem Schaden,herunter bis auf das vom Gesetzgeber festgelegte Existenzminimum. Wer in seiner Amtszeit für das Volk, dieses durch sein Tun oder Unterlassen geschädigt hat, hat es nicht anders verdient. Bisher genießen alle Steuerverschwender einen nichtverdienten gesicherten Ruhestand, gesichert von denen oder deren Nachkommen die er bei seiner Tätigkeit für das Volk geschädigt hat. Zu viel der Zumutung!

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Gisela Günther

Leuthäuser-Schnarrenberger sollte man zur Kasse bitten!

Eins würde mich in der Sache interessieren, haben denn alle anderen EU-Staaten die EU-Richtlinie zu dem Gesetz der Vorratsdatenspeicherung umgesetzt? Wenn ja, würde ich denken, dass es dann nicht so falsch sein kann. Soweit ich die Sache verfolgt habe, geht es doch in Deutschland gar nicht so sehr um die EU, sondern streiten sich wieder einmal innerhalb eine FDP-Ministerin und ein CSU- Minister im Kabinett Merkel. Kann die Kanzlerin nicht dahingehend die beiden zur Ordnung rufen, dass sie ihre Arbeit machen. Es gab doch auch schon Kritik von der Polizei, dass es in Deutschland zur Vorratsdatenspeicherung kein Gesetz gibt.

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lothar kempf
lothar kempf (wilkem) - 01.06.2012 09:17 Uhr

Nichtstun ist grob fahrlässig

Verträge werden abgeschlossen, wenn eine Übereinstimmung zur Geschäftsgrundlage erzielt ist. Dies ist wohl nicht der Fall. Entweder wird nachverhandelt zugunsten D oder der Vertrag beendet.
Auf keinen Fall Nichtstun und dafür Strafe zahlen.

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Erwin Stahlberg

Hüterin der Verträge

Ausgerechnet!!!
Vertragsbrüche, Lügen, Betrügereien
--- das sind die Markenzeichen der EU.
Ich verstehe nicht, wie die EU-Kommission erwarten kann,
daß sie n i c h t als „Hüterin der Verträge“ zur Spott-Figur geworden ist.
Zur Erinnerung
WIKIPEDIA:
Die Mitgliedstaaten haben weiterhin die „verfassungsgebende Gewalt“
und werden daher als „Herren der Verträge“ bezeichnet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 12:19 Uhr
Ruth Teibold-Wagner

Dem Parlament werden "Richtlinien" vorgeschrieben, wie es Gesetze zu machen hat.

Dazu kommt, dass die Parlamente die Legislative darstellen und Gesetze beschließen oder eben nicht beschließen.

Es ist unglaublich, dass Exekutiv-Organe (Ministerrat, Kommission) einem Parlament (Bundestag) unter Strafandrohung VORSCHREIBEN wollen und scheinbar auch zu können meinen, dass dieses Parlament ein bestimmtes Gesetz verabschieden MUSS.

Das ist ein Verstoß gegen das Prinzip der Gewaltenteilung hoch drei. Mit Demokratie hat es NICHTS zu tun!!! Die EU entpuppt sich als tyrannische Veranstaltung, die grundlegende Prinzipien von Demokratie und Gewaltenteilung mit Füßen tritt.

Artikel 20 des Grundgesetzes wiegt schwerer als EU-"Richtlinien", die nicht demokratisch legitimiert sind. Alleine das Wort "Richtlinie" ist so diktatorisch und undemokratisch, dass es dem Fass den Boden herausschlägt.

Dass eine Institution unserem frei gewählten, souveränen Parlament "Richtlinien" vorschreibt, welche Gesetze unser Parlament zu machen hat - mir fehlen die Worte...

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Lucas Müller

Lasst es uns das Wert sein

Etwa 1,40 Euro für jeden pro Jahr. Mir ist es das Wert.

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Edward Bowie
Edward Bowie (edubo) - 01.06.2012 02:39 Uhr

Metapher mit einer Familie mit Kindern, einem arbeitenden Vater und einer kontrollwütigen Frau

Stellen wir uns einen Vater vor, der arbeiten geht, eine Frau und 3 Kinder hat.

Die Frau lebt, ebenso wie die Kinder, vom Geld des Vaters. Dieser gibt der Frau einen Teil, diese versorgt damit ihre Kinder.

Jetzt haben wir die Situation, dass die Frau festgelegt hat, dass jedes Telefonat auf Papier 1/2 Jahr festgehalten werden muss, damit sie die totale Kontrolle über alles hat.
Der Vater (der Versorger) sieht das nicht ein und schreibt einfach nichts auf.

Das hat die Frau jetzt irgendwie mitbekommen und belegt ihren Mann jetzt mit einem Bußgeld.
Die kontrollwütige Frau bestraft also ihren Mann dafür, dass sie nicht die volle Kontrolle über ihn hat, obwohl sie von ihm lebt.

Ganz nebenbei eignet sich diese Metapher noch für die Griechenland-Problematik:

Die verwöhnten, süßigkeitenverspeisenden Kinder weigern sich, in die Schule zu gehen, zu lernen und werden deshalb absehbar auch noch länger, weit über die Lebzeit des Vaters hinaus, dessen Geld brauchen. Aber das verstehen sie nicht

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 19:20 Uhr
Lara Rosenberg
Lara Rosenberg (Shiva36) - 01.06.2012 19:20 Uhr

Der Kontrollwütige

ist der kommunistisch angehauchte, größenwahnsinnige Herr Barroso!
Die ganze Brüsseler Truppe gehört schleunigst abgeschafft.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 01.06.2012 00:07 Uhr

Wenn ich es richtig verfolgt habe gibt es zwei Varianten von Gesetzes Initiativen

Einmal die Komplettüberwachung die von Herrn Friedrich favorisiert wird.
Die zweite Variante die mit dem Quick Freeze die Persönlichkeitsrechte unbescholtener Bürger stärker schützt wird von Frau Leuthäuser Schnarrenberger favorisiert.
.
Immer wieder wird von Herrn Friedrich wiederholt das Frau Leuthäuser Schnarrenberger den Maximalüberwachungsvorschlag blockiert und damit Strafzahlungen provoziert.
.
Es wird aber nicht darüber geredet den Persönlichkeitsrecht beachtenden Vorschlag als sinnvoll und besser zu bewerten.
.
Wir dürfen nicht vergessen, dass die Einschränkungen die mit der Terrorissmusabwehr begründet wurden doch eher mit der heissen Nadel gestrickt wurden. Kurz nach dem Schock des 11.09.2001.
.
Eine Wichtige Frage die wir uns stellen müssen wollen wir Big Brother oder nicht.
Das Argument, dass viele ihre Daten bei FB Veröffentlichen zählt nicht. Es gibt auch Menschen die freiwillig im Kontainer leben. Sollen das jetzt alle?

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arthur hund

Lösung muss ein Kompromiss sein, der den

unterschiedlichen Ansichten in der Bevölkerung entspricht. Aus wahltaktischen Gründen zu blockieren ist eine Unverschämtheit, die die Regierung Merkel disqualifiziert. Man fragt sich, ob dieselbe Rücksichtslosigkeit betreffend das Geld der Steuerzahler und die Qualität politischer Entscheidungen auch in anderen Fragen herrscht. Die verantwortlichen Minister sollte der Weg Röttgen´s gezeigt werden.

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Klaus Seilberger

Die programmatische Armut der FDP

Was bleibt der FDP denn anderes übrig, als an dem abgenagten Knochen Vorratsdatenspeicherung herumzunagen?

In Wirtschaftsfragen ist das Ansehen der FDP im Keller: mit ihrer Rolle im Euro-Debakel und dem Verzicht auf Steuersenkungen hat die Partei ihre Kernkompetenz verspielt. Von Herrn Rösler will ich aus Mitleid schweigen.

Die Vorratsdatenspeicherung nach der EU-Richtlinie wird in Deutschland durchgesetzt werden: entweder durch Gerichtsbeschluss mit nachfolgender Strafe nach Tagessätzen oder durch Ausscheiden der FDP aus der Bundesregierung nach der nächsten Bundestagswahl, was immer zuerst kommt...

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Oliva Weber

Machen wir es doch

wie die Griechen: Einfach nicht zahlen. Die EU-Kommission kann Deutschland ja dann als Strafe aus der EU hinauswerfen.

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Lothar Wiese

FDP - Steuerverschwenderpartei

Schön, wie Frau LeutheusserBindestrichSchnarrenberger unsere Steuergelder verschleudert!

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Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 31.05.2012 23:00 Uhr

peanuts,

bei dem betrag ist die kleinste aktuelle europäische rechengröße erst in knapp 10 jahren erreicht.
außerdem sollten wir das auf linken ars..backe ausssitzen und mit den noch festzusetzenden strafzahlungen für griechenland für deren nicht umstzen der vertraglich festgelegten reformen dgegenrechen. rechnet man jede einzelne reform gesondert, bekommen wir bestimmt noch etwas dabei zurück.

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Rico Kurschat

Wie denn?

Was soll man denn auch machen? Das BverfG hat die Vorratsdatenspeicherung für grundgesetzwidrig erklärt. Das ist ein eigentlich klarer Fall gewesen, fällt das etwa nicht unter "alles versucht"?
Was erwartet man denn jetzt von uns? Das wir unsere Verfassung aushebeln damit eine Richtlinie von einer so gut wie gar nicht demokratisch legitimierten EU Kommission umgesetzt werden kann?

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Walpurga Müller-Schmidt

Grundrechte schützen - Strafe ohne echte Kosten zahlen

Das BVG hat die Vorratsdatenspeicherung in der vorgelegten Form für verfassungswidrig erklärt. Urteile des BVG haben Gesetzescharakter (§ 31 Abs. 1 BVerfGG): "Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts binden die Verfassungsorgane des Bundes und der Länder sowie alle Gerichte und Behörden.". Die EU-Kommission hat das zu akzeptieren.

Die 300.000 EUR sind kein Problem, denn es geht um Höheres: Grundrechte stehen über allem. Deutschland sollte die Strafe bezahlen, und ein klares Zeichen setzen, das Grundrechte nicht durch Erpressung aufgeweicht werden. Grundrechte sind nicht verhandelbar.

Und um den Eurokraten mal zu zeigen, wo der Hammer hängt, kann man für jeden Euro, der an Strafe ausgezahlt wird, zwei Euro aus dem Etat streichen, der an Brüssel jedes Jahr überwiesen wird. Mal sehen wer das länger durchhält: Der grösste Zahler, oder unsere liebe EU-Kommission.

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Roswitha Wels

Wir ham´s doch!

Was sind schon dreihundertfünfzehntausend Europäische Piepen??? Zahlt sowieso nur der Steuerzahler und nicht unsere Politiker. So what!

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Ralf Wagner

„Wer Recht bricht, kann kein Recht setzen.“

Dieser Satz von Friedrich Carl von Savigny kommt einem bei dieser Machdemonstration der Brüsseler Eurokraten sofort in den Sinn.
Der Bruch des AUEV (Art. 125 No bail out-Klausel) wurde sofort in „Fortentwicklung“ umgelogen (Juncker) und den Vertrag über den ESM (ohnehin grenzwertig) will die EU-Kommission gar schon vor seinem Inkrafttreten auf die (dort nicht vorgesehene) Bankenrettung ausweiten und damit ebenso brechen – sorry „fortentwickeln“.
Als „Hüterin der Verträge“ kann man sie wohl nur noch schwerlich bezeichnen. Mit dem Bestehen auf der Umsetzung einer Richtlinie, welche mit den Verfassungen der Mitgliedländer und vielleicht auch mit der Grundrechtecharta nicht vereinbar ist, sägt sie weiter an dem Ast, auf dem sie sitzt. Dass sie es trotzdem macht, zeigt, wie weit sie sich schon von der Realität gelöst hat und sich ihrer schwindenden Akzeptanz nicht im Ansatz bewusst ist.
Das erinnert fatal an 1989, an die Politbürokraten.

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Jahrgang 1969, politischer Korrespondent für die Nato und die EU mit Sitz in Brüssel.

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